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Deal or no deal? TikTok-Verkauf in den USA wirft Fragen auf


Der Verkauf des US-Geschäfts von TikTok könnte erneut aufgeschoben werden. Gibt es überhaupt einen Deal, wie ihn US-Präsident Donald Trump schon vor Monaten verkündete?

Im September kündigte US-Präsident Donald Trump in einem Presse-Briefing des Weißen Hauses an, dass es einen Deal zum Verkauf des US-Geschäfts von TikTok gebe.

We have a deal on TikTok … We have a group of very big companies that want to buy it.

Kurz darauf wurden erste mögliche Details bekannt. Denn nachdem Trump eine erneute Fristverlängerung für diese Transaktion bis zum 16. Dezember bewilligt hatte, wurden konkrete Pläne geschmiedet. Doch inzwischen gibt es große Zweifel daran, dass es überhaupt einen Deal gibt. Nach Ablauf der Dezemberfrist wird erneut ein Aufschub für den Verkauf erwartet. Und eine Person aus dem Kreis der Investor:innen berichtet öffentlich von der Unklarheit bezüglich eines etwaigen Kaufs. TikToks Zukunft im Kernmarkt USA scheint unsicherer denn je, das Verkaufsversprechen womöglich eine Farce.


TikTok in den USA:

Deal steht, doch Deadline wird verlängert

Donald Trump spricht auf einem Podium
© Gage_Skidmore, CC BY-SA 3.0

Donald Trumps Plan für TikTok in den USA: Viel Gerede, noch kein Abschluss

Die Discovery- und Entertainment-Plattform TikTok bleibt den USA erhalten, wenn es nach Donald Trump geht. Dieser hat die Frist für eine Verkaufsoption des US-Geschäfts schon mehrfach verlängert. Seit einer kurzzeitigen Abschaltung in den USA Anfang des Jahres steht TikTok aufgrund eines von Ex-US-Präsident Joe Biden unterschriebenen Gesetzes eigentlich vor dem Aus – sofern die Tech-Mutter ByteDance TikToks US-Geschäft nicht in die Hände von US-Unternehmen oder -Investor:innen übergibt. Das schloss der chinesische Konzern lange Zeit kategorisch aus. Doch inzwischen soll es laut Trump einen Deal geben, bei dem weltbekannte Tech-Entscheider beteiligt sind. Ihr Investment und TikToks Amerikanisierung könnten die App aber deutlich verändern.

US-Investor:innen, darunter Oracle und Silver Lake, womöglich auch Rupert Murdoch und andere einflussreiche Personen und Unternehmen, sollen 80 Prozent der TikTok-Anteile des US-Geschäfts erhalten. ByteDance aber wird 20 Prozent halten und sogar 50 Prozent künftiger Einkünfte erhalten, wie Bloomberg berichtet. Dem Artikel zufolge sieht das Kaufkonsortium, von der US-Regierung durch ein Dekret Donald Trumps zu diesem Deal befähigt, nur eine Ausläse von 14 Milliarden US-Dollar vor. Die liegt weit unter dem Wert der Analyst:innen, die das US-Geschäft TikToks auf eher 30 bis 40 Milliarden US-Dollar schätzen. Doch die Beteiligung an den Einkünften und der Erhalt von 20 Prozent der Anteile sollen ByteDance zufriedenstellen. Zudem soll ByteDance den eigenen TikTok-Algorithmus laut Washington Post behalten und für das US-Geschäft nur an die neuen Eigner:innen verleihen.

Keine Informationen für Investor: TikTok schaut auf unklare US-Zukunft

Allein, weder ByteDance noch TikTok oder die chinesische Regierung haben bis jetzt öffentlich einem Deal zugestimmt. Und auch in den USA werden immer mehr Zweifel offenbar. Der Investor und Milliardär Frank McCourt, einst Eigner des Baseball Teams Los Angeles Dodgers und inzwischen Eigentümer des Fußballvereins Olympique Marseille, hat Interesse am Kauf des US-Geschäfts von TikTok. Gegenüber der BBC gab er an, das Kapital für einen Kauf bereitgestellt, aber keine Informationen von der US-Regierung oder TikTok bezüglich einer konkreten Kaufoption zu haben.

We’re just standing by and waiting to see what happens,

so McCourt. Eine Lösung scheint auch angesichts der nahenden nächsten Frist nicht in Sicht. Denn der von Trump medienwirksam angekündigte Deal und dessen vermeintlicher Abschluss sind bislang kaum mehr als Lippenbekenntnisse. De facto operiert TikTok in den USA einfach weiter wie gehabt, wenngleich Werbekund:innen die unsichere Zukunft fürchten. Dass das Unternehmen User-Daten an die chinesische Regierung weitergeben könnte, was vielfach dementiert wurde und im Kern einer der Gründe für die geltende US-Gesetzgebung zur Plattform war, schwingt in der Diskussion um TikTok in den USA noch immer mit. Frank McCourt beispielsweise gab an, die Plattform im Falle einer Übernahme durch sein Project Liberty ohne den chinesischen Algorithmus betreiben zu wollen. Er habe alternative Technologien in petto. Doch genau wie der Deal für TikTok ist das etwas, das im Raum des Abstrakten verharrt. Der etwaige Verkauf des TikTok-US-Geschäfts verkommt zur Farce und reiht sich in andere fragwürdige Entscheidungen der US-Regierung ein.


TikTok startet Shared Collections und Shared Feed

TikTok zeigt mehrere Smartphone Screens mit dem neuen Shared Feed, Einladungen zum gemeinsamen Feed, gemeinsam geliketen Videos und einer Übersicht geteilter Inhalte im Direct Chat.
© TikTok via Canva





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