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5 KI-Trends und 15 europäische Startups, die darin die US-Konkurrenz schlagen

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Funding Landscape: Ein Jahr der Neuorientierung


Europa hat in den vergangenen Jahren eine Dichte an Herausforderungen erlebt: Pandemie, geopolitische Spannungen, Energie- und Inflationsschocks, fragile Lieferketten und eine Wirtschaft, die besonders in Deutschland spürbar an Dynamik verloren hat. Bei unseren Startup-Kunden erlebe ich, wie stark diese Gemengelage Finanzierungsprozesse und Entscheidungszyklen beeinflusst. 2026 könnte das Jahr sein, in dem sich dieses Umfeld etwas beruhigt – nicht als neuer Boom, sondern als Phase der Neuorientierung. Die Frage  lautet für Gründer:innen daher weniger, wie viel Kapital fließen könnte, sondern unter welchen Bedingungen Finanzierungen zustande kommen. 

In Gesprächen zwischen Startups und Investor:innen zeigt sich: Der Markt wirkt vorsichtig, aber nicht verschlossen. Kapital könnte 2026 selektiv fließen – in einem Ökosystem, in dem Technologie, Anwendung und Industrie oft eng miteinander verbunden sind.

Technologie trifft Anwendung: Europas struktureller Vorteil

Europa ist kein klassischer Software-only-Markt. Innovation entsteht dort, wo Technologie auf reale Prozesse trifft – etwa in Energie, Gesundheit, Mobilität und Sicherheit. Viele Investor:innen, mit denen ich spreche, achten zunehmend darauf, ob Geschäftsmodelle in diesen Strukturen anschlussfähig sind. 2026 könnte deshalb ein Jahr werden, in dem jene Modelle im Vorteil sind, die sich in europäische Realitäten einfügen.

Resilienz als stiller Faktor in Investmententscheidungen

Seit 2022 fließen geopolitische und wirtschaftliche Abhängigkeiten stärker in die Betrachtungen von Investor:innen ein. Es geht dabei vor allem um Resilienz: die Frage, wie abhängig zentrale Geschäftsmodelle von globalen Lieferketten, Energiepreisen oder ausländischen Technologien sind – das betrifft Bereiche wie KI, Energie, Gesundheit, oder Infrastruktur.

Sie führt nicht automatisch zu mehr Finanzierung, könnte aber beeinflussen, welche Geschäftsmodelle Kapital erhalten. Startups, die an Schnittstellen zur Industrie arbeiten oder technologische Grundfunktionen stärken, könnten davon profitieren.

Industrienahe Partnerschaften als Alternative oder Ergänzung zur klassischen VC-Logik

Viele technologisch anspruchsvolle Modelle benötigen Anwender, Pilotkunden oder Co-Development-Partner – Strukturen, die in Europa zahlreich existieren. Industriepartnerschaften könnten für viele Startups wichtiger werden als maximale Kapitalintensität, denn sie ermöglichen früheres Feedback, erhöhen die Glaubwürdigkeit und reduzieren das Risiko in der Skalierung. Für manche Modelle könnte die Kombination aus industrieller Nachfrage und moderatem Kapital sogar sinnvoller sein als eine schnelle VC-Runde.

Was Gründer:innen sich 2026 weniger leisten dürfen

  1. Unklare Markt Erzählungen

Teams, die nicht präzise erklären können, warum ihr Modell in Europa funktioniert, verlieren oft schneller die Aufmerksamkeit von Investor:innen als solche mit noch offenen Punkten.

  1. Fehlende Priorisierung

In einem Umfeld mit begrenztem Kapital wirken Pläne überzeugender, die realistisch zeigen, was in den nächsten 12 bis 18 Monaten erreichbar ist, und warum gerade diese Schritte relevant sind.

  1. Überraschungen in der Due Diligence

Nicht jede Zahl muss stimmen. Aber Überraschungen, die zeigen, dass man die eigenen Treiber nicht kennt, sind schwerer zu kompensieren als jede Unschärfe in einem Forecast.

Worauf Investor:innen 2026 in der Due Diligence besonders achten 

In der Due Diligence erlebe ich selten, dass alles an einzelnen Problemen scheitert. Häufig entsteht Reibung, wenn ein Unternehmen ein Bild vermittelt, das später nicht zu halten ist. Drei beobachtbare Themen spielen dabei regelmäßig eine Rolle:

  1. Inkonsistente Umsatz- und Leistungsdaten

Entscheidend ist nicht die absolute Höhe der Kennzahlen, sondern deren Nachvollziehbarkeit. Wenn Vertrieb, Delivery und Rechnungsstellung nicht eindeutig zusammenpassen oder Kennzahlen wie ARR unterschiedlich definiert werden, entstehen Lücken in der „Quality of Earnings“, die zu Rückfragen führen. Sinnvoll sind dabei klare Definitionen zentraler Kennzahlen, einheitliche Reporting-Standards, regelmäßige Abstimmungen und eine „Single Source of Truth“, auf die alle Teams zugreifen.

  1. Dokumentation als Grundlage, nicht als Kür

Ein unvollständiger Datenraum ist selten das Problem. Problematisch wird es, wenn Unterlagen kein konsistentes Bild ergeben und Entscheidungen nicht nachvollziehbar dokumentiert sind. Investor:innen gehen nicht davon aus, dass alles perfekt ist, aber sie erwarten, dass das Bild kohärent bleibt. Es lohnt sich also, früh eine klare Struktur im Datenraum zu pflegen, in der zentrale Verträge, KPIs und Entscheidungsgrundlagen nachvollziehbar abgelegt sind.

  1. Forecast-Kompetenz statt Forecast-Perfektion

Annahmen müssen nicht exakt sein. Kritischer ist es, wenn ein Team von den eigenen Zahlen überrascht wird oder Dokumente unkommentiert teilt, ohne zu zeigen, welche Überlegungen dahinterstehen. Für Investor:innen ist es ein Warnsignal, wenn sie auf Aspekte hinweisen müssen, die im Unternehmen eigentlich vertraut sein sollten. Teams können dem vorbeugen, indem sie regelmäßig Plan-Ist-Abgleiche durchführen und ihre Forecasts mit den zugrunde liegenden Annahmen kommentieren.

Abseits klassischer VC-Runden: Diese Modelle sollten Gründer:innen kennen

Wer seine Zahlungsströme nicht versteht, hat kaum Spielraum für externe Finanzierung. Kennzahlen wie DSO (Days Sales Outstanding), DPO (Days Payable Outstanding) und DIO (Days Inventory Outstanding) zeigen, wie schnell Geld ins Unternehmen hinein- und herausfließt, und damit auch, wie viel Kapital tatsächlich verfügbar ist. Auf dieser Grundlage könnten 2026 verschiedene Finanzierungsbausteine in einer sinnvollen Reihenfolge kombiniert werden:

  1. Operatives Fundament & Working Capital

Zuerst sollten Zahlungsziele, Lagerbestände und Forderungsmanagement stabil sein. Je transparenter und planbarer der Cashflow, desto größer der Spielraum für externe Finanzierung.

  1. Öffentliche Mittel

Dazu gehören Förderkredite, Bürgschaften und Zuschüsse von Förderbanken oder Programmen. Sie können frühe Wachstumsphasen begleiten und sind oft günstiger als rein private Finanzierung.

  1. Industrienahe Modelle
  • Vendor Finance: Lieferanten finanzieren einen Teil der Investition oder gewähren längere Zahlungsziele.
  • Factoring: Offene Forderungen werden an einen Finanzierungspartner verkauft, um schneller Liquidität zu erhalten.
  • Fine Trading: Ein Intermediär kauft Waren beim Lieferanten und räumt dem Startup längere Zahlungsziele ein.
  1. Umsatznahe und fremdkapitalähnliche Modelle
  • Revenue-basierte Finanzierung: Rückzahlung erfolgt als Anteil am laufenden Umsatz, nicht in starren Raten.
  • Venture Debt: Fremdkapital, das stärker auf Wachstum und bestehende Investor:innen schaut als auf klassische Sicherheiten.

Klassische Bankfinanzierungen bleiben im Startup-Kontext meist theoretisch, weil sie sich stärker am EBITDA und an Sicherheiten orientieren als an reinen Wachstumsperspektiven.

2026 als Jahr der Differenzierung

Aus meinen Beobachtungen und Gesprächen heraus spricht vieles dafür, dass 2026 ein Jahr der Differenzierung wird: kein breiter Aufschwung, aber ein Umfeld, in dem Geschäftsmodelle, die sich an europäischen Realitäten orientieren, bessere Chancen haben. Das bedeutet nicht, dass jedes Startup profitieren wird. Aber es könnte heißen, dass jene Modelle sichtbarer werden, die ihre Wirkung dort entfalten, wo Europa strukturelle Stärken besitzt.

Eine Finanzierungsrunde bleibt dabei ein Werkzeug, kein Ziel. Entscheidend ist, wie klar ein Team benennen kann, welchen Beitrag es leisten will und welche nächsten Schritte realistisch sind. Europa braucht dafür Unternehmertum, das nah an echten Problemen und Märkten arbeitet: ambitioniert, aber geerdet.

Über den Autor
Kolja Heskamp ist Co-Founder und Managing Partner von torq.partners und arbeitet seit Jahren als (Interims-)CFO an der Seite wachstumsstarker (Tech-)Startups. In über 200 Mandaten – von Early Stage bis Scale-up – hat er gesehen, warum Finanzierungsrunden scheitern oder durchgehen und wie sich Teams darauf vorbereiten können. Zusätzlich lehrte er im MBA-Programm der Hochschule Bonn das Modul „Finance in Early-Stage Startups“.

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Foto (oben): Shutterstock



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Das Pitchdeck hat Carsten Maschmeyer und N8n-Gründer überzeugt


Das Pitchdeck hat Carsten Maschmeyer und N8n-Gründer überzeugt

Wollen Fabriken fitter für die Zukunft machen: Niklas Hebborn (CCO), Jeremy Theocharis (CTO) und Alexander Krüger (CEO) (v.l.n.r.).
United Manufacturing Hub

Spricht man mit Investoren über mögliche „Megatrends“ und Felder, in denen besonders viel Potenzial für Innovation und neue Lösungen steckt, nennen nicht wenige seit geraumer Zeit: die Industrie.

Deutschland und seine Fabriken. Ziemlich unter Druck, den Anschluss nicht zu verpassen. Und da wollen Firmen wie United Manufacturing Hub (UMH) aus Köln helfen.

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Das Startup versteht sich als „Industrial-Data-Layer“ für die produzierende Industrie – also als Zwischenschicht, die Daten aus Maschinen, Sensoren und IT-Systemen einsammelt, ordnet und so nutzbar macht.​

„Datensteckdose“ für moderne Fabriken

Man kann sich das so vorstellen: Eine Fabrik funktioniert wie eine Stadt. Überall Sensoren, Ampeln, Zähler, Busse – alle senden Daten. UMH baut so etwas wie eine einheitliche Verkehrsleitzentrale für diese Stadt: Alle Informationen laufen in einem „Unified Namespace“ zusammen, werden mit Kontext versehen (von welcher Maschine, aus welcher Linie, in welchem Werk, zu welcher Schicht) und stehen dann in Echtzeit zur Verfügung.

So können Unternehmen einfach Dinge bauen wie Live-Kennzahlen für den Shopfloor, Energie- und Ressourcenmonitoring, Zustandsüberwachung von Maschinen oder – etwas komplexer – auch KI-Modelle, die Anomalien erkennen oder Prozesse optimieren.

Wie gesagt: Investoren glauben an dieses Segment, so auch hier. In einer Seed-Runde haben die Gründer Alexander Krüger (CEO) und Jeremy Theocharis (CTO) mehr als fünf Millionen Euro eingesammelt.

Bekannt Investoren und Business Angel an Bord

Angeführt wird die Runde von Kompas VC, dazu kommen Carsten Maschmeyers Seed + Speed Ventures, Sustainable Future Ventures (SFV Capital) und Archimedes New Ventures.

Auffällig ist auch die Angel-Riege: Mit dabei sind etwa Jan Oberhauser, Gründer und CEO des AI-Unicorns N8n, und Jeff Hammerbacher, der Cloudera mitgegründet hat und zu den frühen Data-Science-Pionieren bei Facebook zählt.

Mit dem frischen Kapital will das Startup seine Open-Source-Plattform technisch vertiefen und breiter in den Markt tragen. UMH konnte bereits einige große Kunden gewinnen, so wie den Babynahrungshersteller Hipp, die Supermarktkette Edeka oder das Montagetechnikunternehmen Böllhoff. Parallel dazu sollen Engineering- und Go-to-Market-Teams wachsen, die Expansion in Europa soll spürbar an Tempo gewinnen.

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Allein auf weiter Flur ist UMH mit dieser Wette auf den Unified Namespace allerdings nicht. In Deutschland und Europa formiert sich ein kleines, aber wachsendes Ökosystem von Anbietern, die ebenfalls daran arbeiten, Produktionsdaten aus der Industrie in standardisierte, in Echtzeit verfügbare Strukturen zu bringen. Aus Deutschland stammt etwa i-flow, das Industrieunternehmen beim Aufbau verteilter UNS-Architekturen unterstützt.

In Bereichen wie ERP, CRM oder HR seien längst milliardenschwere Softwarekonzerne entstanden, so Niklas Hebborn, Chief Commercial Officer von UMH und ehemaliger Partner bei Frank Thelens Freigeist Capital, wo er bereits als Pre-Seed-Investor in UMH investiert hat. Im Digital Manufacturing fehle ein solcher Player noch. UMH sieht seine Chance darin, diesen Slot als Industrial-Data-Company zu besetzen.

Das ist das Pitchdeck

Wir zeigen euch exklusiv das 20-seitige Pitchdeck von United Manufacturing Hub, mit dem das Industrial Startup seine Seed-Finanzierungsrunde sichern konnte. Weitere Pitchdecks anderer Startups findet ihr hier.  

United Manufacturing Hub



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3.568 neue Startups und weniger Insolvenzen


Startup Verband und Startupdetector haben nachgezählt, wie viele Neugründungen es gab, wo in Deutschland und was die so machen. Trotz Rezession war 2025 ein Rekordjahr.

3.568 neue Startups und weniger Insolvenzen

Mit im Schnitt 335 Neugründungen pro Monat war das zweite Halbjahr 2025 besonders stark.
Kentaroo Tryman/ Getty

Alle haben genug von irgendwelchen Jahresrückblicken – aber ein letzter Blick zurück auf 2025 lohnt sich: Gemeinsam haben der Startup Verband und Startupdetector für ihren Next Generation Report 2025 durchgezählt und festgestellt, dass noch nie so viele Startups in einem Jahr in Deutschland gegründet wurden wie in den vergangenen 12 Monaten.

Gründungsrekordjahr

Um ganz genau zu sein waren es 3.568 neue Jungfirmen und damit 29 Prozent mehr als im Vorjahr 2024. Auch das bisherige Gründungsboomjahr 2021 (Corona, alle wollen alles mit Digitalisierung) wurde damit übertroffen (da waren es 3.196 Neugründungen). Mit im Schnitt 335 Neugründungen pro Monat war das zweite Halbjahr 2025 besonders stark.

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Diese 9 deutschen Startups haben 2025 die meisten Millionen eingesammelt

Zugleich hatte die Startup-Szene 2025 rund 11 Prozent weniger Insolvenz zu vermelden als im Vorjahr. Insbesondere die B2C-Branchen Food und eCommerce erholen sich langsam, wie der Bericht zeigt. Mehr Insolvenzen als im Vorjahr gab es hingegen in den Bereichen Software und Medizin.

Quelle: Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland; Januar – Dezember 2025; Startup Verband & Startupdetector

Quelle: Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland; Januar – Dezember 2025; Startup Verband & Startupdetector
Gründerszene

Der Süden liegt vor dem Norden

Startup Verband und Startupdetector haben sich die Zahlen auch regional genauer angeschaut und festgestellt: Bayern. In Bayern hat die Zahl der Neugründung am deutlichsten zugelegt, um 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nämlich. Die Landeshauptstadt München ist – darüber würd letztes Jahr auch schon berichtet – DIE Gründungshauptstadt Deutschlands, mit einem deutlichen Vorsprung gegenüber Berlin. Pro 100.000 Einwohnern wurden in München 19,3 Startups gegründet, in Berlin hingegen nur 16,8.

Auch Nordrhein-Westfalen und Sachsen haben im Vergleich zu 2024 bei der Anzahl der Neugründungen deutlich zugelegt, nämlich um 33 Prozent (NRW) und 56 Prozent (Sachsen). In Norddeutschland ist die Gründungsdynamik deutlich schwächer als bundesweit. In Bremen (-24 Prozent) und in Schleswig-Holstein (-5 Prozent) wurde 2025 weniger gegründet als zuvor. Hamburg flog aus der Top-10-Liste der Gründungsstädte in Deutschland, landet erstmals nur auf Platz 11.

Quelle: Next Generation - Startup-Neugründungen in Deutschland; Januar – Dezember 2025; Startup Verband & Startupdetector

Quelle: Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland; Januar – Dezember 2025; Startup Verband & Startupdetector
Gründerszene

Wenig überrascht der Blick auf die Branchen, auf die sich die Neugründungen 2025 verteilen: Künstliche Intelligenz ist und bleibt DER zentrale Treiber der Gründungsdynamik der letzten Jahre, berichten die Verfasser des Reports. Die mit viel Abstand meisten Neugründungen sind im Bereich Software anzusiedeln, gefolgt von Medizin und – dann doch eine kleine Überraschung – Food auf Platz Drei. Dieses Segment hat in den zurückliegenden Jahren sehr geschwächelt und legte 2025 um 80 Prozent zu (gemessen an der Zahl der Neugründungen).

Ein Trend, der sich fortsetzen dürfte

Mit dem Anstieg der Neugründungen 2025 hat sich ein Trend fortgesetzt, der 2024 bereits begonnen hatte. Und glaubt man Unternehmern und Beobachtern des Ökosystems, dürfte er sich 2026 fortsetzen: Vor allem dank der Möglichkeiten, die KI schafft, mit weniger Ressourcen, also winzigen Teams und weniger Kapital, Firmen aufzubauen, dürfte die Anzahl der Neugründungen weiter zunehmen.

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Unlängst erst kündigte der Berliner Unternehmer und Mitgründer der Factory, Udo Schloemer, an, in den kommenden zwei Jahren bis zu 800 neue Unternehmen aufbauen und mit seinem Fonds unterstützen zu wollen. Schloemer glaubt, dass KI-Entwicklung heute viel schneller und günstiger sei als je zuvor – oft brauche man nur noch geringe Budgets, um Prototypen zur Marktreife zu bringen.



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