Apps & Mobile Entwicklung
Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon im Test
Die Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon ist eine schwere Metalltastatur mit Drachen-Tattoo und analoger Einstellung. Die Tastatur schöpft zum Preis von 240 Euro im Test aus dem Vollen. Sie positioniert sich grundsätzlich vorteilhaft, ist aber dennoch etwas für den ganz besonderen Geschmack.
Die Drachen-Tastatur Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon* entpuppt sich im Test als besonderer Fall. Sie ist hochwertig, auffällig und für das, was sie bietet, angemessen bepreist (zum Testzeitpunkt 240 Euro abzgl. 10 Prozent Rabatt). Für Jedermann ist sie dennoch ungeeignet, selbst wenn die Geldbörse gut bestückt wird. Man muss das, was sie liefert, wirklich wollen. Alle Details liefert der Test.
- Hochwertige Taster
- Klarer, „ploppiger“ Sound
- Frei programmierbar
- Komplettes Analog-Featureset
- Software nur Englisch, kein Web-Treiber
- Hörbares Klangprofil
- Drehregler könnte besser greifbar sein
- Griffmulden am Gehäuse zu klein
Akko Mod 007 V3 HE im Überblick
Für gut 240 Euro schöpft Akko nach Möglichkeit aus den Vollen, ungeachtet der Rationalität. Das gefällt nach wie vor, zumal ein 2 Kilogramm schweres Gehäuse nicht nur angenehm massiv wirkt, sondern auch klanglich Vorteile bietet. Äußerlich ändert sich am 75%-Layout nichts, selbst der Drehregler behält seine nicht ganz optimale Größe. Die Sonderedition fällt allerdings durch das dreifarbig eloxierte Drachenmotiv auf.
Verbesserungen finden sich erst im Inneren der Tastatur. Eine höhere Scanning Rate, d.h. eine größere Abfragefrequenz der Taster und die auf 8.000 Hz erhöhte Polling Rate versprechen Vorteile, die aber praktisch dem Papier vorbehalten bleiben. Die Switch Plate aus Aluminium, neue Taster und ein anderer Aufbau wirken im Datenblatt hingegen unscheinbar, machen aber gravierende Unterschiede aus. Gegenüber der normalen Mod 007B HE (Test) entfällt zudem die Option auf einen kabellosen Betrieb.
Taster: Mechanische Auswahl
Neben die erhöhte Polling Rate treten neue Taster als Baustein für maximierte Eingabegeschwindigkeit, die die Yellow-Cream-Modelle ablösen. Astrolink-Switches sind linear abgestimmt und besitzen einen Gesamthub von 3,4 Millimetern. Mit einem anfänglichen Widerstand von 36 Gramm und einem Endwiderstand von 46 Gramm sind sie leichtgängig ausgelegt. Stärkere Magnete ermöglichen es, den Auslösepunkt in Schritten von 0,01 Millimeter einzustellen. Das sieht nett aus, ist nicht zwingend nützlich, aber für die Preisklasse in der Tat geboten.
Abstimmung und Qualität im Detail
Qualitativ sind die Taster ein Fortschritt. Einzelne Taster kratzen je nach Betätigungsart minimal an den Führungen, etwas, das Wooting bisland femd war. Ansonsten gleiten sie homogen und sanft ein. Hier wurde die Qualitätskontrolle zwar schon verbessert, sie muss aber noch strenger werden.
Der kürzere Hub und die leichtgängige Abstimmung sorgen für gefühlte Agilität und Reaktionsschnelligkeit. Positiv fällt die höhere Rückprallkraft sowie die größere und der Preisklasse angemessenereGeschmeidigkeit gegenüber den etwas undifferenzierten Creamy-Switches auf. Zusammen mit dem geringen Anstieg der Federkraft verstärkt das den agilen Eindruck über den gesamten Hub hinweg. Erkauft wird diese Eigenheit mit etwas schwerer Dosierbarkeit. Die um 20 Gramm ansteigende Kraft beispielsweise bei Wooting-Switches erlauben eine klarere Regelung.
Akko lässt die Taster deshalb in der Voreinstellung mit Bedacht bei 2 Millimeter auslösen. Aufgrund des im Vergleich zur gängigen Universalabstimmung gesenkten Wiederstandes werden die Taster bei sehr frühem Auslösepunkt anfälliger für Fehlauslösungen. Dabei sind nicht nur versehentliches Antippen, sondern auch das Streifen benachbarter Taster oder Doppelauslösungen ein Problem. Hier ist der Astrolink nicht ganz so souverän über sein gesamtes Spektrum nutzbar wie ein Lekker-60-Taster. Dabei handelt es sich allerdings um eine Geschmacksfrage, zum Gaming-Fokus passt die Abstimmung durchaus.
Wichtig ist außerdem der Materialmix. Polycarbonat wird immer verwendet, POM für das Gehäuse-Oberteil lässt Taster tiefer klingen, das für die Unterseite verwendete Nylon produziert einen „Thocky“-Sound und zugleich einen etwas weicheren Anschlag. Im Premium-Segment ist der Mix deshalb häufig anzutreffen. Noch relativ neu für Hall-Effekt-Taster ist der geschlossene Boden, der Klangunterschiede zu mechanischen Modellen reduziert, indem er dumpfere Anschläge generiert.
Passend dazu hat Akko die Stabilisatoren überarbeitet. Sie produzieren nun kaum noch Nebengeräusche und gehen im Klangbild erfolgreich unter. Dass das mehr als nur Voodoo-Magie ist, zeigt der Direktvergleich mit Creamy-Tastern. Astrolink klingen voller und satter, sie haben weniger klackigen Nachhall und sind akustisch klar angenehmer.
Analoge Optionen unter der Lupe
Softwareseitig setzt Akko alle gängigen Features inklusive Rapid Trigger und der umstrittenen Shooter-Hilfen um. Mit Ausnahme von echten Analog-Outputs um Thumbsticks und Co zu emulieren besitzen die Taster ein komplettes Feature-Set, darunter die Option, zwischen Antippen und Durchdrücken eines Tasters im Sinne einer Doppelbelegung zu unterscheiden.
Damit auch für Rapid Trigger bei allen Tastern minimale Auslösepunkte genutzt werden können, hat Akko die Software um einen „RT Stabilizer Modus“ ergänzt, der unbeabsichtigte Eingaben bei einer Empfindlichkeit von 0,01 Millimeter durch eine auf Tastern aufliegende Hand, Signalschwankungen oder unbeabsichtigte Tastendrücke mit vier Filterstufen eliminieren soll. Dieser sei nicht für alle Taster nötig, schreibt Akko. Die mittlere Stufe eine „ideale Balance zwischen Schnelligkeit und Stabilität“ – was das gesamte Prinzip von Rapid Trigger mit minimalen Wegstrecken ad absurdum führt beziehungsweise sich über dort größere Toleranzen erreichen ließe.
Kompatibel ist die Tastatur nicht nur mit Astrolink-, Glare- und Windy-Tastern von Akko, sondern auch mit ausgewählten HE-Tastern anderer Hersteller. Die Kompatibilitätsliste umfasst aktuell Gateron Jade, Jade Pro und Jade Gaming sowie die TTC Uranus und King. Werden Taster gewechselt, muss das entsprechende Modell in der Software ausgewählt und die Tastatur dann einmal kalibriert werden. Für andere Taster gibt Akko keine Garantie auf Funktion und die versprochene Eingabe-Genauigkeit von 0,01 Millimetern. Die Fähigkeit, auch klassische mechanische Taster zu verbauen, verliert die Dragon-Ausgabe der Tastatur zudem.
Aufgrund der mehrfarbigen Gestaltung greift Akko für die Tastenkappen auf ein Dye-Sublimation-Verfahren zurück, bei dem Farbe in den PBT-Kunststoff eingearbeitet wird. Die Hintergrundbeleuchtung muss deshalb um die Tasten herumleuchten und dient mehr dem Ambiente als allem anderen.
Alltag & Akustik
Das bewährte Layout und zumindest nutzbare, wenn auch nicht mit letzter Konsequenz gemachte Software machen die Mod 007 weiterhin zu einer angenehmen Alltagsbegleitung. Und die zeigt Präsenz: Konzipiert ist sie für knackige Anschläge.
Akustik: Der Sportauspuff
Das auffällige Design der Dragon-Edition geht einher mit auffälligem Klang. Es geht der Tastatur nicht um leise, es geht um „Ploppen“: Anschläge „knallen“ ein wenig, klingen knackiger als gewöhnlich, vergleichbar vielleicht mit einem Sportauspuff am Auto. Dafür sorgt ein geänderter Aufbau mit PET-Folie und VHB-Tape, aber auch Poron als Dämmmaterial, das Anschläge nicht ganz so tief und satt macht wie Silikon. Dezent ist das nicht, wohl aber überraschend schön anzuhören, zumindest für eine Weile. Denn ihre akustische Präsenz kann die Tastatur nicht abschalten. Sie bleibt, auch bei langsame Tippen noch als Rest, was eigentlich einen frühen Signalpunkt und das bloße Antippen der Taster nahelegt.

Das ist immer noch weit besser als eine steckende, klackernde Celeris 1800, aber weniger dezent als eine Corsair Makr 75, die Anschläge nur ein wenig betont und besser ausgeblendet werden kann. Akko lehnt sich in präsenten Klang, selbst beim vorsichtigen Tippen bleibt die Tastatur deshalb gut hörbar, bei forcierten Angaben mit normaler Alltagskraft ist der „poppige“ Klangteppich zwar gerade noch auf der hinnehmbaren Seite, allerdings wenn, dann für den Nutzer, nicht für Personen, die sich im Raum aufhalten. Dazu kommt die ungedämmte Leertaste, die akustisch ein wenig zu sehr heraussticht – im Premium-Segment ein Faux Pas.
Wer dieses Klangbild etwas abdämpfen möchte, kann außerdem die mitglieferte FR4-Switch-Plate montieren. Für den Umbau muss etwa eine Stunde eingeplant werden, er erfordert das Abziehen aller Kappen, Taster und das Lösen der Schrauben, die PCB und Plate sowie beide Gehäuseteile miteinander verbinden. Die alternative Switch Plate nimmt den Anschläge ihre Spitze, sie werden eine Spur dumpfer und tiefer. An der grundlegenden Klangcharakteristik und Präsenz der Tastatur ändert sich nichts. Der knackige, klare Rückhall der Standardkonfiguration erschien im Test als der gelungenere.
Dezenten Klang weißt die zuvor getestete Mod007 auf. Ihr Anschlag ist heller, aber auch klarer und präziser. Sie tippt am Ende viel dezenter, trotz eines leisen Rest-Klackerns, das den Tastern geschuldet ist. Noch einmal besser ist in diesem Punkt die Keychron Q-Serie: relativ dezent, präzise und klar, aber ohne das ploppende Klackern. Diese akustisch „begrenzte“ Präsenz kann gut ausgeblendet werden. Eine Wooting 80 HE mit Metallgehäuse bleibt hingegen tiefer und deutlich leiser. Das ist einer Mischung aus Tastern, Gehäuse und Aufbau geschuldet: Astrolink-Taster in der Wooting machen Anschläge deutlicher und knackig, aber ohne die ploppende Lautheit. Wooting-Taster in der Akko lassen das Klangprofil hingegen dumpfer werden; hörbar bleibt es aber auch dann.

Alltag: Funktioniert
Das Layout hat sich unzählige Male beweisen, das Chassis schon in der ersten Mod 007 – es bleibt unverändert. Etwas größere Griffmulden würden das Umsetzen erleichtern, Stellfüße spart sich der Hersteller.
Fluch und Segen sind die Tastenkappen. Ihr einzigartiges Design schafft hohen Wiedererkennungswert und einen Hingucker, der sich als visuelles Herzstück des Peripherie-Setups in Szene setzt. Hingucken muss man dafür genau, denn die Ablesbarkeit einiger Ziffern wie „G“ erfordert Übung, bei Pfeil- und Funktionstasten bleiben gar nur Bilder. Auf hellblauen Tasten fällt der Kontrast der Beschriftung fast zu gering aus. Man kann das verschmerzen, weil sich die Funktion schnell einprägt und Vielnutzer, die Zielgruppe teurer Tastaturen sind, in der Regel blind tippen können.
Software: Feinschliff nötig
Programmiert wird die Mod 007 über den „Akko Cloud Driver“, der zwischenzeitlich ein Redesign erhalten hat. Es gibt ihn allerdings nur auf Chinesisch oder Englisch. Feature-seitig wird das volle Programm inklusive einer praktischen Option zum Teilen von (LED-)Profilen geboten. Der Aufbau gerät an sich zufriedenstellend, bei Akko geht, was Mainstream-Anbieter nicht wollen oder können, etwa das Neubelegen der FN-Taste. An anderen Stellen gehen Dinge jedoch nicht, etwa das direkte Ausweisen neuer Tastenfunktionen. Im Allgemeinen lässt sich der Cloud Driver jedoch gut nutzen, Funktionen zügig finden.
Fazit: Für den besonderen Geschmack
Die Drachen-Tastatur entpuppt sich als besonderer Fall. Sie ist hochwertig, auffällig und für das, was sie bietet, angemessen bepreist. Für Jedermann ist sie dennoch ungeeignet, selbst wenn die Geldbörse gut bestückt wird. Man muss das, was sie liefert, wirklich wollen.
Vollmetall, Gaming-Features, gute Software und leichtgängige, „agile“ Analogtaster bilden hier nur die angemessene Grundlage für ein rund 240 Euro teures Konzept, das in jeder Hinsicht auffallen will. Auf dem Datenblatt mit hohen Zahlen wie der Polling Rate und winzigen Erfassungsabständen, beim Hinschauen mit einem besonderen Design auf Gehäuse und Tastenkappen, das sich nicht in alle Umgebungen bruchfrei einfügt, beim Anheben mit einem Gewicht von über zwei Kilogramm. Und beim Tippen mit einem ploppenden, präsenten Klangbild. Darauf zielt der Aufbau ab, darauf sind Tastatur und Taster ausgelegt.

Dafür gibt es eine Zielgruppe, die gut bedient wird. „Laut“ und „hörbar“ bedeutet schließlich nicht, dass der Klang schlecht wäre, nur, dass er tendenziell am Massengeschmack vorbeigeht, der an sich überzeugend rund ist, aber leicht anstrengend werden kann. Die Year of Dragon ist gewissermaßen eine Tastatur mit Widersprüchen. Wer das sucht, bekommt passenden Gegenwert. Natürlich kann man, das zeigt der Tastertausch, das Klangprofil noch modifizieren, dann aber auch gleich ein anderes Produkt in Erwägung ziehen. Alternativen gibt es reichlich: Wootings 80 HE, mit Metallgehäuse teurer, aber deutlich leiser und in der Software ungeschlagen gut, eine Monsgeek M1 V5 als günstigere, nicht-analoge Alternative, oder Keychrons Q1 HE.
- Hochwertige Taster
- Klarer, „ploppiger“ Sound
- Frei programmierbar
- Komplettes Analog-Featureset
- Software nur Englisch, kein Web-Treiber
- Hörbares Klangprofil
- Drehregler könnte besser greifbar sein
- Griffmulden am Gehäuse zu klein
ComputerBase hat die Mod 007 V3 HE Year of Dragon von Akko leihweise zum Testen erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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Google kopiert diese clevere iPhone-Funktion
Google Fotos ist seit langem ein beliebtes Cloud-Fotoalbum für viele Nutzerinnen und Nutzer, auch auf dem iPhone, aber es fehlen ein paar neue Funktionen. Eine davon ist ein integrierter Sticker-Grabber, der durch Apples „Lift and Hold“-Tool bekannt wurde. Jetzt bringt Google endlich eine ähnliche Funktion in seine Galerie-App.
Auf iOS können Nutzer/innen Fotos ganz einfach in Sticker verwandeln, indem sie auf ein klares Motiv tippen und es festhalten. Von dort aus könnt Ihr den Sticker teilen, zu Eurer Sammlung hinzufügen oder sogar eine animierte Version oder ein GIF erstellen.
Google Fotos fügt eine iPhone-ähnliche Sticker-Funktion hinzu
In der neuesten Version von Google Fotos für iOS hat Google eine ähnliche Methode zum Erstellen von Stickern hinzugefügt. Laut dem Telegram-Nutzer AdanBR (via Android Authority) stellt ein neuer Splash-Screen die Funktion vor und zeigt, wie sie funktioniert.
Tippt auf ein Motiv in einem Foto und haltet es gedrückt, bis es hervorgehoben ist. Dann werden Optionen zum „Kopieren“ des Motivs als Sticker und zum Einfügen in Messaging-Apps oder zum „Teilen“ direkt auf unterstützten Plattformen angezeigt.

Genau wie Apples nativer Sticker Maker lassen sich die in Google Fotos erstellten Sticker in iOS integrieren, d.h. sie werden in Eurer Stickersammlung und im Verlauf der Zwischenablage angezeigt.
Aber was fehlt noch? Derzeit bietet Google Fotos keinen eigenen Bereich zur Verwaltung von Stickern. Es ist auch unklar, ob die Funktion animierte Versionen für lebende oder sich bewegende Motive unterstützt. Es wäre toll, wenn der Suchmaschinenriese diese Funktionen ausbauen würde. Aber im Moment ist es noch zu früh, um das zu sagen.
Wird Android diese Funktion auch bekommen?
Interessanterweise deutet diese neue Funktion auf eine mögliche künftige Integration mit der Objektsuche hin, die Apple bereits mit seiner Funktion „Nachschlagen“ anbietet. Wenn Google diese Funktion hinzufügt, könnte sie als praktische Alternative zur Bildersuche oder Circle to Search auf Android dienen.
Vorerst wird der Sticker-Creator von Google Fotos nur für ausgewählte Nutzer/innen und Regionen eingeführt. Es kann einige Zeit dauern, bis er ein breiteres Publikum erreicht. Es ist noch nicht bekannt, wann auch Android-Nutzer diese Funktion erhalten werden. Wenn Ihr mit Android unterwegs seid und Sticker verwenden wollt, findet ihr ähnliche Tools in Gboard und der Nachrichten-App.
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Dünnes Foldable: Honor bringt Magic V5 mit 5.820-mAh-Akku nach Deutschland
Honor bietet das seit Anfang in Juli in China verfügbare Foldable Magic V5 jetzt auch offiziell in Deutschland an. Das Smartphone zeichnet eine dünne Bauweise von lediglich 8,8 mm aus, die dennoch nicht einem großen dimensionierten Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 5.820 mAh im Weg steht. Das Honor Magic V5 kostet 1.999,90 Euro.
Honor kombiniert 8,8 mm mit 5.820 mAh
Das Magic V5 spielt in puncto Bautiefe in einer Liga mit dem Samsung Galaxy Z Fold 7 (Test). Beide Hersteller hatten zu Beginn mit der Eigenschaft des derzeit dünnsten Foldables geworben, aktuell geht dieses Merkmal mit hauchdünnem Vorsprung aber an Samsung. Dennoch: Das Magic V5 misst geschlossen lediglich 8,8 mm, geöffnet sind es 4,1 mm an der dünnsten Stelle jeder der zwei Hälften. Das ist laut Datenblatt etwas weniger als bei Samsung, tatsächlich ist das Galaxy Z Fold 7 in der Praxis aber minimal dünner. Das Magic V5 wiegt 217 g, das Modell von Samsung kommt auf 215 g. Gegen Staub und Wasser soll bei Honor eine IP58/IP59-Zertifizierung schützen.
Honor hat es hingegen geschafft, dank der Silizium-Kohlenstoff-Technologie einen deutlich größeren Akku mit 5.820 mAh in das Magic V5 zu integrieren. Das ist zwar etwas weniger als bei der China-Variante des Foldables, die bei 6.100 mAh liegt, aber deutlich mehr, als Samsung mit 4.400 mAh in dem Galaxy Z Fold 7 geschafft hat unterzubringen. Bei Honor lässt sich der Akku mit bis zu 66 Watt per Kabel und mit bis zu 50 Watt drahtlos laden.
OLED-Displays mit 5.000 nits
Das Magic V5 ist auf der Vorderseite mit einem 6,43 Zoll großen LTPO-OLED-Panel ausgerüstet, das in der Spitze 5.000 nits erreichen soll. Die Auflösung liegt mit 2.376 × 1.060 Pixeln über Full-HD-Niveau, die maximale Bildwiederholfrequenz beträgt 120 Hz. Der äußere Bildschirm lässt sich zudem per Stylus bedienen, was auch für das innere OLED-Panel kommt, das sich über 7,95 Zoll erstreckt und dabei eine annähernd quadratische Form mit 2.352 × 2.172 Pixeln aufweist. Auch für diesen Bildschirm gibt Honor bis zu 5.000 nits und bis zu 120 Hz an.
Sieben Jahre Android-Updates
Das neue Foldable läuft zur Markteinführung mit Android 15 und MagicOS 9.0 von Honor und soll für sieben Jahre vom Hersteller mit Updates versorgt werden. Für einige der KI-Funktionen vertraut Honor auf die Kooperation mit Google und deren Gemini-AI-Assistent. Gemini lässt sich auf dem Magic V5 auf Wunsch über doppeltes Tippen auf der Rückseite des Telefons aktivieren.
Qualcomm Snapdragon 8 Elite und 512 GB Speicher
Unterbau des Ganzen bildet der Qualcomm Snapdragon 8 Elite, der in Deutschland mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher kombiniert wird. Weitere Hardware-Merkmale sind eine Triple-Kamera mit Auflösungen und Brennweiten von 13 mm/50 MP, 23 mm/50 MP und 70 mm/64 MP, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, USB-C 3.1 mit DisplayPort 1.2 sowie der Support von Nano-SIM und eSIM.
300 Euro Rabatt bis Ende September
Honor bietet das Magic V5 in Deutschland in den Farben Ivory White, Black und Dawn Gold zum regulären Preis von 1.999,90 Euro an. Noch bis zum 30. September 2025 lässt sich im Shop des Herstellers ein Sofortrabatt in Höhe von 300 Euro einlösen, außerdem erhalten Käufer ein 66-Watt-Netzteil, einen Stylus und einen Displaytausch in den ersten 12 Monaten nach Kauf aktuell kostenlos.
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KI im Wohnzimmer: Samsung bringt Microsoft Copilot auf Fernseher und Monitore
Samsung bringt Künstliche Intelligenz auf den Bildschirm im Wohnzimmer (und Büro). Das Unternehmen bietet den Microsoft Copilot jetzt für Fernseher und Smart-Monitore des Jahrgangs 2025 an. Der AI-Assistent soll Informationen zu den Inhalten auf dem Bildschirm liefern und interaktive Konversationen mit dem Nutzer führen können.
Microsoft Copilot für Fernseher und Smart-Monitore
Der Microsoft Copilot lässt sich auf Samsung-Fernsehern des Jahrgangs 2025 der Modellreihen Micro RGB, Neo QLED, OLED, The Frame Pro und The Frame nutzen. Bei Samsungs Smart-Monitoren werden die Baureihen M7, M8 und M9 unterstützt.
Bixby wird nicht ersetzt
Zugriff auf den Copilot erhalten Anwender über einen Sprachbefehl oder die Fernbedienung, die auch den Monitoren beiliegt. Der Copilot kommt dabei nicht als alleiniger AI-Assistent zum Einsatz, Samsung ermöglicht auch weiterhin die Nutzung des eigenen Assistenten Bixby, der aber mehr als On-Device-Helfer für Funktionen agieren soll, während der Copilot ein erweitertes kontextbezogenes „Smart-Display-Erlebnis“ möglich machen soll.
Informationen zu Schauspielern und Sendungen
Samsung integriert den Copilot zum Beispiel in die eigene Lifestyle-App „Samsung Daily+“, wo Dienstleistungen rund um Entertainment, Wellness und Ernährung angeboten werden. Darüber hinaus lässt sich Microsofts KI-Dienst über den Startbildschirm des für Fernseher und Smart-Monitore genutzten Tizen OS sowie über die Funktion „Click to Search“ nutzen. Bei „Click to Search“ können Anwender mittels „Vision AI“ Informationen zu Schauspielern, der laufenden Sendung oder anderen Themen durch Drücken der AI-Taste (oder Home-Taste) auf der Fernbedienung erhalten. Samsungs Smart-Monitore laufen zwar ebenfalls mit Tizen OS und verhalten sich weitgehend wie Fernseher, sie sind aber nicht mit TV-Tunern ausgestattet.
Microsoft will KI auch im Wohnzimmer sehen
Der Copilot kann in diesen Szenarien zum Beispiel Informationen zu Schauspielern oder Sportlern liefern, die Handlung eines Inhalts zusammenfassen oder bei der Übersetzung von Fremdsprachen unterstützen. Der Copilot sei ein KI-Begleiter fürs Wohnzimmer, sagte David Washington, Partner General Manager für Microsoft AI.
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