Connect with us

UX/UI & Webdesign

Werde dt-Mitglied und fördere den Austausch über Designthemen! – Design Tagebuch


Eine gepflegte Diskussions- und Streitkultur ist wichtiger denn je. Werde dt-Mitglied und fördere den Austausch über Designthemen! Damit das dt fortbestehen und ein Ort gepflegter Debattenkultur bleiben kann, braucht es deine finanzielle Unterstützung.

Ich möchte dafür werben, das Design Tagebuch über eine Mitgliedschaft zu unterstützen. Denn das dt ist auf finanzielle Förderung angewiesen. Derzeit wird das dt von 466 Mitgliedern unterstützt, worüber ich sehr glücklich bin. Einige dt-Leser haben ihre jährliche Mitgliedschaft in diesen Tagen gekündigt oder haben diese vor wenigen Wochen auslaufen lassen. Dies ist ein fortlaufender, fluktuierender Prozess. Vor dem Hintergrund stark rückläufiger Werbeeinnahmen bedarf es der Unterstützung seitens der dt-Community.

Die allermeisten (knapp 80 %) der mittlerweile 3.769 hier im dt veröffentlichten Beiträge sind nach wie vor frei zugänglich. Damit dies auch so bleiben kann, bedarf es einer ausreichenden finanziellen Unterstützung. Wenn dir unabhängiger Designjournalismus am Herzen liegt, dann würde ich mich sehr freuen, dich als dt-Mitglied begrüßen zu dürfen. Jedes Mitglied trägt dazu bei, dass an dieser Stelle im Netz eine gepflegte Diskussionskultur stattfinden kann und ein Diskurs im Themenfeld Kommunikationsdesign möglich ist.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern bedanken, die das dt, und damit meine Arbeit als Autor, bereits unterstützen, auch bei jenen, die dieses Medienangebot in der Vergangenheit gefördert haben, auch auf anderem Wege, etwa über Paypal oder Stripe. Mit Eurer Unterstützung, liebe dt-Mitglieder, tragt Ihr dazu bei, dass ich meine Arbeit rund um das Design Tagebuch fortführen kann.

Ganz herzlichen Dank! Eure Förderung ist essenziell. Ich weiß diese sehr zu schätzen.


nuuna Notizbuch, Quelle: nuuna
nuuna Notizbuch, Quelle: nuuna

Unter allen Lesern, die im Zeitraum 6. bis 20. Januar 2026 erstmals eine Mitgliedschaft abschließen, wird ein hochwertiges Bundle der nuuna MUT-Notizbücher (groß + klein) im Wert von 69 Euro verlost.


Weshalb das dt fördern? Das Design Tagebuch ist nicht nur Bewegungsradar für Redesigns, von Logos, visuellen Erscheinungsbildern, Markenauftritten oder Websites, sondern darüber hinaus ein Ort, an dem auch regelmäßig auf Missstände innerhalb der Kreativwirtschaft aufmerksam gemacht wird. Inakzeptable Bedingungen bei Design- und Kreativwettbewerben oder bei Ausschreibungen und Pitches, werden im dt zum Thema gemacht.

Dank fachkundiger Kommentatoren und einem von gegenseitigem Respekt geprägten Umgang findet im dt ein reger und konstruktiver Austausch über Designthemen statt. „Im dt wird nicht an Kleinigkeiten herumgenörgelt, sondern es werden konzeptionelle Fragen von Designstrategien und Webtrends erörtert und diskutiert“, hatte die Jury geschrieben, die 2009 den Grimme Online Award an das dt vergeben hat. Von Beginn an habe ich sehr viel Wert auf eine gepflegte Diskussions- und Streitkultur gelegt. Gegensätzliche, unterschiedliche Ansichten empfinde ich als Bereicherung.

Design ist mehr als oberflächliche Gestaltung. Design kann Veränderung innerhalb der Gesellschaft bewirken. Und deshalb darf im dt auch über Themen wie Kulturelle Aneignung, Nachhaltigkeit, Ethik (auch im Kontext Künstlicher Intelligenz) diskutiert und gestritten werden. Design ist aufgrund seiner politischen Dimension untrennbar mit all diesen Themen verbunden.

Wie schwierig es heutzutage ist, eine sachliche Diskussion in digitalen Kanälen und Medien zu führen, wird vermutlich jede/r schon einmal selbst erfahren haben. Das im Jahr 2006 von mir gegründete Design Tagebuch ist ein geeigneter, da von Menschenhand gestalteter, administrierter und moderierter digitaler Raum, in dem diese und weitere Designthemen beleuchtet, diskutiert und eingeordnet werden, kritisch, doch stets sachlich-fair. Und mit großer Leidenschaft.

Weitere Details zur Mitgliedschaft findest du auf der Unterstützerseite.

Kreative Momente wünscht
Achim



Source link

UX/UI & Webdesign

Human Touch schlägt KI-Generik › PAGE online


Künstliche Intelligenz ist gesetzt – doch welche Vibes und zusätzlichen Trends prägen das kreative Arbeiten im kommenden Jahr wirklich? PAGE hat Kreative und Designexpert:innen nach ihren Einschätzungen gefragt.

Human Touch schlägt KI-Generik › PAGE online Hurra, der Gegenhype ist da: Während KI weiter durchoptimiert, wächst unter Gestalter:innen und Markenexpert:innen die Sehnsucht nach dem Echten. Kreatives Handwerk, bewusste Imperfektion und menschliche Reibung werden 2026 zum Qualitätsmerkmal. Doch was bedeutet das für die Markenkommunikation? Statt maximaler Reichweite zählt Relevanz – Marken müssen Signale senden, denen Menschen vertrauen können. Das heißt: Klarheit statt Output-Masse, Community-Nähe statt Einheitslook. Parallel dazu verschiebt sich Experience Design grundlegend weg vom Gestalten einzelner Touchpoints hin zu intelligenten Systemen, die adaptiv reagieren und trotzdem human bleiben. Der zentrale Vibe über alle Entwicklungen hinweg: real und menschlich als Gegenbewegung zur KI-Glätte.

Ihre jeweilige Kreations-Perspektive auf das kommende Jahr erklären Mike Zeiler, David Link, Katja Wenger, Oliver Bohl, Sascha Idstein und Christoph Tratberger.

 

Porträt eines bärtigen Mannes mit lockigem Haar, neutraler Gesichtsausdruck vor hellem Hintergrund.Bild: ARTUS Interactive

Mike Zeiler, UX/UI Lead bei ARTUS Interactive

Design zwischen Hochglanz und Handschrift

Mit dem »Liquid Glass-Designstil« erlaubt Apple dem User-Interface-Design nun wieder mehr Inszenierung. Und plötzlich ist Effekthascherei nicht nur okay, sondern wieder begehrenswert – Apple eben. Flat Design macht damit im kommenden Jahr an einigen Stellen Platz für Tiefe, Licht und Reflektionen und verspricht eine neue Lust am »polished« Look. Spannend wird’s, wenn man das Prinzip nicht einfach kopiert, sondern weiterdenkt: Liquid Glass wirkt heute noch wie ein Versprechen mit Fußnote, denn die Accessibility-Probleme hat Apple teils mit eher unschönen Kniffen gerettet.

Als Gegenbewegung zu diesem High-Fidelity-Ästhetik-Overload und zum generischen KI-Look sehe ich persönlich den »Human Touch«: bewusst unperfekte Illustrationen, krakelige Notizen, handgemachte Texturen, kritzelige Typo – nicht als Retro-Gag und DIY-Punk-Hommage, sondern als menschliches Ausrufezeichen. Diese gezielte Unperfektheit kann in ganz unterschiedlichen Stilwelten funktionieren, von Minimalismus bis Maximalismus. Und sie kann Marken wieder etwas geben, das gerade knapp wird: Charakter, Wärme und Eigensinn.

 

Porträt eines Mannes mit kurzem Haar und dunklem Pullover vor hellem Hintergrund.Bild: cyperfection

David Link, Geschäftsführer bei cyperfection

Der Hype ist nicht KI – der Hype ist wieder Mensch

2026 wird für mich weniger von Technologien geprägt und mehr davon, wie wir Menschen wieder emotional erreichen. KI glättet alles, macht es schneller, effizienter, vergleichbarer. Der eigentliche Gegentrend: Bedeutung zurückbringen. Wir sehen, dass Marken nicht nur Sichtbarkeit brauchen, sondern eine Haltung, die als Referenz funktioniert.

Der wichtigste »Vibe« 2026: clarity creates care. Klare Marken, klare Botschaften, klare Erlebnisse, gerade wenn komplexe Branchen wie Healthcare oder MedTech unübersichtlich werden. Wir arbeiten mit Marken daran, Verhalten zu verändern. Diese Wirkung entsteht nicht durch mehr Output, sondern durch mehr Relevanz. Nicht durch mehr Automation und Performance, sondern durch mutige Entscheidungen, was man weglässt.

 

Porträt einer Frau mit blondem Haar und schwarzem Blazer, lächelnd vor hellem Innenraum mit Fenster.Bild: think moto

Katja Wenger, Gründerin & Geschäftsführerin von think moto

Experience Design muss neu gedacht werden

Experience Design stößt in seiner bisherigen Form an Grenzen. Denn wenn Erlebnisse in Echtzeit reagieren, sich kontextuell anpassen und ständig neu formieren, reicht es nicht mehr aus, einzelne Touchpoints zu gestalten.

Der Grund: Künstliche Intelligenz verändert die klassische Logik von linearen Customer Journeys grundlegend. KI macht Experiences adaptiv, situationsabhängig und einmalig. Marken reagieren, lernen und entwickeln sich weiter.

Für Marken geht damit ein Paradigmenwechsel einher: Weg vom Design einzelner Erlebnisse hin zum Aufbau intelligenter Experience-Systeme, die über Räume, Medien und Momente hinweg funktionieren. Kreativität verschiebt sich dabei von der Form zur Haltung, vom Interface zur Systemlogik.

Der Kreativtrend 2026 ist daher kein neuer Stil und kein neuer Kanal. Er ist ein neues Verständnis von Experience Design – human first. AI-backed.

 

Porträt eines Mannes mit rasiertem Kopf und schwarzem Shirt vor Bürohintergrund mit roten Linien.Bild: Triplesense Reply

Oliver Bohl, Geschäftsführer von Triplesense Reply

Marken müssen Signale senden, denen Menschen vertrauen (können)

Ganz selbstverständlich denken wir inzwischen »AI-first«, wenn es darum geht, komplexe Projekte zu realisieren. Den eigentlichen kreativen Unterschied macht aber weiterhin die menschliche Fähigkeit, Ambivalenzen auszuhalten, Haltung zu zeigen und kulturelle Spannungen in starke Bilder, Services und relevante Experiences zu übersetzen. Ergo gilt human-first im Experience-Design.

Für Marken ergeben sich dadurch drei Vibes:

Erstens verschiebt sich der Fokus von kurzlebigen Impulsen hin zu langfristigen Signalen. Marken, die dauerhaft relevant bleiben wollen, müssen nicht perfekt sein, sondern nahbar, verletzlich und ehrlich.

Zweitens wandert Kreativität dorthin, wo echte Beziehungen entstehen: weg von der klassischen Kampagne hin zu kuratierten Räumen, gemeinsamen Projekten sowie Kund:innen als Co-Gestalter der Marke.

Drittens werden Vertrauen und Wahrhaftigkeit zur härtesten Währung in einer Welt voller synthetischer Inhalte. Mit klarer Haltung zu Transparenz und zu einem verantwortungsvollen Einsatz von KI.

Zugleich glaube ich an eine neue Form von »Humanizing Digital«: phygitale Experiences, die sich nicht nach Technologie anfühlen, sondern nach Nähe und Relevanz im Alltag der Menschen.

 

Porträt eines lächelnden Mannes mit Bart und weißem T-Shirt vor dunklem Hintergrund.Bild: huth+wenzel

Sascha Idstein, Creative Director Design bei huth+wenzel

Markenkommunikation: Communitynah statt massentauglich

2026 verabschieden wir uns endgültig vom Marken-Einheitslook. Der Grund: Menschen sind nicht die eine Zielgruppe, sondern Teil von (unterschiedlichen) Communities. Relevanz entsteht in Bubbles, Regionen und Mikro-Kulturen mit eigenen Codes, Tonalitäten und Ästhetiken. Der (Gegen-)Trend lässt sich deshalb so zusammenfassen: communitynah statt massentauglich.

Für Marken heißt das: weniger One-Size-fits-all-Kampagnen, mehr lokale Stories und Formate zum Mitmachen. Co-Creation mit Creator:innen, Partnern, Kund:innen und Teams vor Ort wird wichtiger als reine Absenderkommunikation. Es geht dabei nicht darum, Kontrolle zu verlieren, sondern sie neu zu definieren: nicht alles zentral glätten, sondern Vielfalt orchestrieren. Dafür braucht es klare Leitplanken, die Adaptionen erlauben, und ein Content-System, das schnell, konsistent und dialogfähig ist. Am Ende gewinnt 2026, wer zuhört, Resonanz ernst nimmt und ein Mosaik aus vielen passenden Inhalten baut, das zusammen ein glaubwürdiges Ganzes ergibt.

 

Porträt eines Mannes mit Brille und Bart, lächelnd vor unscharfem Bürohintergrund.Bild: Roman Klis

Christoph Tratberger, Executive Creative Director bei Roman Klis

Real + Human: Warum kreatives Handwerk Marken stärkt

Für uns als Brand-Building-Agentur gibt es verschiedene Wachstums-Formeln, mit denen Marken entgegen den Rahmenbedingungen in Polykrisen-Zeit wachsen. Eine der wichtigsten für mich lautet »Real + Human«: Menschen sehnen sich mehr denn je nach dem Echten, nach menschlichen Verbindungen, sie suchen den Kontakt mit Materie, Haltung und Reibung. Auch, wenn andernorts weiterhin AI-Weihnachtstrucks durchs Land fahren: das Echte wird zum neuen Premium. Die Wasserfarbkästen, Tuschefedern und Marker sind zurück auf den Schreibtischen und kreatives Handwerk bereichert viele Projekte.

Wir Kreative bringen so neue Ideen hervor, die sich dem generischen KI-Look entziehen. Von diesen sichtbaren Eigenheiten und kleinen Imperfektionen profitieren wiederrum Marken, denn sie schaffen Profil und Wert.

Eine spannende Entwicklung, auf die ich mich im kommenden Jahr freue!

 



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

BMW Alpina mit neuem Markendesign – Design Tagebuch


Mit der Übertragung der Alpina Markenrechte zum 1. Januar 2026 beginnt die Einführung von BMW ALPINA als eigenständige exklusive Marke im Verbund der BMW Group. Während der Name die Zugehörigkeit zur BMW-Gruppe unterstreicht, betont das Markendesign samt neu geschaffenem Typologo die Eigenständigkeit.

ALPINA wurde 1965 von Burkard Bovensiepen in Buchloe (Bayern) gegründet. Das Unternehmen ist ein registrierter Automobilhersteller, der Fahrzeuge auf Basis von BMW-Modellen entwickelt und fertigt. Im Jahr 2022 erwarb die BMW Group die Markenrechte an ALPINA. Ab Ende 2025 wird die Marke Alpina, nach jahrzehntelanger Kooperation mit BMW, vollständig in den BMW-Konzern integriert. Der Standort Buchloe bleibt weiterhin für die Fahrzeugentwicklung sowie den Service- und Ersatzteilbereich zuständig.

Das neu geschaffene Markendesign soll das historisches Erbe der Marke BMW Alpina in die Zukunft führen, wie es in einer von der BMW-Gruppe veröffentlichten Pressemeldung heißt.

Auszug der Pressemeldung

Die BMW Group ist sich angesichts der langen Geschichte der Marke ihrer großen Verantwortung bewusst und entschlossen, mit BMW ALPINA ein neues Kapitel zu schreiben und den anspruchsvollen Erwartungen gerecht zu werden. Einen ersten Hinweis darauf gibt die neu entwickelte Wortmarke. Sie präsentiert sich klar, ruhig und selbstbewusst. Zentral am Heck platziert unterstreicht sie die Eigenständigkeit der neuen exklusiven Marke und ihre Souveränität innerhalb der BMW Group. Gezielt orientiert sie sich an der asymmetrischen Form des Markenschriftzugs aus den 1970er Jahren. Mit ihrer feinen und modernen Gestaltung verbindet sie Historie und Zukunft.

BMW Alpina Logo – vorher und nachher, Bildquelle: BMW, Bildmontage: dt
BMW Alpina Logo – vorher und nachher, Bildquelle: BMW, Bildmontage: dt

Puristisches Typologo statt chrome-glänzendes Autoemblem – das neue Logo von BMW Alpina beschreibt im Visuellen einen vollständigen Neuanfang. Die betont breit laufenden Versalien zeichnen sich durch einen großen Strichstärkenkontrast aus – Stilmerkmale, die Exklusivität kommunizieren sollen. Die beiden im oberen Bereich abgeflachten A verleihen der Wortmarke eine technische Note.

Statt alpina-automobiles.com dient nun die Domain bmwalpina.com als zentrale digitale Präsenz der Marke BMW Alpina. Der Webauftritt wurde bereits angepasst, befindet sich derzeit allerdings in einem Interim-Status.

Anfang 2025 wurde für Alpina unter der Registriernummer 3020251009437 ein kreisrundes Signet Markenschutz beim Deutschen Patentamt angemeldet. Ob dieses Signet auch im Rahmen des künftigen Markenauftritts von Alpina zum Einsatz kommen wird, ist derzeit noch offen.

Mediengalerie

 

Weiterführende Links



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Pentagram rebranded Yale Engineering › PAGE online


Yale Engineering der gleichnamigen Elite-Universität steht für innovative Forschung, für neueste Technologien – und das jetzt mit einer neuen Identity von Pentagram, die ganz auf einen Schrägstrich setzt – und auf Bewegung.

Das könnte dich auch interessieren



Source link

Weiterlesen

Beliebt