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3.000 USD teure RAM-Spielerei: CQDIMMs mit 128 GB pro Modul bei der CES-Demo

Adata präsentiert gemeinsam mit MSI und Gigabyte auf der CES 128 GB fassende DDR5-Module, die dem CQDIMM-Standard angehören. Dabei handelt es sich um 4-Rank-CUDIMM mit dem sich 256 GB in nur zwei DIMM-Slots auf Client-Plattformen realisieren lassen. Auf der CES wird eine hohe Geschwindigkeit mit 7.200 MT/s demonstriert.
Mit CQDIMM werden 256 GB RAM schneller
Von „Clocked Quad rank unbuffered DIMM“ spricht Gigabyte in der Pressemitteilung. Statt 4 Rank CUDIMM wird daraus nun die Abkürzung CQDIMM wie sich bereits angedeutet hatte.
Bisheriger 2 Rank CUDIMM ist auf maximal 64 GB pro Modul beschränkt. Für 256 GB im System müssen also vier Module herhalten. Wie Gigabyte erläutert, ist dann allerdings durch Limitierungen bei der Signalintegrität und der Elektrik die Datenrate auf 4.400 MT/s begrenzt. Durch eine optimierte Clock-Driver-Architektur sowie Anpassungen bei den Schaltkreisen im Mainboard sollen jetzt 256 GB mit nur zwei CQDIMMs möglich werden, die auf den Demo-Systemen deutlich höhere 7.200 MT/s erreichten.
Allerdings sind die Timings nicht immer von der schnellen Sorte. Auf dem Demosystem mit einem Gigabyte Z890 Aorus Tachyon Ice in der „CQDIMM Edition“ meldeten Tools Timings von CL52-52-52-103. Bei dem zweiten Demosystem mit einem MSI MEG Z890 Unify-X waren es immerhin CL40-48-48-117.
Auch bei MSI wird ein ähnlicher Weg gegangen: Am Stand ist ein Sample ausgestellt, das Mainboard hier offiziell jedoch noch ein Entwicklermodell, auf dem letztlich die gleichen Adata-Riegel laufen.
Am Ende bleibt abzuwarten, wie schnell der CQDIMM bei einem etwaigen Marktstart sein wird. Wann und ob dieser erfolgt, bleibt angesichts horrender RAM-Preise im Zuge der anhaltenden Speicherkrise durchaus fraglich. Die auf Nachfrage genannten 3.000 US-Dollar pro Modul sind eher als symbolisch zu verstehen. Bei den immer noch spärlich verbreiteten CUDIMMs kostet ein 64-GB-Modul aktuell rund 900 Euro.
Der CUDIMM-Standard wird bisher zudem nur auf Intels aktueller Desktop-Plattform mit Arrow Lake-S alias Core Ultra 200 auf dem Sockel LGA 1851 unterstützt. Doch es ist davon auszugehen, dass auch bei AMD bald CUDIMM-Support Einzug hält.
- DDR5 vs. DDR5-CUDIMM im Test: Der neue schnellere RAM für Intel (und bald auch AMD)
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Ecovasc-Saugroboiter im Preissturz: Fast 500 Euro sparen
Sucht Ihr nach einem neuen Saugroboter, stehen sicherlich einige Ecovacs-Modelle auf Eurer Wunschliste. Jetzt solltet Ihr auch den Deebot T50 Omni Gen. 2 hinzufügen. Denn das Top-Modell wird gerade im Onlineshop Coolblue um fast 500 Euro günstiger angeboten.
Richtig gelesen: Der Ecovacs Deebot T50 Omni Gen. 2 fällt gerade massiv im Preis. Dabei handelt es sich allerdings um einen Saugroboter mit Wischfunktion, der problemlos mit anderen Premium-Modellen verglichen werden kann. Eine Saugleistung von 21.000 Pa, eine herausragende Wischleistung und eine All-in-One-Station sind nur einige Vorteile, die der Ecovacs-Robosauger bietet. Jetzt gibt es den T50 Omni Gen. 2 für deutlich weniger als 350 Euro.
Ecovacs Deebot T50 Omni: Preis-Leistungs-Kracher im Check
Technisch könnt Ihr den Saugroboter im unteren High-End-Bereich ansiedeln. Neben der starken Saug-Power, erwartet Euch eine leistungsstarke Hauptbürste, bei der auch Tierhaare keine Probleme darstellen. Hinzu kommen zwei Wischpads, von denen sich eines ausfahren lässt, um auch die Ecken Eurer Wohnung zu reinigen. Dank AIVI-Navigation umkurvt der Ecovacs gekonnt jedes Hindernis und die Absaugstation sorgt dafür, dass Ihr möglichst wenig selbst Hand anlegen müsst. Hier werden unter anderem die Wischmopps mit heißem Wasser gereinigt oder das Reinigungsmittel automatisch zugeführt.
Diese Funktionen lesen sich bereits so, dass Ihr hier ein extrem gutes Modell erhaltet. Doch es handelt sich hier um einen echten Preis-Leistungs-Tipp. Denn statt der UVP (799 Euro) verlangt Coolblue aktuell nur noch 329 Euro für den Ecovacs Deebot T50 Omni Gen. 2. Der nächstbeste Preis im Netz wird mit 399 Euro direkt von Ecovacs verlangt. Allerdings gab es zwei Angebote in der vergangenen Black Week, die etwas günstiger waren. Seid Ihr auf der Suche nach einem leistungsfähigen Saugroboter, bei dem Ihr wirklich etwas für Euer Geld bekommt, seid Ihr mit dem aktuellen Coolblue-Deal mehr als gut beraten.
Denkt Ihr, der Ecovacs Deebot T50 Omni wird noch günstiger? Ist das Modell zu diesem Preis interessant für Euch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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Data Center auf Steam: Ein Spiel für alle, die sich kein Rechenzentrum leisten können
Im Geiste des PC Building Simulator (Test) hat der Indie-Entwickler Václav Novák aus Tschechien sein Spiel Data Center auf Steam vorgestellt. In dem muss das eigene Rechenzentrum aufgebaut und verwaltet werden – inklusive Planung von Signallaufzeiten und Redundanzen.
Rechenzentren sind aktuell das Thema der Stunde, Google, Meta und Microsoft investieren dreistellige Milliardenbeträge in diese Anlagen. Auch deshalb ziehen seit dem letzten September die Preise bei Arbeitsspeicher, SSDs und HDDs an, auch wenn es eine leichte Entspannung beim Arbeitsspeicher gibt.
Das eigene Rechenzentrum zum kleinen Preis
Vor diesem Hintergrund hat der tschechische Entwickler Václav Novák sein Spiel Data Center vorgestellt. Hier können Spieler ihr eigenes Rechenzentrum von Anfang an planen und aufbauen. Dazu gehört unter anderem der Einkauf von Racks, Hardware und anderen Materialien sowie die Verkabelung von Servern mit Switches. Kunden stellen an den Betreiber des Rechenzentrums verschiedene Anforderungen, die es zu erfüllen gilt und der Erfolg bringt obligatorisch Erfahrung und Geld, sodass das eigene Rechenzentrum weiter ausgebaut werden kann.
Spieler müssen dabei verschiedene Aspekte – die auch in einem echten Rechenzentrum eine Herausforderung sein können – beachten. Komponenten haben eine Lebensspanne, nach der sie ausgetauscht werden müssen, ebenso muss der Betreiber Redundanzen beachten und Engstellen im eigenen Rechenzentrum ausfindig machen und passend erweitern.
Data Center vermittelt dabei – ähnlich wie der PC Building Simulator – spielerisch auch technische Grundlagen eines Netzwerkes und die Arbeitsweise von IT-Infrastrukturanbietern wie Amazons AWS oder Microsofts Azure Cloud.
Bereits als Demo spielbar
Bereits jetzt kann eine Demo-Version ausprobiert und damit die Wartezeit bis zum 31.03.2026 überbrückt werden.
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Dieses Update macht Probleme auf euren Samsung-Geräten
Samsung liefert regelmäßig Android- und One UI-Updates für seine Galaxy-Geräte. Meistens bringen diese Updates neue Funktionen und beheben Probleme, manchmal verursachen sie aber auch welche. Jetzt trifft es offenbar Galaxy-S22-Nutzer.
Das Februar-Sicherheitsupdate wurde Anfang des Monats auf die Galaxy S22-Modelle ausgerollt und in den darauf folgenden Wochen fortgesetzt. Es enthielt mehrere Fehlerkorrekturen zur Behebung von Sicherheitslücken sowie Verbesserungen der Nutzerfreundlichkeit. Leider hat das Update bei einigen Samsung-Nutzern, auch zu erheblichen Problemen geführt.
Galaxy-S22-Geräte frieren ein und starten neu
Ein aktueller Beitrag auf Reddit zeigt den wachsenden Frust unter Galaxy-S22-Besitzern. In dem Thread wird darauf hingewiesen, dass viele Geräte unmittelbar nach der Installation des Sicherheitspatches, der auf Android 16 basiert, nicht mehr richtig funktionieren.
In der Diskussion berichtet ein Galaxy-S22-Ultra-Besitzer, dass sein Gerät nach dem Update nicht mehr funktioniert, während ein anderer angibt, dass sein Gerät nach Abschluss der Installation plötzlich abstürzt.
Mehrere andere Benutzer melden zudem eine Vielzahl unterschiedlicher Probleme: Einige berichten von einer abnormalen Entleerung des Akkus, andere beschreiben eine verzögerte Benutzeroberfläche, die zu einer Überhitzung des Geräts führt. In einem extremen Fall berichtet ein Nutzer, dass sich sein Telefon schnell entlud und stark erhitzte, bevor es nach einer Woche in einem permanenten Bootloop stecken blieb.

Während bereits im Dezember und Januar vereinzelte Berichte über ähnliche Probleme aufgetaucht waren, scheint diese jüngste Welle von Problemen wesentlich ausgeprägter zu sein. Die Beweise scheinen direkt auf die Firmware hinzuweisen, die im Februar ausgeliefert wurde und das S22-Trio betrifft. Neuere Geräte wie das Galaxy S25 Ultra (Test) bleiben hingegen verschont.
Unterschiedliche Erfahrungen bei verschiedenen Modellen
Die Auswirkungen sind jedoch nicht überall zu spüren. Andere Galaxy S22-, S22+- und S22 Ultra-Nutzer haben geantwortet, dass ihre Geräte nach dem Update weiterhin normal funktionieren.
Gleichzeitig ist es schwierig, genau einzuschätzen, wie weitverbreitet das Problem ist, zumal das Update erst vor kurzem Modelle in wichtigen Märkten wie Indien und den USA erreicht hat. Es ist gut möglich, dass weitere Fälle auftauchen werden, wenn weitere Nutzer auf das Sicherheitsupdate vom Februar umsteigen.
Noch keine Lösung von Samsung
Samsung hat die Situation bislang weder bestätigt noch eine offizielle Antwort gegeben. Betroffene Nutzer sind auf sich allein gestellt. Einige Accounts schlagen nun vor, das Update ganz zu überspringen und auf den nächsten Sicherheitspatch zu warten.
Manche Nutzer ziehen daher Parallelen zu einem berüchtigten Vorfall aus dem Jahr 2024, bei dem mehrere Galaxy-S22-Geräte nach dem One-UI-6.1.1-Update abstürzten. Erschwerend kommt hinzu, dass in diesem Zusammenhang kürzlich in den USA eine neue Sammelklage eingereicht wurde. Darin wird dem südkoreanischen Riesen vorgeworfen, Nutzer nicht über die Ursache dieser Ausfälle informiert zu haben. Zudem sollen die betroffenen Nutzer weder entschädigt noch die beschädigten Geräte ersetzt worden sein.
Habt Ihr euer Galaxy-Gerät schon aktualisiert? Teilt Eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns
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