Diese Einstellung verlängert die Akkulaufzeit eures Google-Smartphones
Google führt eine neue Methode ein, um unter Android 16 mehr aus dem Akku herauszuholen. Durch die Aufteilung der adaptiven Netzwerkeinstellungen in zwei granulare Kippschalter erhalten Android-Nutzer mehr Kontrolle über ihre Verbindungseffizienz. Und so funktioniert’s.
Android hat in den letzten Iterationen zahlreiche Verbesserungen der Akkulaufzeit eingeführt. Einige dieser Funktionen sind vielleicht unter dem Radar durchgerutscht, und eine der wirkungsvollsten ist die adaptive Konnektivität. Mit dem letzten Android 16-Update hat diese Funktion ein bedeutendes Upgrade erhalten, das sich jeder Nutzer genauer anschauen sollte.
Die adaptive Konnektivitätsfunktion wurde mit Android 11 eingeführt und hat sich seitdem zu einem wirkungsvollen Werkzeug für mobile Nutzer entwickelt. In erster Linie verwaltet sie die Konnektivität, indem sie bei Bedarf auf ein stabileres Mobilfunknetz umschaltet. Außerdem wird automatisch auf Wi-Fi umgeschaltet, wenn die Mobilfunkdaten deaktiviert sind, und andersherum.
Nachdem sie jahrelang als eine einzige, einheitliche Funktion diente, hat sie nun ein bedeutendes Upgrade erhalten. Diese Entdeckung wurde in der neuesten Android 16 QPR3 beta gemacht, die derzeit für geeignete Pixel-Geräte getestet wird, und wurde zuerst von einem Reddit-Nutzer über 9to5Googleveröffentlicht.
Verlängern Sie die Akkulaufzeit Ihres Android-Telefons
Wie im aktualisierten Dashboard zu sehen ist, bietet die Funktion jetzt zwei verschiedene Umschaltmöglichkeiten: automatischer Wechsel zum mobilen Netzwerk und Netzwerk für Akkulaufzeit optimieren. Diese Optionen ersetzen den bisherigen Schalter für die adaptive Konnektivität, der weiterhin in den Netzwerk- und Interneteinstellungen zu finden ist. Darüber hinaus hat Google klare Beschreibungen hinzugefügt, die die spezifische Funktion jedes Schalters erklären.
Die aktuelle Funktion „Adaptive Konnektivität“ (links) im Vergleich zu den neuen Kippschaltern (rechts). Bildquelle: 9to5Google / Edit by nextpit
Mit der ersten Option wechselt man automatisch zu einem zellularen oder mobilen Netzwerk, wenn Wi Fi Konnektivität nicht verfügbar ist, um eine nahtlose Verbindung zu gewährleisten. Die zweite Option dient dazu, automatisch die effizienteste Netzwerkverbindung zu wählen, um die Akkulaufzeit insgesamt zu verlängern.
Durch die Aktivierung dieses zweiten Schalters kann die Akkulaufzeit von Android-Geräten verlängert werden, indem das WiFi- oder Mobilfunknetz mit der stabilsten oder stärksten Signalstärke bevorzugt wird. Auf diese Weise bleibt das System effizienter, als wenn es eine Verbindung mit schwachen oder schwankenden Signalen aufrechterhält.
Warum ihr diese Funktion aktivieren solltet
Glücklicherweise ist die adaptive Konnektivität in neueren Android-Versionen standardmäßig aktiviert. Auch in der neuesten Android 16 QPR3-Beta sind beide neuen Schaltflächen standardmäßig aktiviert. Ihr könnt auch nur die Funktionen aktivieren, die ihr für wichtiger haltet.
Was die Geräteunterstützung angeht, so sollte diese aktualisierte Konfiguration auf dem Pixel 6 und neueren Geräten verfügbar sein. Diejenigen, die derzeit nicht im Beta-Programm angemeldet sind, müssen jedoch auf das endgültige öffentliche Update warten. Diese granulare Kontrollebene ist etwas, das andere Hersteller, die das Standard-Android-Betriebssystem oder ein ähnliches System verwenden, in Zukunft in Betracht ziehen sollten.
Während angepasste Android-Versionen wie Samsungs One UI und Xiaomis HyperOS vergleichbare Batteriesparfunktionen bieten, ist Googles jüngste Implementierung deutlich unkomplizierter. Die oben genannten Marken könnten sich davon eine Scheibe abschneiden und ähnlich einfache Funktionen anbieten.
Welche Funktionen nutzt ihr auf euren Geräten, um die Akkulaufzeit zu verbessern? Sagt es uns in den Kommentaren.
Dieser Fantasy-Kracher ist absolut wild – heute kostenlos schauen
Gute Fantasy-Filme sind Mangelware. In den vergangenen Jahren gelang es nur wenigen Titeln, die Zuschauer zu überzeugen. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Fantasy-Film plötzlich mit herausragenden 92 von 100 Prozent bewertet wird. Heute könnt Ihr ihn Euch kostenlos im Free-TV anschauen.
Fantasy steckt in einer Krise. Nicht etwa, weil keine Filme und Serien mehr produziert werden. Sondern viel eher, weil diese bei Fans so gar nicht gut ankommen. Da wären beispielsweise die beiden Serien „The Witcher“ und „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“. Beide basieren auf extrem beliebten Franchises, beide werfen die Lore komplett über den Haufen und beide sind den Fans geradezu verhasst. Nur wenige Fantasy-Filme können heutzutage überzeugen. Doch unmöglich ist es nicht. Das beweist der 2023 erschienene Streifen „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“. Heute Abend läuft er kostenlos im Fernsehen.
Fantasy-Fans lieben diesen Film
Wer sich noch an die alten und nur mittelprächtigen Dungeons-&-Dragons-Filme erinnert, der sei beruhigt: Bei dem neuen Streifen handelt es sich keinesfalls um eine Fortsetzung und auch nicht um eine Neuinterpretation. Stadtessen erwartet Fantasy-Fans eine gänzlich neue Handlung mit sehr viel Humor. Eine Fantasy-Komödie, also. Gewagt, doch die Rechnung der beiden Regisseure John Francis Daley und Jonathan Goldstein ging vollends auf. In jeder Hinsicht, außer vielleicht der finanziellen. Hier schlug sich der Streifen mit einem Budget von 150 Millionen US-Dollar und einem Einspielergebnis von rund 205 Millionen US-Dollar nicht allzu gut. Was man von den Kritiken nicht sagen kann.
Auf Rotten Tomatoes erhielt „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ stolze 91/100 Prozent von den Kritikern und fantastische 92/100 Prozent von den Zuschauern. „Überraschenderweise richtig gut“, fasst ein Nutzer zusammen. Während viele andere den Humor und den Cast loben.
Apropos Cast, dieser kann sich tatsächlich absolut sehen lassen. Mit von der Partie sind unter anderem Chris Pine („Star Trek“), Michelle Rodríguez („The Fast and the Furious“), Hugh Grant („Notting Hill“), Bradley Cooper („Hangover“) und Justice Smith („Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“).
Heute Abend im Free-TV
Die Handlung des Films lassen wir an dieser Stelle bewusst aus. Denn diese schlängelt sich wie eine betrunkene Schlange von einem witzigen Moment zum anderen – nicht jedoch, ohne relevant zu bleiben. Wer vorab mehr erfahren möchte, kann einen Blick auf den offiziellen Trailer werfen:
Externen Inhalt erlauben
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Ansonsten läuft „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ noch heute, am Samstag, den 21.03., zwischen 20:15 und 23:00 Uhr auf ProSieben.
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Preis explodiert: Dieses Streaming-Abo wird 30 Prozent teurer
In seinem Leserartikel: OneXPlayer SuperX Tablet mit AMD 395+ widmet sich Community-Mitglied Haldi der Frage, wie sich AMDs größte APU in Form eines Tablets schlägt. Immerhin handelt es sich um die stärkste iGPU, die derzeit auf dem Markt ist.
Vorgeschichte
Der Nutzer hatte schon immer einen Fimmel für die Tablet-Sparte, vom langsamen Asus Transformer Book mit Dual-Core CPU und Windows 8 ging es zu einem Surface Pro 3 mit ursprünglich Windows 8.1. Dank Haswell etwas schneller, aber heutzutage natürlich veraltet.
In den letzten Jahren kam kein Produkt auf den Markt, das den Spieltrieb von Haldi entfesselte: „Jedenfalls gab es in den letzten paar Jahren so gut wie keine Tablets mit AMD Chips drin. Und die Intel Chips waren halt einfach Müll.“
Was liegt da näher, als sich ein Tablet mit AMDs aktuell größter iGPU zuzulegen? Immerhin dürfte es sich nicht nur um eine der größten Leistungssteigerungen der letzten Jahre, sondern allgemein eines der stärksten Tablets der letzten Zeit handeln.
Das Tablet
Dieses ist mit 13 mm relativ kompakt, wenn bedacht wird, dass sich in der CPU nicht nur 16 Kerne, sondern auch eine 40 CU starke Grafikeinheit verbirgt, die theoretisch bei einer Standard-TDP von 55 W arbeiten. Zum Vergleich, eine der schnellsten Mobil-CPUs von AMD, der Ryzen 9 9955HX begnügt sich mit 2 CUs in der Radeon und ist damit bei Spielen auf eine diskrete Grafikeinheit angewiesen.
Links: Stromeingang, 3.5mm Klinke, MicroSD-Slot und MiniSSD-Slot (Bild: Haldi)
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Rechts: USB A, 2x Typ C, HDMI, Lautstärketasten und den Turboknopf für das OSD (Bild: Haldi)Oben: Powerbutton und Lüftungsschlitze (Bild: Haldi)Tastatur (Bild: Haldi)
Der Lieferumfang
Im Lieferumfang befinden sich zwei Hüllen, ein Ladegerät inklusive Schachtel und die Tastatur.
Zum Ladegerät kann nicht viel gesagt werden.
Das Ladegerät hat nen XT60 Adapter und geht auf proprietary 5.5mm oder isowas.. habs nicht nachgemessen.
Auch wenn das Ladegerät 240W hat, Die es über XT60 mit 20V12A auch ausgeben kann hab ich noch nie mehr als 125W gemessen.
Es kann alternativ auch über USB Typ-C Geladen werden! Allerdings nur mit 60W…. in der Theorie…
Haldi
Die Leistung
In einigen Benchmarks zeigt sich die Limitierung im Tablet-Format. So kann ein Lenovo Legion Pro 5 im Cinebench 2026 mit einem Ryzen 9 9955HX im Multi-Thread-Test 8.074 Punkte und im Single-Thread-Test 527 Punkte erreichen.
Das OneXPlayer erreicht hier, als Variante mit Luftkühlung, 6.604 und 436 Punkte.
Die Vorgänger-CPUs Ryzen 9 8945HX und Ryzen 9 7945HX erreichen hier jeweils 7.286 und 463, sowie 6.202 und 432 Punkte, jeweils ebenfalls in einem Legion Pro 5.
Das sind für die baulich bedingten Begrenzungen keine schlechten Werte.
Ryzen Ai Max +395 im Cinebench Test (Bild: Haldi)Ryzen 9 9955HX im Cinebench TestRyzen 9 8945HX im Cinebench TestRyzen 9 7945HX im Cinebench Test
Im UL 3DMark Benchmark und dem Steel Nomad Light sowie Steel Nomad liegt die Radeon 8060S bei 9.801 und 2.036 Punkten. Eine RTX 3050 mit 8 GB und einem Core i3-10105 (4C/8t) erbringt hier 6.355 und 1.337 Punkte.
Wird eine aktuelle RTX 5070 Laptop mit 8 GB und einem Ryzen 9 8945HX genommen, stehen hier am Ende des Tages 13.868 und 3.019 auf dem Zähler.
Eine Radeon RX 6500 XT, ebenfalls in einem Core i3-10105 System, liegt im Steel Nomad mit 910 Punkten deutlich zurück.
Da gerade die mobilen Begleiter nicht immer unter voller Last und damit hoher Lautstärke betrieben werden, hat Haldi selbstverständlich auch noch Tests mit verringerter TDP laufen lassen.
Die Spezifikationen im Vergleich zur Konkurrenz
Da der Ryzen Ai Max +395 in dieser Konfiguration in der Computerwelt, abgesehen von den Konsolen Chips der aktuellen PlayStation und Xbox, doch eher die Ausnahme darstellt, werden hier noch einmal die einzelnen Daten, auch im Vergleich zu anderen CPUs und GPUs, aufgeführt.
Mobile CPUs im Vergleich
Obwohl der Ryzen Ai Max zusätzlich 40 CUs der Radeon iGPU integriert hat, ist zum Beispiel der Basistakt höher als beim konzerneigenen Konkurrenzprodukt Ryzen 9. Beide nutzen auch dieselbe Zen 5 Architektur, sowie den 4 nm Prozess von TSMC.
Daten von 8060S, RTX 4060 und RTX 5060
Da AMD im mobilen Sektor mit diskreten Grafikkarten so gut wie nicht mehr vertreten ist, sind nur die beiden Konkurrenzprodukte von Nvidia, die GeForce RTX 4060 und 5060 im Vergleich aufgeführt.
Der ausführliche Testbericht, mit unterschiedlichen TDP-Stufen, inklusive Videos mit der Lautstärke der Lüfter, findet sich im Leserartikel: OneXPlayer SuperX Tablet mit AMD 395+.
Ebenfalls wurde die Performance gemessen, wenn das Tablet nicht über das herkömmliche Ladegerät, sondern über USB-C betrieben wird.
Auch hat Haldi das Tablet unter Linux getestet.
Feedback und Hinweise ausdrücklich erwünscht
Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zum Leserartikel sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie im entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungsberichten werden gerne entgegengenommen.
Die letzten sieben vorgestellten Lesertests im Überblick:
Mercedes MB. Drive Assist Pro Level 2++ im CLA ausprobiert
Deutsche Autohersteller wie BMW und Mercedes-Benz haben ihre Level-3-Ambitionen vorerst aufgegeben. Bei Mercedes liegt der Fokus derzeit auf dem „Level 2++“ und dem MB. Drive Assist Pro. ComputerBase konnte das auf Nvidia-Hard- und Software laufende System im Rahmen der GTC 2026 erleben. Im zweiten Quartal soll die Beta starten.
Beta für US-Kunden im zweiten Quartal
Der MB. Drive Assist Pro wird seit Ende letzten Jahres für den aktuellen CLA in China angeboten. Im Verlauf des zweiten Quartals dieses Jahres soll für interessierte Kunden in den USA eine Beta des Assistenzsystems angeboten werden. Das ist ungewöhnlich für einen Hersteller wie Mercedes, der Kunden bislang immer erst das fertige Produkt anbieten wollte. Beim MB. Drive Assist Pro wird diesmal aber ein anderer Weg eingeschlagen, der Parallelen zu den Beta-Releases für Tesla-Kunden erkennen lässt.
3.950 US-Dollar für drei Jahre Laufzeit
Mercedes bietet den MB. Drive Assist Pro in den USA bereits zum Verkauf an. Wer einen CLA 250+ zum Basispreis von 48.600 US-Dollar konfiguriert, kann das Assistenzsystem als Sonderausstattung für 3.950 US-Dollar hinzufügen. Das Extra kommt mit einer Laufzeitbeschränkung von drei Jahren, was es im Anschluss kosten wird, ist bislang nicht bekannt. Für die voraussichtlich Anfang 2027 geplante Markteinführung in Deutschland stehen entsprechende Details ebenfalls noch aus.
Mercedes-Benz CLA mit MB. Drive Assist Pro
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Für was stehen die zwei Pluszeichen?
Zur Probefahrt durch die Innenstadt von San Jose war gleich eine der ersten Fragen der Redaktion, für was die zwei Pluszeichen bei „Level 2++“ stehen. L2+ ist eine inoffizielle Bezeichnung, die bislang für leistungsfähigere Assistenzsysteme nach Level 2 genutzt wurde, um sich vom klassischen L2 abzusetzen. Der Autobahnassistent von BMW ermöglicht zum Beispiel freihändiges Fahren auf Autobahnen bis 130 km/h und Spurwechsel nur mit Blickbestätigung. Das Verkehrsgeschehen muss vom Menschen überwacht werden, Nebentätigkeiten sind im Gegensatz zum Level 3 (Test) untersagt.
Level 2++ für Highway und Stadt
Nvidia erklärte „Level 2++“ folgendermaßen: Demnach stehe das erste Pluszeichen für das assistierte Fahren auf dem Highway und das zweite Pluszeichen für das assistierte Fahren in der Innenstadt. Das urbane Szenario ist für Hard- und Software das deutlich anspruchsvollere. Diese Erweiterung auf die Stadt will Nvidia mit der Bezeichnung zusätzlich hervorheben.
Nvidia Drive AGX Orin und Alpamayo
Mercedes setzt für den MB. Drive Assist Pro auf Technologie von Nvidia, einerseits Drive AGX Orin für die Hardware und andererseits Alpamayo für die Software, Nvidias Familie offener Vision-Language-Action-Modelle, Simulations-Tools und Datensätze für autonome Fahrzeuge. Das Assistenzsystem läuft einem einzelnen Orin mit 254 TOPS, auch wenn bei Mercedes weiterhin von 508 TOPS die Rede ist. Laut Nvidia habe es mal Pläne für zwei Orin gegeben, in den Serienfahrzeugen komme aber nur ein Modul zum Einsatz. Zehn Kameras, fünf Radar- und zwölf Ultraschallsensoren sind im CLA verbaut.
GIF Wahrnehmung der Umgebung im Fahrer-Display
Echtes freihändiges Fahren ist nicht erlaubt
Die Probefahrt war für rund eine Stunde durch die Innenstadt von San Jose angesetzt. Was schon nach wenigen Metern auffiel: Nvidia spricht zwar von einem Hands-free-Erlebnis, freihändiges Fahren gibt es aber selbst mit zwei Pluszeichen nicht bei Mercedes. Der MB. Drive Assist Pro verlangt aus Sicherheitsgründen weiterhin leichte Berührungen des Lenkrades, ansonsten kommt es in mehreren Eskalationsstufen zu akustischen und optischen Warnhinweisen. Das Greifen ans Lenkrad in regelmäßigen Abständen gilt auch für das Fahren auf dem Highway, was jedoch nicht Teil der Probefahrt war.
GIF Level 2++ mit Händen am Lenkrad
Der MB. Drive Assist Pro fährt sicher
Freihändiges Fahren ist mit dem Assistenzsystem zwar nicht möglich, aber durchaus sicheres Fahren. Mercedes und Nvidia haben den MB. Drive Assist Pro eher vorsichtig ausgelegt. Lieber hier und da ein paar Sekunden länger warten, eine vorhandene Lücke nicht komplett schließen, etwas früher bremsen oder doch noch mal die Umgebung checken – erst dann wird gefahren. Sicherheit geht beim MB. Drive Assist Pro eindeutig vor, das zeigte sich zur Probefahrt immer wieder. Und weil sich das Assistenzsystem „überkorrekt“ an alle Tempolimits, Stoppschilder und andere Verkehrsregeln hält, ließ sich die Probefahrt auch nicht abschließen, ohne einmal von einem ungeduldigen Fahrer angehupt zu werden.
GIF Halten und Anfahren am Stoppschild
Als ob zwei Fahrer im Auto sitzen würden
Was also bringt der MB. Drive Assist Pro an zusätzlichem Komfort und Nutzen, wenn man nicht freihändig fahren kann? Nvidia erklärt, dass dass Assistenzsystem dem Fahrer eine Reihe unterbewusst ausgeführter Aktionen abnimmt und damit entlastet. Ist das System aktiv, muss man als Fahrer seltener in die Spiegel blicken, Spurwechsel durchführen, innerhalb der Spur korrigieren oder für Bremsschwellen bremsen.
GIF Verlangsamen für Bremsschwelle
Der MB. Drive Assist Pro agiert so, also würden zwei Fahrer das Fahrzeug steuern, wobei der Mensch die Fahrt primär nur noch überwacht, aber bei der eigentlichen Ausführung in den Hintergrund rückt, während das Assistenzsystem diesen Teil übernimmt. Um Tempolimits und Verkehrszeichen muss man sich nur noch eingeschränkt kümmern, das Auto übernimmt diesen Part. Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine zeigt sich auch anhand des kooperativen Lenkansatzes von Mercedes-Benz, bei dem manuelle Lenkanpassungen jederzeit möglich sind, ohne das System zu deaktivieren.
GIF Ausweichen innerhalb der Spur
Mercedes und Nvidia arbeiten an Level 4
Eine Revolution beim assistierten Fahren ist der MB. Drive Assist Pro somit nicht, eher ein Schutzschild, das mit Hilfe zahlreicher Sensoren den Fahrer unterstützt und beschützt und dabei zugleich den Stresslevel senkt. Das ist ein sinnvoller Ansatz, der erhoffte Wow-Effekt blieb damit zur Probefahrt aber aus. Der wiederum könnte zu einem späteren Zeitpunkt folgen, denn Mercedes und Nvidia wollen in der S-Klasse gemeinsam auch das Level 4 anbieten, wie es zum Beispiel Waymo (Test) anbietet. Geplant sind Luxus-Robotaxis, die auf der Uber-Plattform angeboten werden.
GIF Abbiegen nach rechts bei roter Ampel
Bild 1 von 2
GIF Abbiegen nach links bei Gegenverkehr
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in San Jose, Kalifornien erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und fünf Hotelübernachtungen wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht.
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