Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Spurensicherung nach M365-Angriff ‒ Protokolle gezielt auswerten
Hinter Business E-Mail Compromise (BEC) stehen zielgerichtete Angriffe, bei denen Cyberkriminelle die Identität von Führungskräften annehmen. Mit gefälschten E-Mails verleiten sie Angestellte dazu, Geld oder interne Daten zu versenden und so dem Unternehmen nachhaltig zu schaden.
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Im zweitägigen iX-Workshop M365 Forensik und Incident Response: Angriffe erkennen, eindämmen und forensisch untersuchen lernen Sie aktuelle Bedrohungen für Microsoft 365 kennen und erfahren, wie Sie mit BEC richtig umgehen, um die daraus folgenden Schäden zu minimieren. Ebenfalls erhalten Sie einen Einblick in das Mitre-Att&ck-Framework und den Security Incident Management Process.
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Februar 25.02. – 26.02.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 28. Jan. 2026 |
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Mai 20.05. – 21.05.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 22. Apr. 2026 |
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August 05.08. – 06.08.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 08. Jul. 2026 |
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November 11.11. – 12.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 14. Okt. 2026 |
Perspektivwechsel: simulierte Angriffe selbst ausführen
Mit einer praxisnahen BEC-Simulation werden Sie in diesem Workshop selbst zum Angreifer und lernen so die Vorgehensweise von Cyberkriminellen mit M365-Anwendungen kennen. Dabei übernehmen Sie ein Benutzerkonto und stehlen vertrauliche Daten, um sie für Phishing-Angriffe und Rechnungsbetrug zu verwenden.
Im nächsten Schritt übernehmen Sie die Rolle des Incident Responders und analysieren auf Grundlage der Ergebnisse die hinterlassenen Spuren. Dazu lernen Sie die Best Practices im Umgang mit den Protokollen von Microsoft 365 kennen. Nach dem Workshop können Sie Aktivitäten erkennen, fundiert interpretieren und konkrete, effektive Gegenmaßnahmen ableiten.
Ihre Referenten sind Moritz Oettle und Pascal Schohn aus dem Beratungsunternehmen HvS-Consulting GmbH. Als Head of Incident Response verfügt Oettle über langjährige Erfahrung und fundiertes Fachwissen in der Eindämmung und Bewältigung digitaler Angriffe. Cybersecurity-Consultant Pascal Schohn ist Experte für Identity Compromise in Microsoft-365-Anwendungen und unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung von Sicherheitsvorfällen in den Bereichen Ransomware und Identitätsdiebstahl.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Analyse: Hat die EU die Updatepflicht für Smartphones verbockt?
Als die Ökodesign-Verordnung für Smartphones am 20. Juni 2025 in Kraft trat, feierte die EU-Kommission das als großen Schritt in Richtung nachhaltiger Elektronik. Die Verordnung soll dafür sorgen, dass Geräte deutlich länger genutzt werden. Ein Baustein der Maßnahmen: Hersteller müssen Smartphones und Tablets mindestens fünf Jahre lang mit Sicherheits- und Funktionsaktualisierungen versorgen. Vor allem günstigere Android-Geräte profitieren davon, lief der Support für diese doch oft schon nach kurzer Zeit aus – falls sie überhaupt Updates erhielten.
Nun aber hat der Smartphonehersteller Motorola angekündigt, es mit der Lesart der Vorgabe genau zu nehmen. Für das Motorola G57, ein Einsteigersmartphone, will das Unternehmen keinerlei Updates auf neue Android-Versionen und nur drei Jahre Sicherheitsupdates liefern.
Wie kann das sein? Wir haben neben dem Hersteller selbst auch die EU-Kommission, Verbraucherorganisationen und einen IT-Rechtler um Einordnung gebeten und teils überraschende Antworten erhalten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Analyse: Hat die EU die Updatepflicht für Smartphones verbockt?“.
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Künstliche Intelligenz
secIT 2026: IT-Sicherheit mit minimalen Kosten effektiv stärken
Benötigt jedes Unternehmen eine IT-Security-Cyberversicherung? Welche Produkte bringen wirklich mehr Sicherheit? Sind Pentests für alle Firmen sinnvoll? Diese und viele weitere Fragen klären die Referenten auf der secIT 2026 im März in Hannover.
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Echte Expertise ohne Werbefloskeln
IT-Sicherheit kostet Geld, keine Frage. Doch nicht alle Produkte und Maßnahmen eignen sich für alle Behörden und Firmen gleichermaßen. Wer also viel Geld in die Hände nimmt, wehrt damit nicht gleichzeitig mehr Angriffe ab. Was wirklich für verschiedene individuelle Fälle hilft, erläutern die von c’t, iX und heise security ausgewählten Referenten in vielen Vorträgen und Workshops. Diese Programmpunkte sind werbefrei. Hier steht hilfreiches und kompetent vermitteltes Fachwissen im Fokus, das Teilnehmer direkt in ihren Unternehmen anwenden können.

Yves Kraft schildert in seinem Vortrag wie Angreifer heutzutage Passwörter knacken und welche Rolle KI dabei spielt.
Die secIT 2026 startet am 17. März mit diversen Ganztagsworkshops im Hannover Congress Centrum (HCC). Am 18. und 19. findet die Konferenzmesse statt. Hier gibt es auf vier Bühnen spannende Vorträge. Außerdem finden mehrere Halbtagsworkshops statt. Überdies wird ein zweitägiger IT-Security-Crashkurs für Einsteiger angeboten. Bis zum 15. Februar gibt es im Onlineshop Tagestickets für 79 statt 99 Euro. Zwei Tage kosten bis dahin 119 statt 139 Euro. Workshops müssen Interessierte extra dazubuchen.
Blick ins Programm
Im Vortrag „Pentesting, Innentäteranalysen, Red Teaming, TLPT & Co.: Was wem wirklich hilft“ von Hagen Molzer, Cirosec, ist der Name Programm und er zeigt auf, für wen solche Sicherheitstests Sinn ergeben.
Artur Bachmann und Tim Mittermeier, Corporate Trust, erläutern in ihrem Vortrag „Ihr teuerstes Blatt Papier: Wann die Cyberversicherung nicht zahlt“ die häufigsten und teuersten Fallstricke in den Policen und geben klare Handlungsanweisungen für IT-Mitarbeiter.
Weiterhin gibt es Workshops für mehr Sicherheit in Active-Directory- und M365-Umgebungen. Auch die Abwehr und die effektivsten Reaktionen auf Ransomwareattacken spielen bei den Vorträgen und Workshops eine Rolle. Zusätzlich gibt es Expertentipps zum Absichern von Windows 11. Natürlich behandeln die Referenten auch das Thema KI im Sicherheitskontext. Außerdem gibt es hilfreiche Hintergründe zur NIS-2-Umsetzung. Das komplette Programm ist online abrufbar.
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(des)
Künstliche Intelligenz
Donnerstag: Kfz-Hersteller für Autolärm, Warner Bros für Netflix statt Paramount
Elektromobilität trägt das Versprechen einer leiseren Welt in sich. Doch die Autobranche drängt auf ein Recht auf künstliches Röhren. Denn derzeit werden in der EU Lärmemissionen für Fahrzeuge diskutiert. Eine Verschärfung der Grenzwerte könnte aus Herstellersicht den wachsenden E-Auto-Markt gefährden, weil sich viele Kunden „kraftvollen Sound“ wünschen. Derweil will Netflix Warner Bros. übernehmen, Paramount zusätzlich Discovery. Doch das größere Angebot Paramounts hat zu viele Schwächen, meint der Warner-Verwaltungsrat. Netflix ist demnach der potentere Käufer. Dessen Angebot ist zwar niedriger, stehe aber auch auf sicheren Füßen als die Offerte von Paramount. In Kanada schließt Ubisoft sein Entwicklerstudio in Halifax. Die Entwickler hatten sich kurz zuvor gewerkschaftlich organisiert, als erstes Ubisoft-Studio Nordamerikas überhaupt. Der Spielekonzern bestreitet einen entsprechenden Zusammenhang. Ubisoft Halifax ist demnach ein Opfer der unternehmensweiten Sparmaßnahmen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Elektromobilität gilt als Hoffnungsträger für leisere und lebenswertere Städte, da ihre Motoren bauartbedingt nahezu geräuschlos surren. Doch dieser technische Vorteil steht zur Disposition. Während immer mehr Stromer auf den Straßen rollen, findet in internationalen Normungsgremien eine kontroverse Debatte statt, die erheblichen Rückschritt beim Verkehrslärm mit sich bringen könnte. Im Kern geht es um die Frage, ob die Chance vertan wird, den urbanen Lärmpegel nachhaltig zu senken. Denn es gibt eine wachsende Lobby dafür, E-Fahrzeuge künstlich so laut wie Verbrenner zu machen. Nach Ansicht mancher Kfz-Hersteller gilt Sound als Marken-DNA, die Emotion, Dynamik und Identität verspricht. So wird künstlicher Lärm zum Markenzeichen: Der feuchte Traum der E-Auto-Branche.
Der Traum von Paramount Skydance (PSKY), Warner Bros. Discovery (WBD) zu übernehmen, hat dagegen einen Dämpfer erhalten. Denn der WBD-Verwaltungsrat rät seinen Aktionären einstimmig davon ab, ihre Aktien PSKY anzudienen. Es sei inadäquat, von zu geringem Wert und einfach zu riskant. Netflix’ Übernahmeangebot sei in mannigfaltiger Weise überlegen. Das Gremium verfolgt den mit Netflix geschlossenen Übernahmevertrag weiter. Dabei soll Netflix Warner Bros kaufen, die Discovery-Sparte aber eigenständig werden. PSKY bietet zwar mehr Geld, will dafür aber auch den gesamten WBD-Konzern schlucken, samt Discovery. Allerdings hat das Angebot laut Verwaltungsrat Haken und Ösen, etwa ungewisse Finanzierung der Übernahme: Paramount kann Warner Bros Discovery nicht überzeugen.
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Ubisoft schließt sein kanadisches Entwicklerstudio in Halifax mit 71 Mitarbeitern. Nur 16 Tage zuvor hatten sich 74 Prozent der Angestellten entschlossen, der kanadischen Gewerkschaft für Spiele- und Multimedia-Entwickler beizutreten. Es war das erste Mal, dass sich Ubisoft-Mitarbeiter in Nordamerika gewerkschaftlich organisiert hatten. Der Spielekonzern bestreitet allerdings einen Zusammenhang und weist auf unternehmensweite Einsparungen hin. Ubisoft bietet den gekündigten Angestellten Unterstützung in Form von Abfindungen und beruflicher Weiterentwicklung an. Zuletzt hatten die Mitarbeiter in Kanada an mobilen Spielen der Serien „Rainbow Six“ und „Assassin’s Creed“ gearbeitet: Ubisoft schließt Spielestudio, nachdem sich Entwickler Gewerkschaft anschließen.
Langsam und bedächtig legt der Dyna-Roboter am Messestand von Dyna Robotics auf der CES 2026 ein Kleidungsstück nach dem anderen zusammen. Mit spitzen Roboterfingern greift er in den Wäschekorb, muss oft bis zu fünfmal ansetzen, bevor er einen Zipfel erwischt. Dann aber zieht er ein Stück Stoff vor sich auf den Tisch, faltet es zu einem perfekten Rechteck, dreht es so, dass es parallel zur Tischplatte liegt, und legt es auf den Stapel seiner bereits erledigten Arbeit. Das könnten menschliche Hände ohne Frage sehr viel schneller. Dafür geht der Dyna-Automat nicht rauchen, macht keine Mittagspause und arbeitet täglich sehr viel länger als acht Stunden. Der Industrieroboter soll monotone Handarbeit in gewerblichen Umgebungen automatisieren: Dyna-Industrieroboter faltet Textilien ohne Pause.
Der Stromausfall im Berliner Südwesten hat gezeigt, welche Probleme auftreten, wenn Kritische Infrastruktur ausfällt. Die gute Nachricht: Die Stromversorgung ist endlich wiederhergestellt, auch für die letzten 22.000 der 50.000 betroffenen Haushalte Berlins. Die schlechte Nachricht: Viele Auswirkungen werden sich erst zeigen. Und ein Glanzstück war das, was der Staat als Garant der notwendigen Versorgung geleistet hat, definitiv nicht. Auch die beteiligten Unternehmen, teils im Landesbesitz, müssen sich vielen Fragen stellen. Denn auf Strom kann nicht verzichtet werden. Doch die Politik lässt vielfach die nötige Dringlichkeit vermissen, wenn es auf Redundanz und Resilienz insbesondere Kritischer Infrastruktur ankommt, heißt es in unserem Kommentar zum Berliner Stromausfall: Sind jetzt alle wach?
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Der Blackout in Berlin ist auch eines der Themen in der heutigen #heiseshow. Wir diskutieren, wie es zu diesem Ausfall kommen konnte. Was zeigt der Vorfall über die Robustheit unserer Stromnetze? Und welche Lehren müssen für die Energiewende gezogen werden? Zudem sprechen wir über unsere Highlights und Erkenntnisse der CES 2026. Was waren die spannendsten Produktankündigungen? Welche Technologien könnten 2026 wirklich relevant werden? Derweil kämpft die Entwicklerplattform Stack Overflow mit Nutzerschwund und setzt nun auf KI-Funktionen. Warum wenden sich Entwickler von der Plattform ab? Können KI-Features Stack Overflow retten oder beschleunigen sie den Niedergang? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: CES 2026, Blackout in Berlin, Stack Overflow.
Auch noch wichtig:
- Virtuelle Fabriken bauen, Roboter trainieren, Probleme vor Auftreten lösen – was Siemens und Nvidia jetzt mit KI-Anwendungen industriell möglich machen wollen: Siemens und Nvidia wollen industrielle Revolution mit KI beschleunigen.
- Existieren Geschäftsunterlagen nur noch in der Cloud, müssen sich Gesellschafter laut Bayerischem Oberstem Landesgericht mit digitalem Zugriff begnügen. Es geht um Informationsrecht und Insolvenz: Wenn es keine Akten gibt, reicht Cloud-Zugang.
- Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin sind auch Mobilfunkstationen und andere Netzinfrastruktur ohne Strom. Was die Anbieter jetzt unternehmen bei Mobilfunk und Internet: Netzbetreiber nach Stromausfall im Alarm-Modus.
- Manuel Atug, Sprecher der AG KRITIS, sieht im Gespräch mit heise online ein Versagen der Berliner Stadtregierung. Eine „Lage“ hätte es gar nicht geben müssen beim Stromausfall in Berlin: „Die Krisenkommunikation war am Anfang katastrophal“.
- Mit dem Kallsup hat Ikea auf der CES 2026 einen würfelförmigen Bluetooth-Lautsprecher für unter 10 US-Dollar vorgestellt. Bis zu 100 Geräte lassen sich koppeln: Ikea bringt würfelförmigen Bluetooth-Lautsprecher Kallsup für rund 10 Euro.
- Espressif und Bosch kombinieren ESP32-C5 mit MEMS-Sensoren, um Bewegung und Umwelt lokal auszuwerten: ESP32-C5 trifft Bosch-Sensoren.
- Auf der CES zeigt eine US-Firma künstliche Fingernägel, deren Farbe sich nachträglich und immer wieder ändern lässt. Ab Juni sollen sie ausgeliefert werden: Künstliche Fingernägel mit nachträglichem Farbwechsel wie in „Total Recall“.
- Renault hat sich entschieden, den Twingo mit einer umfangreichen Ausstattung zu versehen, und dafür Leistung und Reichweite knappzuhalten: Elektroauto Renault Twingo ist optimiert für den Stadtverkehr.
- Zahlen von Flathub, dem wichtigsten Flatpak-Repository, zeigen, dass immer mehr Linuxer Anwendungen im distributionsunabhängigen Flatpak-Format installieren: App-Installation als Flatpak in Linux immer beliebter.
- Microsoft hatte eine Spamschutzmaßnahme für Exchange Online angekündigt. Die Externe-Empfänger-Begrenzung kommt nun doch nicht: Microsoft sagt Spamschutzmaßnahme in Exchange Online ab.
- Die leichtgewichtige Mikado-Methode eröffnet einen strukturierten Weg, um signifikante Änderungen auch an komplexem Altcode durchzuführen: Mit Mikado-Methode Legacy-Code im Griff.
- Google bereitet den Wechsel von ChromeOS auf Aluminium OS vor. Nicht alle aktuellen Chromebooks erhalten das Upgrade, erklärt Google: Nicht alle Chromebooks erhalten Aluminium OS.
(fds)
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