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Creator Economy: Die 10 wichtigsten Fragen, die Content Creator 2026 beantworten müssen
Content Creation ist längst ein Beruf – mit steigenden Anforderungen an Professionalität, Recht und wirtschaftliche Planung.
Mehrere Tausend Content Creator gibt es laut Schätzungen und Branchenumfragen in Österreich. Creator-Marketing ist längst kein Hobby mehr: Creator arbeiten als selbstständige Unternehmer:innen und fungieren für Marken als personalisierte Werbebotschafter:innen. Die zehn zentralen Fragen, die Content Creator 2026 klären sollten.
HORIZONT greift typische Probleme aus dem Creator-Alltag auf. Es geht um Geld, rechtliche Basics, Zusammenarbeit mit Marken und darum, wie sich Conten
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Globale Kampagne: MSC Cruises wirbt mit Gegensätzen an Bord
Screenshot aus dem Werbespot
Nach Aida und Mein Schiff sticht der dritte große Kreuzfahrt-Anbieter kommunikativ in See. Auch bei MSC Cruises geht es um Entspannung und einzigartige Erlebnisse an Bord. Dabei stellt sich ein Dejà-vu-Effekt ein.
Die Eindrücke an Bord ähneln sich bei den Anbietern von Kreuzfahrten: Auch bei MSC Cruises, mit 23 Schiffen und 250 Destinationen einer der großen Player im Markt, besticht eine Kreuzfahrt durch blauen Himmel, lustig umhertollenden Kindern und – auch hier – Plantschereien auf der bordeigenen Wasserrutsche. Ein neben dem gigantischen Schiff auftauchender Delfin komplettiert das harmonische Bild des Urlaubs bei MSC Cruises.
Es geht auch weniger glamourös: Ein Besuch im bordeigenen Aqua-Park könne geplant werden. Wer sich danach wieder wie ein Kind fühle, blicke hingegen auf ein ungeplantes Erlebnis zurück. Dinieren wie ein Star gehört in dieser Werbelogik zu den geplanten MSC-Aktivitäten, das anschließende Bewunderung von Sternschnuppen, Arm in Arm mit dem Partner, indes zu den ungeplanten. Mit dem Claim „Best Holiday Ever“ schließt MCS Cruises den Spot.
Neue Markenkampagne
Aida versprüht mit tierischem Testimonial Madagaskar-Vibes
Kreuzfahrtanbieter Aida nutzt die ruhige Zeit am Jahresanfang für den Auftakt einer groß angelegten Kampagne. Dabei leiht sich das Rostocker Reiseanbieter die Dienste einer beliebten Figur: eines Lemurs. …
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So setzt TikTok Shop jetzt Amazon unter Druck
TikTok Shop bringt Gift Cards als soziales Feature, erweitert das Sortiment um Luxusgüter und lockt Seller mit neuen Anreizen. So rückt TikTok näher an Amazon, eBay und Co. heran.
Mit digitalen Geschenkkarten, Luxusgütern und neuen Anreizen für Seller erweitert der TikTok Shop das eigene E-Commerce-Angebot und greift damit etablierte Marktplätze wie Amazon und eBay an. Die Gift Cards gibt es zunächst jedoch nur in den USA zu kaufen.

Nachdem ByteDance im Dezember 2025 dem Verkauf des US-Geschäfts der App an die amerikanische Investor:innengruppe aus Oracle, Silver Lake und MGX zugestimmt hat, wartet der Deal noch noch auf den Abschluss des Geschäfts, der für den 22. Januar 2026 geplant ist, so ein TechCrunch-Bericht. Derweil geht die Entertainment-Plattform nun weitere Schritte, um sich als Shopping-Dienst zu etablieren. In Deutschland startete der TikTok Shop am 31. März 2025.
Der Deal steht:
TikTok verkauft US-Geschäft
Gift Cards als Brücke zwischen Content und Kauf
Käufer:innen der Gift Cards können diese mit einem Guthaben zwischen rund zehn und 500 US-Dollar aufladen, individuell gestalten und per E-Mail versenden. Der Betrag wird direkt dem TikTok-Konto gutgeschrieben. Externe Shops oder Medienbrüche entfallen. TikTok Shop hat die digitalen Geschenkkarten bewusst in der vergangenen Weihnachtssaison in den USA eingeführt. Die Phase rund um Black Friday, Cyber Monday und das anschließende Weihnachtsgeschäft gilt als umsatzstärkste Zeit des Jahres, ist jedoch zugleich von besonders intensiver Konkurrenz geprägt. Das Unternehmen nutzte diese Phase, um zu zeigen, dass das eigene Commerce-Modell skaliert. In den vier Tagen rund um Black Friday und Cyber Monday setzte der TikTok Shop in den USA mehr als 500 Millionen US-Dollar um, berichtete Business Insider.
Gleichzeitig sind die Gift Cards mehr als ein weiteres Konsumprodukt. Sie funktionieren zugleich als Social Feature. Animationen für Geburtstage, Hochzeiten oder Dankesnachrichten machen den Kauf anschlussfähig für persönliche Beziehungen. Empfänger:innen können reagieren, sich bedanken oder selbst eine Karte zurücksenden. Der Kauf wird Teil einer Interaktion. TikTok arbeitet zudem an weiteren Personalisierungsfunktionen für die digitalen Geschenkkarten. Ab Anfang 2026 sollen Nutzer:innen kurze Videobotschaften aufnehmen oder hochladen und direkt mit den Gift Cards verknüpfen können. Aus Unternehmenskreisen heißt es zudem, dass ein interaktives Auspackerlebnis mit unmittelbaren Reaktionen geplant sei, so ein Bericht des US-Publishers TechCrunch.
Genau hier unterscheidet sich TikToks Gift Card-Ansatz von klassischen Gutscheinmodellen. Die Plattform verknüpft Shopping mit sozialer Interaktion und verlängert so die Verweildauer. Wer Guthaben erhält, bleibt im TikTok-Kosmos, konsumiert weiter Inhalte und trifft Kaufentscheidungen im Feed. Kaufanlass und Plattformnutzung greifen ineinander.
TikTok Shop fordert Amazon und eBay heraus
Dieser Mechanismus fügt sich in eine breitere Commerce-Strategie ein. TikTok hat sein Sortiment zuletzt um hochpreisige Luxusgüter erweitert, um neue Käufer:innengruppen anzusprechen und das eigene Angebot zu differenzieren. Parallel intensiviert die Plattform die Akquise neuer Händler:innen. Wie das Fachmedium Digiday berichtet, lockt TikTok Verkäufer:innen mit zeitlich begrenzten Anreizen, darunter der Wegfall von Einstiegsgebühren sowie Werbeguthaben im Wert von bis zu rund 6.000 US-Dollar. Die Budgets sind an sogenannte Missionen geknüpft und können für Anzeigen im Feed eingesetzt werden. Zusätzlich stellt TikTok ein theoretisches Verdienstpotenzial von bis zu rund 22.800 US-Dollar in Aussicht, abhängig vom erzielten Bruttowarenwert.

Mit diesen Ambitionen rückt TikTok Shop näher an Anbieter:innen wie Amazon und eBay. Beide setzen beispielsweise schon seit Jahren auf Gift Cards, um Nutzer:innen zu binden und Wiederkäufe zu fördern. TikTok übernimmt das Prinzip, verankert es jedoch im Social-Kontext.
Während Amazon vom Bedarf ausgeht und auf aktive Produktsuche setzt, entsteht der Kaufimpuls bei TikTok beiläufig. Ein virales Video ersetzt die Suchanfrage. Die Geschenkkarte senkt die Einstiegshürde und verschiebt den Kaufprozess weiter nach vorne. TikTok verkauft damit nicht nur Produkte, sondern Aufmerksamkeit, die sich in Umsatz übersetzen lässt.
Von der Video-App zur Shopping-Infrastruktur
Externe Marktdaten stützen diese Entwicklung hin zu einer immer stärker integrierten Commerce-Plattform. Business Insider berichtet unter Berufung auf das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Morning Consult, dass TikTok Shop im Jahr 2025 zu den Marken zählt, die am schnellsten wuchsen. Im Ranking landete die Social-Shopping-Plattform auf Platz drei und musste sich lediglich dem Lieferdienst DoorDash sowie der Bekleidungsmarke Fruit of the Loom geschlagen geben. Morning Consult analysiert regelmäßig Konsumverhalten und belegte, dass soziale Plattformen zunehmend nicht nur zur Inspiration, sondern als tatsächliche Einkaufsorte genutzt werden.
Genau diesen Wandel kann TikTok Shop nun zunehmend unter Beweis stellen. Neue Commerce-Funktionen, die engere Verzahnung von Content und Kaufprozess sowie gezielte Anreize für Händler:innen schaffen Rahmenbedingungen, unter denen Reichweite in Umsatz übergehen kann. Für Brands ist das ein deutliches Signal: Wer TikTok weiterhin vor allem als Awareness-Kanal einordnet, unterschätzt einen Vertriebskanal, der sich gerade professionalisiert.
Zusätzliche Commerce-Funktionen verstärken dieses Potenzial weiter. Dazu zählt beispielsweise die Ende 2025 eingeführte Timing-Funktion, mit der Brands und Creator geplante Shopping-Videos bis zu 30 Tage im Voraus terminieren können. Das Feature ist insbesondere für saisonale Kampagnen und Produkt-Launches relevant, da sich Commerce Clips gezielt auf Verkaufshöhepunkte wie Black Friday oder das Weihnachtsgeschäft ausrichten lassen – ohne Inhalte in Echtzeit veröffentlichen zu müssen.
Planen statt Nachtschichten:
TikTok Shop-Videos jetzt bis zu 30 Tage voraus timen

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Automarketing: Automobile Transformation: Wenn das Markenerbe zur Herausforderung wird

Die Automobilbranche steht im neuen Jahr vor vielen Herausforderungen – auch und gerade in der Markenführung. Branding-Experte Michael Brandtner erläutert in seiner Talking-Head-Kolumne das Problem der „mentalen Altlast“ von Automarken und erklärt, worauf es 2026 in der Markenstrategie ankommt.
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