Entwicklung & Code
Schulungsangebot zu KI in 2026: tech:lounge 360°
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende entgegen, und für Entwicklerinnen und Entwickler stellt sich wie jedes Jahr die Frage: Welche Themen werden im kommenden Jahr entscheidend sein? Eine Antwort darauf liegt auf der Hand: Künstliche Intelligenz hat die Softwareentwicklung innerhalb kürzester Zeit nachhaltig verändert – und sie wird nicht wieder verschwinden.
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Golo Roden ist Gründer und CTO von the native web GmbH. Er beschäftigt sich mit der Konzeption und Entwicklung von Web- und Cloud-Anwendungen sowie -APIs, mit einem Schwerpunkt auf Event-getriebenen und Service-basierten verteilten Architekturen. Sein Leitsatz lautet, dass Softwareentwicklung kein Selbstzweck ist, sondern immer einer zugrundeliegenden Fachlichkeit folgen muss.
Doch das notwendige Abwägen von Chancen und Risiken führt häufig zu Unsicherheit: Wie viel KI ist sinnvoll? Wofür sollte man sie einsetzen, wofür nicht? Wann verliert man die Kontrolle? Und wie gestaltet man den pragmatischen und erfolgreichen Nutzen von KI im Arbeitsalltag?
Breites Webinar-Angebot
Um all diese Fragen adäquat und zielgerichtet beantworten zu können, benötigen Entwicklerinnen und Entwickler fundiertes Wissen über Funktionsweise, Zusammenhänge sowie Möglichkeiten und Grenzen des Machbaren. Hier setzt die tech:lounge 360° an: In 24 Webinaren à 3,5 Stunden (also insgesamt über 80 Stunden Training) vermitteln die Webinare alle erforderlichen Kenntnisse, um KI nicht nur zu bedienen, sondern zu beherrschen.
Die Themen reichen von den mathematischen Grundlagen über Machine Learning und neuronale Netze bis hin zu Deep Learning und Large Language Models (LLMs). Dabei geht es nicht um oberflächliche Anwendung, sondern um echtes Verständnis. Wer weiß, wie Backpropagation funktioniert, wie Gradient-Descent optimiert wird und wie Transformer-Architekturen aufgebaut sind, kann fundierte Architekturentscheidungen treffen und KI-basierte Systeme professionell entwerfen.
Von der Datenarchitektur bis zum produktiven System
Die Webinarreihe folgt dabei einem roten Faden: Beginnend mit Domain-Driven Design (DDD) und Event Sourcing als Grundlage für semantisch reichhaltige Daten führt der Weg über Datenaufbereitung mit Python und Pandas, statistische Analyse und erste ML-Modelle hin zu neuronalen Netzen, die von Grund auf implementiert werden.
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Im weiteren Verlauf behandeln die Webinare Themen wie Datenarchitektur mit CQRS, Datenpipelines und Stream-Processing, bevor sie sich fortgeschrittenen Themen wie CNNs, RNNs und Transformern widmen. Den Abschluss bilden MLOps und die Frage, wie ML-Modelle zuverlässig in Produktion gebracht werden können.
Termine und Konditionen
Die tech:lounge 360° startet im Februar 2026 und läuft bis Dezember 2026. Alle Sessions werden live online durchgeführt, bieten Gelegenheit für Fragen und Austausch im Chat und stehen anschließend als Aufzeichnung zur Verfügung.
Bis zum 31. Dezember 2025 können Sie sich Ihre Teilnahme an allen 24 Webinaren zum Sonderpreis von 999 Euro (zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer) sichern, das entspricht einem Rabatt von über 75 % gegenüber dem regulären Preis von 4.296 Euro. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.techlounge360.com.
(rme)
Entwicklung & Code
Software Testing: KI-gestützte Testfallermittlung | heise online
In der neuen Folge des Podcasts Software Testing spricht Richard Seidl mit Mark Menzel von der Landeshauptstadt München über die LLM-basierte Webanwendung MUCGPT und Sherlock, den städtischen Software-Test-KI-Assistenten. Das Gespräch zeigt, dass auch Verwaltung Innovation kann: Prompt Engineering statt Schulungsmarathon, ISO-29119-konforme Testfälle sowie Export nach TestLink und Xray.
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Zu Gast: Mark Menzel
Mark Menzel verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich Softwarequalität und Testmanagement. Nach seiner Promotion in Business Administration spezialisierte er sich auf KI-basierte Testverfahren. Als Testmanager bei der Landeshauptstadt München leitet er dort Testprojekte. Darüber hinaus ist er als Hochschuldozent und Mentor tätig und erforscht, wie KI das Testen revolutionieren kann.
Bei diesem Podcast dreht sich alles um Softwarequalität: Ob Testautomatisierung, Qualität in agilen Projekten, Testdaten oder Testteams – Richard Seidl und seine Gäste schauen sich Dinge an, die mehr Qualität in die Softwareentwicklung bringen.
Die aktuelle Ausgabe ist auch auf Richard Seidls Blog verfügbar: „KI-gestützte Testfallermittlung – Mark Menzel“ und steht auf YouTube bereit.
(mai)
Entwicklung & Code
pandas 3.0 bringt einheitlichen String-Typ und Performance-Optimierung
Fast drei Jahre nach der letzten Hauptversion steht jetzt Version 3.0 von pandas, der Bibliothek zur Datenanalyse mit Python, am Start. Zu den wichtigsten Änderungen gehören der dedizierte String-Data-Typ str, eine verbesserte Copy-on-Write-Methode sowie eine neue Standardauflösung für datums- und zeitähnliche Daten. Letztere verwendet standardmäßig Mikrosekunden statt Nanosekunden, um Grenzwertfehler für Datumsangaben mit einem Jahr vor 1678 oder nach 2262 zu vermeiden.
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Effizientere Datenanalyse
Bei installierter PyArrow-Bibliothek interpretiert pandas 3.0 String-Spalten automatisch als Datentyp str statt als NumPy-object. Das soll für Leistungssteigerung und effizientere Zuweisung von Python-Objekten sorgen. Wie der neue Code aussehen kann, zeigt folgendes Beispiel:
# Old behavior (pandas < 3.0)
>>> ser = pd.Series(["a", "b"])
>>> ser
0 a
1 b
dtype: object # <-- numpy object dtype
# New behavior (pandas 3.0)
>>> ser = pd.Series(["a", "b"])
>>> ser.dtype
>>> ser
0 a
1 b
dtype: str # <-- new string dtype
Mit pandas 3.0 ist Copy-on-Write (CoW) nun die Standard-Speicherverwaltungstechnik. Damit verhält sich jedes Index-Ergebnis wie eine Kopie, sodass Änderungen am Ergebnis den ursprünglichen DataFrame nicht beeinflussen.
Da verkettete Zuweisungen nicht mehr funktionieren, entfällt SettingWithCopyWarning. Damit können die copy()-Aufrufe zum Unterdrücken dieser Warnung entfallen, was ebenfalls eine Verbesserung der Performance bedeutet.
# Old behavior (pandas < 3.0) - chained assignment
df["foo"][df["bar"] > 5] = # This might modify df (unpredictable)
# New behavior (pandas 3.0) - must do the modification in one step (e.g. with .loc)
df.loc[df["bar"] > 5, "foo"] = 100
Schrittweises Upgrade empfohlen
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Mit dem neuen Release hat das Pandas-Team einige veraltete Funktionen entfernt. Deshalb empfiehlt es, zunächst ein Upgrade auf pandas 2.3 durchzuführen, um sicherzustellen, dass der Code ohne Fehlermeldungen läuft. Erst anschließend sollte man den Wechsel auf Version 3.0 angehen.
Installieren lässt sich pandas 3.0 über PyPI mit python -m pip install --upgrade pandas==3.0.* oder über conda-forge mit conda install -c conda-forge pandas=3.0.
In den Release Notes von pandas 3.0.0 lassen sich sämtliche Änderungen im Detail nachlesen. Weil sie ein Code-Update erforderlich machen können, stellen die Entwicklerinnen und Entwickler Migrationsanleitungen zur Verfügung, unter anderem für den neuen String-Data-Typ und die Copy-on-Write-Methode.
Lesen Sie auch
(who)
Entwicklung & Code
Die Produktwerker: Vibe Coding verändert die Produktentwicklung
Immer mehr Produktmenschen bauen selbst Software, statt ausschließlich Konzepte, Anforderungen oder Prototypen zu liefern. Entscheidungen werden direkt im Code sichtbar, Feedbackschleifen verkürzen sich, die Entwicklung gewinnt deutlich an Geschwindigkeit.
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Chancen, Risiken und verschwimmende Rollenbilder
In dieser Podcastfolge diskutieren Oliver Winter und Tim Klein, welche Chancen und Risiken diese Entwicklung für Product Owner, Developer und Produktteams mit sich bringt. Sie beleuchten, warum Vibe Coding schnelles Lernen ermöglicht, gleichzeitig aber die Gefahr besteht, dass Product Discovery, Nutzerfeedback und Validierung in den Hintergrund geraten.
Ein weiterer Fokus liegt auf der veränderten Verantwortung. Wenn Produktentscheidung und Umsetzung zusammenfallen, verschwimmen klassische Rollenbilder. Das kann effizient sein, erfordert jedoch bewusste Auseinandersetzung mit Qualität, Wartbarkeit und langfristigen Auswirkungen.
Die Folge ordnet Vibe Coding als Werkzeug ein, das die Zusammenarbeit stärken kann – vorausgesetzt, Produktdenken, Nutzerorientierung und wirtschaftliche Verantwortung bleiben zentrale Leitplanken.
(Bild: deagreez/123rf.com)

Fachvorträge und Networking-Möglichkeiten: Die Product Owner Days am 5. und 6. Mai 2026 in Köln befassen sich in über 20 Vorträgen mit aktuellen Themen rund um Product Ownership, KI im Produktmanagement, User Research, Product Discovery und Product Economics.
Die aktuelle Ausgabe des Podcasts steht auch im Blog der Produktwerker bereit: „Lässt Vibe Coding Product-Owner- und Developer-Rollen verschmelzen?“.
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(mai)
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