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Antec Vortex View 360: Wasserkühlung kann ihr Display zum Nutzer drehen


Antec Vortex View 360: Wasserkühlung kann ihr Display zum Nutzer drehen

Bild: Antec

Displays auf Wasserkühlungen werden immer wilder, so etwa bei Thermaltakes MagCurve 360 mit 90-Grad-Bildschirm auf der Pumpeneinheit. Bei Antecs Vortex View 360 kann das Anzeigeelement hingegen frei gedreht werden, um aus einer üblichen Betrachtungsposition heraus möglichst gut sichtbar zu sein.

Die „360“ im Produktnamen meint deshalb ausnahmsweise nicht nur die Radiatorgröße, die hier 394 × 120 × 27 mm beträgt, sondern bezieht sich auch auf die Halterung des Displays. Dieses ist mit Hilfe eines Kugelgelenks auf der Pumpeneinheit befestigt und kann dadurch um 360 Grad gedreht und zusätzlichen geneigt werden. Die Verstellmöglichkeit lässt sich zudem über den Drehring sperren. Im Grunde funktioniert das System wie bei einer Smartphone-Halterung für PKWs. Der Vorteil auf dem Papier: Auch von normaler Sitzposition am Schreibtisch kann man das Display optimal sehen.

Display und Leuchte in Einem

Auf dem 5″-Display können System-Informationen, Animationen oder andere Medieninhalte dargestellt werden. Die Auflösung liegt bei 1280 × 720 Pixeln bei 60Hz, die Helligkeit erreicht maximal 300 nits. Hinter dem Display hat Antec zudem ein RGB-Panel angebracht, das für ambiente Beleuchtung sorgen soll. Display und LEDs werden über Antecs iUnity-Software angesteuert. Die Datenübertragung erfolgt über einen USB-3.0-Header am Mainboard mit Pass-Through-Option. So muss auch auf günstigeren Hauptplatinen nicht zwischen Frontpanel und Kühler entschieden werden.

Antec Vortex View 360 (Bild: Antec)

Basis der Kühlung ist ein Asetek-Produkt der 9. Generation. Sie soll die Lautstärke der Pumpeneinheit um bis zu 30 Prozent senken und maximal 400 Watt TDP bewältigen können. Dazu wurde unter anderem das Schaufelrad überarbeitet. Die drei mitgelieferten, unbeleuchteten Lüfter können zwischen 400 und 2.000 U/Min betrieben werden, ihre Lautstärke soll laut Antec maximal 28,6 dB(A) bei einem Durchsatz von rund 100 m³/h erreichen.

Ein Betrieb des Kühlers ist auf Intel LGA 115x, 1200, 1700 und 1851 sowie AMDs AM4- und AM5-Plattformen möglich.

Preis und Verfügbarkeit

Im Handel ist von der Vortex View 360 noch keine Spur zu sehen. Die Preisempfehlung liegt bei rund 280 Euro und erreicht damit klassentypische Höhen: Exklusive, ungewöhnliche Display-Lösungen kosten auch anders wo ähnliche Summen.



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Das gilt ab sofort für alle Bürger


Man muss ihn haben und man zahlt dafür: den Personalausweis. Eigentlich ein banaler Alltagsgegenstand, irgendwo im Portemonnaie, zwischen Bankkarte und Führerschein. Doch mit jedem Behördengang wird er ein bisschen teurer. Jetzt kommt die nächste saftige Preiserhöhung.

Aktuell kostet der Standard-Perso 37 Euro, für unter 24-Jährige 22,80 Euro. Klingt verkraftbar – doch schon seit 2021 ist der Preis damit um fast ein Drittel gestiegen. Dazu kommen sechs Euro für das biometrische Foto, sofern man es gleich bei der Behörde knipsen lässt. Und wer den Ausweis nicht selbst abholt, sondern per Post zustellen lässt, zahlt drauf: 15 Euro Versand, also 52 Euro Gesamtkosten. „Entschieden zu viel“, murrten die Bundesländer, doch das Innenministerium blieb stur. Und jetzt? Die nächste Preis-Bombe.

Warum plötzlich so teuer?

Offiziell liegt es an gestiegenen Kosten bei der Bundesdruckerei. Die verlangt seit August pro Dokument rund 4,90 Euro mehr von den Kommunen. Diese müssen das Geld wieder reinholen – und zwar über die Bürger. Hinzu kommen Investitionen in Technik: Bundesweit werden Behörden mit sogenannten „PointID“-Geräten ausgestattet, mit denen biometrische Fotos direkt vor Ort gemacht werden. Eigentlich praktisch, aber nicht gratis. Das Innenministerium rechnete schon 2020 mit 171 Millionen Euro Kosten innerhalb von fünf Jahren.

→ Bei Lidl, Aldi und Co: Das sollte man an der Kasse im Supermarkt lieber nicht tun

Der Deutsche Städtetag hat wenig Lust, die Mehrkosten alleine zu schlucken. „Schon jetzt ist die Kalkulation für Beantragung, Beratung und Ausgaben in den Bürgerämtern auf Kante genäht und die Städte zahlen durch höhere Kosten bei Personal und Energie meist jetzt schon drauf“, sagte Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Städtetages. Deshalb fordert er: Wenn die Druckerei ihre Preise erhöht, müsse das nicht nur auf den Perso, sondern auch auf Reisepässe und andere Dokumente umgelegt werden.

Ausweis bleibt Pflicht, Preis bleibt hoch

Und das wird es jetzt. Die Ausstellung des Personalausweises kostet ab sofort 46 Euro. Dazu kommen wie bisher 6 Euro, wenn das Foto direkt im Amt gemacht wird. Laut BMI sind Produktion und Verwaltung der Ausweise teurer geworden – Chip, Sicherheit, Papier, Personal. Da müsse man nachjustieren. Am Ende bleibt die Frage: Warum müssen Bürger zahlen, wenn der Bund Technik einkauft und die Druckerei ihre Preise hebt? Antwort: Weil sie müssen. Ohne gültigen Ausweis kein Konto, kein Amt, kein Paket am Schalter.



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Amkor: Massiver Ausbau der Packaging-Kapazität, auch für TSMC USA


Die Chipfertigung ist gefragt, das Packaging ist es noch viel mehr. Amkor will deshalb die Ausgaben verdreifachen – auch für TSMCs CoWoS. Denn die Kooperation der Unternehmen wurde zuletzt deutlich enger, der Ausbau in diesem Jahr ist ein Ergebnis. Aber auch Intel könnte profitieren, denn EMIB nutzt Amkor bald ebenfalls.

Amkor setzt auf großes Wachstum

Für einige Analysten ist es ein Glücksspiel, für die anderen ein weiter Weitblick in die Zukunft. Denn wenn ein Unternehmen mit im Jahr 2025 nur 6,7 Milliarden US-Dollar Umsatz und dabei einem CAPEX von 905 Millionen US-Dollar plötzlich die Investitionen für 2026 auf bis zu 3 Milliarden US-Dollar anheben will, dann lässt dies selbst in der Halbleiterfertigung Unbeteiligte aufhorchen.

Drastisch höhere Ausgaben anvisiert
Drastisch höhere Ausgaben anvisiert (Bild: Amkor)

ComputerBase-Lesern ist Amkor kein Unbekannter. Das Unternehmen ist eine der weltweit größten Firmen, die spezialisiert sind auf die Bereitstellung von Chip-Packaging und –Test-Kapazitäten (Outsourced Semiconductor Assembly and Test, OSAT). Erst im Dezember 2025 bestätigte das Unternehmen, Intels EMIB-Technologie nun auch Kunden durch Werke in Südkorea und später auch aus Portugal anbieten zu können – auch das fällt unter die Investitionsvorhaben für das Jahr 2026.

Amkor folgt TSMC nach Arizona

Das Megaprojekt ist jedoch ein anderes und ganz wichtiges: Amkor baut zwei Fabriken in Arizona in Sichtweite von TSMC. Die erste Fabrik soll TSMC bereits ab 2027 bei der CoWoS-Produktion unterstützen, sodass Wafer aus der TSMC-Fabrik nebenan nicht doch erst wieder nach Asien geflogen werden müssen, um dort final auf ein Package und Substrat – CoWoS steht für Chips on Wafer on Substrat – gepackt zu werden. Parallel dazu baut Amkor auch die Anlagen in Südkorea, Taiwan und Vietnam aus.

Amkors Langzeitstrategie mit viel Packaging
Amkors Langzeitstrategie mit viel Packaging (Bild: Amkor)

Da allein die Anlagen in Arizona wohl mindestens 7 Milliarden US-Dollar kosten werden und der Bau über einen ziemlich kurzen Zeitraum geschehen soll, ist die hohe CAPEX-Ziffer schnell erklärt. Für Amkor wurde bereits in der Biden-Administration auch Geld aus dem US Chips Act auf den Weg gebracht, 400 Millionen US-Dollar an Subventionen wurden an Amkor bereits 2024 freigegeben.

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