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Nach Pepsi bekommt auch PepsiCo ein Logo mit einem Lächeln


Der US-Lebensmittelkonzern PepsiCo hat sich ein neues Logo zugelegt. In den letzten 25 Jahren habe sich das Unternehmen stark gewandelt. Das neue Logo und das damit verbundene Erscheinungsbild tragen diesem Wandel Rechnung und spiegeln die Energie, den Optimismus und den Ehrgeiz von PepsiCo wider, so das Unternehmen.

PepsiCo, Inc. wurde 1965 durch den Zusammenschluss von Pepsi-Cola, dessen Wurzeln bis 1898 zurückreichen, und Frito-Lay gegründet. Der US-amerikanische Konzern mit Sitz in Purchase, New York, ist heute ein weltweit führender Hersteller von Getränken und Snacks. PepsiCo besitzt zahlreiche bekannte Marken wie Lay’s, Doritos, Gatorade und Tropicana und konzentriert sich auf die Herstellung von Lebensmitteln und Getränken mit globaler Präsenz.​

Das visuelle Erscheinungsbild von PepsiCo wurde zuletzt im Jahr 2001 aktualisiert. Vor dem Hintergrund des Wandels, den das Unternehmen seitdem vollzogen habe, hat sich PepsiCo nun ein neues Unternehmensmarkenzeichen verpasst.

Auszug der Pressemeldung

Our new look is more than just a logo — it’s a symbol of transformation that captures the energy, optimism and ambition of PepsiCo in 2025 and beyond. From our commitment to consumer-centricity and innovation that comes to life through our brands, to our focus on simplification and modernization, to our efforts to become more sustainable and resilient with pep+, we’re moving with purpose and intention, building a modern, forward-thinking company. It’s also a significant opportunity to highlight the depth and diversity of our portfolio, with just 21% of consumers able to name a PepsiCo brand beyond Pepsi.

PepsiCo Logo – vorher und nachher, Bildquelle: PepsiCo, Bildmontage: dt

Das Unternehmenslogo wurde von Grund auf neu gestaltet. Anstelle einer Globusdarstellung wird als Bildmarke nun ein  stilisiertes, grafisches Symbol verwendet, das verschiedene organische Formen und Farben vereint und einen im Zentrum stehenden Kleinbuchstaben „p“ als Negativform herausbilden. Ähnlich wie beim Redesign des Pepsi-Logos im Jahr 2008 wirkt es nun so, als würde das neue Logo lächeln.

Lächeln ist laut PepsiCo ein Kernelement des Corporate Designs wie auch des Leitbildes (Mission) des Unternehmens. „Indem wir ein Lächeln in den Mittelpunkt unserer visuellen Identität stellen, unterstreichen wir unsere tiefe Verbundenheit mit den Konsumenten, und diese Verbundenheit treibt unser Wachstum an“, erklärt Jane Wakely, Chief Consumer, Marketing Officer und Chief Growth Officer, International Foods. „This is PepsiCo: Food. Drinks. Smiles.“

Die Wortmarke ist anstatt in hellblauen, in Groteskschrift gesetzten Versalien nunmehr in dunkelblauen Minuskeln mit handschriftlicher Note gehalten. Die Buchstaben „ep“ und „co“ sind jeweils zu einer Ligatur verbunden. Die neue, eigens entworfene Schrift vermittele ein Gefühl von Zugänglichkeit und spiegele den selbstbewussten, kundenorientierten Geist der PepsiCo-Marken wider.

Dem Unternehmen zufolge verkörpere das neue Logo jene Werte, für die PepsiCo stehe: Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und hervorragender Geschmack. Das durch Zusammenspiel der grafischen Elemente herausgebildete „p“ symbolisiere zudem Verbundenheit.

Die Farbpalette besteht aus Dunkelblau, Hellblau, Gelb und Grüntönen – diese sei von der realen Welt inspiriert, „von fruchtbaren Böden, die unsere Lebensmittel und erfrischenden Getränke nähren“, so der offizielle Pressetext. Im Webauftritt und den vom Unternehmen genutzten Social-Media-Accounts wurde bereits auf das neue Logo umgestellt. Entwickelt wurde das neue Logo inhouse bei PepsiCo vom eigenen Design- und Innovationsteam.

Kommentar

„Food. Drinks. Smiles“. Oder wie die ehemaligen, mehrheitlich weiblichen Beschäftigten einer PepsiCo-Fabrik in Buenos Aires oder die Arbeiterïnnen der Zuckerplantagen im indischen Teilstaat Maharashtra sarkastisch kommentieren könnten: Friede, Freude, Eierkuchen.

Die NGO „The Fuller Project“ hatte gemeinsam mit der „New York Times“ skandalöse Arbeitsbedingungen aufgedeckt, die auf den Zuckerplantagen in Maharashtra herrschen. Nach Auffassung eines indischen Gerichts beutet das Unternehmen PepsiCo die auf den Plantagen arbeitenden Menschen aus. Das Unternehmen PepsiCo streitet hingegen ab, dass es in ihren Lieferketten Missstände gebe und in diesem Zusammenhang Menschenrechte verletzt würden.

In Buenos Aires wurde vor einigen Jahren infolge der Verlagerung des Standortes rund 600 Beschäftigen einer PepsiCo-Fabrik von einem Tag auf den anderen gekündigt. PepsiCo begründete die Schließung offiziell mit zu hohen Produktionskosten an diesem Standort. Viele Menschen vor Ort vermuteten hingegen, dass es PepsiCo vor allem darum gegangen sei, einen kämpferischen Betriebsrat und die starke gewerkschaftliche Basisbewegung in der Region loszuwerden.

Missstände auf Plantagen, mangelhafte Arbeitsbedingungen, Anklagen aufgrund von Greenwashing oder auch von irreführenden Gesundheitsversprechen (Gatorade-Proteinriegel – all dies ist mit dem Namen PepsiCo verbunden. Unter anderem.

Mit diesen Informationen versorgt – man beachte das Framing – sehen wir das aus floralen Grafikelementen bestehende, fröhlich-bunte, so kindlich-naiv und verspielt anmutende neue PepsiCo-Logo mit anderen Augen. Man kann sich dieses Bildzeichen gut am Fenster einer Kita, einer Pflegeeinrichtung für Kinder und Jugendliche vorstellen. Es strahlt Hoffnung und Zuversicht aus, vermittelt Gesundheit, Energie, Vitalität.

Ehemalige Beschäftige der PepsiCo-Fabrik in Buenos Aires werden das Logo mit freundlicher Ausstrahlung womöglich als Verhöhnung empfinden, und als krassen Gegensatz zum Vorgehen seitens der für die Werksschließung verantwortlichen Personen. Als Pragmatiker wird man sich hingegen womöglich denken: was soll’s – so oder so ähnlich machen es viele, wenn nicht alle. Es ist nun einmal Teil des Spiels. Was richtig und falsch zugleich ist.

Überhöhung ist Teil jeder Markeninszenierung. Das ist so. Denn es gilt die jeweilige Marke ins rechte Licht zu rücken. Und das versuchen auch PepsiCo, BP, McDonald’s, Heidelberg Materials und andere Unternehmen, die Grün in ihr Erscheinungsbild aufgenommen haben bzw. die Farbe verstärkt einsetzen, um damit zunächst einmal dem eigenen Vorstellungsbild zu entsprechen. Die Grenze, an der die (erlaubte) Überhöhung endet und wo Greenwashing / Social Washing und die Täuschungsabsicht beginnt, ist fließend. Bei weitem nicht jede visuelle Überhöhung ist eine irreführende Täuschung.

„Food. Drinks. Responsibility.“ … wäre für einen weltweit tätigen Lebensmittelkonzern wie PepsiCo ein Statement mit Differenzierungskraft gewesen. Auch um den von PepsiCo Executive Vice President Jim Andrew als erforderlich erachteten systemischen Wandel zu unterstreichen, der damit verbundenen Selbstverpflichtung. Doch PepsiCo bleibt im erwartbaren Rahmen und setzt innerhalb der Kommunikation auf bewährte, typische auf Appealing angelegte Muster.

Die Liste „Logos that smile“ ist nun jedenfalls um ein Zeichen länger.

Mediengalerie

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Le Chocolat des Français feiert mit Illustrator:innen 10-jähriges Jubiläum › PAGE online


Vom Digitalen zur handgearbeiteten Collage: Für Le Chocolat des Français, so bekannt für leckere Schokoladen wie für kunstvolle Packagings, hat Séverine Assous zwei Jubiläums-Tafeln gestaltet. Und auch sonst ist es eindrucksvoll, wie der Brand mit seinen Artists feiert.

Le Chocolat des Français feiert mit Illustrator:innen 10-jähriges Jubiläum › PAGE online

Séverine Assous hat lange als Artdirektorin gearbeitet, bevor sie vor 12 Jahren zur Illustration wechselte. Zu farbenfrohen digitalen Arbeiten, die sie manchmal auch animiert.

Wir haben sie im letzten Jahr in einem Porträt vorgestellt – und abseits ihrer digitalen Arbeiten, hat die Pariserin vor einem Jahr begonnen, sich mit der Collage zu beschäftigen.

Mit Schere, Klebe und jeder Menge bunter Papiere. Und das vor allem auch, um jenseits des Digitalen, wieder intuitiver zu arbeiten, sich mit Gesten und mit Materialien zu verbinden und von Farben und Formen leiten zu lassen.

Ein Bedürfnis – und eine Nachfrage, die in Zeiten von KI stark wächst.

Auch, dass sie das bereits Aufgeklebte nicht wieder rückgängig machen kann, gefällt Séverine Assous.

Brand feiert Illustrator:innen

Jetzt hat die Illustratorin zwei Tafeln von Le Chocolat des Français gestaltet, des französischen Brands, der so bekannt für seine gute Schokolade wie für seine kunstvollen Verpackungen ist.

Bereits vor einigen Jahren hatte Séverine Assous mit den Schokoladenmachern zusammengearbeitet, zwei Packagings gestaltet und für eine Ausstellung auch Ostereier.

Jetzt war sie gerade »Künstlerin des Monats« bei Le Chocolat des Français, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.

Und das mit einer einjährigen Social-Media-Serie begleiten, in der sie Illustrator:innen vorstellen.

Das wird von einem Studio-Besuch begleitet, von Interviews und der Gestaltung von zwei Packagings, die als Einzelstücke gewonnen werden können.

Szenen aus Paris

Das Thema für das Jubiläumsjahr ist weit gefasst. Nur einen Bezug zu Frankreich müssen die Illustrationen haben.

Und da Séverine Assous Pariserin ist, hat sie in ihren Motiven Situationen aus der Metropole festgehalten.

Man sieht eine Person, die mit einem Baguette unterm Arm am Arc de Triomphe durch den Regen läuft – und zwei Personen in der Pariser Metro, in der es oft so voll ist, dass man dort sehr eng nebeneinander steht. Ganz so, wie die beiden in der Collage, von denen eine(r) sogar noch ein Buch liest.

Die Farben leuchten, man sieht Muster und feine Linien, denn Séverine Assous bemalt und bearbeitet die Papiere, bevor sie diese zerschneidet. Und das mit hochpigmentierten Acryl-Gouache-Farben, von denen einige fluoreszierend sind.

So werden die Schokoladentafeln dann im Dunklen leuchten …

Vorherige Arbeiten von Séverine Assous für Le Chocolat des Français:

Blick in das Skizzenbuch von Séverine Assous :

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Wie KARTONizza einen Offline-Kanal neu erfindet › PAGE online


Werbung auf Pizzakartons? Was klingt wie eine naheliegende Analog-Idee, drehen zwei Gründer auf smarte Weise weiter. Und machen damit aus einem Alltagsprodukt eine ernstzunehmende Marketingdisziplin. Ein Case, der zeigt, wie sich neue Offline-Kanäle smart erschließen lassen.

Zwei lächelnde Personen stehen vor neutralem Hintergrund und halten geöffnete Pizzakartons mit Werbeaufdruck sowie ein großes, kuscheliges Pizzastück-Kissen in die Kamera.Bild: KARTONizzaIdeen, die nach einem Kneipenbesuch entstehen, sind meistens die besten. So war es auch bei Pia Steinberg und Patrick Knebelkamp: Nach einigen Gläsern Bier sammelte das Paar Anfang 2024 Ideen, wie Werbung wieder sichtbarer werden könnte – und fand auf dem Heimweg einen leeren Pizzakarton. Daraus wurde nur kurze Zeit später ein Start-up mit einem ambitionierten Ziel: Werbung auf Pizzakartons in jeden Mediamix bringen. Wie das gelingen soll? Mit smartem Marketing, humorvollen Kampagnen und einem konsequent zu Ende gedachten Konzept.

Werbung backen, die schmeckt

Die Idee von KARTONizza: Kampagnen auf Pizzakartons, die in Pizzerien in der gesamten DACH-Region verteilt werden. Kunden wählen über die »Speisekarte« ihre Kampagnenziele aus und buchen auf Wunsch auch die Kreation. KARTONizza produziert die Kartons und liefert sie direkt an die Partnerrestaurants im Zielgebiet. »Werbung auf Pizzakartons ist für uns wie eine Pizza Margherita – die perfekte Basis«, sagt Co-Gründerin Pia Steinberg. »Aber KARTONizza sorgt für die nötige Würze. Mit verschiedenen Beilagen, dank denen Kunden ihre Werbung so backen können, dass sie wirklich schmeckt.«

Humorvolle Sprüche nicht ohne Tracking

»Basilikomm‘ zur Post«, »Erst Funghi, dann Fahrgäste« oder »Pizza in 20 Minuten, Glasfaser in Sekunden« gefällig? Zu den Pizzakartons gehören nicht nur witzige Wortspiele und kreative Kampagnen. Sondern mit den »digitalen Beilagen« relevante Werbewirkungsnachweise in Form von Eye-Tracking-Studien mittels KI, individuelle Umfragen, QR-Codes und der eigens entwickelte Kartonradar. Damit bekommen Werbungtreibende einen Einblick in den Erfolg ihrer Kampagne. Grundlage ist ein Dashboard, über das Werbekunden genau einsehen können, wie viele Pizzakartons in welchem Restaurant verteilt wurden, in welcher Region wie oft gescannt wurde, um welche Uhrzeit und mit welchem Endgerät. Anstelle langweiliger Tabellen natürlich mit kleinen Pizzastücken als Markierung.

Bevor eine Kampagne live geht, bekommt jede Pizzeria ein Foto des Kartons und kann selbst entscheiden, ob die Kreation auch wirklich zu den Gästen passt. »Manchmal ist die Botschaft zu heiß«, lacht Pia. So wurden etwa Kampagnen für das Deutschlandticket oder Verkehrsbetriebe aus Köln und Aachen bewusst nicht bei klassischen Nobelitalienern platziert, sondern dort, wo die jeweilige Zielgruppe tatsächlich abgeholt wird. Genau diese Feinsteuerung sei entscheidend für den Erfolg der Kampagnen. Die Kommunikation mit den Partnerrestaurants läuft rein über WhatsApp, »das schafft Nähe und Vertrauen«, sagt die junge Gründerin.

12.000 Partnerpizzerien

Das kommt an: Nur ein Jahr nach der Gründung der GmbH wächst das Start-up stetig weiter: Das Team wird kontinuierlich ausgebaut, weitere Stellen sind ausgeschrieben, mehr als 12.000 Partnerpizzerien verteilen die bedruckten Kartons, Kunden wie Lotto Bayern, Dr. Oetker, McFit und viele andere nutzen die Werbeform bereits für sich. Das Ziel: »In Deutschland werden jedes Jahr rund 435 Millionen Pizzakartons verteilt. 2026 wollen wir davon 5 Millionen über KARTONizza ausspielen.« Von diesem Etappenziel sei man nicht mehr weit entfernt. Der Blick auf die Gesamtzahl zeige jedoch, wie groß das langfristige Potenzial des Marktes ist.

Dabei hilft sicher auch der Erfolg beim German Brand Award 2025, bei dem das Duo gleich doppelt ausgezeichnet wurde: mit dem »Winner«-Titel in »Newcomer Brand of the Year« und »Corporate Service«. Die Begründung der Jury: KARTONizza zeige, »wie wirkungsvoll Markenkommunikation im Alltag verankert werden kann.« Das Projekt kombiniere kreative Ansprache mit messbarer Reichweite und mache Offline-Werbung datenbasiert analysierbar. Für die Gründer ein Meilenstein: »Ein solcher Award stärkt einem den Rücken, vor allem wenn man mit größeren Kunden spricht. Er trägt nach außen, dass wir nicht nur irgendein Start-up mit einer netten Idee sind, sondern dass bei uns mehr dahintersteckt – etwas, das preisverdächtig ist.«

Last Call: Registration Deadline bis zum 27. Februar 2026

Ein Baum für 1000 Kartons

Auch Nachhaltigkeit spielt bei KARTONizza eine große Rolle. Weil recycelte Kartons nicht geeignet für Lebensmittel sind, braucht es für die Produktion neues Papier. Für je 1.000 Kartons pflanzt das Start-up daher seit 2025 gemeinsam mit einer Organisation einen Baum, etwa 420 Stück wurden bereits gepflanzt und wachsen seither stetig in die Höhe. So wie das junge Start-up, das beweist, dass Innovation nicht immer neu erfunden werden muss. Manchmal reicht ein kreativer Blick auf das, was auf dem Küchentisch liegt.

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Ars Electronica x CARE Austria starten Initiative › PAGE online


AI for Social Impact Initiative: In einer Zeit, in der die Krisen sich verschärfen und mit ihnen die Lebensbedingungen der Menschen, loben Ars Electronica x CARE Österreich die Initiative AI for Social Impact aus und einen damit verbundenem Wettbewerb.

Ars Electronica x CARE Austria starten Initiative › PAGE online
Foto: Consensus Gentium / Karen Palmer (GB)

Es geht auch anders. Bei allen Verwerfungen, die generative KI gerade in der Kreativbranche mit sich bringt, gibt es Bereiche, in denen KI sinnvoll eingesetzt werden kann.

Und das sogar in sozialer Weise. Zumindest sehen Ars Electronica und CARE Austria in einer Zeit »wirtschaftlicher Umbrüche, ungleicher Machtverhältnisse und ökologischer Krisen« eine Chance darin, diesen immer größeren Herausforderungen mit Künstlicher Intelligenz zu begegnen.

Aber mit einer solchen KI, die mit und für die Menschen entwickelt wird, die von ihr profitieren sollen. Und die lokale Akteur:innen dabei unterstützt, sich eigenständig Herausforderungen zu stellen, Probleme zu bewältigen und in eine nachhaltige Zukunft zu gehen.

Um dabei erste, große Schritte zu gehen, haben das Kunst- und Technologie-Festival und eine der weltweit größten Hilfsorganisationen, die 1945 aus den Care-Paketen hervorging, die »AI for Social Impact Initiative« ins Leben gerufen – und dazu einen Wettbewerb.

Transparent, ethisch und praxisnah

Neben der goldenen Nica der Ars Electronica auf dem Festival, das im September in Linz stattfindet, werden erstmals Projekte ausgezeichnet, die mit dem Einsatz von KI Hilfe in Bereichen wie Klimaresilienz, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung und Krisenbewältigung leisten können.

Der Ansatz kann interdisziplinär sein, zentral ist der Bezug zur Praxis, dass Menschen gezielt unterstützt oder konkrete Herausforderungen in den Blick genommen werden.

Besonders berücksichtigt werden Einreichungen aus Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie der MENA-Region. Genauso wie solche, die mit Partner:innen aus diesen Regionen entwickelt wurden.

Zentral ist zudem die transparente Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz und das Augenmerk auf »ethische, ökologische und demokratiepolitische Aspekte.«

Im Anschluss an den Wettbewerb haben nationale CARE-Länderbüros die Möglichkeit, die preisgekrönten Projekte kennenzulernen und eine zukünftige Zusammenarbeit zu prüfen.

Arbeiten müssen beim Prix Ars Electronica eingereicht werden, um bei der neuen Auszeichnung »AI for Social Impact« berücksichtigt zu werden und Teilnehmende müssen zustimmen, dass sie im Rahmen dieser Initiative bewertet werden.

Einreichschluss ist der 4. März 2026. Die Preisgelder bewegen sich zwischen 5.000 und 2.500 Euro.

»The Art of Science«: Datenvisualisierung als multisensorisches Erlebnis auf der Ars Electronica 2025, in der Data zu Sound wird und KI greifbar. Bild: Ars Electronica/vog.photo

Bild: Ars Electronica/vog.photo

 

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