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15 ChatGPT Prompts, um 15 Stunden pro Woche zu sparen


Die 15 Prompts in der Übersicht – und übersetzt

1. Der „Erklär’s mir, als wäre ich klug“-Prompt

Erkläre mir [komplexes Thema] so, als wäre ich intelligent, aber mit dem Fachjargon nicht vertraut.

Nutze Analogien aus [einem Bereich, den ich gut kenne].

Mach es nicht banal – nur zugänglich.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du keine unnötigen Erklärungen erhältst und zum Beispiel schnell komplexe Konzepte verstehen kannst – auch im Marketing.

2. Der „Kritikmodus“-Prompt

Du bist ein:e harte:r, aber faire:r Kritiker:in.

Bewerte diesen/diese [Inhaltstyp]: [Content einfügen]

Was ist schwach?
Was ist unklar?
Was fehlt?

Sei brutal. Ich will besser werden, nicht mich gut fühlen.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass ChatGPT nicht nett, sondern ehrlich antwortet. So findest du schnell Fehler oder Unklarheiten in deinem Texten und Assets.

3. Der „Experteninterview“-Prompt

Du bist [konkrete:r Expert:in – zum Beispiel „Senior DevOps Engineer bei Google“].

Ich werde dir Fragen zu [Thema] stellen.

Antworte aus der Perspektive dieses Experten mit:

  • Konkreten technischen Details
  • Praxisnahen Abwägungen
  • Was überbewertet vs. unterschätzt ist

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du quasi von virtuellen Mentor:innen lernen kannst.

4. Der „Meeting-Vorbereitung“-Prompt

Ich habe in 30 Minuten ein Meeting mit [Person/Rolle] zu [Thema].

Hilf mir bei der Vorbereitung:

  1. Die 3 wichtigsten Fragen, die sie wahrscheinlich stellen
  2. Zentrale Punkte, die ich anbringen sollte
  3. Mögliche Einwände und wie ich darauf reagiere
  4. Eine kluge Frage, die ich ihnen stellen sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du dich auch spontan noch rasch auf Meetings vorbereiten kannst. Das hilft bei Sales Pitches oder schwierigen Verhandlungen zu Gehaltsfragen oder Entwicklungschancen.

5. Der „Reverse-Brief“-Prompt

Ich möchte [Ziel X] erreichen.

Sag mir noch nicht, wie ich das mache.

Stelle mir zuerst 5 klärende Fragen, um Folgendes zu verstehen:

  • Meine Einschränkungen
  • Meine Ressourcen
  • Meinen Zeitrahmen
  • Mein eigentliches Ziel (das eventuell anders ist als beschrieben)

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du generische Antworten erhältst, eher ChatGPT das Problem in der Tiefe verstanden hat.

6. Der „Research-Synthese“-Prompt

Ich recherchiere zu [Thema]. Hier sind 5 Quellen: [Quellen einfügen]

Fasse sie zusammen in:

  • Gemeinsame Kernaussagen
  • Punkte, bei denen sie sich widersprechen
  • Was in der Forschung fehlt
  • 3 weiterführende Fragen, die ich untersuchen sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass ChatGPT deine Recherche für dich übernimmt.

7. Der „Entscheidungsmatrix“-Prompt

Ich muss mich zwischen [Option A] und [Option B] entscheiden.

Hilf mir, eine Entscheidungsmatrix zu erstellen:

  1. Wichtige Entscheidungskriterien
  2. Gewichtung der Kriterien nach Bedeutung
  3. Bewertung jeder Option
  4. Meine versteckten Annahmen
  5. Den entscheidenden Faktor, den ich übersehe

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du Entscheidungen im Job, zu deiner Karriere und Co. mit einer datenbasierten Bewertung zu erleichtern.

8. Der „Jargon-Übersetzer“-Prompt

Übersetze diesen [stark jargonlastigen Brancheninhalt] in klares, einfaches Deutsch.

Gib mir danach:

  • Eine Ein-Satz-Zusammenfassung („TL;DR“)
  • Drei Fragen, mit denen ich zu diesem Thema informiert wirke

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du dich schnell in ungewohnte Umfelder einarbeiten kannst, von Rechtstexten bis hin zur Jugendsprache.

9. Der „E-Mail-Speedrun“-Prompt

Schreibe eine [Art von E-Mail] an [Empfänger:in].

Kontext: [1 bis 2 Sätze]

Ton: [professionell/locker/freundlich/etc.]

Länge: Maximal [X] Wörter

Enthalten: [konkrete Elemente]

Vermeiden: [Dinge, die nicht erwähnt werden sollen]

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du auch spezifische E-Mails automatisiert vorschreiben und viel Zeit sparen kannst.

10. Der „Code-Erklärer“-Prompt

Erkläre mir diesen Code: [ Code einfügen]

Format:

  1. Was er macht (ein Satz)
  2. Wie er funktioniert (Zeile für Zeile)
  3. Mögliche Probleme oder Edge Cases
  4. Wie ich ihn verbessern würde

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass unbekannten Code schnell verstehst und dich nicht durch lange Dokumentationen durchlesen musst.

11. Der „Ideen-Stresstest“-Prompt

Hier ist meine Idee: [Idee beschreiben]

Spiele den Advocatus Diaboli:

  • Was sind die fatalen Schwächen?
  • Welche Annahmen könnten falsch sein?
  • Wer hat das schon versucht und ist gescheitert – warum?
  • Welchen Teil unterschätze ich am meisten?

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du potentielle Schwachstellen entdeckst, ehe du Zeit auf die Ausführung verschwendest und dann den Fehler findest. Gerade bei der Projektentwicklung kann das helfen.

12. Der „Content-Umwandler“-Prompt

Nimm diesen [Longform Content] und wandle ihn um in:

  • 10 tweet-sized Insights
  • 3 LinkedIn-Post-Ideen
  • 5 E-Mail-Betreffzeilen
  • 1 Reddit-Post-Titel

Behalte die Kernbotschaft bei, passe das Format aber an jede Plattform an.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du aus einer Content-Einheit schnell zahlreiche für verschiedene Plattformen machst. Das spart Zeit und hilft beim Content und Social Media Marketing.

13. Der „Lernpfad“-Prompt

Ich möchte [Skill] lernen, um [Ziel] zu erreichen.

Ich habe [Zeitaufwand] zur Verfügung.

Erstelle einen Lernpfad mit:

  • Wochenweiser Struktur
  • Konkreten Ressourcen (Bücher, Kurse, Projekte)
  • Meilensteinen zur Fortschrittskontrolle
  • Häufigen Fehlern, die ich vermeiden sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du deine Lernstruktur vereinheitlichst und so idealerweise besser und schneller neue Fähigkeiten erlernst. Das ist gerade im KI-Zeitalter und bezogen auf KI-Skills relevant.

14. Der „Analogien-Generator“-Prompt

Erkläre [komplexes Konzept] mithilfe einer Analogie aus [vertrautem Bereich].

Die Analogie soll:

  • Fachlich korrekt sein (nicht zu stark vereinfacht)
  • Einprägsam sein
  • Sich gut eignen, um es anderen zu erklären

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du Themen, Produkte und Ideen mit Analogien leichter verständlich machst. Für Social Media eignet sich das auch, um Relatability zu schaffen.

15. Der „Second-Order-Thinking“-Prompt

Wenn [X passiert], was passiert als Nächstes?

Und was passiert danach?

Führe diese Kette 3 bis 4 Schritte weiter.

Welche nicht offensichtlichen Konsequenzen sollte ich einplanen?

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du bei der Risikoanalyse oder Planung von bestimmten (Geschäfts-)Szenarien einen Schritt mehr machst, um etwaige Unwägbarkeiten zu evaluieren.

zmilesbruce gibt an, dass die Prompts besonders gut funktionieren, wenn die Nutzer:innen ChatGPT zuerst etwas Kontext zu ihrer Person geben und die Prompts dann mit zwei, drei Iterationen feinjustieren. Erfolgreiche oder nützliche Variationen sollten sie für künftige Einsätze speichern.

Du kannst die Beispiele ja – mit passenden Abwandlungen – einmal ausprobieren. Oder du bedienst dich an unserer zusätzlichen Auswahl an hilfreichen Prompts für ChatGPT, die auch bei anderen Chatbots wie Claude und Gemini funktionieren sollten.


Agentic Workflows mit ChatGPT:

Mit diesen Prompts sparst du 10 Stunden pro Woche

OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund
OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund, © OpenAI via Canva





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Der neue Standard für digitale Käufe


Mit der Vorstellung des Universal Commerce Protocol (UCP) hat Google das Zeitalter des Agentic Commerce offiziell eingeläutet und einen neuen Standard geschaffen, der das Potenzial hat, die Customer Journey nachhaltig zu verändern. Was das für Deinen Shop bedeutet und wie Du Dich am besten darauf vorbereitest, zeige ich Dir in diesem Beitrag.

Eine KI-Roboterhand nimmt eine Kreditkarte aus einer menschlichen Hand entgegen und symbolisiert durch Künstliche Intelligenz betriebenen E-Commerce.Der neue Standard für digitale Käufe

Das Universal Commerce Protocol von Google schafft erstmals einen offenen Standard, mit dem KI-Agenten Produkte verstehen, vergleichen und im Auftrag der Nutzer*innen direkt kaufen können – ganz ohne klassische Shop-Besuche. Für Händler und Marketer wird damit die Qualität der eigenen, strukturierten Produktdaten zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Sichtbarkeit, Vertrauen und Umsatz.

Was ist das Universal Commerce Protocol?

Relativ überraschend und quasi „über Nacht“ hat Google Anfang Januar 2026 auf der NRF in New York das Universal Commerce Protocol vorgestellt. Der in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Shopify, Etsy, Wayfair und Walmart entwickelte offene Standard soll die Kommunikation zwischen KI-Agenten und Websites vereinfachen, vereinheitlichen und standardisieren. Mithilfe des UCP können Nutzer*innen mit hoher Kaufabsicht künftig direkt über einen KI-Agenten einen Kauf ausführen, ohne dabei mit der Website der Verkäufer*innen in Kontakt zu treten.

Das UCP gleicht dabei einem USB-C-Anschluss: USB-C hat einen Standard dafür geschaffen, wie man elektronische Geräte verbindet. Das Universal Commerce Protocol schafft diesen Standard für KI-Applikationen.

Nach aktuellem Stand wird UCP zunächst im Google AI-Mode und in Gemini verfügbar sein.

Eine Beschreibung, wie sich UCP (Universal Commerce Protocol) in die bestehenden Systeme einfügt und Verbindungen zwischen diesen herstellt. Eine Beschreibung, wie sich UCP (Universal Commerce Protocol) in die bestehenden Systeme einfügt und Verbindungen zwischen diesen herstellt.

Das Universal Commerce Protocol schafft einen einheitlichen Standard für Agenten, Kund*innen und Unternehmen. Damit können die verschiedenen Schritte der Customer Journey – wie Warenkorb und Kauf, aber auch Kundeninformationen, Mitgliedschaften oder Rabatte – maschinenlesbar an KI-Agenten übergeben werden.

Warum führt Google das Universal Commerce Protocol ein?

Die Veröffentlichung des Universal Commerce Protocol hat enorme Sprengkraft für den gesamten Markt: Während OpenAI oder Perplexity regelmäßig mit neuen Shopping-Funktionen für Aufmerksamkeit gesorgt haben, geht Google nun einen völlig anderen Weg. Das Unternehmen standardisiert den Prozess und schafft eine übergreifende technische und strukturelle Grundlage. Damit entkoppelt Google den traditionellen Kaufprozess von seinem bisherigen Standard: Der Kauf muss nicht mehr auf der Website der Verkäufer*innen stattfinden, da UCP dem KI-Agenten alle relevanten Daten in strukturierter Form zur Verfügung stellt. Der Abschluss kann somit direkt im Interface des Agenten stattfinden.

Kein Wunder also, dass Alphabet und Google CEO Sundar Pichai das Universal Commerce Protocol höchstpersönlich auf der NRF in New York vorgestellt hat. Das Protokoll zahlt voll auf Googles Wunsch ein, Nutzer*innen im eigenen Ökosystem zu halten. Wenn ich als Kund*in nicht mehr zwischen verschiedenen Systemen hin- und herspringen muss, sondern alles aus einer Hand bekomme, verbessert dies mein Kauferlebnis.

Mit der Vorgabe eines neuen Standards greift Google seine direkten KI-Konkurrenten OpenAI, Perplexity und Co. unmittelbar an und versucht, den KI-Markt zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Aber auch Marktplätze wie Amazon, die weitgehend austauschbare Produkte ohne Differenzierung anbieten, stehen mit UCP im Fokus von Google.

Was bewirkt die Einführung des Universal Commerce Protocol für Dich als Händler*in?

UCP eröffnet neue Chancen, schafft aber auch neue Abhängigkeiten. Entscheidend wird, wie gut Deine Produktdaten maschinenlesbar bereitgestellt werden.

Chancen: Sichtbarkeit und Umsatz über strukturierte Produktdaten

Die Einführung des Universal Commerce Protocol bietet Dir vor allem dann enorme Chancen, wenn Du bereits strukturierte, maschinenlesbare Daten zur Verfügung stellst oder stellen kannst. In diesem Fall eröffnest Du Dir den Zugang zu kaufbereiten Nutzer*innen, denen Dein Angebot über KI-Agenten vorgeschlagen wird und die den Kauf direkt ausführen können. Die Auswahl der Produkte erfolgt dabei maschinell: KI-Agenten bewerten automatisiert und faktisch, welches Produkt am besten passt und dem User angezeigt wird.

Risiken: Wer keine Datenqualität liefert, verliert Reichweite und Performance

Gleichzeitig stellt genau dies aber auch eine enorme Gefahr dar: Wenn Dein Shop keine strukturierten Daten bereitstellt, werden Deine Produkte von KI-Agenten entweder nicht gefunden oder als nicht relevant eingestuft. Dann tauchst Du in den Kaufkonversationen potenzieller Käufer*innen nicht auf und verlierst Sichtbarkeit dort, wo Entscheidungen künftig häufiger fallen.

Da sich gleichzeitig ein Teil des verfügbaren Traffics von der klassischen (Google)-Suche hin zu KI-Agenten verschiebt, verliert Dein Performance Marketing ebenfalls an Wirkung. Du verlierst sowohl die mögliche neue Kundschaft über KI-Agenten als auch Deine traditionelle Zielgruppe.

Im Zuge dieses Paradigmenwechsels verändern sich auch die von Dir erhobenen Daten: Wenn Kaufprozesse in Zukunft teilweise nicht mehr in Deinen Onlineshop stattfinden, ergeben sich für Dich neue Fragestellungen:

  • Wie ordnest Du KI-Agenten in Deine Customer Journey ein?
  • Welche KPIs sind für Deinen Shop überhaupt noch relevant?
  • Wie hältst Du Deine Produktdaten aktuell und strukturiert?
  • Wie abhängig möchtest Du Dich von großen Plattformen machen?
  • Wie gehst Du damit um, dass Plattformen Dir bestimmte Daten nicht zur Verfügung stellen?

Wie immer gilt auch hier: First Mover tragen zwar die Last der Entwicklungs- und Pionierarbeit, haben langfristig aber einen Wissensvorsprung gegenüber dem Wettbewerb und sind meist resilienter gegenüber kommenden Herausforderungen.

Ein Mensch, der sich rein emotional für den Kauf einer Tasche entscheidet. Ein Agent, der rein datenbasiert eine Kaufentscheidung trifft. Ein Mensch, der sich rein emotional für den Kauf einer Tasche entscheidet. Ein Agent, der rein datenbasiert eine Kaufentscheidung trifft.

Ein Mensch trifft Entscheidungen emotional, ein Agent datenbasiert.

Was kannst Du bereits jetzt tun, um von der Einführung des Universal Commerce Protocol zu profitieren?

Spätestens nach dem vorherigen Absatz sollte Dir klar sein, dass Produktdaten im KI-Zeitalter das neue Gold sind. Dabei gilt: Je höher die Datenqualität, desto wahrscheinlicher ist eine Conversion in Deinem Shop. Und jetzt kommt der Clou: Wahrscheinlich hast Du bereits einen zentralen Ort, an dem Du Google strukturierte Produktdaten übergibst: Dein Merchant Center.

Voraussetzung für die Teilnahme am Universal Commerce Protocol: Du musst ein aktives Merchant-Center-Konto haben und dort kaufbare Produkte zur Verfügung stellen.

Anstatt für jede mögliche KI-Schnittstelle eine eigene Lösung zu entwickeln, implementierst Du das UCP und stellst Deine Produktdaten über das Merchant Center bereit. Zu den zwingend notwendigen Attributen, die Du via UCP strukturiert zur Verfügung stellen musst, zählen unter anderem:

  • Artikelbezeichnung
  • Preise (regulärer Preis, Sale-Preis)
  • Verfügbarkeit
  • Varianten
  • Bilder

Außerdem wird Google weitere Attribute einführen, die zur Erhöhung der Datenqualität beitragen können:

  • Q&A-Listen (vermutlich über einen separaten Link)
  • Feature-Listen (vermutlich über einen separaten Link)
  • Formen
  • Geschmacksrichtung
  • Themen
  • Ersatzteile
  • Ähnliche Produkte

Was muss Dein Shop jetzt können?

Neben der Bereitstellung strukturierter Produktdaten im Merchant Center benötigt Dein Shop eine API-Schnittstelle. Über diese können Informationen zum Warenkorb, zum Checkout-Prozess und zum Status der Bestellung abgewickelt werden. Alle KI-Agenten kommunizieren ausschließlich über API-Schnittstellen mit Deinem Shop.

Zudem benötigst Du einen Zahlungsdienstleister, der sichere Tokenisierung anbietet und von Google unterstützt wird. In seiner Pressemitteilung hat Google unter anderem Visa, AMEX, Mastercard, Adyen und Stripe genannt, weitere werden sicher folgen.

Abschließend muss auch Dein Bestellprozess für KI-Agenten les- und verarbeitbar sein. Du musst strukturierte Daten zu Lieferoptionen, Gutscheinen und Rabatten sowie zur Mehrwertsteuerberechnung bereitstellen.

Wir können Dir helfen!

Suchst Du eine kompetente, flexbile und zuverlässige Online-Marketing-Agentur? Wir freuen uns auf Deine unverbindliche Anfrage.

Kontaktiere uns

Strategische Risiken: Kontrolle, Marke und Sicherheit

Wie bei allen Neuerungen bringt auch das Universal Commerce Protocol offene Fragen mit sich, vor allem dort, wo Händler*innen bislang die Kontrolle hatten:

  • Markenwahrnehmung: Wenn Käufe stärker in KI-Interfaces stattfinden, wie präsent bleibt Deine Marke und braucht es wieder mehr klassisches Branding?
  • Plattform-Abhängigkeit: Wie viel Kontrolle möchtest Du als Shop-Betreiber*in an Plattformen wie Google abgeben?
  • Transparenz & Auswahlkriterien: Nach welchen Kriterien entscheidet die KI, welche Produkte empfohlen und angezeigt werden? Und wie nachvollziehbar ist das für Händler*innen?

Das Dilemma ist real: Entweder lässt Du Dich auf UCP ein und verlierst damit zumindest in Teilen den Einfluss auf die Customer Journey. Oder Du entscheidest Dich gegen die Nutzung des Universal Commerce Protocol und verlierst diesen Traffic komplett.

Zusätzlich bleibt ein technisches Risiko: KI-Systeme können anfällig für Angriffe wie zum Beispiel Prompt Injections sein. Dabei werden potenziell schädliche Anweisungen in die dahinterliegenden KI-Modelle versteckt. Stell Dir vor, ein KI-Agent geht plötzlich ohne Freigabe des Users mit den hinterlegten Kreditkartendaten shoppen. Umso wichtiger sind daher klare Sicherheitsmechanismen (z. B. Validierungen, Freigaben und Limits), bevor Agenten Transaktionen auslösen.

Fazit: UCP verändert den Kaufprozess – Die Pflege Deines Merchant Center wird zur Pflicht

Google hat mit dem Universal Commerce Protocol den Startschuss für „echtes“ Agentic Commerce gegeben. Ob sich der Standard durchsetzt und wie die Konkurrenz auf UCP reagiert, muss die Zukunft zeigen. Der Trend, Teile des E-Commerce an die Künstliche Intelligenz abzugeben, wird sich aber nicht aufhalten lassen.

Gleichzeitig wird das Universal Commerce Protocol nicht über Nacht Deinen Shop ersetzen. Aktuell ist das neue Protokoll nur in den USA verfügbar, in Europa können wir die Entwicklung vorerst nur beobachten.

Trotzdem gilt für Dich als Shop-Besitzer*in aktuell umso mehr: Wer seine Merchant-Center-Daten vernachlässigt, optimiert weiter für Klicks – während andere bereits für Käufe optimieren.

Sprich uns gern an, wenn Du Hilfe bei der Optimierung Deiner Produktdaten benötigst. Diese sind übrigens nicht nur für SEA relevant, sondern auch für SEO – sie sind ein entscheidender Baustein, um ins Product Grid zu kommen. Lies dazu mehr im Blogpost meiner Kollegin Luisa zu Product Grid SEO.

 

Bildnachweis: Titelbild: universal_commerce_title/stock.adobe.com; Bild 2: universal-commerce-protocol/developers.google.com; Bild 3: mensch-vs-agent/Stefan Huß, ChatGPT



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„Moini!“: Das ist das gechillte Werbedebüt von Dojo für den Lottoanbieter Freiheit+


Freiheit+ lockt mit weniger Stress und mehr Lebensqualität statt einfach nur Reichtum

Die Werbegesichter der Lotto-Anbieter haben in der Regel eines gemeinsam – sie alle haben die Dollar-Zeichen in den Augen. Freiheit+ geht mit seiner frisch gekürten Kreativagentur Dojo nun einen anderen Weg. Dem Helden in der neuen Kampagne geht es nicht um unendlichen Reichtum, sondern um Glück.

Freiheit+ macht vieles anders als herkömmliche Lotto-Anbieter. So fließen 20 Prozent der Umsätze der Marke aus dem Hause LOTTO24 an den guten Zweck, etwa an Initiativen des Stifterverbands, der SOS-Kinderdörfer und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Auch beim Markenversprechen setzt die 2020 gegründete Hamburger Soziallotterie auf Differenzierung. Denn während die meisten Wettbewerber in ihren Kampagnen Millionengewinne als Abkürzung zu einem besseren Leben in Aussicht stellen, gibt es bei Freiheit+ vor allem eines zu gewinnen – Selbstbestimmung.

Die neue Kampagne bringt diesen USP besonders eindrucksvoll auf den Punkt. Im Mittelpunkt des Auftritts steht ein TV-Spot, der auf den ersten Blick mit so gar nichts Erstrebenswertem aufwartet, zeigt er doch eher eine Arbeitswelt von vorvorgestern. Der Chef schreit mit weit aufgerissenen Augen und dickem Hals in ein uraltes Telefon, ein junger Mann wird von einer wenig zimperlichen Kollegin mit einem riesenhaften Stempel malträtiert, und unter Arbeitern ist ein brutaler Kampf um Essbares entbrannt. 
Dass das Leben auch schön sein kann, wird erst klar, als sich ein junger Mann seinen Weg durch die apokalyptische Szenerie bahnt und seine bemitleidenswerten, geschundenen Mitmenschen mit einem herzlichen, aber in diesem Kontext völlig unpassenden „Moini!“ grüßt. Damit bringt Freiheit+ mit nur einem Wort auf den Punkt, was so manche Kunden der Lotterie von anderen Menschen unterscheidet – nämlich Unbeschwertheit und ein sorgenfreies Leben, weil sie nämlich als glückliche Gewinner entweder 15 Jahre lang jeden Monat 5000 Euro oder einmalig 250.000 Euro erhalten. 
„Wir wollten eine Kampagne entwickeln, die nicht die nächste Luxusfantasie erzählt, sondern eine ehrlichere Frage stellt: Was macht unser Leben wirklich reicher?“, erklärt Oliver Larysz, Senior Brand Manager bei Freiheit+, die Hintergründe. „Geld ist für uns ein Mittel, nicht das Ziel. Es soll uns im besten Fall mehr Leichtigkeit ermöglichen – denn um diese Leichtigkeit geht es“, sagt er. Dazu passt auch der Claim der Kampagne. „Gewinn dich selbst zurück“ lautet die Botschaft, mit der Freiheit+ ab dem 16. Februar in klassischen TV-Werbeblöcken, Connected TV, Online Video und Social Media seine Markenwerte auf den Punkt bringen will. 

Bei der Kampagne hat Freiheit+ erstmals mit Dojo zusammengearbeitet. Nach HORIZONT-Informationen hat sich die Berliner Kreativschmiede den Etat im vergangenen November im Rahmen mehrerer Chemistry Sessions gesichert. Dass sich Dojo in dem Auswahlprozess gegen mehrere Wettbewerber durchsetzen konnte, hat dem Vernehmen nach an der „bolden“ und teils „unkonventionellen“ Herangehensweise der Agentur gelegen, heißt es. Am Ende hatten die Entscheider bei Freiheit+ wohl den Eindruck, dass sie ihr Ziel, die Industrie mit einer disruptiven Idee aufzumischen, am besten mit Dojo umsetzen können. Nicht bei den Chemistry Sessions dabei war c/o Setzkorn Kemper. Die Agentur hatte Anfang 2025 die erste Werbekampagne der Marke entwickelt.



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Loyalty Report 2026: Was die Deutschen von Treueprogrammen wirklich erwarten


Viele Deutsche erwarten Loyaltyprogramme mittlerweile als festen Bestandteil ihres Einkaufserlebnisses.

Kundinnen und Kunden geben in Unternehmen mehr Geld aus, wenn sie deren Treueprogramme, wie Kundenkarten oder Apps, nutzen. Dafür erwarten sie aber auch sofort nutzbare Vorteile, personalisierte Angebote und regelmäßige Informationen, zeigt der aktuelle Loyalty Report von Hello Again.

Über 80 Prozent der Deutschen nutzen zumindest gelegentlich digitale Bonusprogramme oder Treueclub-Apps. Hello Again, selbst Anbieter einer Kunde

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