Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

3 Gründe, wieso wir uns aufs Finale freuen dürfen


So, die ersten vier Folgen von Staffel 5 sind geschafft und ich bin immer noch fix und fertig. Die ersten Erkenntnisse nach drei Jahren Stranger-Things-Abstinenz manifestierten sich direkt am Anfang der 1. Staffelfolge: Ja, man ist direkt wieder drin und ja, es fühlt sich immer noch wie ein Sakrileg an, würde man das Intro skippen. Ich zumindest schaffe es nicht. Die Musik packt mich viel zu sehr, als dass ich hier vorspulen könnte.

Apropos „skippen“: Seid Euch bitte dessen bewusst, dass es in dieser Rezension der ersten vier Folgen natürlich zu Spoilern kommen wird!

Willkommen zurück in Hawkins und im Stranger-Things-Kosmos

Drei Jahre Wartezeit sind ’ne lange Zeit, gerade wenn es um eine popkulturell so aufgeladene Serie wie Stranger Things geht. Da fragt man sich schon, ob der Hype nach der unfassbar starken vierten Staffel nicht langsam im Sande verläuft. Aber keine Panik! Die Duffer Brothers haben uns mit den ersten vier Episoden von „Stranger Things Season 5 Volume 1“ auf Netflix eindrucksvoll bewiesen: Die Achtziger-Jahre-Musik spielt wieder, und zwar auf voller Lautstärke! Apropos Musik: Ja, natürlich gibt es auch in dieser Staffel wieder „diesen einen Song“, der prominent in den Vordergrund rückt, aber dazu später mehr.

Seit dem 27. November können wir die ersten vier Kapitel des großen Finales bingen. Die nächsten drei gibt es dann am 26. Dezember (ab 2 Uhr morgens), das Finale dann am 1. Januar 2026, ebenfalls ab 2 Uhr morgens. Und was können wir nun zu den ersten vier Folgen sagen? Kurz gesagt: Ja, es fühlt sich wieder an, als hätten Steven Spielberg, John Carpenter und Stephen King ein gemeinsames Baby bekommen. Die Macher liefern uns genau die Mischung aus Gänsehaut, Drama, Action und Nostalgie, die wir lieben.

Ich fasse Euch jetzt die bisherige Story dieser vier Episoden kurz zusammen, danach nenne ich Euch drei Gründe, wieso wir alle richtig, richtig Bock auf die finalen vier Folgen haben dürfen!

Knallharter Neustart im Quarantäne-Gebiet

Nach dem katastrophalen Ende von Staffel 4, als das Upside Down quasi in unsere Welt eindrang und Hawkins in Stücke riss, hatte ich so eine Art „Krieg der Welt“-Nummer erwartet. Die neue Staffel macht einen erstaunlich großen Sprung und setzt etwa 18 Monate später an, also im Herbst 1987. Die Folgen des „Erdbebens“ sind scheinbar unter (Militär-)Kontrolle. Hawkins ist Sperrgebiet, die Risse sind mit Stahlplatten versiegelt.

Die Erwachsenen – Joyce, Hopper und Murray – arbeiten daran, die Kinder zu beschützen und Vecna zu stoppen. Gleichzeitig führen unsere Helden regelmäßige „Crawls“ ins Upside Down durch, um den Bad Guy aufzuspüren, der ihrer Meinung nach noch irgendwo da draußen ist.

Stranger Things Screenshot: Dustin und Steve sitzen zusammen im Van.
Die Helden, hier Dustin und Steve, suchen in ihren Crawls nach Vecna. Image source: Netflix (Screenshot: nextpit)

Schnell wird klar: Vecna ist tatsächlich noch da und sein Plan ist perfider denn je. Er entführt Kinder – wie Mikes kleine Schwester Holly Wheeler, die einen „unsichtbaren Freund“ hat. Vecna (alias Henry Creel) braucht Kinder, wie sich herausstellt bzw. wie er es selbst formulieren wird. Wieso? Weil sie leicht zu brechen und zu kontrollieren sind. Er benutzt sie, um neue „Antennen“ zu schaffen, mit denen er seinen Fuß in unserer Welt verankern will. Auch zur Antennen-Thematik später mehr. Die Einsätze sind also höher als je zuvor!

Grund 1, sich aufs Finale zu freuen: Das Team ist wieder da – mit Gänsehaut-Garantie!

Nach so einer langen Pause ist das Wiedersehen mit dem Ensemble-Cast einfach nur herrlich und macht mich happy. Die Serie ist für mich vor allem die Geschichte dieser Gemeinschaft und der Bereitschaft, füreinander einzustehen. Die Duffer Brothers nehmen sich dabei viel Zeit, uns emotional abzuholen. Für manche vielleicht zu viel Zeit, aber ich finde es ein perfektes Pacing. Schließlich will ich ja möglichst lang und kontinuierlich auf ein Finale vorbereitet werden.

Wir sehen, wie Steve und Robin in einer Radiostation arbeiten (Stichwort: „Rockin’ Robin“) und ihre Sendungen als verschlüsselten Code für die „Crawls“ nutzen. Ich mag das übrigens sehr, wie die Gang hier ihre „Dungeons & Dragons“-Skills auf ihr Leben projizieren bzw. sie im Kampf gegen Vecna nutzen. Als ehemaliger D&D-Zocker holt mich das natürlich komplett ab.

Besonders hervorzuheben ist meiner Meinung nach Dustins Entwicklung: Er trägt noch immer das „Hellfire Club“-T-Shirt seines verlorenen Freundes Eddie und wird dafür von Bullies verprügelt. Er ist wütend, traurig und ja, auch ein bisschen rachsüchtig. Die Weiterentwicklung der Charaktere halte ich für durchdacht und sie passt zur langen Pause. Generell möchte ich nochmal betonen, wie sehr es mir gefällt, dass wir über die Staffeln diese Charaktere kontinuierlich weiter erzählt bekommen und stets mehr über sie lernen.

Thema Achtziger-Vibes:

Es macht Spaß, die Dynamik zwischen den Kids (Mike, Lucas, Will), den Teenagern (Nancy, Jonathan, Steve, Robin) und den verantwortungsvollen Erwachsenen (Joyce und Hopper) zu sehen, die bereit sind, ihr Leben zu geben, um die Jungen zu beschützen. Frischen Wind in diese Dynamik bringen Charaktere, die entweder neu sind, oder – wie Holly, Mikes kleine Schwester – bislang keine besondere Rolle spielten.

Holly geht zusammen mit Henry Creel.
Holly rückt mit ihrem imaginären Freund deutlich in den Vordergrund. Image source: Netflix (Screenshot: nextpit)

Als Kind der Achtziger liebe ich es, dass Stranger Things in jeder Staffel einen Helden aus der damaligen Zeit im Cast unterbringt. Dieses Mal ist es Linda Hamilton, die wir als Sarah Connor aus den Terminator-Filmen kennen. Hier spielt sie jetzt die Soldatin Dr. Kay, die die Militärmission leitet. Dabei versprüht sie als knallharte, auf das Fangen von Elfi/Jane gepolte Soldatin einen eiskalten „Von der Leyen“-Charme.

Und wenn wir über 80s-Vibes reden, müssen wir natürlich auch wieder über Musik reden. Die Macher wissen, wie man Popkultur-Momente kreiert. Kate Bushs „Running Up That Hill“ hat sich in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt und spielt auch diesmal wieder eine Rolle. Dieses Mal wird Tiffany (hach, was war ich damals verknallt) diese Ehre zuteil, die mit „I think we’re alone now“ damals einen Welthit landete. Klitzekleiner Kritikpunkt: Eine Tanz-Szene zu exakt diesem Song? Ja, das kennen wir irgendwie schon aus der „Umbrella Academy“. Da hätte man vielleicht etwas kreativer sein könne.

Externen Inhalt erlauben

Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.

2. Grund: Will Byers wird zu „Will the Sorcerer“ – Die neue Superkraft im Team

Will Byers war in der gesamten Serie meistens das Opfer, der Junge, der in Staffel 1 entführt wurde, und der ungewollte Spion Vecnas. Aber das ist vorbei! Wir erinnern uns, dass die ganze Geschichte ja damit losging, dass er in Folge 1 der ersten Staffel verschwand. Nun ist dieser Junge womöglich der Schlüssel, um Vecna zu besiegen – tolles Storytelling und wieder ein Kreis, der sich schließt.

Wir erfahren: Will wurde von einem Demogorgon, äh ja, quasi „befruchtet“ und hat seitdem eine Verbindung zum Upside Down. Er kriegt dieses „Kribbeln“ und ist wie eine Antenne, die ungewollt sieht, was Vecna sieht.

Und mal ganz ehrlich: Ich hab mit einigen Leuten über die fünfte Staffel gesprochen und auch ein paar Kritiken zur Staffel gesehen. Aber irgendwie stellt niemand eine Verbindung her zu Harry Potter und Voldemort. Liege ich echt so daneben, wenn ich hier eine Parallele erkenne? Ich mein, es geht dabei darum, dass der eine jeweils durch die Brille des anderen sehen kann, aber auch darum, dass vielleicht das Schicksal und somit das eigene Überleben möglicherweise auch jeweils an den anderen gekoppelt ist.

Will wird vom Opfer zum Zauberer

Krass wird es dann im Finale dieser ersten Rusche an Folgen, als Mike, Joyce und Robin von Demogorgons angegriffen werden. In einer eh schon phänomenalen Szene nutzt Will plötzlich seine Verbindung zum „Hive Mind“, also diesem kollektiven Upside-Down-Bewusstsein. Er übernimmt die Kontrolle über die Demogorgons!

Will aus Stranger Things hat komplett weiße Augen und nutzt seine neuen Kräfte.
Wills Augen werden weiß, und er zerbröselt die Monster praktisch genau so, wie Vecna seine Opfer in Staffel 4 zerbröselte. Image source: Netflix (Screenshot: nextpit)

Mit dieser neu entdeckten Fähigkeit ist Will auf einmal mindestens so mächtig wie Eleven/Jane. Er kann in den Kopf aller Demogorgons sehen und sie steuern. Das Trio aus Eleven, Will und der echt überraschend zurückgekehrten Kali (Elevens Schwester, aka Nummer 8), die ebenfalls Superkräfte hat, bildet in meinen Augen eine Superheldentruppe, die extrem effektiv im Kampf gegen Vecna sein wird.

So aufgestellt schaue ich echt optimistisch auf die letzten vier Folgen, denn jetzt hat Vecna einen Gegner, der seine eigenen Waffen gegen ihn einsetzen kann.

3. Grund: Epische Action und Lore-Payoffs

Die erste Hälfte der Staffel baut sehr viel auf, aber sie liefert auch ab. Die Action-Sequenz, in der die Demogorgons die Militärbasis angreifen, ist wohl eine der geilsten Sequenzen, die ich seit langem gesehen habe. Die Kameraarbeit, die vielen One-Shots – das ist Weltklasse! Achtet echt mal auf diese One-Shot-Szenen.

Apropos Action: Die Demogorgons sind endlich wieder furchteinflößende, unzerstörbare Wesen und nicht nur Beiwerk oder Kanonenfutter. Das sehen wir nicht nur im „kleinen“ Finale, sondern vorher schon in der Szene, als sich Hollys Mutter mit einer Flasche gegen einen Demogorgon zur Wehr setzen will. Und ja, ich glaube, wir haben noch nie so viele explizite Szenen bei Stranger Things gesehen wie in dieser Staffel.

Nicht immer ganz logisch

Übrigens musste ich wieder darüber nachdenken, dass mir auch so manche Logikfehler im Laufe der Serie begegnet sind. Manches sind so totale Klischee-Dinger: Kämpft ein Demogorgon gegen random Soldaten, metzelt er ein Dutzend von ihnen in Sekunden weg. Steht er aber vor einem der wichtigen Charaktere, wirkt er deutlich langsamer und unentschlossener.

Wisst Ihr, was ich mir in dem Zusammenhang überlegt habe? Vielleicht ist das ja auch Absicht! Seit Beginn erzählen uns die Duffer Brothers die Geschichte ja auch irgendwie, als stamme sie wirklich aus den Achtzigern. Die Optik, die Stilmittel usw. erinnern eben viel an E.T., Goonies, Stand by me usw. Außerdem gibt es diese 80s-mäßigen Macho-Vibes bei einigen männlichen Charakteren (Hopper zwischendurch beispielsweise) und diese klassische „Kalter Krieg“-Erzählung: Russland böse, USA super. Damals wurden Geschichten eben schlichter und weniger komplex erzählt – wieso sollen gewisse Logikfehler nicht auch so wirken können, wie sie uns damals immer gern untergejubelt wurden?

In dem Zusammenhang denke ich auch an Derek: Kein Soldat wundert sich, als der plötzlich vor der Tür einer Militärbasis aufkreuzt? Und niemand wundert sich über die Geräusche, die sein Köfferchen macht, weil sich darin ein Walkie-Talkie befindet? Ich finde, das stützt meine These mit den absichtlichen Logik-Löchern. Aber übrigens: Danke für „Dipshit Derek“ – was für ein großartiger neuer Charakter!

Großaufnahme vom neuen Charakter Derek.
Derek – man muss ihn einfach lieben, oder? Image source: Netflix (Screenshot: nextpit)

Alte Plotfäden werden wieder aufgenommen

Der Mind-Space und die Höhle: Max liegt im Koma, liebevoll umsorgt von Lucas. Sie hat sich aber in Vecnas Erinnerungen „eingebuddelt“. Sie trifft dort Holly Wheeler und findet eine Höhle, vor der Vecna Angst hat – wenn sie herausfindet, was das ist, dürfte sie eine Waffe gegen Vecna aka Henry Creel in seiner eigenen Welt haben.

Die Rückkehr von Kali: Ja, die schräge Episode aus Staffel 2, wir erinnern uns! Die Duffer Brothers ignorieren Elevens Schwester (008) nicht länger. Dachten wir erst, dass das Militär möglicherweise den geschwächten Vecna festhält, werden wir dann doch ziemlich überrascht: Dr. Kay hält stattdessen nämlich Kali im Upside Down in einer Militär-Basis gefangen. Diese Rückkehr macht schon irgendwie Sinn, da Kali ebenfalls von Dr. Brenner ausgebildet wurde und sich an den Militärs rächen wollte.

Die Origin-Story des Upside Down: Dustin entdeckt, dass die schleimige Wand rund um Vecnas Erinnerungen einen Kreis bildet, dessen Mittelpunkt das Hawkins Lab ist. Also der Ort wo Eleven Henry Creel in die Dimension X verbannte. Wir werden in den nächsten Teilen also wahrscheinlich erfahren, wie das Upside Down wirklich entstanden ist. So soll es ja auch sein, da es uns die Duffer Brothers vorher versprochen haben, das aufzulösen.

Stranger Things: Mein Fazit zu den ersten vier Folgen der fünften Staffel

So, dann lasst uns das mal sortieren bitte: Die ersten vier Folgen legen den Grundstein für ein gewaltiges Finale, so viel steht fest! Das Budget (400 bis 480 Millionen Dollar für die Staffel) merkt man dem Look und dem Worldbuilding absolut an. Das Geile daran ist: Es ist keine rausgeworfene Kohle, wenn diese vier Folgen der Maßstab sind. Es ist kein sinnloses Mashup aus übertrieben vielen CGI-Szenen und 80er-Jahre-Anspielungen. Stattdessen bekommen wir eine Story, die uns von Anfang an wieder tief in die Geschichte reinzieht.

Manchen mag die Erzählweise zu lahm sein bzw. die Story etwas zu sehr ausgewalzt. Aber hey, ich liebe diese Serie und ja, verdammt: Ich möchte sie pompös und lang und breit zu Ende erzählt bekommen. Die Staffel nimmt sich die Zeit, auch zwischendurch tolle zwischenmenschliche Momente zu schaffen. Szenen, die uns den Charakteren noch näher bringen, als wir ihnen sowieso schon stehen.

Ich denke immer noch darüber nach, ob es da zwischen Will und Vecna eine Analogie zu Voldemort und Harry Potter gibt, oder anders gesagt: Die Duffer-Brüder haben im Vorfeld angekündigt, dass ein Hauptcharakter sterben wird. Im Vorfeld war Will immer so ein wenig die Opferfigur, sodass man vielleicht eh auf ihn getippt hätte. Die Dynamik ist nun eine komplett andere, seit er seine Kräfte nutzen kann. Aber genau die lassen mich denken, dass Vecna vielleicht nur sterben kann, wenn auch Will stirbt.

So oder so: Die Bühne ist bereitet für ein wirklich mächtiges Finale. Die Folgen 1-3 fand ich wirklich sehr gut, wenn auch noch nicht ganz auf „Staffel 4“-Niveau. Aber mit dieser vierten Folge spätestens bin ich wieder komplett on fire und fiebere als der Grinch, der ich eigentlich bin, erstmals seit meiner Kindheit wieder Weihnachten entgegen. Dann winken drei weitere Folgen, bevor Neujahr dann diese großartige Serie endgültig zu Ende geht.

Sagt mir gerne, wie Ihr darüber denkt. Aber, ich persönlich habe nach diesen vier Folgen echt Hoffnung, dass uns die Serie ein würdiges Ende bescheren wird.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Höchste DRAM-Preise: Auch Micron verdient in Kürze mehr mit DRAM als mit HBM


Höchste DRAM-Preise: Auch Micron verdient in Kürze mehr mit DRAM als mit HBM

Bild: Micron

Micron war stets sehr transparent und offen, was die hohen Kosten von HBM angeht. Diese führen nun dazu, dass der Hersteller mit DRAM schon bald mehr Gewinn einfährt. Zwar ist HBM pro Gigabyte immer noch deutlich teurer, beim drei- bis vierfachen Wafereinsatz geht die Rechnung am Ende zugunsten DRAMs auf.

Die zum Teil bereits vervierfachten Preise bei Speichermodulen im Einzelhandel lassen Speicherhersteller frohlocken. Die anvisierten Gewinnmargen werden noch einmal deutlich steigen und zu Beginn des neuen Jahres neue Rekordwerte zeigen. Dass diese am Ende sogar höher liegt als bei HBM, dem bisher ein rund achtfach so hoher Preis nachgesagt wurde, liegt an des ungleich komplizierterer Fertigung und dem Aufwand.

Micron war zuletzt stets sehr transparent zu technischen Gegebenheiten von HBM. Der Hersteller erklärte, dass HBM3E ungefähr die dreifache Wafermenge pro Bit gegenüber „D5“, also DDR5-Speicherchips, benötige, bei aber rund einem achtfach so hohen Preis wie DRAM war es bisher jedoch das bessere Geschäft.

HBM3E consumes three times the amount of silicon compared to D5 to produce the same number of bits. Looking ahead, we expect the trade ratio to increase with HBM4, and then again with HBM4E when we expect it to exceed 4 to 1. This sustained and significant increase in silicon intensity for the foreseeable future contributes to tightness for industry leading edge node supply and constrains capacity for non-HBM products.

Micron

Mit DRAM nun aber vier Mal so teuer wie zuvor und HBM4(E) auf dem Weg zu einem vierfach so hohen Waferverbrauch ist, kippt diese Rechnung ganz schnell in Richtung DRAM zurück. HBM4 übernimmt zur Mitte des kommenden Jahres und auch der HBM-Anteil an Microns Gesamtproduktion steigt, die Marge steigt dann laut neuesten Meldungen für Micron im DRAM-Bereich aber noch einmal an, während sie bei HBM etwas zurückgeht.

Zuletzt wurden bei den großen Herstellern vermehrt Gerüchte laut, dass sie die Produktion von DRAM wieder etwas mehr in den Fokus rücken würden. Offiziell bestätigen Hersteller so etwas nicht, Aufrüstungen bisheriger Anlagen und zusätzliche Kapazitätserweiterungen sollen jedoch nicht mehr nahezu ausschließlich HBM zur Verfügung stehen, sondern auch DRAM – der Tenor war hier vor einem halben Jahr noch ein ganz anderer. Auch SK Hynix und vor allem Samsung erwarten höhere Gewinnmargen mit DRAM, die mit HBM vermutlich nicht erreicht werden.

Micron ist kürzlich aus dem direkten Consumer-Geschäft durch die Marke Crucial ausgestiegen, der Fokus rückt klar auf professionelle Produkte. Western Digital erklärte kürzlich, dass der Anteil an Produkten für das Datacenter nun bald 90 Prozent des Umsatzes ausmachen. Für DRAM-Fertiger, die Datenzentren ausrüsten, dürften die Zahlen in ähnliche Regionen vordringen.





Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Mehr Leistung: Microsoft will Gaming-Performance von Windows 11 optimieren


Mehr Leistung: Microsoft will Gaming-Performance von Windows 11 optimieren

Bild: Microsoft

Microsoft will Windows 11 als Gaming-Plattform optimieren. Ein Punkt, der für Spieler besonders relevant ist: Generell soll die Performance steigen. Auf mehr Geräteklassen erweitern will man die Xbox Full Screen Experience (FSE), profitieren soll zudem auch noch die Arm-Plattform.

Was Microsoft für Windows 11 als Gaming-Plattform plant, kündigt der Konzern in einem Blog-Beitrag an. Speziell bei der Spiele-Leistung nennt man keine präzisen Kennziffern, die man erreichen will. Die Performance soll aber steigen, indem man den Workload von Hintergrundprozessen sowie das Power- und Energie-Management optimiert. Ansetzen will man zudem bei dem Graphics Stack, also der kompletten Grafik-Architektur in Windows, zu der etwa auch Schnittstellen wie DirectX zählen. Verbesserungen sind auch im Bereich der Treiber-Updates geplant.

Das Ziel ist also: Wenn Spiele laufen, sollen die im Hintergrund laufenden Prozesse verstärkt auf die Gaming-Leistung ausgelegt werden.

FSE für alle

Was sich scheinbar bemerkbar macht, sind die Entwicklungsfortschritte bei der Xbox-FSE-Oberfläche. Die wurde zunächst für Handhelds wie das ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X (Test) bereitgestellt. Unterstützt werden nicht nur mehr Handheld-Modelle, Microsoft will es für sämtliche Windows-11-Systeme bereitstellen. Nutzer von Desktops, Laptops oder 2-in-1-Systemen können es bereits über das Windows Insider Program testen.

Ausweiten will Microsoft den Support der auf Betriebssystemebene laufenden Upscaling-Technologie Auto Super Resolution (Auto SR). Die ist bislang als Vorschau nur auf Copilot+ PCs verfügbar, soll im nächsten Jahr aber auch auf das ROG Xbox Ally X kommen. Das Gerät verfügt ebenfalls über eine NPU, die Microsoft voraussetzt.

Mehr Spiele auf dem ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X unterstützen künftig die Shader-Preload-Technologie ASD unterstützen. Man arbeitet auch daran, das Shader-Preloading für weitere Geräte bereitzustellen.

Windows 11 Arm macht langsame Fortschritte

Schon 2025 wertet Microsoft mit Blick aufs Gaming als Plattform. Im Fokus standen die Neuerungen rund um die Handhelds ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X. Fortschritte gab es aber auch bei Windows 11 Arm. Geschraubt hat man etwa an der Kompatibilität des Prism-Emulators, damit sollen mehr x86-Spiele regulär unter Windows 11 Arm laufen – und das möglichst auch schneller.

Erhöht wurde auch die Spiele-Auswahl. Seit August ist es im Rahmen des Windows Insider Programs möglich, unter Windows 11 Arm Spiele direkt in der Xbox-PC-App herunterzuladen. Bis dato wurde zunächst nur das Cloud-Streaming unterstützt – der Abo-Dienst ist aber in der Spieleauswahl begrenzt und setzt zudem eine schnelle Internetanbindung voraus.

Weitere Details auf der GDC im März

Weitere Neuerungen will Microsoft bei der Game Developers Conference (GDC) im März ankündigen. Vieles geht aber jetzt schon in Richtung der überarbeiteten Xbox-Pläne, die sich derzeit abzeichnen.

  • Microsoft: Die nächste Xbox wird ein Windows-PC fürs Wohnzimmer



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Updater angreifbar: Notepad++ 8.8.9 sollte umgehend manuell installiert werden


Entwickler Don Ho hat Notepad++ 8.8.9 veröffentlicht. Die neue Version behebt eine schwerwiegende Sicherheitslücke und sollte daher umgehend installiert werden. Da sich die Schwachstelle in der Update-Funktion befindet, muss die Aktualisierung jedoch manuell erfolgen, um die Lücke sicher zu schließen.

Sicherheitslücke wird bereits ausgenutzt

Nach Angaben des Entwicklers liegt die Schwachstelle nicht direkt in Notepad++ begründet, sondern betrifft den von der Anwendung genutzten Updater WinGUp. Über diese Lücke können Angreifer den Aktualisierungsprozess manipulieren und über ein gefälschtes Update in Form von Malware schadhaften Code einschleusen, mit dem sensible Daten abgegriffen oder das gesamte System übernommen werden kann. Deshalb sollte Notepad++ 8.8.9 manuell und nicht über die in die Anwendung integrierte Update-Funktion installiert werden, da nur so sichergestellt werden kann, dass die Lücke tatsächlich geschlossen wird.

Datenverkehr abgegriffen

Das Vorgehen, das bereits beobachtet und bestätigt wurde, basiert laut dem Sicherheitsexperten Kevin Beaumont auf einem Man-in-the-Middle-Angriff. Die Angreifer sollen dabei zudem in der Lage sein, den Datenverkehr zwischen der Update-Infrastruktur von Notepad++ und dem Zielsystem zu manipulieren und den Download auf eine andere Quelle umzuleiten. Selbst die Verwendung von HTTPS bietet in diesem Fall keinen ausreichenden Schutz. Durch diese Umstände sind die Angreifer in der Lage, Anwendern auch manipulierte Updates unterzuschieben, die die Schwachstelle nicht beseitigen und so den Eindruck erwecken, das System sei sicher, obwohl es weiterhin verwundbar bleibt.

Neue Sicherheitsmechanismen

Eigentlich sollte die Lücke bereits mit Version 8.8.8 behoben worden sein. Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage waren jedoch weitere Anpassungen nötig, da nicht sichergestellt werden konnte, dass die Schwachstelle auf infizierten Systemen tatsächlich beseitigt wurde oder von Angreifern absichtlich offen gehalten blieb. Mit dem neuen Update ist Notepad++ aber in der Lage, Signaturen und Zertifikate künftiger Updates strenger zu prüfen und die Aktualisierung abzubrechen, falls diese Überprüfung fehlschlägt. Außerdem werden seit Version 8.8.8 alle Downloads ausschließlich über github.com abgewickelt, was Angriffe erheblich erschwert und die Sicherheit erhöht, da Manipulationen dort wesentlich schwieriger unbemerkt möglich sind. Neue Versionen sollten daher ausschließlich von dieser Plattform heruntergeladen werden.

Unternehmen, die Notepad++ zentral verwalten und aktualisieren, könnten laut Beaumont erwägen, notepad-plus-plus.org zu blockieren oder den Prozess gup.exe vom Internetzugang auszuschließen, auch wenn dies mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist.

Opfer gezielt ausgesucht

Ho erklärte, dass die Untersuchungen zu der Schwachstelle weiterhin andauern. Beaumont zufolge wurde die Lücke bereits bei drei nicht näher genannten Organisationen „mit Interessen in Ostasien“ aktiv ausgenutzt. Für die Angriffe seien beträchtliche Ressourcen erforderlich gewesen, was darauf hindeutet, dass die Ziele gezielt ausgewählt wurden. Ebenso gezielt scheinen die Aktivitäten gewesen zu sein, die dem Anschein nach zur Ausspähung der Opfer dienten und vor rund zwei Monaten begonnen haben sollen. Beaumont betonte, dass den Entwickler selbst keine Schuld treffe, da die Schwachstelle auf die Funktionsweise des verwendeten Updaters zurückzuführen sei. Auf seinem Mastodon-Kanal will der Experte weitere Informationen veröffentlichen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Weiter Bugs beseitigt

Neben der Sicherheitslücke hat der Entwickler auch zahlreiche Fehlerkorrekturen vorgenommen und neue Funktionen integriert. So wurde die Code-Editor-Komponente Scintilla auf Version 5.5.8 aktualisiert, während die für lexikalische Analysen genutzte Bibliothek Lexilla nun in Version 5.4.6 vorliegt. Darüber hinaus können Anwender in Dokumenten künftig Zeilen nach ihrer Länge sortieren. Außerdem besteht nun die Möglichkeit, die Dateien „langs.xml“ und „stylers.xml“ der Benutzer anhand der entsprechenden XML-Modelldateien zu aktualisieren.

Ein Problem, das in der Vergangenheit zu Abstürzen beim Hashing großer Dateien mit SHA-256 geführt hatte, wurde ebenfalls beseitigt. Zudem wurde ein sich mit dem Update auf eine der letzten Version von Notepad++ eingeschlichener Fehler korrigiert, durch den die Funktion „Auswählen & Weiter suchen“ nicht korrekt arbeitete. Auch das gelegentliche Einfrieren beim Wechseln zwischen Registerkarten infolge der Perl-Funktionsliste wurde behoben. Gleiches gilt für die bislang falsche Umsetzung, bei der die horizontale Scrollmenge des Mausrads die Windows-Einstellung nicht berücksichtigt hatte. Darüber hinaus wurde eine fehlerhafte Skalierung der Systemschriftart unter Windows 7 korrigiert.

Eine komplette Über sicht der Änderungen und Neuerungen in Notepad++ 8.8.9 bieten die ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Das korrigierte Notepad++ 8.8.9 steht ab sofort auf der Website des Entwicklers zum Download bereit. Alternativ kann die neue Version auch wie gewohnt über den Link am Ende der Meldung bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase geladen werden.

Downloads

  • Notepad++

    4,8 Sterne

    Notepad++ ist ein freier Editor, der äußerst viele Programmiersprachen unterstützt.



Source link

Weiterlesen

Beliebt