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Künstliche Intelligenz

Schwebende Projektion: The FreeStyle+ braucht keine glatten Flächen


The FreeStyle+ ist ein kompakter Projektor mit den Abmessungen eines kleinen Scheinwerfers. Die erste Version des DLP-Beamers hatte Samsung im Jahr 2022 vorgestellt, nun bringt der koreanische Hersteller das lang erwartete Update.

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Das Besondere an der Plus-Variante: Man kann das Bild auf eine beliebige, farblich neutrale Fläche projizieren und die KI im Beamer sorgt dafür, dass die Projektion auf einer Art virtuellen Leinwand glatt davorhängt. Wie wir bei einer technischen Demonstration sehen konnten, funktioniert das auf beliebigen Flächen und sogar an der Zimmerecke, das Bild schwebt quasi frei im Raum davor.

Die 3D Auto Keystone genannte Funktion ist Teil des AI OptiScreen, der außerdem für eine jederzeit fokussierte Projektion sorgen und Farben oder Muster in der Projektionsfläche herausrechnen soll. Gibt es eine Leinwand oder einen Rahmen, passt AI OptiScreen das Bild automatisch dort hinein.

Der neue Mobilbeamer soll außerdem doppelt so hell leuchten wie bisher. Er erreicht laut Samsung 430 Lumen, was tatsächlich dem doppelten Lichtstrom entspricht, den wir bei der ersten Ausgabe des FreeStyle gemessen haben. Auch die Lautsprecher im neuen Gerät sollen wieder für voluminösen Klang sorgen.

Samsung hat sein Betriebssystem Tizen OS eingebaut und dank der von Samsung-TVs bekannten Oberfläche mit diversen Streaming-Apps kann man den Beamer ohne externe Quellen nutzen. Außerdem gibts den herstellereigenen TV-Dienst Samsung TV Plus, sowie Samsungs Gaming Hub, über den man direkt vom Beamer ohne externe Zuspieler zocken kann.



Dank Tizen OS kann man mit dem smarten Beamer ohne externe Quellen projizieren

(Bild: Samsung)

Die Anschlüsse am Gerät waren seinerzeit ein Schwachpunkt: Ein per Mini-HDMI am Beamerkorpus angeschlossenes Kabel brachte das Gerät schnell aus der Balance, über das leichtere USB-C-Kabel wurde der FreeStyle lediglich geladen. Wie es hier beim FreeStyle+ aussieht, wird unser Test zeigen.

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Samsung stellt den FreeStyle+ erstmals auf der CES in Las Vegas vor, der Mobilbeamer soll im Laufe der ersten Jahreshälfte in den Handel kommen, zum Preis hat sich Samsung noch nicht geäußert. Der erste FreeStyle war seinerzeit mit 800 Euro gestartet und kostet heute noch etwa die Hälfte. Die neue Variante FreeStyle+ dürfte ebenfalls im 800-Euro-Bereich liegen.


(uk)



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Aqara zeigt WLAN-Kamera mit Matter-Support


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Das Kommunikationsprotokoll Matter versteht seit November Befehlssätze für vernetzte Sicherheitskameras. Nach TP-Link auf der IFA stellt Aqara nun auf der Technikmesse CES ein Kameramodell vor, das die neuen Fähigkeiten beherrschen wird. Der Camera Hub G350 lässt sich damit lokal in übergeordnete Steuersoftware einbinden, ohne dass ein vorheriges Setup in der Aqara-App notwendig wäre. Ferner zeigt der Hersteller in Las Vegas ein neues Heizungsthermostat, Smart Lock, einen Anwesenheitssensor und einen Multifunktionssensor, der etwa auf Vibrationen reagiert. Verkaufspreise und Termine nannte der Hersteller nicht.

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Aqaras neue Sicherheitsoptik G350 kombiniert eine 4K-Weitwinkelkamera mit einer 2,5K-Telekamera und achtet mithilfe KI-gestützter Bilderkennung auf Bemerkenswertes. Dank eines Neige- und Schwenkmotors kann der bewegliche Kamerakopf Motive automatisch verfolgen und somit die Umgebung miteinerm 360-Grad-Rundumsicht abdecken.

Per eingebautem WLAN-Chip lässt sich die Sicherheitstechnik mit der Aqara-App oder einem kompatiblen Matter-System steuern. Bisher verstehen Homey und SmartThings die neuen Kamerafähigkeiten von Matter. Dazu gehört eine Ansicht des Live-Bildes, das Anzapfen von Mikrofon und Lautsprecher als Gegensprechanlage sowie das Einrichten von Bewegungsalarmen. Inwiefern sich die Aufnahmen mit Matter-Systemen speichern lassen, sagte Aqara nicht. Aber auch das erlaubt der Standard inzwischen.

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Über die HomeKit-Schnittstelle bindet man die G350 in die Apple-Welt ein und nutzt iCloud als Speicher, allerdings maximal mit Full-HD-Auflösung (HomeKit Secure Video). Mittels RTSP-Protokoll ist Livestreaming zu Home Assistant und NVR-Software möglich. Wer keine externen Dienste verknüpfen will, legt Bilder auf einer MicroSD-Karte in der Kamera oder kostenpflichtig in der Aqara-Cloud ab.

Außer einer WLAN-Kamera ist der Neuzugang auch ein ZigBee-Hub, der weitere Aqara-Geräte verwaltet und in Matter-Systeme durchreicht. Umgekehrt kann die Kamera auch als Matter-Controller dienen und Geräte anderer Hersteller in einem Heimnetz steuern.

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Der batteriebetriebene Multi-State-Sensor P100 ist so groß wie ein Sturmfeuerzeug und lässt sich auf Oberflächen kleben. Dort reagiert er dann auf das Öffnen und Schließen von Türen und Fenstern, auf Vibration, Klopfen sowie das Bewegen und Kippen von Objekten. Trendgemäß hilft KI der Software, den Zustand zu erkennen. Dadurch soll er sich etwa für die Kontrolle von Schubladen, Briefkästen oder Glasbruch von Fenstern eignen. Der Sensor funkt wahlweise mit Thread und ZigBee und lässt sich via Matter in diverse kompatible Steuerplattformen einbinden.



Der Multi-State-Sensor P100 von Aqara reagiert auf Vibration, Klopfen und einiges mehr.

(Bild: Aqara)

Als Anwesenheitssensor ist das kabelgebundene Gerät Multi-Sensors FP400 gedacht. Via mmWave-Radar soll es erkennen können, ob eine oder mehrere Personen im Raum sitzen, stehen oder liegen. Thread, ZigBee und Matter sind ebenfalls die Wege, auf denen man das Gerät mit passender Software koppelt.



Der Aqara-Sensor FP400 erkennt, ob Menschen im Raum stehen, sitzen oder liegen.

(Bild: Aqara)

Der Thermostat Hub W200 ist ein Raumthermostat mit 4-Zoll-Display, das gleichzeitig als Smart-Home-Schaltzentrale dient. Es lässt sich in ein WLAN-Netzwerk einbinden und versteht ZigBee, Thread und Matter. Gekoppelt mit einem Smart Lock oder einer Videotürklingel soll das Gerät als Security Panel dienen können. In Bezug aufs Heizen und Kühlen ist der Thermostat einer der noch wenigen, der die Funktion „Adaptive Temperatur“ von Apple Home beherrscht. Auf Basis des bisherigen Nutzungsverhaltens lässt die Software automatisch vorheizen, damit die Wunschtemperatur erreicht ist, wenn man zuhause eintrifft.

heise online ist Medienpartner der CES 2026.


(dahe)



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„Cloud-9“: Gescheiterte Zwerggalaxie aus Dunkler Materie und ohne Sterne


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Eine internationale Forschungsgruppe hat mit dem Weltraumteleskop Hubble eine neue Art von kosmischem Objekt entdeckt, das der Forschungsleiter als ursprünglichen Baustein einer gescheiterten Galaxie bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Wolke aus Dunkler Materie und Wasserstoffgas, aber ohne Sterne, die den Spitznamen „Cloud-9“ bekommen hat. Sie hat einen Durchmesser von 4900 Lichtjahren und besteht aus einer Million Sonnenmassen an Gas, aber fünf Milliarden Sonnenmassen Dunkler Materie. Ihre Existenz lege nahe, dass es zahlreiche weitere vergleichsweise kleine Strukturen im Universum gibt, die von Dunkler Materie dominiert werden und die wir bislang nicht nachweisen konnten. Möglicherweise gebe es auch in unserer Nachbarschaft noch weitere davon.

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Das Areal der „Cloud-9“ im sichtbaren Licht

(Bild: NASA, ESA. G. Anand (STScI), and A. Benitez-Llambay (Univ. of Milan-Bicocca); Image processing: J. DePasquale (STScI))

Der erste Nachweis des Objekts ist vor drei Jahren mit dem riesigen Radioteleskop FAST (Five-hundred-meter Aperture Spherical Telescope) in China gelungen, erklärt die Europäische Weltraumagentur ESA. Der Spitzname „Cloud-9“ („Wolke 9“) habe keine spezielle Bedeutung, es habe sich schlicht um die neunte Gaswolke gehandelt, die bei der Galaxie Messier 94 gefunden wurde. Bis zur Überprüfung mit Hubble habe man aber einfach davon ausgehen können, dass es sich um eine lichtschwache Zwerggalaxie handelt, deren Sterne mit bodenbasierten Teleskopen nicht auszumachen sind. Erst das Weltraumteleskop habe bestätigt, dass da tatsächlich keine sind.

Die Forscher und Forscherinnen um Alejandro Benitez-Llambay von der Universität Mailand-Bicocca erklären, dass es sich bei der Wolke um ein bislang nur theoretisch beschriebenes Objekt handeln dürfte, das „RELHIC“ getauft wurde. Solch eine „Reionisierungs-limitierte H-I-Wolke“ („Reionization-Limited H I Cloud“) besteht demnach aus Wasserstoffgas aus der Frühzeit des Kosmos, aber nicht genug, um die Sternentstehung einzuleiten. Die Entdeckung ermöglicht also nicht nur einen Einblick in die weiterhin rätselhafte Dunkle Materie, sondern auch in das frühe Universum und die Prozesse bei der Entstehung von Sternen und Galaxien. „In der Wissenschaft lernen wir normalerweise mehr aus den Misserfolgen als aus den Erfolgen“, meint Benitez-Llambay.

Die Dunkle Materie gehört gegenwärtig zu den wichtigsten Themen der Physik und Astronomie, angeblich gab es jetzt einen ersten experimentellen Nachweis. Dass es sie geben muss, wurde aber auf Basis astronomischer Beobachtungen postuliert, bei denen Sternenbewegungen gemessen wurden, die sich mit der bekannten Materie und deren Gravitation nicht ausreichend erklären lassen. Insgesamt sollte es demnach fünfmal mehr Dunkle Materie im Kosmos geben als klassische. Noch mehr entfällt auf die nicht weniger rätselhafte Dunkle Energie. Gegenwärtig wird auf ganz unterschiedlichen Wegen nach den Teilchen gefahndet, aus denen sie bestehen könnten. Die Forschungsarbeit zur „Cloud-9“ ist in The Astrophysical Journal Letters erschienen.


(mho)



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Schleswig-Holstein: Open Source ist praxistauglich trotz Umstellungsproblemen


Die Verwaltung in Schleswig-Holstein stellt schrittweise auf Open-Source-Lösungen um – ein Vorhaben, das Herausforderungen mit sich bringt und Kritik hervorruft. „Im Konzern Schleswig-Holstein mit seinen rund 60.000 Beschäftigten drehen wir die IT komplett auf links“, sagte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Die Open-Source-Strategie des Landes sei bisher einzigartig. „Dass damit Herausforderungen im Migrationsprozess verbunden sind, glaube ich, das weiß auch jeder.“

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So begann das nördlichste Bundesland bereits 2024 mit der Einführung von LibreOffice als Standard-Bürosoftware, und Anfang Oktober 2025 wurde das Mailsystem der Landesverwaltung vollständig umgestellt. „Wir haben 110 Millionen Kalendereinträge und E-Mails übertragen – das komplette Arbeitsgedächtnis der Mitarbeitenden haben wir in ein neues System gebracht“, führte der Minister aus. Dass dies für die Mitarbeitenden nicht immer leicht ist, dafür habe er Verständnis.

Daher wird die Umstellung der Prozesse nach Schrödters Angaben begleitet – etwa mit Schulungsmaterialien, Austauschplattformen und auch Migrationsmanagerinnen und -managern, die die Mitarbeitenden in der Verwaltung beraten. Dennoch blieb die Kritik nicht aus.

So schrieben die Generalstaatsanwaltschaft und die Gerichtspräsidenten des Landes im September einen Brief an den Minister. Diese warnten darin vor einer „massiven Beeinträchtigung der Gerichte“, wie mehrere Medien berichteten. Schrödter entschuldigte sich daraufhin in einem Schreiben an die Mitarbeitenden der Landesbehörden. Gegenüber der dpa sagte der CDU-Politiker: „Wir hätten vielleicht von Anfang an noch stärker nach vorn stellen müssen, dass Oberflächen natürlich anders aussehen und die Schaltflächen an anderer Stelle sind.“ Die Lösungen seien allesamt praxistauglich und würden millionenfach eingesetzt.

Die Umstellung auf Open-Source-Software ist bisher nicht zu Ende. Nach Angaben der Staatskanzlei umfasst die Open-Source-Strategie des Landes auch weitere Bereiche der Landes-IT: So soll etwa die Software Nextcloud Schritt für Schritt Microsoft SharePoint als zentrale Plattform für Zusammenarbeit ablösen. Diese werde bereits in zahlreichen Verwaltungen genutzt.

Auch werde der Einsatz des Betriebssystems Linux als Alternative zu Windows erprobt. „Das Jahr 2026 steht im Zeichen der Modernisierung unserer Fachverfahren, sodass wir die Voraussetzungen dafür schaffen, einen Linux-Arbeitsplatz flächendeckend auszurollen“, sagte Schrödter. „Allen voran brauchen wir eine Modernisierung unserer E-Akte-Lösung, die ich für Anfang des Jahres erwarte.“

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Schließlich sollen den Angaben nach auch Telefonsysteme umgestellt und mit einer Open-Source-Software betrieben werden. Dass mit Ende der Legislaturperiode Teile der Umstellung zurückgenommen werden könnte, befürchtet der Minister nicht: „Die Voraussetzungen sind hervorragend, dass das Thema der Sicherstellung der digitalen Souveränität in den nächsten Jahren weiter konsequent umgesetzt wird. Den Fahrplan dazu haben wir bereits geschrieben.“

Dabei diene die Umstellung nicht nur der digitalen Souveränität. „Als wir im Land begonnen haben, die Planung für den Umstieg auf Open-Source-Lösungen voranzutreiben, waren es vor allem wirtschaftliche Aspekte, die eine Rolle gespielt haben“, sagte Schrödter. „Wir haben vor einigen Jahren gesehen, dass wir der monopolistischen Preisgestaltung schutzlos ausgeliefert sind.“

Der Einsatz von Open-Source-Lösungen führe hingegen zu einer breiteren Anbieterlandschaft sowie mehr Wettbewerb und Innovation. „Mit Blick auf Schleswig-Holstein ganz konkret hat der jetzige Umstieg dafür gesorgt, dass wir 15 Millionen Euro an zusätzlichen Lizenzgebühren nicht ausgeben“, erklärte der Digitalminister. Demgegenüber stünden 2026 einmalige Investitionen in Höhe von neun Millionen Euro, wie Schrödters Ministerium im Dezember bekannt gab. Dabei würden die Mittel nicht vollständig wegfallen, sondern ebenfalls zur Stärkung des Digitalstandorts genutzt werden.

Gleichzeitig zeige sich auch im digitalen Raum eine Abhängigkeit, ähnlich wie bei der Energieversorgung. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir digitale Souveränität sicherstellen“, betonte Schrödter. „Wir können als Staat nur souverän agieren, wenn wir Herr über die Betriebsprozesse unserer IT-Systeme und Daten sind.“

Zudem seien die digitale Souveränität und die Stärkung des Digitalstandorts zwei Seiten derselben Medaille: „Es macht keinen Sinn, mit unseren Lizenzgebühren länger den technologischen Fortschritt anderswo in der Welt zu finanzieren, wenn wir gleichzeitig mit unseren öffentlichen Budgets auch unseren Digitalstandort stärken können.“

Überdies verfolgten den Umstieg nicht nur andere Bundesländer aufmerksam. „Weltweit ist das Interesse von anderen Verwaltungen ziemlich groß, in Europa ganz besonders“, sagte der Minister.


(axk)



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