Künstliche Intelligenz
Steam-Spiele laufen auch auf Android (ja, wirklich)
Windows-Spiele wie Hollow Knight: Silksong, Dead Cells und Skyrim laufen auch auf Android und sind in weniger als fünf Minuten installiert. Möglich machen es Emulations-Apps wie GameHub oder Winlator. c’t 3003 hat sich angeschaut, was da schon geht und was nicht.
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Transkript des Videos
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
Guckt mal hier, das bin ich, wie ich den Kindergeburtstag meines Einjährigen verpasse und das brandneue Hollow Knight: Silksong mit butterweichen 120 FPS spiele. Oder hier, ich, wie ich im Bewerbungstraining beim Arbeitsamt einfach ein bisschen Skyrim spiele. Ja, und das Krasse ist, das hier ist kein Steam Deck oder so ein Windows-Handheld wie das ROG Ally, sondern ein stinknormales Android-Smartphone, wo das Spiel gerade auf der Hardware läuft. Wie bitte? Ja, richtig gehört, das hier ist kein Cloud-Gaming, kein Stream, hier läuft einfach gerade Skyrim auf meinem Smartphone. Oder hier, Dead Cells oder Cult of the Lamb. Ja, läuft alles. Das geht mit Tools wie GameHub oder Winlator. Das Einrichten dauert ungelogen weniger als 5 Minuten und dann kann ich einfach meine komplette Steam-Library durchscrollen, Spiele runterladen und loslegen. Wie das geht und ob es einen Haken gibt, zeigen wir euch in diesem Video. Bleibt dran.
Liebe Hackerinnen, liebe Internetsurfer, herzlich willkommen hier bei…
Also, Gaming auf dem Handy ist ein Ding. Also mal so richtig. Laut dieser Statistik vom Verband der Deutschen Gamesbranche e. V. ist das Handy in Deutschland die populärste Gaming-Plattform mit 22,9 Millionen Spielern. Gefolgt von Konsolen mit 20,5 Millionen und dann weit abgeschlagen der PC mit 13,1 Millionen. Ja, krass. Aber trotzdem hat Mobile Gaming unter den „echten“ Gamern, ich sag mal, nicht den besten Ruf. Und ja, ich muss sagen, das ist bei mir auch so. Ich verbinde Handyspiele meistens mit so richtig frechen Pay-to-Win-Mechaniken, so einer 1-Euro-Shop-Optik und komischer Steuerung. Und ja, ja, ich weiß, es gibt auch echt gute Spiele auf Smartphones. Und auch gute Ports von PC-Spielen, z. B. Balatro, Stardew Valley oder Fortnite. Aber davon gibt es leider einfach nicht so viele. Und wie cool wäre das, wenn ich so Spiele wie das neue Hollow Knight: Silksong einfach entspannt auf meinem Handy spielen könnte. Weil das hab ich ja in der Regel eh immer dabei.
Und da kommt Windows-Emulation auf Android ins Spiel. Denn mit der richtigen Software kann man Windows-Spiele auch auf Android laufen lassen. Hier, schaut mal, das hier ist ein Samsung Galaxy S25+, also Samsungs aktuelles Flaggschiff-Modell mit Snapdragon 8 Elite. Die Plus-Variante hat einen größeren Bildschirm als das normale S25, ist ansonsten leistungstechnisch aber gleich. Da öffnet man dann einfach diese App hier, scrollt durch die Spielesammlung und startet beispielsweise Hollow Knight: Silksong. Ja, und das läuft dann einfach mit 120 FPS komplett smooth. Oder hier das Roguelike Dead Cells oder Cult of the Lamb, laufen alle supergut. Und das sieht alles auf dem AMOLED-Display mit 120 Hz wirklich richtig schick aus. Also schaut mal, wenn ich das hier jetzt mal neben mein 60-Hz-LCD-Steam-Deck lege, dann macht das im Vergleich schon ordentlich was her. Und was ich richtig heftig finde: Hier läuft einfach gerade Skyrim. Also nicht so ganz so geschmeidig mit 40 bis 50 FPS, aber trotzdem finde ich das schon krass. Und nochmal, das ist kein Cloud-Gaming oder Stream, hier läuft einfach Skyrim auf meinem Handy. Hätte ich das vor ein paar Jahren irgendwo gesehen, hätte ich das für Fake gehalten. Das Krasse dabei, das habe ich in weniger als 5 Minuten eingerichtet. Ja, wirklich, zeige ich euch gleich.
Ja, und ich weiß, das S25+ kostet über 800 Euro. Dafür könnte man also gleich zwei Steam Decks oder eine Switch 2 oder einen Gaming-PC kaufen. Ja, viel Geld. Aber die Windows-Emulation läuft auch auf schwächeren Android-Geräten, wie hier zum Beispiel dem Retroid Pocket 5, den es bei AliExpress für knapp 200 Euro gibt. Da braucht man nicht mal so eine Game-Controller-Halterung wie für das S25, sondern der Controller ist da direkt eingebaut. Ich finde das Ding optisch richtig geil, besonders hier in diesen GameCube-Farben. Außerdem liegt das Ding super in der Hand und ist echt kompakt. Der Retroid Pocket 5 ist eigentlich für Retro-Spiel-Emulation gedacht, aber der eingebaute Snapdragon 865 reicht auch für Windows-Kram. Allerdings nicht ganz so flüssig wie mit dem High-End-Samsung. Bei Silksong haben wir hier so 80 FPS geschafft, was echt super ist, und auf dem AMOLED-Display sieht das Ganze ähnlich nice aus wie auf dem Samsung. Leider aber nur mit 60 Hz. Skyrim läuft FPS-mäßig sogar besser als auf dem Samsung, stürzt aber leider ständig ab, genau wie Cult of the Lamb. Dead Cells und Hollow Knight 1 haben sich leider gar nicht starten lassen, Stardew Valley ging aber. Ja, also für Windows-Emulation würde ich mir das Teil jetzt nicht unbedingt kaufen, aber wie gesagt, das ist ja eigentlich für Retro-Gaming gedacht. Dafür gibt es auf Android echt eine riesige Emulationswelt mit verschiedenen Frontends wie RetroArch. Das ist aber nochmal ein ganz eigenes Thema, falls wir darüber mal ein Video machen sollen, lasst uns das gerne wissen.
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In diesem Video soll es aber erstmal primär um Windows-Emulationen gehen, also Emulation, denn möglich macht das die Kompatibilitätsschicht Wine. Aber was ist das überhaupt? Kurz gesagt: Wine ist sowas wie eine Zwischenschicht, die Windows-API-Aufrufe abfängt und sie für Android oder Linux übersetzt. Also sowas wie Windows-Datei-Operationen, also „Schreibe diese Datei in C:\…“, Registry-Kram und so weiter. Der Unterschied zu einem richtigen Emulator bzw. zu einer virtuellen Maschine ist, dass Wine nicht einen kompletten Rechner mit CPU, GPU und so weiter emuliert, sondern halt nur notwendige Funktionen bzw. Operationen von Windows nachbildet. Und mit denen läuft dann das Spiel einfach. Ein Emulator bräuchte immer auch zusätzliche Rechenleistung, um die Hardware zu emulieren, die man mit Wine halt nicht braucht. Und vielleicht fragt ihr euch jetzt: Hä? Gibt es da nicht noch dieses Proton? Das läuft doch auf dem Steam Deck mit SteamOS immer. Ja, stimmt. Proton ist quasi einfach eine von Valve aufgemotzte Version von Wine, die nochmal besser für Spiele optimiert ist. Also so in der Kurzfassung.
So, genug gelabert, wie geht das jetzt? Also ich muss sagen, bei der Vorstellung, Windows-Spiele auf Android-Smartphones zum Laufen zu bringen, ist mir erstmal ein bisschen schwindlig geworden, weil das klingt erstmal nach ’ner Mega-Fummelei. Ja, ich sag mal, es kann frickelig sein, muss es aber nicht. In diesem Video zeige ich euch mal zwei Möglichkeiten, mit denen ihr Spiele zum Laufen bringt. Einmal super bequem mit GameHub, wo man sich allerdings einen Account anlegen muss, und einmal komplett Open Source ohne Account mit Winlator, was aber deutlich frickeliger ist.
Methode Nummer 1 – GameHub. GameHub ist ’ne App des chinesischen Controller-Herstellers GameSir, kennt ihr vielleicht. Die gibt’s nicht im Play Store, sondern nur per Sideloading. Also man muss sich die App manuell runterladen und installieren. Bisschen unschön, weil man damit die Sicherheitsmechanismen des Play Stores nicht hat, aber no risk, no fun; ihr seid auf jeden Fall gewarnt, dass das auf eigene Gefahr passiert. Aber GameSir ist auf jeden Fall ein seriöser und etablierter Hersteller. Das Sideloading funktioniert auf jeden Fall babyeinfach und das alles ist in weniger als 5 Minuten eingerichtet. Hier auf gamehub.xiaoji.com kann man einfach die APK-Datei runterladen. Beim Öffnen meckert das Handy vermutlich aber erstmal, dass es die Datei aus Sicherheitsgründen nicht starten will, weil die App kommt halt nicht aus dem Play Store. Um das zu erlauben, muss ich hier beim Galaxy unter „Sicherheit und Datenschutz“ einmal die automatische Sperre ausschalten. Dann einfach öffnen und installieren. Ist das durch, hat man die App wie jede andere hier auf dem Home-Bildschirm und man kann sie einfach starten.
Das Blöde ist, man muss sich leider anmelden, um GameHub nutzen zu können. Das geht per Mail, Google oder Apple. Bei Winlator funktioniert das auch ganz ohne Anmeldung, aber da komme ich gleich noch zu. Naja, hat man sich einmal eingeloggt, landet man auf dem GameHub-Homescreen. Und ja, der gefällt mir echt gut. Das sieht hier ein bisschen aus wie auf dem Steam Deck und ist echt clean und lässt sich vor allem mit Controller easy bedienen. Der wird auch sofort erkannt.
Ja, und apropos Controller, so einen braucht ihr, wenn ihr ein Smartphone und nicht so ein Android-Retro-Handheld wie das Retroid Pocket 5 benutzt. Also ja, man kann theoretisch auch jedes Spiel mit so eingeblendeten Touch-Controls bedienen, aber das ist meiner Meinung nach kompletter Quatsch. Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde so eingeblendete Touch-Bedienung einfach nie gut. Naja, was Controller angeht, könnte man jetzt einen normalen Controller wie von der PlayStation per Bluetooth koppeln. Das finde ich aber irgendwie uncool, weil dann muss man sich ja das Handy irgendwie aufstellen und so komisch davor sitzen. Viel besser für Mobile Gaming finde ich solche Controller-Krallen wie diese hier. Da klemmt man das Smartphone einfach hier so rein und zack, hat man das Handy quasi zum Handheld umgebaut. Schon ganz nice. Ich habe hier zwei Stück. Einmal einen Razer Kishi V2 Pro mit USB-C für ca. 80 Euro und einen 8BitDo mit Bluetooth für ca. 50 Euro. Die Dinger gibt es aber wirklich in allen Geschmacksrichtungen und Preisklassen, also irgendwie von 20 bis 200 Euro.
So, zurück zu GameHub. Hier in der Oberfläche kann man einmal Streaming auswählen, sich bei Steam einloggen oder Games manuell hinzufügen. Steam ist auf jeden Fall die einfachste Möglichkeit, um Spiele zu installieren. Ich kann aber auch verstehen, falls man da vielleicht ein bisschen Bauchschmerzen bekommen sollte, sich da mit seinen Steam-Daten einzuloggen. Falls man da wirklich gar keinen Bock drauf hat, kann man Spiele auch manuell hinzufügen. Komme ich gleich noch zu. Naja, mit Steam muss man sich auf jeden Fall einfach anmelden und kann dann hier durch die Steam-Bibliothek scrollen. Dann einfach ein Spiel auswählen, auf „Get Game“ klicken und herunterladen. Ah, und man hat mit Steam natürlich auch seine Cloud-Games zur Verfügung und kann da weiterspielen, wo man am PC aufgehört hat. Naja, zumindest theoretisch. Bei manchen Spielen wie Hollow Knight 1 hatte ich meine Spielstände direkt am Start, bei anderen wie Cult of the Lamb, ja, da waren einfach keine. Hm, naja.
Wenn man keinen Steam benutzen will, kann man Spiele auch manuell hinzufügen. Dafür braucht ihr aber eine kopierschutzfreie Version des Spiels. Solche gibt’s beispielsweise bei Good Old Games, also GOG. Die muss man dann auf einen Windows-PC installieren und den Installationsordner anschließend aufs Handy kopieren, also per USB-C oder so. Ist der Ordner auf dem Handy, muss man in GameHub auf „Import Game“ tippen und die Spiel.exe auf dem Handy auswählen. Was cool ist: GameHub hat hier bei Silksong direkt automatisch ein passendes Bild hinzugefügt, das Spiel benannt und direkt die passende Firmware und Wine- bzw. Proton-Version heruntergeladen. Dann kann ich das Spiel einfach starten und es läuft. Im Spiel kann man bei GameHub so ein Seitenmenü noch öffnen wie beim Steam Deck, da kann man dann sowas wie FPS-Limit anpassen oder sich Touch-Controls einblenden.
Aber kann ich denn jetzt einfach jedes Spiel runterladen und das läuft dann einfach? Leider nicht. Und da sind wir auch schon beim größten Haken an der Nummer: Das ist leider alles noch sehr Hit-or-Miss. Also viele Spiele funktionieren einfach direkt und manche starten einfach nicht. Ich hab echt einiges ausprobiert und kann generell sagen, dass ich bei 2D-Spielen wie Cult of the Lamb, Dead Cells oder Stardew Valley die beste Erfolgsquote hatte. Die ließen sich einfach direkt starten und liefen butterweich. Aber auch bei solchen geht’s manchmal einfach nicht. Hotline Miami 1 zum Beispiel, da kann ich machen, was ich will, das startet einfach nicht. Bei grafisch anspruchsvolleren Sachen hab ich dann nochmal deutlich weniger zum Laufen bekommen. Auch bei Spielen, die angeblich „perfect supported“ sind. Ja, denn GameHub hat bei manchen Spielen so ’ne Kennzeichnung hier, wie beim Steam Deck, dass das Spiel angeblich perfekt laufen soll. Wenn man da draufklickt, sieht man die Hardwareanforderungen und empfohlenen Einstellungen. Das ist leider aber kompletter Quatsch. Angeblich müssten dann Spiele wie Doom, Dishonored 2 und das Resident Evil 2 Remake perfekt laufen, aber keins von denen konnte ich auch nur starten.
Andere Spiele wie beispielsweise Fallout 4 kann man starten, das läuft aber auf dem S25 echt nicht gut. Das krampft so bei 20 FPS rum. Aber ey, es startet zumindest, und das ist schon beeindruckend. Was tatsächlich spielbar ist, zumindest auf dem S25, ist Skyrim. Das läuft zwar streckenweise echt instabil und nur mit so 40 bis 50 FPS, hat auch hier und da so ein paar Grafikglitches, aber ja, das hier ist ein Android-Smartphone und dass das überhaupt ein bisschen spielbar ist, finde ich schon krass. Und bei Skyrim kann man auch noch mit Einstellungen arbeiten, damit das besser läuft, hatte ich zumindest in ein paar YouTube-Videos gesehen. Denn man kann für jedes Spiel noch Kram einstellen, wie zum Beispiel die Wine- oder Proton-Version auswählen. Oder sowas wie die DXVK-Version wechseln. Das ist so eine weitere Kompatibilitätsschicht, die DirectX zu Vulkan übersetzt. Ja, aber wie ihr merkt, kann das hier echt fummelig werden, bis man da die optimale Kombination rausbekommt. Teilweise kann man dafür aber auch mal im Internet schauen, da haben manche ihre Settings auf Reddit oder so gepostet. Aber ob Spiele laufen oder nicht, kann man halt schnell mal ausprobieren. Das mit GameHub ist wirklich innerhalb von 5 Minuten eingerichtet.
Ganz im Gegensatz zu Methode Nummer 2, Winlator. So, ich meinte ja am Anfang des Videos, dass es noch eine weitere Variante für Windows-Emulation auf Android gibt. Das hier ist Winlator. Winlator funktioniert im Prinzip wie GameHub, also auch mit Wine bzw. Proton. Der dicke Unterschied ist aber, dass Winlator Open Source ist und man sich nicht einloggen muss. Das ist zwar cool, aber Winlator ist auch deutlich unbequemer zu benutzen. Im Gegensatz zu GameHub ist Steam hier nämlich nicht integriert und man muss die Spiele manuell aufs Smartphone laden und importieren. Das funktioniert am einfachsten mit Spielen ohne Kopierschutz. Also im besten Fall nimmt man dafür die GOG-Version. Hatten wir ja vorhin schon. Steam installieren und benutzen geht zwar auch irgendwie, ist aber ’ne riesen Fummelei und würde auf jeden Fall den Rahmen dieses Videos sprengen. Falls ihr das mal ausprobieren wollt, habe ich euch ein Tutorial in der Beschreibung verlinkt.
Ein weiterer Unterschied zu GameHub ist, dass man alles manuell einstellen muss. GameHub versucht ja zumindest für Spiele automatisch die passende Wine- bzw. Proton-Version herunterzuladen, wählt den passenden Treiber aus und hat Controller-Support out of the box. Das muss man bei Winlator alles selber einstellen. Also ja, ihr checkt, bei Winlator muss man keine Daten von sich preisgeben, was super ist, aber man hat halt auch deutlich weniger Komfort.
Ok, aber wie benutzt man Winlator? Als Vorbereitung kann man schon mal das gewünschte Spiel aufs Handy packen. Wie gesagt, am einfachsten geht das mit den kopierschutzfreien Versionen, wie diese hier von Hollow Knight: Silksong von GOG. Da lade ich mir hier unter „Offline Backup Game Installers“ die Installationsdatei herunter und ziehe sie per USB-Kabel in den Downloads-Ordner auf meinem Smartphone. Dann Winlator installieren. Wie bei GameHub lädt man sich hier ’ne APK-Datei runter, diesmal von GitHub. Das dann einfach installieren. App öffnen und hier oben rechts auf das Plus. Da kann man einen Container für das jeweilige Spiel anlegen. Hier oben den Namen eintippen und sonst erstmal die Standardeinstellung beibehalten. Die kann man auch später noch ändern. Dann auf den Haken klicken und der „Container“ ist erstellt. Also so ’ne Wine-Windows-Umgebung.
Klickt man jetzt hier auf das Play-Zeichen, landet man in diesem, ich nenn ihn mal, Desktop. Hier kann man die Maus ganz gut mit Touch bedienen. Dann ins D-Verzeichnis, da sollte der Inhalt eures Downloads-Ordners auf dem Handy drin sein. Dann einfach die Installationsdatei von Silksong ausführen und installieren. Wenn das Spiel fertig ist, das Spiel einmal starten und wieder beenden. Bei mir hat Silksong dann ’ne Fehlermeldung ausgegeben und ich musste die App einmal komplett neu starten, aber naja. Winlator also wieder starten und nochmal in den Silksong-Container. Und hier unter Shortcuts kann man dann auch das Spiel über diesen Play-Button hier starten.
So, jetzt muss man noch den Controller einstellen. Dafür wieder aufs Menü, auf „Input Controls“ und hier über das Plus ein neues Profil anlegen. Controller anschließen oder koppeln und hier unten auswählen. Und ja, dann jede Taste einmal drücken und jeweils Gamepad und die passende Taste auswählen. Mega nervig. Ich hab bisher keine einfache Methode gefunden, falls ihr eine kennt, dann gerne in die Kommentare schreiben. Dann bei „Shortcuts“ beim jeweiligen Spiel auf die 3 Punkte und unter „Advanced“, „Input Controls“, „Profile“ das angelegte Profil auswählen. Fertig.
Performance-technisch lief Silksong mit den Standardeinstellungen genauso gut wie bei GameHub. Und was ich so von anderen mitbekommen habe, ist, dass es extrem geräte- und einstellungsabhängig ist, mit welcher Software jetzt was besser läuft. Einige sagen, dass GameHub out of the box bei den meisten Spielen besser funktioniert, andere wiederum haben bessere Ergebnisse mit Winlator. Ich persönlich würde auf jeden Fall zu GameHub raten. Ja, auch wenn man da auf eine Art mit seinen Daten bezahlt. Es ist einfach viel, also wirklich viel bequemer. Das Ding ist, die Nummer ist so oder so noch echt experimentell. Also manche Spiele funktionieren einfach und manche nicht. Und bei GameHub kann man halt echt entspannt verschiedene Spiele ohne Gefrickel ausprobieren. Bei Winlator finde ich das deutlich aufwendiger, nur damit das Spiel dann am Ende vielleicht einfach gar nicht läuft. Außerdem gefallen mir die Steam-Integration mit den Cloud-Saves, wenn sie funktionieren, und die automatischen Presets bei GameHub echt gut. Ich kann aber auf jeden Fall auch verstehen, wenn man seine Daten nicht in die Hände eines random chinesischen Controller-Herstellers legen will. Wenn man Bock hat, sich da ein bisschen reinzunerden, ist Winlator auf jeden Fall auch eine Alternative.
Also generell muss ich sagen, ich finde es echt faszinierend, dass so etwas mittlerweile möglich ist. Also ich kann mich noch erinnern, dass es früher oft so clickbaity Videos und Posts mit so gefakten Thumbnails, so mäßig „GTA 5 auf dem Handy funktioniert, extrem einfach“, gab. Das war halt früher immer Quatsch, geht aber jetzt einfach. Das ist schon krass. Aber wie gesagt, die Nummer ist wirklich echt noch sehr experimentell. Wenn man eh ein Android-Gerät rumliegen hat, dann kann man das auf jeden Fall mit GameHub sehr niedrigschwellig einfach mal ausprobieren. Man kann jetzt aber kein Android-Gerät wie das Retro Pocket extra für Windows-Emulation kaufen. Dafür ist die Nummer einfach noch nicht ausgereift genug.
Schreibt doch mal in die Kommentare, welche Spiele ihr hier auf Android zum Laufen bekommen habt. Würde mich echt interessieren. Abonnieren nicht vergessen und bis zum nächsten Mal. Tschüss!
c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.
(sahe)
Künstliche Intelligenz
Vibe-Coding nach dem Tiktok-Prinzip: So funktioniert Gizmo
Dank Vibe-Coding können auch Menschen ohne Programmierkenntnisse vollständige Apps erstellen. Möglich wird das durch den Einsatz von KI, die Ideen direkt in funktionierende Anwendungen umsetzt. Ein US-Start-up geht jetzt mit seiner App Gizmo noch einen Schritt weiter: Es hat eine eigene Plattform für den Vibe-Coding-Trend entwickelt, auf der sich interaktive Mini-Anwendungen direkt erstellen, liken und teilen lassen.
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Gizmo bietet App-Entwicklung im Tiktok-Fomat
Nutzer können interaktive Inhalte aus Text, Fotos, Ton und Berührungen erstellen. Diese erscheinen – ähnlich wie bei Tiktok oder Instagram-Reels – in einem vertikalen Feed. Im Gegensatz zu klassischen Kurzvideos können Nutzer die Inhalte hier aber nicht nur ansehen, sondern auch aktiv nutzen.
Je nach Art des jeweiligen „Gizmos” können Nutzer den Bildschirm antippen, wischen, zeichnen oder Elemente bewegen, um mit der Mini-App zu interagieren. Zum Angebot zählen unter anderem Rätsel, Memes und Animationen. Die Anwendungen lassen sich liken und kommentieren. Außerdem können Nutzer auch hier einen Remix aus bestehenden „Gizmos” erstellen.
Wie beim Vibe-Coding üblich beschreiben Nutzer in natürlicher Sprache, welche Anwendung sie erstellen möchten. Eine KI setzt diese Beschreibung in Quellcode um und erstellt eine funktionsfähige Mini-Anwendung. Den Begriff Vibe-Coding prägte Anfang 2025 Andrej Karpathy, der zuvor unter anderem die KI-Abteilung von Tesla leitete.
Gizmo unterstützt auch bei der Visualisierung, damit die Idee möglichst korrekt funktioniert und stabil läuft. Zusätzlich überprüft das Unternehmen die Inhalte mithilfe von KI sowie menschlichen Moderatoren, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten. Die Gizmo-App ist für iOS und Android verfügbar.
Die bisherigen Downloadzahlen sprechen für sich
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Das New Yorker Start-up Atma Sciences hat Gizmo entwickelt. Zum Team gehören unter anderem Rudd Fawcett, Brandon Francis, CEO Josh Siegel und CTO Daniel Amitay. Im vergangenen Jahr sammelte das Unternehmen in einer Seed-Finanzierungsrunde rund 5,5 Millionen US-Dollar von First Round Capital und weiteren Investoren ein. Die App erschien im Sommer 2025. Laut einer Analyse von Appfigures verzeichnet Gizmo inzwischen rund 600.000 Downloads. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die USA. Allein im Dezember wurde sie rund 235.000 Mal heruntergeladen, was etwa 39 Prozent der Gesamtdownloads entspricht.
Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.
(jle)
Künstliche Intelligenz
Nextcloud schaltet den ADA-Turbo: Deutliche Performance-Verbesserungen kommen
Nextcloud hat mit der ADA-Engine (Accelerated Direct Access) eine grundlegend überarbeitete Datenzugriffsarchitektur vorgestellt. Die in PHP, Go und Rust implementierte Engine soll die Skalierbarkeit der freien Kollaborationsplattform auf ein neues Niveau heben. Die Neuentwicklung ist als Hommage an Ada Lovelace benannt, die erste Computerprogrammiererin der Geschichte.
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Die ADA-Engine berechnet Zugriffsdaten und Berechtigungen vorab, speichert sie im Cache und ermöglicht direkten Dateizugriff. Zudem pusht sie Daten aktiv zu Clients, um die Navigation responsiver zu gestalten.
Konkrete Leistungssprünge in Nextcloud Hub 26 Winter
In Aktion können Anwender die neue ADA-Engine erstmals mit Nextcloud Hub 26 Winter erleben, das am 18. Februar 2026 erscheinen soll. Die neue Version trennt Previews aus dem File Cache und reduziert so die Größe der File-Cache-Tabelle um 56 Prozent. Diese Metadaten-Abstraktionsschicht ist oft die größte Datenbanktabelle in Nextcloud-Installationen. Previews erhalten eine eigene Tabelle mit Ablaufmechanismus für ungenutzte Dateien.
Authoritative Mount Points beschleunigen das Laden von Ordnern mit Shares um 30 Prozent, im Beispiel von Nextcloud von 1,9 auf 1,3 Sekunden. Das Lean File System Setup verbessert die Shared-Folder-Retrieval um 60 Prozent, von 1,39 auf 0,44 Sekunden. Direkte S3-Downloads reduzieren die Serverlast massiv und beschleunigen das Laden von Thumbnails um den Faktor 2 bis 10.
Snowflake-IDs und Sharding für große Installationen
Eine zentrale Innovation sind Snowflake-IDs, ursprünglich von Twitter entwickelt. Diese 64-Bit-Identifikatoren lassen sich dezentral ohne Datenbankabfragen generieren und enthalten einen Zeitstempel mit Millisekundenpräzision, eine Server-ID und ein CLI-Flag. Sie ermöglichen Sharding, also die Aufteilung von Tabellen nach Benutzer- oder Datei-IDs über mehrere Nodes hinweg, was Wartezeiten reduziert. Die Snowflake-IDs sind bereits im Preview-Provider und External Sharing im Einsatz.
Für Installationen mit Millionen Nutzern implementiert Nextcloud zudem das Generator-Pattern zum Streaming großer Listen. Statt komplette Listen in den Speicher zu laden, was zu Out-of-Memory-Fehlern führen kann, werden die Daten schrittweise verarbeitet. Eine neue Mount-Points-Tabelle ersetzt die bisherigen Per-User-Caches und ermöglicht direkte Provider-Queries. Die Architektur ist ideal für geclusterte und Cloud-native Deployments wie Kubernetes geeignet.
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High-Performance-Backends für Files und Talk
Die in Rust und Go entwickelten High-Performance-Backends erhalten ebenfalls Updates. Das HPB Files 2.0 reduziert die PROPFIND-Anfragen für Updates um 80 Prozent durch gestaffelte Benachrichtigungen bei Multi-User-Änderungen und detailliertere Informationen für selective Sync. Das HPB Talk 2.0 führt Chat-Relay ein und senkt die Datenbanklast für große Räume und Anrufe. Bei mehr als 100 Teilnehmern sinken die Chat-bezogenen Anfragen um bis zu 80 Prozent.
Direkte S3-Downloads sind bereits im aktualisierten Desktop-Client implementiert. Clients laden dabei Token-geschützt direkt aus S3-kompatiblen Speichern und umgehen den Application-Server. Für die Web-Oberfläche und Previews folgen entsprechende Funktionen in späteren Releases. Die Speicherabstraktion bleibt dabei erhalten und unterstützt weiterhin POSIX, S3, IBM, FTP, WebDAV, Samba, NFS und SharePoint.
Sicherheit und Open-Source-Charakter bleiben erhalten
Trotz der tiefgreifenden Änderungen bleiben alle Sicherheitsfeatures erhalten oder werden verbessert: Server- und End-to-End-Verschlüsselung, ACLs, Passwort- und Ablaufmechanismen sowie Video-Verifikation. Auch KI-gestützte Erkennung verdächtiger Logins, Brute-Force-Schutz, Rate-Limiting, Audit-Logging, Erkennung sensibler Dateien und Smart Locking funktionieren weiterhin. Die ADA-Engine sorgt für konsistente Berechtigungen über alle Features hinweg, von Files über Talk bis zu Tasks. Detaillierte Informationen zu allen Änderungen finden sich im Nextcloud-Blog.
Und natürlich bleibt der Open-Source-Charakter von Nextcloud unangetastet, es handelt sich nicht um ein kommerzielles Pro-Feature. Die erste Beta von Nextcloud Hub 26 Winter ist seit Januar 2026 verfügbar. Nextcloud verspricht, dass weitere Anpassungen in kommenden Releases folgen, wobei die größten Auswirkungen bei großen Installationen zu erwarten sind. Geografisch verteilte Speicherlösungen sind mit ADA technisch machbar, erfordern aber noch erheblichen Entwicklungsaufwand.
(fo)
Künstliche Intelligenz
Fußbodenheizung: Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor im Test
Neben einer smarten Temperaturregelung für Fußbodenheizungen zeigt das Homematic IP Glas-Wandthermostat auch die CO₂-Konzentration und die Luftfeuchtigkeit an.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat des deutschen Herstellers eQ-3 bietet nicht nur eine smarte Regelung der Fußbodenheizung, sondern integriert auch einen CO₂-Sensor. Die Glasabdeckung in Schwarz oder Weiß sieht edel aus und kann Temperatur, CO₂-Konzentration sowie Luftfeuchte anzeigen. Für den Betrieb ist ein Homematic IP Access Point nötig, der mit der Homematic-IP-Cloud kommuniziert und darüber das Thermostat steuert. Eine lokale Steuerung ohne Cloud ist mithilfe der eQ-3 Home Control Unit oder mit der älteren CCU3 möglich. In beiden Fällen ist auch eine Integration in Home Assistant möglich.
Wie gut das Homematic IP Glas-Wandthermostat in der Praxis funktioniert und wie eine Integration in Home Assistant gelingt, zeigt der Testbericht.
Verarbeitung, Design, Bedienung und weitere Funktionen
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat für Fußbodenheizungen ist hochwertig verarbeitet. Die Glasoberfläche mit darunterliegenden LEDs sorgt haptisch wie visuell für einen ausgezeichneten Eindruck. Auch im Betrieb bleibt dieser Eindruck erhalten. So ist etwa die Anzeige von Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und CO₂-Konzentration aus jedem Blickwinkel gut ablesbar. Außerdem bietet es noch zwei Touchflächen zur Bedienung. Zudem erlaubt es auch eine Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant.
Durch das standardisierte 55er-Rahmenmaß ist nicht nur die Installation in viele Schalterprogramme möglich, sondern die Montage in einer Unterputzdose unproblematisch. Somit ist es auch als Nachrüstlösung bestens geeignet.
Inbetriebnahme
Für die Inbetriebnahme ist eine Steuereinheit von eQ-3 nötig. Das kann ein an die Cloud des Herstellers gekoppelter Access Point, eine Zentrale wie die Home Control Unit oder die CCU3 sein. Letztere unterstützen die lokale Ansteuerung ohne Cloud.
Die Einrichtung erfolgt mit der Homematic-IP-App, die es für iOS und Android gibt und die auch für Tablets optimiert ist, sodass man von der größeren Darstellung, etwa eines iPads, profitiert. Die Inbetriebnahme ist dank klarer Benutzerführung in wenigen Minuten erledigt (siehe auch Bildergalerie).
Bilder: Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor gibt es in Schwarz oder Weiß. Auf seinem Glas-Display kann es Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration abwechselnd anzeigen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
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Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Eine Integration des Homematic IP Glas-Wandthermostats in Home Assistant ist möglich, bietet allerdings nicht sehr viele Funktionen, sodass manuelle Anpassungen nötig sind. Dank KI-Tools hält sich der Aufwand dafür allerdings in Grenzen.
Unter Automatisierung können Anwender Regeln definieren. So wird etwa bei einem geöffneten Fenster ein anderes Heizprofil geladen, sodass wenig Energie verschwendet wird. Auch Benachrichtigungen über eine erhöhte CO₂-Konzentration kann man in diesem Abschnitt definieren.
Steuerung mit der App
Die App könnte etwas intuitiver sein, da man Heizpläne nicht direkt in den Geräteeinstellungen anlegen kann, sondern unter Raumklima. Dort stehen mit Heizprofile und Raumklimakonfiguration zwei Abschnitte zur Steuerung parat. Passend zur Trägheit einer Fußbodenheizung sorgt die Aktivierung der Optimum-Start-/Stop-Funktion für ein Erreichen der im Heizprofil hinterlegten Temperatur zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wer diese deaktiviert, muss beim Anlegen des Heizplans die Trägheit der Fußbodenheizung in Betracht ziehen. Anders ausgedrückt: Wer es um 8:22 Uhr °C warm haben will, sollte, wenn die Funktion deaktiviert ist, besser 7:30 Uhr oder 7 Uhr im Heizplan einstellen.
Wie gut ist die Smart-Home-Anbindung?
Homematic IP bietet eine Reihe von Smart-Home-Komponenten, die nahezu jeden Anwendungsfall abdecken. In Verbindung mit einem Thermostat ist etwa der Einsatz eines Tür-/Fenstersensors empfehlenswert, sodass man die Raumtemperatur absenken kann, sobald der Sensor ein geöffnetes Fenster signalisiert und den Heizvorgang wieder aktiviert, sobald das Fenster geschlossen ist. Entsprechende Regeln können Anwender unter Automatisierung erstellen. Benachrichtigungen, etwa über eine erhöhte CO₂-Konzentration, sind darüber auch realisierbar.
Die Integration in Home Assistant ist hingegen nur rudimentärer Natur. Man kann zwar die Heizung damit manuell steuern. Eine Automatisierung ist aber erst nach einer manuellen Anpassung möglich, mit der über ein Template die aktuelle Temperatur des Thermostats, die Zieltemperatur sowie die Luftfeuchte als Entitäten integriert werden.
Dank der Hilfe von KI-Tools hält sich diese Anpassung allerdings in Grenzen. Neben einem klassischen Heizplan kann man unter Home Assistant auch eine Fenster-Offen-Erkennung auf Basis eines Temperaturabfalls realisieren. Ein externer Sensor arbeitet natürlich exakter. Eine Integration des im Thermostat integrierten CO₂-Sensors ist hingegen nicht möglich. Schade.
Eine Sprachsteuerung mit Amazon Alexa und Google Assistant ist ebenfalls möglich.
Preis
Das Homematic IP Glas-Wandthermostat mit CO₂-Sensor kostet regulär knapp 180 Euro. Der bislang erreichte Tiefstpreis lag bei 155 Euro. Ohne CO₂-Sensor kostet das Thermostat rund 150 Euro. Bei Ebay ist es gerade für 143 Euro im Angebot.
Dazu muss man noch Kosten für einen Glasrahmen in Höhe von etwa 30 Euro und mindestens für einen Access Point von knapp 60 Euro kalkulieren. Wer eine lokale Ansteuerung wünscht, kann auch zu einer Home Control Unit für knapp 300 Euro oder zur CCU3-Zentrale für etwa 175 Euro greifen. Für den Einsatz weiterer Taster von Homematic IP, etwa zur Lichtsteuerung, stehen Glasrahmen mit zwei oder drei Montageplätzen zur Verfügung.
Lohnt sich eine smarte Fußbodenheizung?
Die Wirtschaftlichkeit der Heizung wird maßgeblich durch die Art des Heizsystems sowie die individuellen Nutzungsgewohnheiten bestimmt. Bei wassergeführten Fußbodenheizungen ist aufgrund ihrer hohen thermischen Trägheit zu beachten, dass kurze, starke Temperaturabsenkungen in der Nacht häufig unwirtschaftlich sind. Der Energieaufwand, um die ausgekühlten Räume am Morgen wieder aufzuheizen, kann die nächtliche Energieeinsparung übersteigen.
Deutlich sinnvoller sind Absenkungen bei längerer Abwesenheit. Beispielsweise muss ein Büro über das Wochenende nicht auf Komforttemperatur gehalten werden. Eine Reduzierung von etwa 23 °C auf 20 °C oder der Betrieb in der Frostschutzstellung kann hier bereits zu spürbaren Kosteneinsparungen führen.
Fazit
Mit dem Homematic IP Glas-Wandthermostat bietet eQ-3 ein hochwertiges Thermostat für Fußbodenheizungen, das höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt. Die Variante mit integriertem CO₂-Sensor sorgt nicht nur für eine smarte Regelung der Fußbodenheizung, sondern informiert über das aus jedem Blickwinkel gut ablesbare Glas-Display über Temperatur, Luftfeuchte und CO₂-Konzentration.
Eine Integration in Home Assistant ist zwar möglich, doch diese bedarf des Feintunings, will man das Thermostat möglichst umfassend steuern. Immerhin sind die nötigen manuellen Eingriffe dank KI-Tools relativ überschaubar. Die Werte des CO₂-Sensors werden hingegen nicht unter Home Assistant angezeigt.
Der Preis samt passendem Glasrahmen von über 200 Euro dürfte den Kundenkreis stark einschränken. Zudem gesellen sich noch Kosten für einen Homematic IP Access Point oder für eine Homematic Control Unit respektive CCU3-Zentrale.
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