Digital Business & Startups
10 Kölner Startups, die auf dem Sprung nach ganz oben sind
Spot My Energy
Horizon Energy Deutschland (HED) stellte dem Energie-Startup Spot My Energy kürzlich 50 Millionen Euro bereit. “Als Deutschlands erster Meter Asset Provider (MAP) unterstützt HED durch sein innovatives Finanzierungsmodell Spot dabei, seine ambitionierten Wachstumspläne ohne Vorabinvestitionen in Smart-Meter-Hardware umzusetzen”, heißt es in einer Presseaussendung. Das Kölner Startup, das 2023 von Next Kraftwerke-Gründer Jochen Schwill gegründet wurde, setzt voll und ganz auf Smart Meter. Das Unternehmen übernimmt dabei die Messung, die Optimierung und den Stromhandel. Norrsken VC, Vorwerk Ventures und Picus Capital investierten kürzlich 10,5 Millionen Euro in die Jungfirma. Zuvor flossen bereits 1,55 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Spot My Energy
buynomics
Der Schweizer Early-Growth-Investor Forestay Capital, der Schweizer Geldgeber Anais Ventures, VI Partners, Insight Partners, Seedcamp, DvH Ventures und Tomahawk investierten zuletzt 30 Millionen US-Dollar in buynomics. Das Kölner Unternehmen, 2018 von Sebastian Baier und Ingo Reinhardt gegründet, hilft Unternehmen bei der “Preisgestaltung sowie der Komposition von Produkt-Portfolien”. Konkret hat das Unternehmen eine Pricing-Plattform entwickelt, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Kaufprozesse simuliert. Insight Partners, La Famiglia, Seedcamp, DvH Ventures und Tomahawk investierten zuletzt 13 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon rund 43 Millionen Euro in buynomics. Forestay, auch bei Zenjob investiert, hält nun 15 % am Unternehmen. In der Regel investiert Forestay initial zwischen 10 und 15 Millionen in Unternehmen. Mehr über buynomics
Aufinity Group
Die Private-Equity-Gesellschaft BlackFin Capital Partners, PayPal Ventures und Seaya Ventures investierten zuletzt 23 Millionen Euro in die Aufinity Group (bezahl.de). Das Kölner FinTech, 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet, kümmert sich um die “Digitalisierung und Automatisierung der Zahlungsabwicklung im Automotive-Bereich”. “Die schnellen Erfolge bei der Internationalisierung und die hohe Nachfrage des Marktes und der Investoren veranlassten das Fintech, diese Finanzierungsrunde früher als geplant umzusetzen”, teilen die Rheinländer mit. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bislang rund 62 Millionen ein. “Die Aufinity Group wird das Kapital nutzen, um die europäische Expansion und strategische Partnerschaften mit Original Equipment Manufacturers (OEMs) weiter voranzutreiben”, heißt es in einer Presseaussendung. PayPal hielt zuletzt rund 13 % an Aufinity. Seaya war mit 9 %, Motive Ventures und Walter Ventures mit jeweils 5 % an Bord. Mehr über die Aufinity Group
aedifion
Der französische Investor Eurazeo sowie die Altinvestoren Drees & Sommer, World Fund, BitStone Capital, das Family Office Hopp und Phoenix Contact Innovation Ventures investierten zuletzt rund 17 Millionen Euro in aedifion. Das Kölner PropTech, 2017 von Johannes Fütterer, Felix Dorner, Jan Henrik Ziegeldorf und Erik Brümmendorf gegründet, entwickelt eine Software, mit der Immobilienbesitzer die Betriebskosten analysieren und im besten Fall senken können. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 10 Millionen Euro in das Unternehmen. “Mit dem Kapital der Series-B-Finanzierungsrunde plant aedifion die europäische und globale Expansion sowie den Ausbau seiner technologischen Marktführerschaft im Bereich intelligenter Gebäudesteuerung”, teilt das Team mit. Mehr als 100 Mitarbeitende arbeiten derzeit für aedifion. Der Kölner ClimateTech-Geldgeber World Fund hielt vor der aktuellen Investmentrunde rund 14 % am Unternehmen. Auf Phoenix Contact Innovation Ventures und BitStone Capital entfielen knapp 10 %. Mehr über aedifion
fulfillmenttools
Die Kölner REWE Group investierte zuletzt 17 Millionen US-Dollar in fulfillmenttools. Das Kölner Startup, das 2020 aus dem Innovationshub REWE digital ausgegründet wurde, setzt auf Distributed Order Management Systeme (DOMS). “Mit seiner Plattform unterstützt das Unternehmen Händler beim Aufbau einer eigenen Omnichannel-Erlebniswelt, um den stationären Handel mit dem Onlinegeschäft zu verbinden – und das über unterschiedliche Branchen wie Lebensmittel, Fashion, Luxury, DIY und Consumer Electronics hinweg”, heißt es zum Konzept. Mehr über fulfillmenttools
Vytal
Der tschechische ClimateTech-Investor Inven Capital (auch bei Forto, Hydrogrid und Zolar investiert), und NRW.Venture sowie Altinvestoren wie Emerald Technology Ventures, Grazia, Rubio, Chi Impact Capital und Kiko investierten zuletzt 14,2 Millionen Euro in Vytal. Das Kölner GreenTech, 2019 von Tim Breker und Sven Witthöft gegründet, setzt auf eine “software-basierte Lösung für Mehrwegverpackungen”. Zielgruppe waren zunächst Take-away- und Delivery-Dienste. Inzwischen setzt das Team verstärkt auf “Flughäfen, Einkaufs- und Stadtzentren, Messen, Festivals und andere Veranstaltungs- und Unterhaltungsorte”. Emerald Technology Ventures, Ventis sowie Altinvestoren wie Grazia Equity, Kiko Ventures und Rubio investierten zuletzt 6 Millionen Euro in Vytal. Insgesamt flossen nun bereits mehr als 20 Millionen in Vytal. Mehr über Vytal
Metycle
Der Londoner Urban Stack-Investor 2150 und Altinvestoren wie DFF Ventures, Market One Capital, Partech und Project A investierten zuletzt 14,1 Millionen Euro in Metycle. Das Kölner Startup, 2022 von Rafael Suchan und Sebastian Brenner gegründet, positioniert sich als “digitale Plattform für den internationalen Handel mit Schrott und recyceltem Metall”. “Die Investition erfolgt nach dem außergewöhnlichen Wachstum von Metycle seit der letzten Finanzierungsrunde vor einem Jahr. Das Unternehmen wird die neuen Mittel für die Weiterentwicklung seiner Daten-, Software- und KI-Infrastruktur in der Metallrecyclingindustrie verwenden”, heißt es in einer Presseaussendung. Project A Ventures, Partech, Market One Capital und Dutch Founders Fund (DFF) und Business Angels investierten zuletzt 4,7 Millionen Euro in das Unternehmen. Zuvor flossen bereits 1,5 Millionen in Metycle. Mehr in Metycle
Ordio
Der Wiener Tech-Investor 3VC, das Schweizer Family-Office Wecken & Cie sowie die Altinvestoren Capnamic Ventures und Simon Capital investierten zuletzt 12 Millionen Euro in Ordio. Das Kölner Unternehmen, das 2021 vom popula- und Sushi Ninja-Macher David Keuenhof sowie Gregor Pilz gegründet wurde, kümmert sich um das Thema Schichtpläne. Bereits über 1.700 Unternehmen setzen derzeit auf Ordio. Mit der neuen Finanzierung möchte das Team “die Produktentwicklung im Bereich AI-gestützter Lohnabrechnung und Prozessautomatisierung vorantreiben”. Ordio ging 2021 im Rahmen einer Testphase an den Start. Die Anfänge des Unternehmens liegen aber im Jahre 2009. Capnamic, Simon Capital und mehrere Business Angels investierten zuvor bereits 2,9 Millionen Euro in Ordio. Insgesamt sammelte das Team einschließlich der neuen Investmentrunde mehr als 15 Millionen ein. 3VC hält nun rund 13 % an Ordio. Auf Capnamic entfallen rund 21 %, auf Simon Capital knapp 13 % und auf Wecken & Cie. etwa 5 %. Mehr über Ordio
Sunhat
CommerzVentures, Capnamic, EnBW New Ventures, xdeck und Wepa Ventures investierten zuletzt 9,2 Millionen Euro in Sunhat. Das Kölner Startup, 2022 von Lukas Vogt, Alexander Behr und Ali Kamalizade gegründet, “ermöglicht es Unternehmen aller Branchen, ESG- und regulatorische Daten für Kunden, Aufsichtsbehörden und Investoren unmittelbar zu verifizieren”. EnBW New Ventures und die Altinvestoren Capnamic Ventures, Wepa Ventures und xdeck ventures investierten bereits rund 5 Millionen in das Unternehmen. Sunhat wird nach eigenen Angaben derzeit von “Tausenden von Nutzern in über zwanzig Ländern genutzt”. Capnamic hielt zuletzt rund 20 % an Sunhat. Mehr über Sunhat
chargecloud
Der Energiedienstleister Rheinenergie und das Unternehmen Mennekes, das auf E-Mobility-Ladelösungen setzt, investierten zuletzt eine zweistellige Millionensumme in chargecloud. Das Unternehmen aus Köln, 2016 gegründet, entwickelt eine E-Mobility-Software. “Die cloudbasierte, modulare und herstellerunabhängige Software-Lösung von chargecloud deckt alle relevanten Prozesse für Ladestationsbetreiber (CPO) und Fahrstromanbieter (EMP) ab, vom Monitoring bis zur automatisierten Abrechnung”, heißt es zum Konzept. Rheinenergie hielt zuletzt 65 % an chargecloud, das einst auf Initiative von RheinEnergie in Kooperation mit Mennekes gegründet wurde. Bis 2023 war auch der Cloud-Software-Anbieter Powercloud am Unternehmen beteiligt. Mehr über chargecloud
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.
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Digital Business & Startups
Diese Sales-Tools sollten Gründer:innen kennen
2026 steht im Vertrieb ganz im Zeichen von KI-gestützter Effizienz, besserer Buyer Experience und rechtssicherer Digitalisierung. Während CRM-Systeme sich von der reinen Datenablage zu umsatzsteuernden Plattformen entwickeln, gewinnen Digital Sales Rooms, Conversation Intelligence und modernes Vertragsmanagement massiv an Bedeutung. Wer heute schnell, transparent und compliant verkaufen will, braucht Tools, die Prozesse automatisieren, ohne die Beziehung zum Kunden zu verlieren.
Um hier Überblick zu schaffen, werten wir jährlich tausende Tools nach Nutzerzahlen und Bewertungen aus, um euch die Top-Softwarelösungen des Jahres präsentieren zu können. Für den OMR Reviews Top 100 Report 2026 sind wieder knapp 9.000 Bewertungen in unser Ranking eingeflossen.
Hier kommt ein Überblick über die Softwarelösungen aus dem Bereich Sales, die es 2026 in die Top 100 geschafft haben:
CRM & Revenue: Pipeline sauber steuern, Forecasts verbessern
HubSpot Sales Hub: CRM-Klassiker mit starkem Automations-Fokus
HubSpot bleibt auch 2026 ein zentraler Player im Sales-Tech-Stack. Das CRM-Tool bündelt Sales-Pipeline, Deals, Aktivitäten, Automationen und Reporting in einer Plattform und ist besonders beliebt, weil es schnell einsetzbar ist und sich gut mit Marketing- und Service-Prozessen verzahnt.
Ideal für: Startups und Scaleups, die ein skalierbares CRM suchen und Prozesse ohne Tool-Brüche automatisieren wollen.
cobra CRM: DSGVO-konformes CRM „Made for Germany“
cobra positioniert sich als professionelles CRM-System, das DSGVO-Anforderungen zuverlässig abbildet – inklusive rechtssicherer Datenerhebung, -pflege und -löschung. Damit ist es besonders interessant für Organisationen, die strikte Datenschutz- und Compliance-Anforderungen haben oder eine klassische, gut strukturierbare CRM-Lösung bevorzugen.
Ideal für: Mittelstandnahe Startups und Unternehmen mit Fokus auf Datenschutz, Compliance und strukturierte Kundenprozesse.
BSI Customer Suite: Europäische CRM/CX-Plattform mit KI
Die BSI Customer Suite wird als AI-gestützte, vollintegrierte CRM/CX-Lösung aus Europa positioniert – mit dem Anspruch, Customer Journeys über Marketing, Sales und Service nahtlos abzubilden. Besonders relevant: Fokus auf digitale Souveränität und moderne CX-Funktionalität.
Ideal für: Wachstumsunternehmen, die ein CRM nicht nur als Datenbank, sondern als End-to-End CX-Plattform verstehen.
Skalieren.ai: All-in-One CRM + Vertriebsautomatisierung
Skalieren.ai verspricht eine zentrale Plattform, die CRM, Automationen und KPI-Transparenz verbindet. Laut Anbieter werden Vertriebsprozesse strukturiert, Routineaufgaben automatisiert und Kanäle wie E-Mail, Telefonie, WhatsApp und Kalender integriert – mit dem Ziel, Umsatz mit dem gleichen Team zu steigern.
Ideal für: KMU und wachsende Teams, die schnell Struktur hereinbringen und Tool-Chaos reduzieren wollen.
Digital Sales Rooms: Buyer Experience verbessern, Deals schneller schließen
Along AI: Digital Sales Room + EU/GDPR Hosting
Along ist eine Digital-Sales-Room-Lösung, die Buyer und Seller in einem gemeinsamen Workspace zusammenbringt – inklusive Content, Status, Deal-Fortschritt und Zusammenarbeit. Besonders wichtig für viele EU-Teams: Hosting im Rechenzentrum Frankfurt am Main und klare GDPR-Ausrichtung.
Ideal für: B2B-Startups mit komplexeren Deals und mehreren Stakeholdern, die mehr Transparenz und schnellere Entscheidungen im Sales-Prozess wollen.
emlen: Personalisierte Sales Rooms mit Engagement-Insights
emlen setzt stark auf personalisierte digitale Sales Rooms und liefert Echtzeit-Signale darüber, welche Inhalte Prospects konsumieren, wie lange sie sie ansehen und ob Inhalte weitergeleitet werden. Das unterstützt ein präziseres Follow-up und die Priorisierung in der Pipeline.
Ideal für: Teams, die Sales Enablement und Deal Intelligence zusammenführen und aus Content-Nutzung klare nächste Schritte ableiten möchten.
Conversation Intelligence & Deal Execution: Aus Gesprächen echte Revenue Signale machen
kickscale: Revenue Intelligence aus Sales Calls – „Hosted in Germany“
kickscale wandelt Sales-Meetings in umsetzbare Insights um: Gespräche werden automatisch erfasst, mit dem CRM synchronisiert und als Deal- sowie Coaching-Daten verfügbar gemacht. Der Fokus liegt auf objektiveren Forecasts, klarer Deal-Priorisierung und Kundenverständnis – mit Hinweis auf Hosting in Deutschland.
Ideal für: Gründer:innen und Sales-Leads, die früh einen datengetriebenen Vertrieb aufbauen und schneller lernen wollen, welche Argumente wirklich funktionieren.
Vertragsmanagement & E-Signature: schneller, sauberer, compliance-ready
fynk: KI-gestütztes Contract Management für skalierbare Erstellung & Signatur
fynk ist eine CLM-/Vertragsmanagement-Lösung, die insbesondere auf skalierbare Vertragserstellung, Templates, Workflows, Kollaboration und elektronische Signaturen setzt. Der Fokus liegt darauf, Struktur und Terminologie konsistent zu halten und den Prozess vom Drafting bis zur Signatur zu automatisieren.
Ideal für: Teams mit wiederkehrenden Verträgen, Angeboten und standardisierten Dokumenten, die weniger Copy/Paste und weniger Abstimmungsschleifen wollen.
ContractHero: KI-gestütztes Vertragsmanagement für Fristen, Risiken & Struktur
ContractHero bietet eine zentrale Plattform, die Verträge automatisch ausliest, strukturiert und zusammenfasst – um manuelle Listen, übersehene Fristen und Excel-Chaos zu vermeiden. KI-Analyse, Fristenmanagement, strukturierte Workflows und Übersichtlichkeit stehen im Vordergrund.
Ideal für: Teams, die viele Vertragsdokumente managen müssen und rechtliche Risiken sowie Fristen sauber im Griff behalten wollen.
Inhubber: Contract Lifecycle Management + integrierte E-Signatur (Made in Germany)
Inhubber beschreibt sich als digitale Plattform für Vertragsmanagement inklusive zentraler Ablage, rollenbasierten Zugriffen, Auditfähigkeit, automatisierten Erinnerungen und integrierter E-Signatur. Auch KI-gestützte Extraktion relevanter Vertragsdaten wird als Feature betont.
Ideal für: Unternehmen, die Verträge abteilungsübergreifend (Sales, Einkauf, HR) standardisieren und Zugriffsrechte sauber steuern müssen.
Skribble: E-Signaturen nach eIDAS (inkl. QES) & Schweizer Standards
Skribble deckt die drei Signatur-Standards (EES, FES, QES) ab und positioniert sich klar für rechtsgültige Signaturen. QES kann dabei die handschriftliche Unterschrift ersetzen – je nach Dokumentanforderung.
Ideal für: Teams, die besonders rechtsverbindliche Signaturen brauchen (z. B. bei größeren Kunden oder regulierten Branchen).
sproof sign: europäische E-Signatur-Alternative (eIDAS-konform, ISO 27001)
sproof sign setzt auf Sicherheit und europäische Ausrichtung – inklusive eIDAS-konformer digitaler Signaturen und Identitätsüberprüfung für B2B und B2C. Der österreichische Anbieter hebt zudem ISO 27001 sowie Entwicklung und Hosting in Europa hervor.
Ideal für: Startups, die eine europäische Signaturlösung mit starkem Compliance-Fokus suchen.
Paperless: eSignatur + Workflows + CLM-Ansatz
Paperless kombiniert elektronische Signatur mit Workflow Designer, API-Integrationen und einem stärker prozessorientierten Dokumenten-/Vertragsmanagement. Das Ziel: weniger Fehler, kürzere Durchlaufzeiten, besser messbare Einsparungen durch Automatisierung.
Ideal für: Teams, die Signaturen nicht isoliert, sondern als End-to-End-Prozess (inkl. Automationen) abbilden möchten.
2026 wird Sales-Tech „smarter“ – und europäischer
Der Auszug aus dem Top-100-Ranking zeigt sehr klar, wohin die Reise geht:
- CRM entwickelt sich zur zentralen Revenue-Plattform (HubSpot, cobra, BSI, Skalieren.ai)
- Digital Sales Rooms werden Standard im B2B (Along AI, emlen)
- KI-gestützte Deal- und Gesprächsanalyse liefert messbare Hebel (kickscale)
- Contracting & Signaturen werden in Europa zunehmend „compliance-first“ und workflow-getrieben (fynk, ContractHero, Inhubber, Skribble, sproof, Paperless)
Ein praktischer Tipp für Gründer:innen: Wenn du gerade erst anfängst, brauchst du nicht alles auf einmal. Meist reichen am Anfang schon: CRM + Signatur + (optional) Sales Room, und sobald Deals komplexer werden: Contract Management + Conversation Intelligence.
Die beste Kombination hängt davon ab, ob du gerade mehr Pipeline-Transparenz, schnellere Abschlüsse, bessere Buyer Experience oder rechtssicheres Vertragsmanagement priorisieren willst. Wer hier die passenden Tools im Stack hat, verschafft sich 2026 einen echten Vorsprung.
Über den Autor
Marvin Müller ist VP Marketing bei OMR Reviews und seit den Anfängen dabei. Nach Stationen bei Google (Lead Generation & Media) wechselte er als einer der ersten Mitarbeitenden zu OMR Reviews, um das Marketing von Grund auf aufzubauen. Heute verantwortet er mit seinem Team die Go-to-Market-Strategie und das Wachstum der Plattform – und beschäftigt sich täglich damit, wie Software-Buyer recherchieren, vergleichen und Kaufentscheidungen treffen. Durch die Arbeit an einer der führenden B2B-Software-Informationsplattformen in DACH bringt er daten- und praxisnahe Einblicke in Bewertungssignale, Buying Intent und die Faktoren, die Software-Entscheidungen wirklich beeinflussen.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
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Ich habe vier Jahre ein Unternehmen geführt, ohne mir Gehalt auszuzahlen
In unserer Reihe zeigen Gründerinnen und Gründer, wann sie sich ihr erstes Gehalt ausgezahlt haben, wie hoch es war – und warum sie genau diesen Zeitpunkt ausgewählt haben. Hier erzählt: Julian Plange, Mitgründer von Seatback, einem technischen Dienstleister für Werbeflächenvermarktung.
Digital Business & Startups
Das sind die 7 jüngsten Selfmade-Milliardäre Deutschlands
Die jüngsten Selfmade-Milliardäre Deutschlands – und ja, „jung“ ist hier relativ. Wer sie sind, was sie tun.
Junge Milliardäre sind in Deutschland nahezu ausschließlich Erben. Wer die Milliardenmarke aus eigener unternehmerischer Leistung erreicht, tut dies meist deutlich später – „jung“ bedeutet in diesem Kontext also nicht Anfang 20, sondern eher gegen 50. Wer sind diese Menschen, die es ohne Erbe geschafft haben? Wir stellen euch hier die sieben jüngsten Self-Made-Milliardäre Deutschlands vor, die wir mit der Forbes-Liste ermittelt haben.
5. Oliver Samwer (53)
Oliver Samwer ist Mitgründer und CEO von Rocket Internet, einem der bekanntesten deutschen Tech‑Inkubatoren, den er 2007 gemeinsam mit seinen Brüdern Alexander und Marc gegründet hat.
Rocket Internet unterstützt und finanziert Internet‑ und Technologie‑Startups weltweit und brachte erfolgreiche Unternehmen wie Zalando und HelloFresh hervor. Samwer ist der mittlere der drei Brüder und leitet das Unternehmen operativ, während Rocket Internet 2014 an die Börse ging und 2020 wieder privatisiert wurde.
Schon vor Rocket sammelte er mit seinen Brüdern Erfahrung im Internet‑Geschäft: 1999 gründeten sie die Online‑Auktionsplattform Alando, die sie noch im selben Jahr für 43 Millionen US‑Dollar an eBay verkauften, und 2004 folgte der Verkauf des Mobilfunk‑Content‑Anbieters Jamba! an Verisign für 273 Millionen US‑Dollar. Samwers Vermögen liegt bei rund 1,2 Milliarden US‑Dollar.
4. Clemens Fischer (50)
Clemens Fischer ist Gründer und Unternehmer im Healthcare- und Pharma-Sektor. Nach seinem Medizinstudium und einem MBA baute er über seine Firma Futrue Group eine Reihe erfolgreicher Gesundheits- und Pharma-Unternehmen auf, darunter das Biotech-Startup Vertanical, das an einem neuartigen Cannabis-basierten Schmerzmittel arbeitet, das Opioide ersetzen soll.
Fischer investierte große Teile seines eigenen Kapitals in die Forschung und Entwicklung seiner Unternehmen. Laut Forbes hat er sich sein Vermögen vollständig selbst aufgebaut, das auf rund 1 Milliarde US-Dollar geschätzt wird.
3. Alexander Samwer (51)
Alexander Samwer ist Mitgründer von Rocket Internet und gehört auch zu den Samwer-Brüdern. Alexander ist der jüngste der Brüder und beteiligt sich nicht an der täglichen Geschäftsführung, die hauptsächlich Oliver übernimmt. Zusammen halten die Brüder rund 50 Prozent an Rocket Internet. Laut Forbes beläuft sich Alexander Samwers Vermögen auf rund 1,1 Milliarden US-Dollar.
Lest auch
2. Christian Angermayer (47)
Christian Angermayer ist Seriengründer, Investor und Gründer der Apeiron Investment Group, über die er in Biowissenschaften, Fintech, KI, Psychedelika und Kryptowährungen investiert.
Erste größere finanzielle Erfolge erzielte er mit der Biotech-Firma Ribopharma, die er zusammen mit seinen College-Professoren gründete und 2003 mit Alnylam fusionierte. Über Apeiron hält er Beteiligungen an börsennotierten und privaten Unternehmen in den USA, Deutschland, Kanada und Australien.
Zu seinen Investments zählen unter anderem das Biopharma-Unternehmen Atai Life Sciences und die Blockchain-Holding Cryptology, an der er gemeinsam mit Co-Investor Mike Novogratz beteiligt ist. Außerdem besitzt Angermayer eine umfangreiche Kunstsammlung, die historische Artefakte im Zusammenhang mit Psychedelika umfasst. Laut Forbes wird sein Vermögen auf etwa 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Lest auch
1. Alexander Rinke (36), Martin Klenk (38) und Bastian Nominacher (41)
Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher sind die Mitgründer und Geschäftsführer von Celonis, einem der erfolgreichsten deutschen Enterprise-Software-Startups, das Software zur Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen („Process Mining“) entwickelt und heute global führend ist.
Nominacher, Rinke und Klenk gründeten das Unternehmen 2011 nach ihrem Abschluss an der Technischen Universität München. Nominacher ist Co-CEO, Klenk CTO und technischer Kopf, während Rinke Co-CEO ist und einen bedeutenden Anteil am Unternehmen hält. Alle drei haben sich ihr Vermögen vollständig selbst aufgebaut und werden von Forbes als Self-Made-Milliardäre geführt: Nominacher und Klenk mit rund 1,2 Milliarden US-Dollar, Rinke mit etwa 1,1 Milliarden US-Dollar.
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