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AI Overviews für Gmail: AI Inbox und Co. kommen


Gemini zieht somit in die Mail Experience Googles ein – mit einer neuen KI-Inbox, einer KI-gestützten Suche und erweiterten Schreib- und Korrekturfunktionen. Einige dieser KI-Funktionen waren bisher nur in kostenpflichtigen Abos verfügbar; Google rollt sie jetzt für alle Nutzer:innen aus. Dazu gehören Zusammenfassungen von Mail-Verläufen, Schreibhilfen und kontextbasierte Antwortvorschläge.

Google betont, dass die KI ausschließlich mit den eigenen E-Mails arbeitet. Inhalte werden laut Unternehmen nicht zum Training der Basismodelle genutzt, sondern nur innerhalb des persönlichen Posteingangs verarbeitet. Ein von Google veröffentlichtes Video zeigt, wie der neue KI-Posteingang und die KI-Suche funktionieren.

Gmail startet mit KI-Posteingang und neuen AI Overview in die Gemini-Ära, © Google und Google Workspace

Google Gemini 3 Flash ist da und wird zum Default Model der Suche

dunkler Hintergrund, Gemini-Logo mit buntem Stern, Gemini 3 Flash-Schriftzug
© Google

Ein Posteingang, der dir sagt, was wichtig ist

Der wohl größte Einschnitt ist die neue AI Inbox. Statt einfach nur neue E-Mails anzuzeigen, hebt Gmail künftig hervor, wo konkret Handlungsbedarf besteht. Wie auf der Abbildung zu sehen ist, begrüßt dich der Posteingang nicht mehr mit einer langen Liste ungelesener Mails, sondern mit einer priorisierten Übersicht deiner nächsten Aufgaben.

Gmail KI-Posteingang mit priorisierten Aufgaben und zusammengefassten E-Mails.
Der neue KI-Posteingang von Gmail priorisiert Aufgaben und fasst relevante E-Mails automatisch zusammen. © Google

Im Abschnitt mit vorgeschlagenen Aufgaben fasst Gmail E-Mails zusammen, bei denen etwas zu tun ist, etwa eine bald fällige Rechnung, eine Terminbestätigung oder eine offene Rückmeldung. Darunter erscheint ein Bereich mit Themen, die du nachholen solltest. Dort landen Status-Updates wie Lieferbestätigungen, Rückgaben oder neue Dokumente, automatisch sortiert nach Kategorien wie Käufe oder Finanzen.

Der Posteingang wird damit zur täglichen Aufgabenübersicht. Ob Rechnungen, Lieferstatus, Rückmeldungen oder offene To-dos – Gmail soll priorisieren, bevor Nutzer:innen überhaupt klicken müssen. Google deutet bereits an, dass der KI-Posteingang perspektivisch auch Daten aus anderen Diensten einbeziehen könnte.

Wer den klassischen Posteingang behalten möchte, kann den KI-Tab jederzeit deaktivieren. Der breite Roll-out ist für die kommenden Monate geplant, zunächst testet Google die neue Ansicht mit ausgewählten Nutzer:innen.

Mails finden, ohne danach zu suchen: Weitere neue Gmail Features im Überblick

Mit den neuen AI Overviews in der Gmail-Suche verabschiedet sich Google von der klassischen Stichwortsuche. Statt einzelne Begriffe erraten zu müssen oder lange Mail-Verläufe zu öffnen, können Nutzer:innen ihren Posteingang künftig mit natürlichsprachlichen Fragen durchsuchen. Gemini analysiert dabei ausschließlich die eigenen E-Mails und erstellt oben im Suchergebnis eine Übersicht, die die relevanten Informationen kompakt zusammenfasst.

Google beschreibt das Prinzip ähnlich wie bei den AI Overviews in der Web-Suche. Doch im Gegensatz zu den AI Overviews im Web greift Gemini in Gmail nicht auf externe Quellen zu, sondern ausschließlich auf den persönlichen Posteingang. Die Zusammenfassungen von E-Mail-Verläufen werden ab sofort schrittweise kostenlos für alle Nutzer:innen ausgerollt. Die erweiterte KI-gestützte Fragesuche startet zunächst für Abonnent:innen von Google AI Pro und Ultra.

Ebenfalls neu ist Proofread, Gmails integrierte Korrekturfunktion für E-Mails. Sie analysiert Entwürfe direkt im Posteingang und schlägt verständlichere Formulierungen vor, kürzt verschachtelte Sätze, empfiehlt Aktivform und weist auf falsche Wortwahl hin. Das funktioniert ähnlich wie bekannte Tools à la Grammarly – mit dem Ziel, dass Nutzer:innen ihre Mails direkt im eigenen Posteingang überarbeiten, statt Texte vor dem Versand in externe Tools oder etwa in ChatGPT zu kopieren. Proofread wird zunächst für Nutzer:innen der kostenpflichtigen Abos Google AI Pro und Ultra freigeschaltet.

Parallel öffnet Google mehrere KI-Funktionen, die bislang nur zahlenden Nutzer:innen vorbehalten waren. Dazu gehören Help me write zum Verfassen von E-Mails per Prompt, AI Overviews für E-Mail-Konversationen sowie kontextbasierte Antwortvorschläge, die Tonfall und Gesprächsverlauf berücksichtigen. Im Goolge Post auf Threads findest du alle neuen Features im Überblick.

Gmail im Gemini-Zeitalter

Mehr als 20 Jahre nach dem Start von Gmail beginnt nun das Gemini-Zeitalter des Produkts. Gmail zeigt Nutzer:innen E-Mails nicht mehr nur an, sondern hilft Nutzer:innen dabei, den Überblick zu behalten, schneller zu handeln und besser zu formulieren. Die neuen Funktionen fügen sich in eine Reihe jüngerer Gmail Updates ein. Erst vor Kurzem erlaubte Google Nutzer:innen, ihre Mail-Adresse zu ändern, etwa nach einer Namensänderung oder um alte Jugendsünden loszuwerden.


Google lässt User endlich peinliche Gmail-Adressen ändern





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Social-Media-Serie von Ozmoze: Kida Ramadan bringt jetzt Katjes in den Barbershop


„4-Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan wirbt jetzt für Katjes

Seit Anfang des Jahres sind viele Produkte von Katjes offiziell halal-zertifiziert. Nach dem viel beachteten Ramadan-Plakat auf arabisch setzt die Süßwarenmarke ihre Werbeoffensive bei der muslimischen Community jetzt fort – mit einer lässigen Social-Media-Kampagne um „4-Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan.

Pünktlich zum Start des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat Katjes eine bundesweite Kampagne gestartet, in deren Mittelpunkt die Halal-Zertifizierung der meisten Produkte im Sortiment steht. Das Besondere im Vergleich vergleichbaren Werbungtreibenden: Der Süßwarenhersteller betrachtet die Zertifizierung nicht einfach als Produkt-Update, sondern als strategischen Schritt hin zu kultureller Relevanz.

Das Unternehmen, das sich seit Jahren eindeutig zu Themen wie Tierwohl, Diversität und gesellschaftlicher Verantwortung positioniert, will mit der neuen Zertifizierung sein Werteversprechen erweitern: „Für uns ist Halal kein Trend, sondern ein klares Signal für Inklusion“, betont Carlotta Ruvo, Brand Managerin bei Katjes. „Wir wollten diesen Schritt sichtbar machen, aber auf eine Art, die authentisch ist und nicht erklärend.“ Anders formuliert: Katjes will sich nachhaltig einer Community öffnen, die im deutschen Werbekontext häufig stereotyp oder rein saisonal adressiert wird, und es künftig offensiv anders und besser machen.
Nach dem pinken Ramadan-Plakat in arabischer Sprache, das schon jetzt für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, zündet Katjes jetzt die nächste Stufe, die insgesamt für noch deutlich mehr Buzz und Reichweite sorgen dürfte – und das nicht nur bei Muslimen. Gemeinsam mit der Berliner Agentur Ozmoze, die auf Popkultur und Social-Media-Kommunikation spezialisiert ist, hat die Marke eine Serie im Vertikalformat für Instagram und TikTok entwickelt, in deren Mittelpunkt ein Barbershop in Berlin steht, in dem es neuerdings aufgrund der Halal-Zertifizierung auch Katjes-Produkte gibt. Chef des Ladens ist kein Geringerer als Kida Khodr Ramadan, der durch seine Rolle als Tony Hamady in der preisgekrönten Clan-Serie „4 Blocks“ berühmt wurde.
In den kurzen Folgen der Serie, die ab sofort zu sehen ist, bringt Ramadan die Katjes-Welt in seinen Barbershop in Berlin. Das bedeutet: Plötzlich wird das zuvor stark maskuline Umfeld mit harter Attitüde aufgeweicht und die Markenfarbe Pink nimmt eine deutlich prominentere Rolle ein. In jeder Episode fällt dazu der Signature-Satz des 49-jährigen Schauspielers: „Was guckst du? Katjes ist jetzt halal.“
„Wir wollten keinen Ramadan-Spot drehen, sondern ein Format schaffen, das in die Timeline gehört“, sagt Viktoria Renner, Co-Founderin der verantwortlichen Agentur Ozmoze. „Kida Ramadan steht in seiner Rolle als Toni Hamady aus der Serie ‚4 Blocks‘ für ein stark codiertes Männlichkeitsbild. Katjes wiederum wird als feminine Marke wahrgenommen. Uns hat genau diese Spannung interessiert. Die Kampagne spielt mit dieser Reibung, ohne sie aufzulösen. Männer greifen selbstverständlich zur pinken Tüte. Der Barbershop wird zum kulturellen Raum, in dem Zugehörigkeit, Haltung und Veränderung neu verhandelt wird.“
Ozmoze betreut Katjes seit rund einem Jahr im Bereich Social Media mit einem Content-First-Ansatz. Bei der neuen Barbershop-Serie um Kida Ramadan setzt man dazu auf Wiedererkennbarkeit, Catchphrases, die Meme-Potenzial haben und will kulturelle Räume besetzen, bevor sie werblich wirken, so die Agentur. Die klassische Markenkommunikation des Süßwarenherstellers wird von der Customized Agency Antoni Jellyhouse betreut, die auch das Ramadan-Plakat entwickelt hat.



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TTPA und Plattformpraxis: Warum Marketer gesellschaftsnahe Kampagnen neu aufstellen müssen


Seit Oktober 2025 gilt die neue EU-Verordnung über Transparency and Targeting of Political Advertising. Sie soll politische Werbung transparenter machen, sorgt aber vor allem für Verunsicherung. Denn: Immer mehr Plattformen werten Themen wie Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung seither als „politisch“. Was das für Marken bedeutet, erläutert Yasmin Bevz, Performance Marketing Manager bei Weischer Connect.

Seit Oktober 2025 gilt die EU-Verordnung über Transparenz und Targeting politischer Werbung (TTPA). Damit reagiert die EU auf Skandale wie Cambri

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Marketing vs. Fake News: Xavier Naidoo, Lay’s und die Folgen: Zeit, gegen die Lügenindustrie zu kämpfen


Xavier Naidoo bei einem Konzert im Januar 2026 in Berlin in Berlin

Wir leben in einer Zeit, in der gefühlt alles gesagt werden kann, solange es nur Aufmerksamkeit in der Attention Economy bringt. In diesem Kampf um die Wahrheit versagen die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit immer öfter. Denn sie berücksichtigt nicht die wirtschaftliche Logik der Fake News.

Eigentlich hatte man ja gehofft, dass die Möglichkeiten des offensichtlichen Unsinns endgültig ausgeschöpft waren, als Donald Trump w&a

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