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Digital Business & Startups

5 neue Startups: NoraNotes.ai, FamilyStories, re-entry, mevio, mkind


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: NoraNotes.ai, FamilyStories, re-entry, mevio und mkind.

5 neue Startups: NoraNotes.ai, FamilyStories, re-entry, mevio, mkind

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

NoraNotes.ai
Die frische Firma NoraNotes.ai aus Donaustauf, von Marcel Gutthann an den Start gebracht, möchte Bauunternehmen dabei helfen, Besprechungen effizienter nachzubereiten. Die KI des Unternehmens fasst Inhalte zusammen und erstellt daraus strukturierte Dokumentationen.

FamilyStories
Hinter FamilyStories aus Essen, von Vedad Taranin angeschoben, verbirgt sich eine App für digitale Familienerinnerungen, „mit der Familien die Geschichten, Anekdoten, Fotos und Sprachnachrichten ihrer Eltern, Großeltern und anderer wichtiger Familienmitglieder strukturiert festhalten können“.

re-entry
Bei re-entry aus Berlin, von Jan Sebastian Steffen und Kyle Nelson ins Leben gerufen, geht es um KI-Governance für Engineering-Teams. „KI-Agenten werden in den nächsten zwei Jahren den Großteil des Codes schreiben“, meint das Team. re-entry soll dabei der Governance-Layer sein, „der sicherstellt, dass dieser Wandel Sicherheit, Compliance und Vertrauen nicht gefährdet“.

mevio
Das Stuttgarter Startup mevio, von Christoph Beringer und Maja Mast gestartet, unterstützt Coaches, Berater und andere Dienstleister beim Aufbau eines digitalen Geschäfts. Die All-in-one-Plattform bündelt Website-Erstellung, Online-Kurse, Terminbuchungen und Zahlungsabwicklung an einem zentralen Ort und lässt sich per Messenger steuern.

mkind
mkind aus München, von Michael Sauer, Christoph Willibald, Gabriele Tiboni und Paul Kröger gegründet, entwickelt intelligente Robotersysteme für industrielle Fertigungsprozesse. Die flexiblen Roboterzellen automatisieren anspruchsvolle Aufgaben wie Schweißen, Oberflächenbearbeitung und Beschichtung, um Unternehmen in der Produktion zu entlasten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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„Investoren töten“: Berliner Polizei ermittelt wegen Graffito am Kottbusser Tor




Ein Graffito am Kottbusser Tor sorgt für Empörung in der VC-Szene. Die Berliner Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.



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200.000 Dollar im Jahr bei Microsoft – doch ich kündigte lieber


200.000 Dollar im Jahr bei Microsoft – doch ich kündigte lieber

Junead Khan verließ Microsoft 2025, um sich ganz dem Aufbau seines KI-Startups Treasury zu widmen, ohne Mitgründer und ohne Finanzierung durch Risikokapitalgeber.
Junead Khan

Junead Khan verdiente bei Microsoft über 200.000 Dollar, entschied sich aber dennoch, das Unternehmen zu verlassen.

Er sagte, der Job mache ihm keinen Spaß mehr und er wolle sich voll und ganz seinem Nebenprojekt widmen.

Er kündigte, ohne Kunden oder Risikokapital zu haben, und hat seitdem seine Followerzahl in den sozialen Medien auf rund 30.000 gesteigert.

Dieser Text basiert auf einem Gespräch mit Junead Khan, einem 25-jährigen Unternehmer aus Seattle. Er arbeitete bei Microsoft, bevor er im vergangenen Jahr kündigte, um sich auf sein Startup „Treasury“ zu konzentrieren. Der folgende Text wurde aus Gründen der Länge und Verständlichkeit redaktionell bearbeitet.

Ich habe bei Microsoft wirklich gute Erfahrungen gemacht, als ich 2023 meine erste Vollzeitstelle antrat.

Es war mein erster Job nach dem Studium, und ich kam mitten im KI-Boom dazu. Ich war an der Einführung von Rechenzentren auf der ganzen Welt beteiligt. Es war eine großartige Gelegenheit.

Dann kam es bei Microsoft zu einigen Dienstausfällen, und Anfang 2025 stellte ich fest, dass der Schwerpunkt zunehmend auf Sicherheit und Dienststabilität lag. Es fühlte sich an, als würde die Produktveröffentlichung langsamer vorangehen. Das nahm mir allmählich einen Teil der Freude an der Arbeit.

Gleichzeitig beobachtete ich, wie neue KI-Programmierwerkzeuge auf den Markt kamen. Ich wollte damit experimentieren und schneller Zugang dazu erhalten. Bei Microsoft wurde ich sehr gut bezahlt: Im Jahr 2024 verdiente ich mehr als 200.000 Dollar, einschließlich Aktien und Boni. Aber ich hatte nicht das Gefühl, die KI-Fähigkeiten zu erlernen, die ich mir wünschte.

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Ich begann, ernsthaft darüber nachzudenken, das Unternehmen zu verlassen und ein KI-Startup voranzutreiben, an dem ich nebenbei gearbeitet hatte. Ab diesem Zeitpunkt war ich allerdings noch nicht bereit, zu kündigen.

Ich baute mein Startup neben meinem Vollzeitjob auf

Meine Geschäftsidee kam mir während meines letzten Studienjahres.

Ich bin in Großbritannien geboren und aufgewachsen, kam aber 2019 in die USA, um an der University of North Carolina einen Bachelor-Abschluss in Informatik zu machen. Ich musste in beiden Ländern Geld verwalten und hatte das Gefühl, dass die vorhandenen Finanztools für mich nicht gut funktionierten.

Etwa zur gleichen Zeit wurden KI-Modelle immer besser. Ich begann mich zu fragen, ob ich diese Technologie nutzen könnte, um ein Finanzberatungs-Tool für den Durchschnittsbürger zu entwickeln, der vielleicht keinen Zugang zu einem solchen Tool hat oder nicht bereit ist, dafür jährlich Tausende Dollar zu bezahlen.

Nach meinem College-Abschluss und noch bevor ich später im Sommer bei Microsoft anfing, begann ich daher mit der Entwicklung von „Treasury“, einer Art KI-Finanzcoach.

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Etwa zwei Jahre lang arbeitete ich neben meinem Hauptjob abends und an den Wochenenden an diesem Projekt. Schließlich begann ich ernsthaft darüber nachzudenken, Microsoft zu verlassen.

Ich wartete auf meine Microsoft-Aktien und meinen Bonus, bevor ich kündigte

2025 bewarb ich mich dann bei einigen Förderprogrammen für Startups, darunter auch bei Y Combinator. Mein Plan war: Wenn ich angenommen würde, würde ich bei Microsoft kündigen und mich ganz auf „Treasury“ konzentrieren.

Aber ich wurde nicht angenommen.

An diesem Punkt beschloss ich, nicht darauf zu warten, dass mir jemand anderes die Erlaubnis gibt, mich voll und ganz auf „Treasury“ zu konzentrieren. Also begann ich, das Geld, das ich bei Microsoft verdient hatte, als mein eigenes Startkapital zu betrachten.

Junead Khan sagte, KI-Programmierwerkzeuge hätten ihm das nötige Selbstvertrauen gegeben, Microsoft zu verlassen und sein Startup ohne Mitgründer aufzubauen.

Junead Khan sagte, KI-Programmierwerkzeuge hätten ihm das nötige Selbstvertrauen gegeben, Microsoft zu verlassen und sein Startup ohne Mitgründer aufzubauen.
Junead Khan

Außerdem wollte ich den Zeitpunkt meines Ausscheidens strategisch planen. Ich wartete, bis ein Teil meiner Aktien an Wert stieg und ich lange genug bei Microsoft gearbeitet hatte, um einen Teil meines Einstellungsbonus nicht zurückzahlen zu müssen.

Im vergangenen August, nach etwa zwei Jahren bei Microsoft, kündigte ich und gründete zwei Monate später offiziell mein Unternehmen.

Ich baute mir eine Fangemeinde auf, indem ich die Höhen und Tiefen teilte

Als ich Microsoft verließ, begann ich, meine Arbeit in den sozialen Medien zu dokumentieren – vor allem auf TikTok und Instagram, aber ich postete auch auf LinkedIn und X. Das hatte vor allem praktische Gründe. Da ich kein Risikokapital beschaffen und kein Geld für bezahlte Werbung ausgeben wollte, musste ich einen anderen Weg finden, um Menschen auf das Produkt aufmerksam zu machen.

Auch dachte ich, dass angesichts der Tatsache, dass KI die Softwareentwicklung zugänglicher macht, eine persönliche Marke und eine Fangemeinde für meine Karriere immer relevanter werden würden. Selbst wenn „Treasury“ nicht erfolgreich sein sollte, würde das Dokumentieren meines Weges mich in eine bessere Position bringen. Selbst wenn ich mich eines Tages entschließen sollte, nach einem anderen Job zu suchen.

Das Problem war, dass ich zu dieser Zeit im Grunde keine Follower in den sozialen Medien hatte, aber irgendwo musste ich schließlich anfangen. Ich begann, meine gesamte unternehmerische Reise in den sozialen Medien zu teilen: die Höhen, die Tiefen und sogar gescheiterte Produkteinführungen. Ich wollte zeigen, wie es tatsächlich ist, ein Startup ganz alleine und ohne fremde Hilfe aufzubauen.

Ich glaube, dieser Ansatz kam bei den Leuten gut an. Im Laufe des letzten Jahres ist meine Followerzahl plattformübergreifend auf rund 30.000 angewachsen. Vor etwa einem Jahr hatte ich weniger als 500 Abonnenten auf TikTok. Heute sind es mehr als 9.000.

Mein Rat, um die Präsenz in den sozialen Medien auszubauen, lautet: Konzentriert euch darauf, eure Geschichte so zu erzählen, wie es am besten zu euch passt. Manche denken vielleicht, dass man dafür TikTok- oder Instagram-Videos machen muss, aber das ist nicht für jeden das Richtige.

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Für manche ist es vielleicht eher das Schreiben von Artikeln oder das Erstellen von längeren Videos. Findet die Plattform und die Inhalte, die am besten zu euch und eurem Stil passen.

Die KI hat mich davon überzeugt, dass ich das Unternehmen alleine aufbauen könnte

Weil KI die Softwareentwicklung so stark verändert hatte, traute ich mir eher zu, das Projekt allein anzugehen.

Vor ein paar Jahren hätte ich wohl noch einen Mitgründer gebraucht, der mir beim Aufbau des Produkts hinter dem Unternehmen hilft. Aber heute ermöglichen es mir Claude Code und Codex, viel schneller zu programmieren. Eine Basisversion eines Softwareprodukts ohne Mitgründer oder Fremdfinanzierung zu entwickeln, erschien mir machbar.

Sollte ich irgendwann Kapital aufnehmen, würde ich lieber zuerst auf meine eigene Weise testen, ob meine Idee bei der Zielgruppe ankommt, statt Anteile abzugeben, bevor ich es überhaupt versucht habe.

Derzeit arbeite ich immer noch als Einziger an Treasury.

Ich lebe immer noch von meinen Ersparnissen

Treasury hat mittlerweile zahlende Kunden und einen Umsatz von mehr als 6.000 Dollar erzielt.

Es ist noch sehr früh. Ich zahle mir kein Gehalt aus. Das Geld, das das Unternehmen einnimmt, bleibt im Unternehmen, und ich lebe von den Ersparnissen, die ich vor meinem Ausscheiden bei Microsoft angesammelt habe.

Als ich ursprünglich gekündigt habe, habe ich mir gesagt, ich würde dem Unternehmen ein Jahr Zeit geben und dann schauen, wie die Lage aussieht.

Ich habe weitergemacht, weil ich glaube, dass ich ein gutes Produkt entwickelt habe und meine Zielgruppe sich den Erfolg des Unternehmens wünscht. Jetzt konzentriere ich mich darauf, herauszufinden, wie ich mehr Menschen erreichen und das Unternehmen ausbauen kann.

Man muss eigenständig handeln

Einen gut bezahlten Job aufzugeben, ohne zahlende Kunden oder externe Finanzierung zu haben, war ein Risiko. Aber eine Sache, die ich dabei gelernt habe, ist, nicht darauf zu warten, dass jemand anderes einem die Erlaubnis gibt, etwas zu verfolgen.

Früher dachte ich: Wenn ich in diesen Accelerator aufgenommen werde, dann kündige ich. Wenn das passiert, dann mache ich das Nächste. Manchmal suchen wir nach solchen Dingen als Bestätigung.

Ich habe gelernt, dass man sich manchmal einfach selbst die Erlaubnis geben muss.





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5 neue Startups: Kuro Technology, Kibundo, SAPIENTEC, BezLad, ZopaAI


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Kuro Technology, Kibundo, SAPIENTEC, BezLad und ZopaAI.

5 neue Startups: Kuro Technology, Kibundo, SAPIENTEC, BezLad, ZopaAI

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

Kuro Technology
Kuro Technology aus Berlin entwickelt eine KI-Plattform für die Baubranche. „Unsere Plattform bietet leistungsstarke Automatisierungsfunktionen und umsetzbare Erkenntnisse, indem sie die größte Datenquelle der Baubranche erschließt – die zu 95 % unstrukturierten Daten“, erklärt das Team der Gründer:innen Jonas Minkler, Lea Scherer.

Kibundo
Die Jungfirma Kibundo aus Waiblingen, von Vanessa Fernandez, Patrick Fernandez, Michael Gnamm und Christian Georgopoulos gegründet, setzt auf einen „KI-gestützten Lernbegleiter für Grundschulkinder“. „Ziel ist es, jedem Kind eine individuelle Lernbegleitung zugänglich zu machen – unabhängig davon, welche Schule es besucht“, teilt das Startup mit.

SAPIENTEC
Bei SAPIENTEC aus Mannheim, von Mareike Matz-Kellner, Patrick Schülein, Niklas Rettig und Simon Thimm angeschoben, geht es um „KI-gestützte Lösungen, die den klinischen Alltag sicherer, transparenter und effizienter machen“. Mit dem System Al. Dos bietet das Startup den ersten „Schritt zu einem präventiveren, transparenteren und datenbasierten Strahlenschutz im OP“.

BezLad
Hinter BezLad aus Neuwied, von Daniel Funk und Micha Bär an den Start gebracht, verbirgt sich ein Ladeadapter, mit dem „Dienstwagenfahrende ihr Fahrzeug bequem zu Hause laden und die Kosten eichrechtskonform von ihrem Arbeitgeber abrechnen lassen“ können. 

ZopaAI
Das Startup ZopaAI aus Saarbrücken, von Alexander Schöneseiffen und Benedikt Schnellbächer ins Leben gerufen, arbeitet mit dem DFKI an einer KI-Lösung für den B2B-Vertrieb. Diese Lösung kombiniert externe und interne Unternehmensdaten, um Insights für Kunden zu generieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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SEID DABEI: Am 10. März 2027 geht unsere STARTUPLAND Conference im RheinEnergieSTADION in Köln in die nächste Runde. Freut Euch auf spannende Talks, inspirierende Gründer:innen, praxisnahe Masterclasses und jede Menge Networking. Wir bringen die Startup-Szene wieder zusammen! Mehr über Startupland

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