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Aus Fédération Internationale de Gymnastique wird World Gymnastics


Die Fédération Internationale de Gymnastique (FIG), der weltweite Dachverband für alle Turnarten, präsentiert sich mit neuer Markenidentität. Im Zuge einer umfassenden Neuausrichtung ändert der Verband seinen Namen und sein visuelles Erscheinungsbild.

Die FIG ist die älteste noch existierende internationale Sportföderation. Sitz des 1881 in Lüttich, Belgien, gegründeten Verbands ist heute Lausanne, Schweiz. Die FIG organisiert Weltmeisterschaften, fördert die Entwicklung des Turnens und ist maßgeblich für die olympischen Wettkämpfe verantwortlich.

Wie der Verband vor wenigen Tagen auf seiner Website mitgeteilt hat, tritt dieser künftig unter dem Namen World Gymnastics in Erscheinung. Die Umbenennung und ein damit verbundenes Rebranding markiere einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Verbands.

Auszug der Pressemeldung

„World Gymnastics repräsentiert unsere Mission klar und zielgerichtet“, erklärt Morinari Watanabe, Präsident von World Gymnastics. „Der Name unterstreicht unsere Rolle als globales Zentrum für Athleten, Trainer, Fans und Partner. Diese Veränderung geht weit über ein Rebranding hinaus. Sie ist ein Versprechen, den Sport weiterzuentwickeln und den Zugang zum Turnen weltweit zu erweitern.“

Die visuelle Identität einschließlich des Verbandslogos wurden komplett neu gestaltet. Das Rebranding erfolge nach intensiven Beratungen mit Athleten, Mitgliedsverbänden, Fans und globalen Partnern, in denen klare Prioritäten definiert wurden: Stärkung der Sichtbarkeit und des Schutzes der Athleten, Verbesserung des Fan-Engagements und des Veranstaltungserlebnisses, Ausweitung der globalen Teilnahme, Klarstellung der Wege in allen Disziplinen.

World Gymnastics Logo – vorher und nachher, Bildquelle: World Gymnastics, Bildmontage: dt
World Gymnastics Logo – vorher und nachher, Bildquelle: World Gymnastics, Bildmontage: dt

Anstelle einer blauen Globusdarstellung samt eingebetteter „FIG“-Wortmarke fungiert künftig ein multicolores, Band-ähnliches grafisches Zeichen als Markenabsender. Das an ein Gymnastikband erinnernde geschwungene Zeichen stellt die Buchstaben „WG“ in abstrahierter Weise dar und beinhaltet, als Abstrich im G, eine vereinfachte menschliche Figur.

Die neue visuelle Identität von World Gymnastics betone, so der Verband, Bewegung und Einheit und stelle den Charakter des Sports wie auch den Athleten in den Mittelpunkt. „Die acht Disziplinmarken integrieren diese Kernelemente mit jeweils eigenen künstlerischen Stilen, die von der Persönlichkeit und dem Publikum der jeweiligen Disziplin inspiriert sind“.

Neben dem neuen Namen und der neuen Markenidentität präsentiert World Gymnastics zudem acht eigenständige Disziplinmarken (Abb. unten). Jede einzelne wurde speziell entwickelt, um die Identität, Sichtbarkeit und das Wachstum der verschiedenen Disziplinen des Sports zu fördern.

World Gymnastics Brand Design Discipline – Woman's Artistic, Quelle: World Gymnastics

Die Disziplinmarken für Breitensportturnen, Kunstturnen der Männer, Kunstturnen der Frauen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolin & Tumbling, Akrobatik, Aerobic und Parkour werden in den kommenden Wochen vorgestellt. „World Gymnastics ist erst der Anfang einer umfassenderen Transformation“, so Watanabe. „Unsere neuen Disziplinmarken bieten unserer gesamten Community – Athleten, Fans, Trainer, Kampfrichter und Partner – eine stärkere Plattform, um sich zu präsentieren, weiterzuentwickeln und zu vernetzen.“

Zeitnah soll die neue Markenidentität schrittweise auf allen Kommunikationsplattformen von World Gymnastics eingeführt werden, so der Verband. Die Website des Verbands wurde bereits relauncht. Anstelle der bisherigen Domain fig-gymnastics.com nutzt der Verband nunmehr gymnastics.sport als zentrale digitale Plattform.

Kommentar

Ein W, ein G, eine nach vorne (oder wahlweise nach hinten) springende menschliche Figur, die durch ein grün-rot-violett-blau-türkis-oranges Band miteinander verbunden sind. Klingt kompliziert, ist im Visuellen tatsächlich auch hochkomplex. Für ein Logo, von dem erwartet wird, dass es merkfähig ist, ist dies ziemlich viel Inhalt. Simpel ist dieses Zeichen jedenfalls nicht. Einfachheit ist bei einem Logo ganz sicherlich ein zentrales Kriterium, doch nicht das einzige.

In Zeiten von Microsofts Fluent-Design und Apples Liquid Glass sind Glossy Look und/oder Farbverläufe wieder schwer angesagt, nicht nur in Illustrationen, sondern auch/selbst in UI-Funktionselementen und Logos. Die Nullerjahre sind zurück, könnte man sagen (siehe dt-Beitrag Immer mehr Logos mit Farbverläufen). Stilmerkmale wie Farbverläufe, Dimensionalität und Materialität (Oberflächentexturen) sollen dazu beitragen, so die Intention, die jeweilige Marke emotional aufzuladen.

Dass das neue Logodesign mehr im hier und jetzt und optisch ansprechender ist als das bisherige Logo mit Globusdarstellung, werden selbst überzeugte Puristen anerkennen müssen. Derart krasse Logoredesigns sieht man heute eher selten. Doch die Revolution ist nachvollziehbar, denn das alte Logo wirkt als sei es in einer Dekade entstanden, als es die Disziplin Corporate Design in dieser Form noch nicht gab, wie der Logoabsender eines Import-Export-Handelsunternehmens zu Zeiten des Kalten Krieges.

Das neugeschaffene Zeichen ist eigenständig (genug), zeitgemäß respektive zeitgenössisch und zu 100 Prozent zur Marke und zum Kontext passend. Trotz der vielschichtigen inhaltlichen Aufladung ist die Grundform relativ einfach. Ein maximal dynamisches, mit positiver Energie geladenes Zeichen. Es ist kein Zufall, dass der europäische Turndachverband (Union Européenne de Gymnastique) für sein vor fünf Jahren eingeführtes Logo eine ähnliche Formgestalt gewählt hat, oder TotalEnergies, ein mit Erdöl und Erdgas handelndes Energieunternehmen, eine ähnliche multicolore Farbgestaltung. Auch in der einfarbigen Logoversion, in schwarz oder in weiß, quasi der Logodesign-Lackmustest, funktioniert das Zeichen, bleibt die Lesart (W, G, Figur) weitestgehend unverändert. Auch daran ist die Qualität der Logogestaltung ablesbar.

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Neuer Auftritt des Menuhin Festival Gstaad › PAGE online


Das Menuhin Festival Gstaad bietet nicht nur ein ausgesuchtes Programm, sondern auch schönste Bergkulissen. Das alles verbindet GLÜCK Berlin in dem neuen, lebendigen und leuchtenden Erscheinungsbild des Festivals.

Neuer Auftritt des Menuhin Festival Gstaad › PAGE online
© GLÜCK Berlin

Im Juli ist es wieder so weit. Dann startet das Menuhin Festival Gstaad, das dort bereits seit 70 Jahren für anspruchsvolle Unterhaltung sorgt.

Und in diesem Jahr tritt es nicht nur mit dem neuen Intendanten Daniel Hope und mit Größen wie Thomas Hampson und Iván Fischer auf, sondern ist auch mit einem neuen Erscheinungsbild verstehen.

Entwickelt wurde das von der Agentur GLÜCK Berlin, die sich im Vorfeld in einem internationalen Pitch durchsetzte.

Und das mit einem Markenauftritt, das ganz auf den Ort selbst und vor allem auch auf dessen Gründer, den weltberühmten Violinisten Yehudi Menuhin (1916-199) zugeschnitten ist, der mit seinem Engagement genauso viel Furore machte wie mit seinem musikalischen Können.

© GLÜCK Berlin

Großer Name im Mittelpunkt

Für Menuhin war Musik Mittel zum sozialen Wandel, dazu Brücken zu bauen und zusammenzufinden.

Er selbst gastierte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als US-amerikanischer Jude in Berlin, bestand während der Rassentrennung in Südafrika darauf, vor gemischtem Publikum zu spielen und brachte die Musik später in Krankenhäuser und Altenheime und zu den sozial Schwächeren.

Nachdem er Mitte der 1950er-Jahre mit seiner Familie ins Saanenland mit seinem Ferienort Gstaad gezogen war, dauerte es nicht lange, bis er das Musikfestival gründete. 1957 fand es zum ersten Mal statt und trug zuletzt den Namen Gstaad Menuhin Festival & Academy.

Ein Muss, eine solche Persönlichkeit auch in dem Festivalnamen zentral zu verankern und so benannte die Kreativen von GLÜCK es in das Menuhin Festival Gstaad um.

© GLÜCK Berlin

Bergwelt als Markenbühne

In der Gestaltung selbst rückt die Landschaft in den Mittelpunkt.

Und das mit einem stilisierten Bergpanorama, das sich wie eine Markenbühne durch die gesamte Gestaltung zieht.

Es ist die markante Gstaader Bergkulisse, die immer wieder auch auf der Grenze zur Abstraktion balanciert und das in kräftigen und leuchtenden Farben.

In Rosa- und Blautönen, im kraftvollen Grün oder Orange, die von der Region selbst abgeleitet sind, von dem hellen Winterhimmel, den Bergwiesen, Pflanzen und Landesfarben.

Und so betont einmal mehr betont, dass das Festival ein Ort ist, der Musik und Natur zusammenbringt.

© GLÜCK Berlin
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Packende Historie und schönste Unvollkommenheit › PAGE online


Die Schriften von The Nothern Block sind immer von einer spannenden, historischen Recherche begleitet. Auch die Pennline Script, die zurück ins blühende Philadelphia des 19. Jahrhunderts führt, das eine der internationalsten Städte der Welt war.

Packende Historie und schönste Unvollkommenheit › PAGE online

Was Einwanderung bewirken kann, das zeigte sich 1899 in Philadelphia. Es war eine brodelnde, umtriebe Stadt und einer der internationalsten der Welt.

Gerade auch die Wirtschaft profitierte von der Einwanderung, der Schiffsbau gedieh, die Industrie für Dampflokomotiven und auch die Textilbranche.

Die Stadt blühte, neue Theater und große Kaufhäuser eröffneten und es wurde sogar ein kostenloses Bibliothekssystem ins Leben gerufen.

Und da jeder die neuesten Nachrichten erhalten wollte, erlebten die Verlage und Druckereien mit einer ganzen Auswahl nationaler und internationaler Zeitungen goldene Zeiten.

Mittendrin: die Keystone Type Foundry, bekannt für überaus innovative Schriften, die sie aus einer Nickellegierung gossen.

Menschliche Qualitäten

Geschichten gibt es viele über die Type Foundry, aber als Tasos Varipatis, Senior Type Designer der britischen Foundry The Northern Block 2024 online nach »Type and Typography« stöberte, fand er einen Beitrag, der ihn sofort packte.

Darin ging es um einen Reliefdruck der 36-Punkt-Metallschrift »Bulletin«, die im Archiv des einstigen Buchdruckstudios Nickel Plate Press aufbewahrt wird.

Es ist eine gefeierte Schrift, die aber kurioserweise bisher nicht digitalisiert wurde. Und dem nahm sich dann der Typedesigner Tasos Varipatis an.

Ihrer eindrücklichen Freihandqualitäten, ihrem menschlichen Rhythmus, ihren Freihandqualitäten und Unvollkommenheiten.

Neuinterpretation ihres Geistes

Aber wer hat die Bulletin Ende des 19. Jahrhunderts gezeichnet? Das ließ sich nicht herausfinden, noch nicht einmal, ob es eine oder zwei Personen waren.

Tasos hat die Schrift schließlich Pennline Script genannt, wobei »Penn« für Pennsylvania steht und »line« für ihre typografische Herkunft.

Und er hat mit ihr eine Brücke über 100 Jahre Designgeschichte geschlagen – von dem kontrastreichen Rhythmus des Pennline Script hin zu einer »digitalen Neuinterpretation ihres Geistes«.

»Bei der Übertragung der ursprünglichen Pinselführung in das digitale Format habe ich akribisch daran gearbeitet, fehlende Glyphen zu entwerfen, die dem ursprünglichen Fluss, der Struktur und dem Charakter der Schrift entsprechen.«

Pinselstil für die Presse

Er hat sich einer begrenzten Zeichensatzauswahl gewidmet, eine Reihe von Stilvarianten entwickelt und so eine Schrift gezeichnet, die im hohen Maße anpassungsfähig ist.

Mit über 1.050 Zeichen unterstützt Pennline Script mit 304 lateinische Sprachen und kommt mit umfangreichen OpenType-Funktionen.

Besonders spannend dabei sind auch die Verbindungen der Buchstaben. Der metallgegossene Pinselstil stellte die damaligen Schriftgießer vor besondere Herausforderungen. Sie fanden geschickte Lösungen für die Ligaturen, doch um das Schriftbild an die heutige Lesart anzupassen, hat Tasos die Buchstaben digital durchgängiger verbunden.

Und bei allem war es eine spannende Reise zurück in eine Zeit, in der erste dampfbetriebene Druckpressen, die die herkömmliche Geschwindigkeit in der Produktion vervierfachten, das Aufkommen von Zeitschriften, Monatsmagazinen und Fachpublikationen ermöglichten.

 



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Eindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online


Seit 35 Jahren setzt White Ribbon sich gegen Männergewalt ein. Und das jetzt mit einem neuen Erscheinungsbild von dem Kreativstudio Blok Design, das Leidenschaft und Engagement der weltweit größten Männerbewegung zeigt.

Eindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online

White Ribbon wurde 1991 in Kanada von Männern gegründet, zwei Jahre, nachdem das »Massaker von Montreal« die Welt erschütterte.

Ein arbeitsloser Elektriker, der nicht an der dortigen Ecole Polytechnique aufgenommen wurde, stürmte mit einer Waffe und den Worten »Ich hasse Feministinnen« den Campus und erschoss 14 junge, begabte Frauen, die an der Männerhochburg studierten.

Seither setzt White Ribbon sich für eine Welt ohne Gewalt gegen Frauen und Kinder ein, oder, wie es heute von der Organisation heißt: gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung.

Und das mit Firmenprogrammen und Schulveranstaltungen, mit Workshops über Empathie und darüber, was gesunde Männlichkeit bedeutet und mit Kampagnen, die sich mit sexueller Belästigung und Gewalt befassen und damit, wie man sie überwinden kann.

Leidenschaft und Energie

Da sich die Zeiten verändern, Bilder und auch Geschlechtsidentitäten, bat White Ribbon das Kreativstudio Blok Design aus Toronto, ihre Identity zu überarbeiten und sie ins heute zu bringen.

Und für die Kreativen dieses von Frauen geführten Studios spürten dabei eine besondere Verantwortung.

»Wenn man an einer Identität arbeitet, die so tief mit den Lebenserfahrungen einzelner Menschen verbunden ist und zudem versucht, Grenzen zu verschieben und die Gesellschaft zu verändern, kommt eine zusätzliche Ebene der Verantwortung und Rücksichtnahme hinzu«, heißt es von Blok Design.

Wie jedes Projekt begannen sie auch dieses mit einem Workshop und was sie fanden, war Leidenschaft und Energie, Engagement, Mut und Einfühlungsvermögen und genau das haben sie versucht in die Identity zu übersetzten.

Und das in eine, die nicht nur in Kanada wohlbekannt ist, sondern durch den Namen White Ribbon zusätzlich definiert.

Mit Schleife – und ganz ohne Kitsch

War das Logo bisher ein kantiges und spitzes W, konnte man darin zwar mit Schwierigkeit, aber dennoch, eine ein Band, eine Schleife erkennen, für die ein Ribbon steht.

Sein Weiß hat das neue Logo behalten und ganz entfernt auch seine Form. Nur ist diese nicht mehr oben, sondern jetzt unten geöffnet – und hat vor allem alle Ecken und Kanten verloren.

Es ist wesentlich mehr Schleife als W und fließt jetzt wie ein Unendlichkeitszeichen mit warm gerundeten Ecken ineinander – und formt dabei ein Herz.

Schwarz auf weiß

Weiß auf Schwarz ist es so lyrisch wie prägnant und wird von sanften Farben, von Rosa, Blau und Grün begleitet und von lebendigen, ganz zeitgemäßen Bildwelten, die von Menschen und ihrem Miteinander erzählen.

Für all das sei die Inspiration alleine von den Menschen gekommen, die sie bei White Ribbon getroffen haben, und von den vielen Geschichten, die diese erzählt haben. Deswegen sei es auch von Anfang an eine Identity mit Herz gewesen.

Begleitet wird die Ribbon zudem von einem Wortlogo entwickelt, das ganz schlicht und in serifenloser Schrift schwarz auf weiß zu lesen ist – und das die perfekte Ergänzung ist.



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