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Künstliche Intelligenz

Marsrover Perseverance ist auf Rekordkurs


Perseverance ist auf Rekordkurs: Der Marsrover ist nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) auf dem besten Weg, einen Streckenrekord auf dem Mars aufzustellen.

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Perseverance ist vor knapp fünf Jahren, im Februar 2021, auf dem Mars gelandet. Seither sei der Rover etwa 40 Kilometer auf dem Nachbarplaneten gefahren, teilt die NASA mit. Sie geht davon aus, dass es noch deutlich mehr werden.

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NASA Perseverance Mars Rover’s Record-Breaking Drive

Rekordhalter ist der Rover Opportunity, der in seiner knapp 15 Jahre dauernden Mission etwa 45 Kilometer schaffte. Wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt, wird Perseverance diesen Rekord deutlich übertreffen: Das Team geht davon aus, dass die Aktoren, die seine Räder antreiben, noch mindestens weitere 60 Kilometer schaffen werden. Das bedeutet, dass Perseverance wohl mehr als 100 Kilometer auf dem Mars zurücklegen wird.

Perseverance hat bereits Rekorde aufgestellt: Im Juni legte es an einem einzigen Marstag knapp 412 Meter zurück. Das hat bisher kein Rover geschafft. Ende 2023 fuhr er knapp 700 Meter autonom, also ohne Kontrolle durch einen Menschen. Auch das ist eine Bestmarke.

Wie die Vorgänger hat auch Perseverance – zu Deutsch: Ausdauer – seine geplante Missionsdauer von etwa zwei Jahren überschritten. Sein direkter Vorgänger Curiosity hat seine Mission von zwei auf inzwischen mehr als 13 Jahre ausgedehnt. Perseverance ist weitgehend baugleich mit Curiosity. Jedoch wurden einige Teile optimiert, darunter die Räder, denen das scharfkantige Marsgestein zusetzt.

Noch weiter haben die Rover Spirit und Opportunity ihre geplante Missionszeit überschritten: Die beiden im Januar 2004 gestarteten Forschungsfahrzeuge sollten jeweils 90 Tage aktiv sein. Bei Spirit wurden daraus über sechs Jahre, bei Opportunity sogar fast 15 Jahre.

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In den vergangenen zwei Jahren hat das Team die Systeme von Perseverance evaluiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass der Rover noch mindestens bis 2031 durchhalten wird. Diese Tests hätten gezeigt, dass der Rover „in einem ausgezeichneten Zustand“ sei, sagte Steve Lee, stellvertretender Projektleiter von Perseverance, am 27. Dezember auf der Jahrestagung der American Geophysical Union. „Alle Systeme sind vollständig in der Lage, eine sehr lange Mission zu unterstützen, bei der diese faszinierende Region des Mars intensiv erforscht werden soll“.

Perseverance ist im Jezero-Krater unterwegs, einem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen, knapp 50 Kilometer großen Krater auf der Nordhalbkugel. In dem Krater existierten einst ein See und ein Flussdelta.


(wpl)



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Neu in .NET 10.0 [9]: Null-Conditional Assignment in C# 14.0


Neben den bisher in dieser Blogserie aufgeführten Sprachelementen gibt es ein weiteres sehr hilfreiches neues Sprachkonstrukt in C# 14.0, das Microsoft „Null-Conditional Assignment“ nennt. Damit können Entwicklerinnen und Entwickler eine Zuweisung an eine Eigenschaft vornehmen, ohne vorher zu prüfen, ob das Objekt null ist.

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Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

Anstelle von


if (meineWebsite != null)
{
  meineWebsite.Url = "
  meineWebsite.Url = meineWebsite.Url.ToLower();
  meineWebsite.Counter += 1;
}


darf man nun verkürzt mit dem Fragezeichen vor dem Punkt (?.) ohne if schreiben:


meineWebsite?.Url = "
meineWebsite?.Url = meineWebsite.Url.ToLower();
meineWebsite?.Counter += 1;


Das führt zur Laufzeit zu keinem Fehler. Allerdings passiert auch rein gar nichts, falls die Variable meineWebsite den Wert null besitzt.

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Die Variante


meineWebsite?.Owner.Name = "IT-Visions";
Console.WriteLine("Owner: " + meineWebsite?.Owner.Name);


funktioniert, wenn Website null ist. Aber nicht, wenn Website != null und Owner = null. Dann braucht man:


meineWebsite?.Owner?.Name = "IT-Visions";
Console.WriteLine("Owner: " + meineWebsite?.Owner?.Name);


Das Null-Conditional Assignment ist auch bei einem Indexer erlaubt:


Website[] websites = …;
websites?[0]?.Url = "



(rme)



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Digitale Verwaltung: Für Schriftform soll bald meistens eine Mail genügen


Exakt 3111 verwaltungsrechtliche Vorschriften des Bundes verlangten im Jahr 2014 die sogenannte Schriftform. Sie forderten also zum Beispiel von Bürgern einen „schriftlichen“ oder „unterzeichneten“ Antrag.

Das ergab damals eine systematische Recherche des Innenministeriums. Im Anschluss wollte das Ministerium möglichst viele dieser Schriftformerfordernisse streichen – doch bei 80 Prozent von 2872 näher untersuchten Fällen scheiterte dieses Ansinnen, häufig am Widerstand anderer Ministerien.

Die Schriftform erwies sich damit als zäher Widersacher bei der Digitalisierung des Staates. Zwar bedeutet Schriftform nicht unbedingt, dass man der Behörde einen Brief oder ein Fax senden muss. Doch die digitalen Ersatzmöglichkeiten – etwa der elektronische Personalausweis – haben sich auch nach vielen Jahren wegen der umständlichen Handhabung nicht im erhofften Maße durchgesetzt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Digitale Verwaltung: Für Schriftform soll bald meistens eine Mail genügen“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Analyse zu neuen Plänen: Macht Apple bei KI jetzt alles besser?


Apple Intelligence ist ein Begriff, bei dem Fans von KI bislang abwinken: Die Sprach- und Bildmodelle des iPhone-Herstellers gelten einfach nicht als konkurrenzfähig, genauso wenig wie die offerierten Dienste wie Schreibwerkzeuge, Image Playground oder Genmoji. Einen eigenen Chatbot bietet Apple ebenso wenig an, mit Siri lässt sich nur schlecht plaudern. Zwei Nachrichten aus den vergangenen Wochen könnten nun dazu führen, dass sich das alles ändert: Apple hat demnach vor, erstmals einen eigenen Chatbot direkt in seine Betriebssysteme zu integrieren, sowie, und das ist noch erstaunlicher, ein eigenes KI-Wearable auf den Markt zu bringen.

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Ein Kommentar von Ben Schwan

Ein Kommentar von Ben Schwan

Ben Schwan lebt als Journalist und Autor in Berlin, schreibt seit 25 Jahren über Technologie-, Forschungs- und Wissenschaftsthemen und lässt sich seine Begeisterung für Neues weder durch sich ständig wiederholende Hype-Zyklen, amoklaufende Sicherheitspolitiker noch technische Unzulänglichkeiten nehmen.

Zunächst zum Chatbot. Diesen hatte Apple über einen langen Zeitraum sowohl nach Innen als nach Außen abgelehnt. Softwareboss Craig Federighi gilt allgemein als KI-Skeptiker, der Rieseninvestitionen wie bei anderen IT-Riesen bislang untersagt hatte. Offenbar fürchtete der Konzern, erstens nicht mit der Konkurrenz mithalten zu können, sowie zweitens in Fallen hineinzulaufen, die Apple gar nicht mag – etwa wenn KIs halluzinieren, Guardrails nicht beachten und damit das familienfreundliche Image des Konzerns antasten.

Doch mit iOS 27, macOS 27 und den anderen Betriebssystemen, die im Sommer vorgestellt und im Herbst ausgeliefert werden dürften, soll sich das ändern: Ein systemweit zur Verfügung stehender Chatbot ist glaubwürdigen Berichten zufolge vorgesehen, als eine Art Super-Siri. Das Ganze wird dann vom „bevorzugten Cloud-Anbieter“ des Konzerns „gepowert“, zu dem sich Google kürzlich offiziell erklären durfte. Heißt: Apple steht außen drauf, ein Google-Gemini-basiertes Modell ist drin. Interessant wird hier, wie Apple dies vermarkten wird. Der Konzern äußert sich nicht zu technischen Details, es könnte für ihn aber ratsam sein, durchblicken zu lassen, dass man Google-Technik nutzt, um die oben erwähnten möglichen Peinlichkeiten zu umgehen.

Völlig unklar ist auch noch, wie es mit dem Datenaustausch aussieht. Bislang wird angenommen, dass Apple zunächst einfachere Gemini-Modelle auf eigenen Servern im Rahmen der Private-Cloud-Compute-Initiative laufen lässt, doch sind die für den im Herbst geplanten Chatbot wohl nicht gut genug. Danach kann Apple eigentlich nur noch Google-Tensor-Systeme erwerben, die für die neuesten Gemini-Modelle optimiert sind, um sie in eigene Rechenzentren zu stellen. Oder aber die Rechenarbeit erfolgt in Googles Anlagen, was preislich und praktisch wohl sinnvoll ist, zumal auch die halbe iCloud auf Google-Cloud-Servern gehostet wird (neben Microsoft Azure und Amazons AWS).

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Erste Anzeichen, wie man sich das alles vorzustellen hat, wird es wohl im April geben. Dann kommt nach allen aktuellen Erkenntnissen endlich die kontextsensitive Siri im Rahmen von iOS 26.4. Diese wird auf Apples eigenen Modellen sowie auf einfacheren Gemini-Modellen basieren, wie es bislang heißt. Der Konzern kann sich hier keine Schnitzer erlauben, nachdem das Vorhaben bereits im Sommer 2024 (!) angekündigt worden war. Siri soll damit endlich intelligenter werden, Nutzerinhalte verwenden, um echten Mehrwert zu bieten – und auch Apps steuern oder zumindest auslesen. Die Chatbot-Qualitäten eines ChatGPT oder Claude sind jedoch nicht zu erwarten, die kommen später.

Schließlich kam auch noch die Meldung herein, dass Apple im Sinne einer direkten Konkurrenz zu Ex-Designboss Jony Ive ein eigenes KI-Gadget in Form eines Wearables plant. Als ich dies erstmals vernahm, hielt ich es für einen Scherz. Schließlich sind bisherige Produkte in dem Segment krachend gescheitert, und es steht keineswegs fest, dass es Jony Ive zusammen mit Sam Altman gelingt, ein im Markt erfolgreiches KI-Wearable von OpenAI durchzusetzen.

Trotzdem scheinen die Informationen der Wahrheit zu entsprechen. Laut Angaben von The Information soll für 2027 eine Art anpinnbarer AirTag mit Lautsprecher, Kamera, Mikrofone und drahtloser Ladefunktion erscheinen. OpenAI hat selbst angeblich Stifte, Brillen, Pins und/oder Ohrstöpsel in der Pipeline. Die Sinnhaftigkeit dieser Geräte ergibt sich eigentlich nur daraus, dass sie ohne Zusatzhardware wie ein Smartphone funktionieren, denn sonst könnte man einfach dieses verwenden.

Apple hat außerdem bereits die Apple Watch, die die ideale Plattform für einen ständig verfügbaren KI-Assistenten darstellen dürfte – sie kann aber bislang offiziell nur indirekt Apple Intelligence. Apples möglicher KI-Pin soll ein Millionenseller werden. Wie intelligent oder Cloud-abhängig er wird, ist offen. Es wäre für Apple zumindest ungewöhnlich, in eine derart unbewiesene Kategorie vorzustoßen. Da ist der Aufkauf des KI-Unternehmens Q.AI schon spannender, das es ermöglichen soll, mit Sprachassistenten stimmlos zu kommunizieren. Das wäre ein echter Fortschritt.


(bsc)



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