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5 neue Startups: TripLeap, Sovereign, veridu, Nutori, Ocost


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: TripLeap, Sovereign, veridu, Nutori und Ocost.

5 neue Startups: TripLeap, Sovereign, veridu, Nutori, Ocost

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

TripLeap
TripLeap aus Cottbus verbindet Bildung, Tourismus und Gamification miteinander. „Our SaaS platform enables museums, tourist boards, cities, and educational institutions to create their own digital scavenger hunts and learning games for kids & families — without technical barriers“, so das von Julia Korensky und Maria Sobur gegründete Startup

Sovereign
Das Unternehmen Sovereign aus Münster und Berlin bietet „KI-Plattformen für die juristische Praxis“. Dabei fokussiert sich das Team rund um Gründer Andreas Koenen auf das Bau- und Immobilienrecht. „Ziel ist es, Wissensarbeit zu demokratisieren, Fachwissen zu bündeln und Rechtsanwendende zu befähigen, souverän zu entscheiden.“

veridu
Bei veridu aus Hamburg, von Naomi Hilger und Sanna Meyer-Nixdorf  an den Start gebracht, geht es um mentale Gesundheit im Klassenzimmer. Das Team stellt Lehrkräften dabei eine App zur Verfügung, mit der diese „auf einfache Weise die mentale Gesundheit und psychosozialen Kompetenzen ihrer Schüler*innen im Unterricht fördern können“. 

Nutori
Die frische Firma Nutori aus Bremen, von Jan-Lucca Sielski und Christian Schlinger ins Leben gerufen, bietet „hochwertige Nahrungsergänzungsmittel auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse“. Darunter Kollagen-Pulver, Apfelessig-Gummis und Ashwagandha-Kapseln.

Ocost
Hinter Ocost aus Hückeswagen steckt ein All-in-One-System für das Dokumentenmanagement, mit dem sich „Rechnungen digitalisieren, analysieren und optimieren“ lassen. „Verbessern Sie Ihre Entscheidungsfindung mit Real Data Insights“, ist auf der Seite des von Maxim Vlah auf die Beine gestellten Startups zu lesen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Die ersten 50 Mitglieder entscheiden alles: So entsteht eine echte Community


Die richtige Community ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Martin Eyerer und Nikita Fahrenholz erklären, wie man eine Community aufbaut, von der man auch profitiert.

Martin Eyerer (links) und Nikita Fahrenholz sprechen jede Woche im Gründerszene-Podcast Royal GS über Themen aus der Startup-Welt.

Martin Eyerer (links) und Nikita Fahrenholz sprechen jede Woche im Gründerszene-Podcast Royal GS über Themen aus der Startup-Welt.
Glen David

Nikita Fahrenholz hat mehrere Startups gegründet. Mit dreien war er erfolgreich, mit einem ist er jedoch gescheitert: Actio – eine Social-App. Genauer: Live-Kurse für Pilates, Fitness und Meditation per Video. Obwohl Fahrenholz für seine Idee 2020 eine Finanzierung in Höhe von 8,5 Millionen Euro abgeschlossen hatte, habe das Geschäftsmodell zu der Zeit nicht funktioniert, wie er in unserem Podcast Royal GS (jeden Donnerstag eine neue Folge!) sagt.

Eine Community aufzubauen, ist also nicht so einfach, wie es scheint. Genau darüber sprechen Fahrenholz und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ) in der aktuellen Folge.

Was ist eine Community?

Für Fahrenholz ist eine Community eine Gruppe von Menschen, die ein gemeinsamer Nenner eint. Das könne ein Zweck, ein Ziel, eine Vision oder eine moralische Überzeugung sein – sowohl im echten Leben als auch virtuell.

Eyerer bringt noch weitere Aspekte ein, die eine Community ausmachen: Laut ihm sei eine gute Community immer kuratiert. „Eine Community lebt auch davon, Menschen auszuschließen“, sagt er. Dabei gehe es aber nicht um Exklusivität. „Du schließt die aus, die zur Experience drin nichts beitragen, sondern die nur nehmen wollen.“ Das könne man beispielsweise in Clubs beobachten – vor allem in Berlin.

Hört die Folge hier: Spotify und Apple Podcast

Allerdings bedeute das laut Eyerer nicht, dass Communitys komplett homogen sein sollen. Im Gegenteil: Eine Community müsse bunt sein und lebendig. Diese Erfahrungen habe er sowohl als DJ als auch als ehemaliger CEO der Factory Berlin gemacht. Um bei der Factory Berlin zu bleiben, als sie noch ein Coworking-Space war. Viele Startups hatten dort ihre Arbeitsplätze, beispielsweise Gorillas. Dementsprechend bot die Factory auch ein Programm für ihre Community an. Als Eyerer zur Factory kam, sei seine Aufgabe gewesen, Künstler reinzuholen, um die Community mehr zu durchmischen.

Welche Community-Modelle gibt es?

  • Social-Media-Plattformen
  • zweiseitige Marktplätze
  • Brand Loyalty Programs
  • Membership-Communities bzw. Relationship-Communities

Eyerer strebe immer eine Relationship-Community an. Diese ziele darauf ab, „eine Community von Mitgliedern zu bilden, die ähnliche Interessen und Perspektiven teilen“, sagt er. „Und der Fokus liegt hier auf Member Retention. Retention bedeutet, dass die Leute immer wieder gerne zurückkommen und sich aktiv beteiligen.“

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So erreicht ihr eure Ziele

Die Währung einer Community sei laut Eyerer Vertrauen zwischen den Menschen, damit sie funktioniere. Der Benefit einer Community sei: „Connection, wo du drauf vertrauen kannst, die verschwenden nicht deine Zeit“, sagt Eyerer.

Möchte man sich selbst eine Community aufbauen, so seien laut Eyerer die ersten 50 Leute entscheidend, die man reinhole. „Gute Leute bringen gute Leute mit“, sagt er. Vorher müsse man jedoch die Werte und das Ziel der Community definieren. Und einen Tipp gibt Eyerer im Podcast noch: „Es gibt Leute, die haben ein großes Netzwerk, und es gibt andere, die aktiv Netzwerke verbinden. Du brauchst beides“ sagt er. „Es kann auch sein, dass jemand, der in der Community der beste Connector ist, kein eigenes Netzwerk hat.“ Entscheidend sei die Fähigkeit, Menschen mit ähnlichen Interessen oder Zielen zusammenzubringen.

Alle Folgen im Überblick





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