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Neuer CEO bei McMakler: Investor setzt auf Neustart nach Machtübernahme


Nach monatelanger Führungsstreitigkeiten holt McMakler einen neuen CEO: Steve Simmons übernimmt die operative Leitung. Hinter dem Schritt steckt offenbar der nächste Umbau unter Kontrolle der Hauptinvestoren.

McMakler in Zukunft unter der Aufsicht eines neuen Chefs: Steve Simmons übernimmt die CEO-Rolle.

McMakler in Zukunft unter der Aufsicht eines neuen Chefs: Steve Simmons übernimmt die CEO-Rolle.
McMakler

McMakler hat einen neuen Chef: Zum 1. November 2025 hat Steve Simmons die Rolle des CEO übernommen. Der erfahrene Manager folgt auf Benedikt Manigold, der nach rund zwei Jahren an der Unternehmensspitze ausscheidet und insgesamt fast acht Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen bei McMakler tätig war.

Die Ernennung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung, die von den Investoren Target Global und Kreos Fonds vorangetrieben wird. Auch im Beirat gibt es Bewegung: Max-Michael Mayer, Gründer des Proptechs Propertybase, wird dessen Vorsitzender.

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Unerwartete Wende bei McMakler: Finanzierung klappt – trotz Investoren-Streit

Der Führungswechsel kommt nur wenige Monate, nachdem McMakler durch eine Notfinanzierung vor der Insolvenz bewahrt wurde. Im Sommer hatten Target Global und Kreos die Kontrolle über das Unternehmen übernommen, nachdem viele Altgesellschafter – darunter auch Gründer Felix Jahn – sich an der Kapitalerhöhung nicht mehr beteiligten.

Die neuen Mehrheitseigner nutzten die Gelegenheit, um die Unternehmensstruktur radikal zu verändern: Der Beirat wurde verkleinert, mit Investorenvertretern besetzt und erhielt weitreichende Vetorechte bei strategischen Entscheidungen, einschließlich der Geschäftsführungsposten.

Mit Simmons, der zuvor bei Propertybase und Lone Wolf Technologies tätig war, setzen Target und Kreos nun auf einen Manager mit internationaler Erfahrung in Umsatzsteuerung und Go-to-Market-Strategien. McMakler will damit offenbar die operative Führung professionalisieren und das Unternehmen nach Jahren der Krise stabilisieren.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen McMakler

Nach massiven Stellenstreichungen, einem noch laufenden Ermittlungsverfahren und einem tiefgreifenden Umbau steht das Proptech vor seiner nächsten Bewährungsprobe: den Weg in nachhaltiges Wachstum zu finden. Und das unter strenger Aufsicht seiner neuen Eigentümer.



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Ich habe vier Jahre ein Unternehmen geführt, ohne mir Gehalt auszuzahlen


Ich habe vier Jahre ein Unternehmen geführt, ohne mir Gehalt auszuzahlen

Als Student gründete Julian Plange sein Startup – das erste Gehalt, dass er sich auszahlen konnte, ließ allerdings auf sich warten.
Seatback, Collage: Dominik Schmitt/ Gründerszene

In unserer Reihe zeigen Gründerinnen und Gründer, wann sie sich ihr erstes Gehalt ausgezahlt haben, wie hoch es war – und warum sie genau diesen Zeitpunkt ausgewählt haben. Hier erzählt: Julian Plange, Mitgründer von Seatback, einem technischen Dienstleister für Werbeflächenvermarktung.





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Das sind die 7 jüngsten Selfmade-Milliardäre Deutschlands


Die jüngsten Selfmade-Milliardäre Deutschlands – und ja, „jung“ ist hier relativ. Wer sie sind, was sie tun.

Christian Angermayer gehört zu den Deutschen, die es ohne Erbe sehr weit gebracht haben.

Christian Angermayer gehört zu den Deutschen, die es ohne Erbe sehr weit gebracht haben.
Apeiron Investment Group

Junge Milliardäre sind in Deutschland nahezu ausschließlich Erben. Wer die Milliardenmarke aus eigener unternehmerischer Leistung erreicht, tut dies meist deutlich später – „jung“ bedeutet in diesem Kontext also nicht Anfang 20, sondern eher gegen 50. Wer sind diese Menschen, die es ohne Erbe geschafft haben? Wir stellen euch hier die sieben jüngsten Self-Made-Milliardäre Deutschlands vor, die wir mit der Forbes-Liste ermittelt haben.

5. Oliver Samwer (53)

Oliver Samwer ist Mitgründer und CEO von Rocket Internet, einem der bekanntesten deutschen Tech‑Inkubatoren, den er 2007 gemeinsam mit seinen Brüdern Alexander und Marc gegründet hat.

Wenn Startup-Erfahrung ein Videospiel wäre, wäre Oliver schon Level 99.

Wenn Startup-Erfahrung ein Videospiel wäre, wäre Oliver schon Level 99.
Chris Marxen / Headshots Berlin

Rocket Internet unterstützt und finanziert Internet‑ und Technologie‑Startups weltweit und brachte erfolgreiche Unternehmen wie Zalando und HelloFresh hervor. Samwer ist der mittlere der drei Brüder und leitet das Unternehmen operativ, während Rocket Internet 2014 an die Börse ging und 2020 wieder privatisiert wurde.

Schon vor Rocket sammelte er mit seinen Brüdern Erfahrung im Internet‑Geschäft: 1999 gründeten sie die Online‑Auktionsplattform Alando, die sie noch im selben Jahr für 43 Millionen US‑Dollar an eBay verkauften, und 2004 folgte der Verkauf des Mobilfunk‑Content‑Anbieters Jamba! an Verisign für 273 Millionen US‑Dollar. Samwers Vermögen liegt bei rund 1,2 Milliarden US‑Dollar.

4. Clemens Fischer (50)

Clemens Fischer ist Gründer und Unternehmer im Healthcare- und Pharma-Sektor. Nach seinem Medizinstudium und einem MBA baute er über seine Firma Futrue Group eine Reihe erfolgreicher Gesundheits- und Pharma-Unternehmen auf, darunter das Biotech-Startup Vertanical, das an einem neuartigen Cannabis-basierten Schmerzmittel arbeitet, das Opioide ersetzen soll.

Highperformer.

Highperformer.
Vertanical

Fischer investierte große Teile seines eigenen Kapitals in die Forschung und Entwicklung seiner Unternehmen. Laut Forbes hat er sich sein Vermögen vollständig selbst aufgebaut, das auf rund 1 Milliarde US-Dollar geschätzt wird.

3. Alexander Samwer (51)

Alexander Samwer ist Mitgründer von Rocket Internet und gehört auch zu den Samwer-Brüdern. Alexander ist der jüngste der Brüder und beteiligt sich nicht an der täglichen Geschäftsführung, die hauptsächlich Oliver übernimmt. Zusammen halten die Brüder rund 50 Prozent an Rocket Internet. Laut Forbes beläuft sich Alexander Samwers Vermögen auf rund 1,1 Milliarden US-Dollar.

Immer Vollgas: Alexander Samwer weiß, wie man Ideen multipliziert. © Bild: Hubert Burda Media / CC BY-NC-SA 2.0

Immer Vollgas: Alexander Samwer weiß, wie man Ideen multipliziert. © Bild: Hubert Burda Media / CC BY-NC-SA 2.0

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Der Forbes-Effekt: Was bringen solche Auszeichnungen wirklich?

2. Christian Angermayer (47)

Christian Angermayer ist Seriengründer, Investor und Gründer der Apeiron Investment Group, über die er in Biowissenschaften, Fintech, KI, Psychedelika und Kryptowährungen investiert.

Erste größere finanzielle Erfolge erzielte er mit der Biotech-Firma Ribopharma, die er zusammen mit seinen College-Professoren gründete und 2003 mit Alnylam fusionierte. Über Apeiron hält er Beteiligungen an börsennotierten und privaten Unternehmen in den USA, Deutschland, Kanada und Australien.

Investor, der mehr Ideen jongliert, als man Kaffee trinken kann.

Investor, der mehr Ideen jongliert, als man Kaffee trinken kann.
Christian Angermayer

Zu seinen Investments zählen unter anderem das Biopharma-Unternehmen Atai Life Sciences und die Blockchain-Holding Cryptology, an der er gemeinsam mit Co-Investor Mike Novogratz beteiligt ist. Außerdem besitzt Angermayer eine umfangreiche Kunstsammlung, die historische Artefakte im Zusammenhang mit Psychedelika umfasst. Laut Forbes wird sein Vermögen auf etwa 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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Das sind die jüngsten Selfmade-Milliardäre aller Zeiten

1. Alexander Rinke (36), Martin Klenk (38) und Bastian Nominacher (41)

Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher sind die Mitgründer und Geschäftsführer von Celonis, einem der erfolgreichsten deutschen Enterprise-Software-Startups, das Software zur Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen („Process Mining“) entwickelt und heute global führend ist.

Das sind die 7 jüngsten Selfmade-Milliardäre Deutschlands

Daumen nach oben, dann wird man dich loben.
picture alliance / SZ Photo | Robert Haas

Nominacher, Rinke und Klenk gründeten das Unternehmen 2011 nach ihrem Abschluss an der Technischen Universität München. Nominacher ist Co-CEO, Klenk CTO und technischer Kopf, während Rinke Co-CEO ist und einen bedeutenden Anteil am Unternehmen hält. Alle drei haben sich ihr Vermögen vollständig selbst aufgebaut und werden von Forbes als Self-Made-Milliardäre geführt: Nominacher und Klenk mit rund 1,2 Milliarden US-Dollar, Rinke mit etwa 1,1 Milliarden US-Dollar.





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9 VCs, die mit vollen Kassen unterwegs sind


#VentureCapital

Die Kapitaltöpfe vieler deutscher Investoren füllen sich wieder! In den vergangenen Wochen legten sowohl junge als auch etablierte VCs wieder neue Fonds auf – darunter DTCP (500 Millionen), seed+speed Ventures (90 Millionen) und Ananda Impact Ventures (73 Millionen).

9 VCs, die mit vollen Kassen unterwegs sind

Von Krise keine Spur! Ist der Fundraising Winter schon wieder vorbei? Der Berliner Frühphaseninvestor seed + speed Ventures legte kürzlich seinen dritten Fonds (90 Millionen Euro) auf. Die gute Nachricht dabei: „Die ursprüngliche Plan- und Zielgröße für diesen dritten Fonds waren 30 Millionen“. Das Team rund um Carsten Maschmeyer und Alexander Kölpin möchte mit dem neuen Fonds gezielt in die „sichere Einführung und Verwendung von KI im Unternehmensalltag“ investieren. Der Hamburger Venture-Capital-Geber DTCP legte mit „Project Liberty“ unterdessen einen Fonds rund um das Boomthema DefenseTech auf. Das Zielvolumen des achten Fonds von DTCP liegt bei 500 Millionen Euro. Der Schweizer Early-Stage-Investor b2venture, der in Deutschland äußerst aktiv ist, verkündete zuletzt das Final Closing seines fünften Fonds (150 Millionen Euro). Damit legte der umtriebige Geldgeber „den größten Fonds seiner 25-jährigen Geschichte auf“.

Hier ein schneller Überblick über alle neuen und etablierten Geldgeber sowie Inkubatoren und Brutkästen, die zuletzt neue Geldtöpfe oder ihren Start verkündet haben.

Neue und alte VCs mit fetten Geldtöpfen

DTCP
Der Hamburger Venture-Capital-Geber DTCP legte zuletzt mit „Project Liberty“ einen Fonds rund um das Boomthema DefenseTech auf. Das Zielvolumen des achten Fonds von DTCP liegt bei 500 Millionen Euro. DTCP, 2015 gegründet, verwaltet inzwischen 3 Milliarde Euro. Mit dem Project Liberty-Fonds möchte das DTCP-Team nun in bis zu 30 Unternehmen aus den Segmenten DefenceTech und Dual-Use investieren (Series A bis C). Geplant sind Investments von durchschnittlich 20 Millionen Euro. Mehr über DTCP

b2venture
Der Schweizer Early-Stage-Investor b2venture verkündete zuletzt das Final Closing seines fünften Fonds (150 Millionen Euro). Damit legt der umtriebige Geldgeber „den größten Fonds seiner 25-jährigen Geschichte auf“. Mit dem fünften Fonds möchte das b2venture-Team in rund 35 Startups investieren. Der Fokus liegt dabei „auf skalierbare und langfristig tragfähige Technologien“. Zu den ersten Investments gehören Nautica Technologies, Hive Robotics und Augmented Industries. Mehr über b2venture

FoodLabs
Der Berliner Food-Investor FoodLabs, hinter dem insbesondere Christophe Maire steckt, verkündete zuletzt das Final Closing seines dritten Fonds (105 Millionen Euro). In den vergangenen Jahren investierte FoodLabs, 2016 gegründet, in aufstrebende Unternehmen wie Formo, Holy, Infinite Roots, Klim MicroHarvest und Project Eaden. Im zweiten FoodLabs-Fonds waren 100 Millionen. Mehr über FoodLabs

seed + speed Ventures
Der Berliner Frühphaseninvestors seed + speed Ventures legte zuletzt seinen dritten Fonds (90 Millionen Euro) auf. Die gute Nachricht dabei: „Die ursprüngliche Plan- und Zielgröße für diesen dritten Fonds waren 30 Millionen.“ Das Team rund um Carsten Maschmeyer und Alexander Kölpin möchte mit dem neuen Fonds gezielt in die „sichere Einführung und Verwendung von KI im Unternehmensalltag“ investieren. Mehr über seed+speed Ventures

Rosberg Ventures
Rosberg Ventures, der noch junge Kapitalgeber von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, legte zuletzt seinen dritten Fonds auf. Im Topf sind imposante 100 Millionen US-Dollar. Rosberg Ventures investiert als Dachfonds (Fund of Funds) in andere Venture Capital-Fonds. Langfristig sollen Direktinvestments in Startups aber etwa 20 % des verwalteten Vermögens von Rosberg Ventures ausmachen. Mehr über Nico Rosberg

Ananda Impact Ventures
Der Münchner Early-Stage-Investor Ananda Impact Ventures verkündete zuletzt das First Closing seines fünften Fonds (73 Millionen Euro). Geplant waren 50 Millionen. Ananda, 2009 von Johannes Weber und Florian Erber gegründet, investiert in „visionäre Gründer:innen, die skalierbare Lösungen in Bereichen wie Klima, Gesundheit, Biodiversität und soziale Inklusion entwickeln“. In den vergangenen Jahren investierte Ananda in rund 50 aufstrebende Unternehmen. Mehr über Ananada Impact Ventures

Futury Capital
Der Frankfurter Investor Futury Capital verkündete zuletzt das Final Closing des dritten Futury Fonds (47 Millionen Euro). Geplant waren 40 Millionen. Futury Capital „investiert europaweit in technologieorientierte Start-ups mit skalierbaren Geschäftsmodellen“. Wobei der Investor aber einen besonderen Fokus auf Startups aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat. Geplant sind rund 25 Investments. Mehr über Futury Capital

Vanagon Ventures
Der Münchner Frühphaseninvestor Vanagon Ventures, hinter dem Axel Roitzsch, Susanne Fromm und Sandro Stark stecken, verkündete zuletzt das Final Closing seines ersten Fonds (20 Millionen Euro). Vanagon Ventures, 2022 gegründet, investiert in „B2B-Startups, die grundlegende systemische Herausforderungen adressieren und durch Künstliche Intelligenz und DeepTech neue Geschäftsmodelle und Märkte schaffen“. Mehr über Vanagon Ventures

ZOHO.VC
Der neue Nürnberger Investor ZOHO.VC, der Investmentarm des ZOLLHOF – Tech Incubators (Startup Factory: ZOHO Factory), verkündete kürzlich das First Closing seines ersten Fonds (10 Millionen Euro). ZOHO.VC investiert in „DeepTech-Unternehmen und universitäre Spin-Offs, im Software- wie im Hardware-Bereich“. Der junge Geldgeber investierte bereits in fünf Startups – darunter Merge Labs von Alex Blania und Sam Altman. Mehr über ZOHO.VC

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Foto (oben): Shutterstock



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