Premium-Apps jetzt kostenlos! So sichert Ihr sie Euch für immer
Wenn Ihr Euch jetzt beeilt, könnt Ihr mehrere sonst kostenpflichtige Pro-Apps kostenlos herunterladen. Das Angebot ist zeitlich begrenzt und kann von den Entwicklern jederzeit ohne Vorankündigung beendet werden. Sichert Ihr Euch die Apps jedoch rechtzeitig, könnt Ihr sie dauerhaft nutzen.
Der Google Play Store und der Apple App Store sind wie wahre Schatzkisten – prall gefüllt mit Apps aller Art. Manche sind kostenlos, andere wiederum schlagen ordentlich zu Buche. Aber hier kommt der kleine Geheimtipp: Hin und wieder werden einige dieser kostenpflichtigen Apps für kurze Zeit gratis angeboten!
Wir haben uns für Euch durch den App-Dschungel gewühlt und ein paar echte Highlights gefunden, die Ihr jetzt kostenlos abstauben könnt – aber nur für kurze Zeit.
Kostenlose Premium-Apps (Android)
Resume Builder: Lebenslauf-Apps gibt es viele, aber diese hier punktet mit Einfachheit. Direkt auf dem Smartphone erstellt Ihr im Handumdrehen einen professionellen Lebenslauf – ohne unnötigen Schnickschnack. (Bewertung: 4,8 Sterne (2.970 Rezensionen))
Xproguard Anti-Theft: Euer Smartphone ist Euer Leben? Dann ist diese App wie ein kleiner Bodyguard für Euer Gerät. Sie schlägt Alarm, sobald jemand Euer Handy berührt oder bewegt, während Ihr nicht da seid – inklusive lauter Sirene! Gruselig gut. (Bewertung: 4,3 Sterne (263 Rezensionen))
Image to PDF: PDFs sind nach wie vor die Königsklasse, wenn es um Dokumente und Produktivität geht. Diese App verwandelt Bilder blitzschnell in PDFs – simpel, praktisch und zuverlässig. (Bewertung: 4,7 Sterne (868 Rezensionen))
Mini Restaurant Premium: Hunger ist kein guter Ratgeber! In diesem kleinen Restaurant-Simulator testet Ihr Euer Management-Talent – von der Küche bis zum Service. Und je besser Ihr werdet, desto härter werden die Herausforderungen. (Bewertung: 4,0 Sterne (275 Rezensionen))
Kostenlose Premium-Apps (iOS)
Palette Hunt: Ihr seht eine Farbe auf einem Foto, die Euch gefällt, wisst aber nicht, welcher Ton das genau ist? Diese App analysiert Bilder und erstellt daraus sofort nutzbare Farbpaletten. Ideal für Designer:innen und Kreative. (Bewertung: 4,8 Sterne (28 Rezensionen))
Security Camera – Home Monitor: Überwacht Euer Zuhause live per Smartphone oder Browser! Einfach Kamera und Gerät ins gleiche WLAN hängen – und schon könnt Ihr den Live-Feed sehen. Günstige Alternative zu teuren Smart-Cams. (Bewertung: 4,3 Sterne (20 Rezensionen))
PiP – Picture in Picture: Endlich Videos im Mini-Fenster schauen! Diese App bringt echtes Picture-in-Picture-Feeling für YouTube und Safari. Super praktisch – besonders auf großen iPhones. (Bewertung: 4,6 Sterne (294 Rezensionen))
Heads Up!: Der perfekte Eisbrecher auf jeder Party! Dieses beliebte Ratespiel bietet über 100 Themen-Decks – Langeweile? Keine Chance! (Bewertung: 4,8 Sterne (265.000 Rezensionen))
Alle hier gelisteten Apps waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kostenlos. Leider verraten die Entwickler:innen selten, wie lange solche Aktionen laufen. Wenn Euch also etwas gefällt – lieber sofort zuschlagen!
Bevor Ihr aber blind auf Download tippt, schaut kurz in die App-Beschreibung: Manchmal verstecken sich dort Bedingungen oder Einschränkungen. Auch kostenlose Apps kommen selten ganz ohne Werbung oder optionale In-App-Käufe aus – und ja, manchmal betrifft das sogar ursprünglich kostenpflichtige Apps. Besonders wichtig ist das, wenn Kinder die App nutzen sollen.
Mit der G Pro X2 Superstrike will Logitech nichts weniger als den Mausklick neu erfunden haben und wirft dafür zwei Microswitches aus der Maus. Das ließ schon zu Vorstellung im September aufhorchen. Jetzt kommt die neue Gaming-Maus auf den Markt. ComputerBase hat sie testen können und ist vom „Fake-Klick“ angetan.
Die G Pro X2 Superstrike erklärt
Um zu verstehen, was die G Pro X2 Superstrike so besonders macht, gilt es vorerst zu klären, wie die Primärtasten aller aktuellen Mäuse klicken können – wobei mit „klicken“ sowohl das Auslösen eines Signals, als auch das haptische Feedback an den Nutzer gemeint ist.
So klicken Mäuse am Markt bisher
Bis dato gab es zwei verschiedene Ansätze, mit denen das Klicken der beiden Primärtasten (Links- und Rechtsklick) umgesetzt wurde:
Mechanische Mikroschalter: Mikroschalter sind besonders kleine elektrische Schalter, bei denen durch die spürbare Überwindung einer Federkraft zwei elektrische Kontaktflächen geschlossen werden, was das Klick-Signal auslöst. Sie sind günstig, vermitteln einen klaren, vom Hersteller definierbaren Klick, leiden aber unter einem hohen mechanischen Verschleiß. Der äußert sich häufig in ungewollten Doppelklicks. Dazu kommt es, wenn die bei Gaming-Mäusen meist kurz konfigurierte Entprellzeit nach der Betätigung eines Tasters nicht ausreicht, um das zwangsläufig auftretende Federn des Metallkontakts zu überdauern.
Optomechanische Mikroschalter: Bei optomechanischen Schaltern wird anstelle über von per Feder gespannten Metallkontakten ein Signal über eine Lichtschranke erzeugt, sodass durch Korrosion und Verschmutzungen erzeugte Defekte beinahe ausgeschlossen werden können. Das Klick-Gefühl wird aber weiterhin über die Überwindung einer Federkraft erzeugt. Der Schalter kombiniert also mechanische mit optischen Komponenten.
Beide Technologien eint, dass der Hersteller fest vorgibt, wann ein Klick ausgelöst wird. Als Variablen stehen der Widerstand und der zurückzulegende Weg bis zum Auslösen (mechanisch oder optisch) zur Verfügung. Kunden können beides nicht anpassen.
Das konnten Tastaturen schon
Bei Tastaturen geht das auf Basis der so genannten Hall-Effekt- oder TMR-Taster hingegen schon etwas länger: Bei diesen Tastern wird das Klick-Signal ausgelöst, wenn das Eindrücken einer Taste ein definiertes Magnetfeld (Hall Effekt) oder über Induktion eine zuvor definierte Spannung (RMT) erzeugt hat – und das erforderliche Niveau lässt sich unabhängig vom weiterhin vorliegenden mechanischen Feedback (ein Federwiderstand wird auch bei Hall Effekt/TMR überwunden) einstellen. Auch Rapid Trigger, also das erneute Auslösen ohne die Taste vollständig mechanisch ausfedern zu lassen, ist möglich.
So „klickt“ die G Pro X2 Superstrike mit HITS
Die Logitech G Pro X2 Superstrike hat genau dieses Prinzip jetzt erstmals auf eine Maus portiert und dabei direkt auch noch die zweite feinmechanische Komponente der anderen Schaltertypen gestrichen: das mechanische Klick-Feedback.
Bei der Logitech G Pro X2 Superstrike gibt es keinen echten mechanischen Klick mehr (Bild: Logitech)
Das bedeutet: Bei der G Pro X2 Superstrike wird das Klick-Signal der beiden Primärtasten per Induktion erzeugt, was für TMR spricht (auch wenn Logitech die Technologie nicht genauer umrissen hat), ein mechanisches „Klick-Feedback“ lösen die Tasten dabei selbst aber auch nicht mehr aus.
Designed and developed exclusively by Logitech G, SUPERSTRIKE combines inductive analogue sensing with real-time click haptics, a technology so unique and transformational, it reshapes how the world’s most demanding players compete. This isn’t just progress; it’s a bold new benchmark of control so advanced, it’s beyond imitation.
Das Klick-Feedback wird hingegen (wie das Haptic Feedback aktueller Smartphones oder einiger Touchpads) künstlich erzeugt – und zwar genau dann, wenn das Klick-Signal ausgelöst wird. In diesem Punkt ist die Superstrike damit sogar Hall-Effekt/TMR-Tastaturen, deren mechanisches Feedback fix definiert ist, voraus.
Logitech nennt diese Technologie „Haptic Inductive Trigger System“ (HITS) und hat sie zum Patent angemeldet. Über G Hub können Nutzer HITS den eigenen Bedürfnissen nach anpassen.
Die PRO X2 SUPERSTRIKE ist mit unserem Haptischen Induktiven Trigger-System (HITS) ausgestattet. Nichts wird dich aufhalten – weder Mikro-Switches noch Latenz oder eine schlechte Verbindung. Dieser Durchbruch in Sachen Maus-Technologie wird die neue Lieblingswaffe deiner Wahl werden. Deine Konkurrenten werden nicht wissen, wie ihnen geschieht.
Technische Eckdaten
Abgesehen von den beiden Primärtastern entspricht die G Pro X2 Superstrike technisch einer G Pro X Superlight 2 (Test). Dimensionen und Form übernimmt sie am Ende fast 1:1.
Die Logitech G Pro X2 Superstrike neben der ersten G Pro X Superlight
Das betrifft auch den bekannten Hero-2-Sensor mit den von ihm bekannten Eckdaten wie bis zu 44.000 CPI/DPI, wobei die Software G Hub erst einmal nur bis zu 3.200 DPI vorkonfiguriert.
Zur ersten Ankündigung von Logitech im September wurde die Superstrike noch in der kompakteren Form der Superlight 2c in Aussicht gestellt (118 × 61 × 39 mm), sie sollte dabei aber sogar 5 Gramm schwerer als die Superlight 2 sein (65 g). Das finale Produkt bietet jetzt die Dimensionen der Superlight 2 und wiegt nur noch ein Gramm mehr. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis eine „c“ nachgeschoben wird.
Einführung bei der Installation der G Pro X2 Superstrike in G Hub
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Einführung bei der Installation der G Pro X2 Superstrike in G Hub
Nein, sie klickt nicht (echt)!
Lieferumfang: Maus, Pro-X2-Empfänger mit USB-Verlängerung, Griptape-Sticker
Klick the way I like it
Über den G Hub, Logitechs Gaming-Peripherie-Suite, können Nutzer der G Pro X2 Superstrike nicht nur übliche Parameter wie die DPI-Stufen (5 Stufen, 800 bis 3.200 DPI vorkonfiguriert), die Polling-Rate (bis 8.000 Hertz kabelgebunden + kabellos) oder die Zuweisung der Tasten ändern.
Logitech G Pro X2 Superstrike: Die „Standardeinstellungen“
Nutzer können darüber hinaus auch die zwei wesentlichen Neuerungen der Maus nach ihren Wünschen konfigurieren: Den Auslösepunkt und das beim Auslösen gegebene haptische Feedback. Darüber hinaus lassen sich fünf Rapid-Trigger-Reset-Punkte setzen: Das Auslösen eines neuen „Klicks“ ist damit möglich, ohne dass der Druck auf die Tasten vollständig zurückgenommen wurde.
Für den Betätigungsdruck steht eine zehnstufige Skala zur Verfügung. Er definiert, wie stark die Primärtasten gedrückt werden müssen, damit es zum Auslösen eines Signals kommt. Voreingestellt ist Stufe „5“. Bei Stufe „1“ löst sich das Signal schon direkt nach dem Drücken der Taste aus, bei Stufe „10“ muss man die Taste hingegen fast bis zum Aufliegen auf dem Maus-Chassis durchdrücken. Der Betätigungsdruck kann für beide Tasten separat eingestellt werden.
Der Betätigungsdruck kann auf einer zehnstufigen Skala gewählt werden – für beide Primärtasten separat
Das gilt auch für die „Klick-Haptik“, d.h. das haptische Feedback beim Auslösen eines Signals – den „Fake-Klick“. Voreingestellt ist Stufe „3“ von sechs, wobei Stufe „0“ bedeutet, dass das Feedback ausgeschaltet ist. D.h. man drückt die Taste (im Zweifel voll durch) und das Signal wird ausgelöst, ohne dass es irgendein Feedback gibt. Das ist wenig praxisrelevant und fühlt sich absolut falsch an, verdeutlicht im Kontrast aber sehr gut, wie gut die vorgegaukelte Klick-Haptik ist. Bei Stufe „4“ und „5“ warnt die Software, dass der Stromverbrauch deutlich steigt.
Der haptische Klick lässt sich aus sechs Stufen wählen und dabei auch ganz abschalten. Ab Stufe 4 steigt der Stromverbrauch deutlich
Die letzte Einstellungsmöglichkeit beträgt Rapid Trigger („Schnellauslöser“) – ab Werk ist diese Funktion deaktiviert; wahrscheinlich um Nutzer nicht zu verwirren. Doch wer will, kann hier auf einer fünfstufigen Skala definieren, wie weit respektive wenig die Maustaste vom Auslösepunkt wieder zurückgeführt werden muss, bevor ein weiterer Klick ausgeführt werden kann.
Rapid Trigger (Schnellauslöser) ist ab Werk nicht aktiv
Klickgefühl und Klickgeräusch
Das nachfolgende Video zeigt den „längsten Klick“ (Betätigungsdruck Stufe 10) links und den „kürzesten Klick“ (Betätigungsdruck Stufe 1) im direkten Vergleich. Die Klick-Haptik – und damit auch der Klang – waren in beiden Fällen auf die Standard-Stufe „3“ eingestellt.
Der Unterschied ist auch im Video klar ersichtlich: Auf Stufe 10 muss die Maustaste mit Nachdruck sehr weit gedrückt werden, auf Stufe 1 reicht sanftes Drücken um den Klick sofort auszulösen: Pre-Travel wird hier quasi eliminiert. Das ist auch der Aspekt, mit dem Logitech die Klick-Latenz reduziert haben will, „Rapid Trigger“ ist der andere.
Millisekunden sind wichtig, wenn es um den Sieg geht. Unsere innovative HITS-Technologie, die die herkömmlichen Mikro-Switches anderer Gaming-Mäuse ersetzt, reduziert die Klick-Latenz um bis zu 30 ms. So kannst du absolut schnell zielen.
Das Klick-Gefühl kommt dabei dem einer aktuellen MX Master 4 oder einem MacBook-Touchpad gleich: Es ist dumpf, nicht harsch klickend – und klingt auch so.
Die nachfolgende Audioaufnahme verdeutlicht den Klangverlauf vom deaktivierten „Haptik-Klick“ bis zur höchsten Stufe 5. Es sind jeweils drei Klicks der Primärtaste zu hören, dann ein Druck auf den Cursor einer mechanischen Tastatur um die Feedback-Stufe ausgehend von „0“ zu erhöhen. Die X2 Superstrike wird nicht laut und kann auf niedriger Stufe sehr leise sein.
Klick-Geräusch der Logitech G Pro X2 Superstrike von „kein Klick“ (Stufe 0) bist Stufe 5
Fazit
Nicht schon wieder eine Maus für 179,90 Euro!? Beim ersten Blick auf den Preis und die vielen zuletzt teils extrem teuren Mäuse dürfte dieser Gedanke allgegenwärtig sein. Doch während viele der hochpreisigen Mäuse zuletzt nur Kopien oder Varianten bereits verfügbarer, sehr teurer Mäuse gewesen sind, zeigt Logitech mit der G Pro X2 Superstrike endlich mal wieder eine echte technische Innovation.
Die X2 Superstrike neben der G903 und der G Pro X Superlight
Ob sie Programer noch besser macht? Das wurde in diesem Test nicht ergründet – aber die wenigsten Käufer werden auch Programer sein. Sie dürfen sich auf jeden Fall auf die wirklich gut gemachten „Fake-Klicks“ der beiden Primärtasten freuen, die in Betätigungsdruck und Haptic-Feedback auch noch konfiguriert werden können. Wie oft man das macht? Das wird sich zeigen müssen – aber es geht und das sehr gut.
Beweisen müssen wird sich auch noch die Haltbarkeit der neuen Taster. Direkt damit werben tut Logitech nicht, insofern bleibt abzuwarten, ob die Technik optomechanische Mikroschalter schlagen können wird.
Interessenten müssen sich allerdings noch eine gute Woche gedulden, bis es los gehen kann: Der Marktstart ist offiziell für den 18. Februar geplant, wobei Logitech über Amazon* den 16. Februar nennt. Der UVP liegt bei 179,90 Euro.
Innovative, konfigurierbare Primärtasten (HITS)
Funkverbindung ohne Verzögerung
Niedriges Gewicht
USB-C-Kabel und PTFE-Gleitfüße
Grip-Tapes im Lieferumfang enthalten
Sekundärbelegung der meisten Tasten möglich
Scrollrad nicht doppelt konfigurierbar
ComputerBase hat die G Pro X2 Superstrike von Logitech leihweise vorab unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Um die Möglichkeiten rund um künstliche Intelligenz nutzen zu können, werden immer neue Rechenzentren benötigt. Das sorgt für Probleme – und zunehmenden Widerstand. In den USA vergeben erste Bundesstaaten keine Genehmigungen mehr für Planungen und Neubauten.
Ob Speicher, Spiele oder künstliche Intelligenz: Immer mehr Angebote werden direkt aus der Cloud auf Computer und Smartphones geliefert – und das sorgt für immer mehr Probleme. Die hierfür nötigen Rechenzentren sorgen nicht nur dafür, dass die Preise für Arbeits- und Datenspeicher durch die Decke gehen und sich selbst die Prozessoren immer weiter verteuern. Auch der Energiebedarf dieser Serverfarmen ist enorm.
Eine Greenpeace-Studie schätzt, dass die KI-Rechenzentren im Jahr 2030 elfmal mehr Strom benötigen werden als noch 2023. Die ambitionierten Ziele der Europäischen Union beim KI-Wachstum drohen damit, vom weniger rasanten Ausbau der Energieinfrastruktur ausgebremst zu werden.
Zu wenig Strom treibt Preise in die Höhe
Auch in den USA stoßen die Betreiber der Anlagen zunehmend an Grenzen, wie Wired berichtet. Allein rund um New York befinden sich demnach 130 neue Rechenzentren in Planung oder bereits im Bau. Eines davon soll allein einen Strombedarf von bis zu 450 MW haben und deshalb neben einem alten Kohlekraftwerk errichtet werden. Der prognostizierte Mehrbedarf hat sich demnach innerhalb eines Jahres auf 10 GW verdreifacht.
Das sorgt für Widerstand, denn auch in den USA wächst der Stromverbrauch deutlich schneller als der Aufbau neuer Kraftwerke, sodass die Kosten nicht zuletzt für die Endverbraucher steigen. Auch wenn der Strompreis mit rund 0,18 US-Dollar pro Kilowattstunde nur etwa die Hälfte dessen beträgt, was in Europa im Durchschnitt bezahlt werden muss, lag der Anstieg für Endkunden in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr laut CNBC bei rund 7,4 Prozent. Hinzu kommen die Umweltbelastungen, die im Rahmen der Energieerzeugung für die KI-Rechenzentren entstehen.
US-Bundesstaaten bremsen beim Neubau
Selbst die technikfreundlichen US-Amerikaner hadern angesichts der Preissteigerungen mit dem Mehrwert, den die teuren Chatbots der Tech-Konzerne liefern sollen. Bereits Ende letzten Jahres genehmigten Städte und Regionen in vierzehn Bundesstaaten keine neuen Rechenzentren mehr. In Georgia, Maryland, Oklahoma, Vermont und Virginia werden zeitweise keine neuen Genehmigungen für Planungen und Bauten erteilt. Nun hat auch New York angekündigt, dem Beispiel zu folgen. In den kommenden drei Jahren sollen keine neuen Serverfarmen mehr entstehen.
Für Amazon, Meta, Microsoft und Co. sind das alles andere als gute Nachrichten. Nach dem Prinzip „The winner takes it all“ versuchen sie mit Milliardeninvestitionen, Vorherrschaften in einem Zukunftsmarkt zu zementieren, der fantastische Gewinne verspricht. Allerdings konnten die intelligenten Assistenten die in sie gesetzten Erwartungen bisher nicht erfüllen. Und auch Geld verdienen die Anbieter bislang nicht in einem tragfähigen Ausmaß.
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