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Model Council: 3 KI-Modelle gleichzeitig für die Suche nutzen
Mit dem neuen Model Council können User Suchanfragen von drei KI-Kernmodellen zugleich bearbeiten lassen und erhalten aggregierte Antworten samt Unterschieden und Diskrepanzen – sogar nebeneinander angezeigt.
Der Wettbewerb um das beste KI-Modell der Welt läuft auf Hochtouren. Google dominiert viele Touchpoints im Digitalraum mit Gemini 3.0, OpenAI hat mit GPT-5.2 – sowie dem neuen GPT-5.3-Codex für Developer – ein hochleistungsfähiges Modell parat, Mistral AI aus Europa setzt eher auf spezialisierte Modelle und Anthropic bescherte der Branche jüngst das neue Modell Claude Opus 4.6. Auch die Weiterentwicklung der KI-Suche wird mit Hochdruck umgesetzt, auf Google, ChatGPT und Co. Dabei können User mit verschiedenen Tools unterschiedliche Modelle der Tech-Unternehmen einsetzen. Bei der AI Answering Machine Perplexity können sie mit dem Model Picker ihre favorisierten Optionen auswählen. Und jetzt ermöglicht Perplexity, eine Suchanfrage gleich von drei verschiedenen Modellen zugleich bedienen zu lassen. Dafür zeichnet die neue Funktion Model Council verantwortlich.
Anthropics Claude Opus 4.6 bringt neues Leistungsniveau für agentische KI

So funktioniert das Model Council auf Perplexity
Der Name ist Programm: Das Model Council von Perplexity soll bei einer Suchanfrage in der AI Answering Machine unterschiedliche KI-Modelle als Gremium zusammenstellen. Dabei sollen die einzigartigen Eigenschaften der Modelle dafür sorgen, dass die Antwort zur Suchanfrage besonders ausgewogen ist und verschiedene Schwerpunkte aus den Modellantworten, Gemeinsamkeiten und auch mögliche Diskrepanzen bei der Darstellung aufzeigt.
Das Unternehmen erklärt, dass User fortan solche aggregierten Suchergebnisse mit nebeneinander anschauen und dabei auf die Differenzen und die unikalen Anwortbestandteile der einzelnen Modelle zugreifen.
Die Funktion erlaubt es den Nutzer:innen, ein Multi-Model-Recherche-Feature einzusetzen, das beispielsweise Claude Opus 4.6, GPT-5.2 von OpenAI und Gemini 3.0 parallel laufen lässt. Ein weiteres KI-Modell synthetisiert dann die Antworten für die User und zeigt zum Beispiel in Tabellenform, was welches Modell herausgefunden hat. Dabei werden auch konkrete Quellen als Beleg samt Quellen-Links mitgeliefert.

Der Vorteil für die Nutzer:innen soll darin liegen, dass sie nicht zwischen Modellen hin- und herwechseln müssen, um umfassende und auch differierende Antworten zu Suchanfragen zu erhalten. Zudem können sie mit dem Model Council etwaige blinde Flecken einzelner Modelle erkennen und mögliche Leerstellen bei Antworten ausfüllen lassen. Gerade Ungereimtheiten bei den aggregierten Antworten könnten als Hinweis zur weiteren Recherche relevant werden.
Perplexity schlägt vor, dieses Feature beispielsweise bei der Investmentrecherche, der Verifizierung von Informationen, komplizierteren Entscheidungen etwa beim Kauf von Produkten oder auch beim kreativen Brainstorming einzusetzen. Das Model Council kommt allerdings mit einerm Wermutstropfen daher. Denn zunächst ist es nur im Web und lediglich für Perplexity Max-Abonnent:innen verfügbar. Dieses Abonnement kostet 200 US-Dollar monatlich. Der Mobile Support wurde aber schon angekündigt.
15 ChatGPT Prompts, um 15 Stunden pro Woche zu sparen

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ADAC baut Motorsport neu auf: Claudia Wagner wird CFO und CCO der neuen ADAC Motorsport
Claudia Wagner, aktuell noch Geschäftsführerin der Agentur Deutsche Sport Marketing
Der ADAC stellt seine Motorsport-Strukturen neu auf und holt dafür Claudia Wagner als CFO und CCO an Bord. Die langjährige Chefin der DSM wird ab April 2026 die kommerziellen Motorsportaktivitäten des Clubs verantworten. Mit ihr soll die Vermarktung rund um die DTM und weitere Formate strategisch neu ausgerichtet werden.
Erst im Dezember hatte Claudia Wagner ihren Abschied von der DSM, der Deutschen Sportmarketing, kundgetan, in diesen Tagen hat der ADAC ihre Verpflich
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Page Match: Spotify lässt dich im Hörbuch weiterlesen
Mit einer neuen Funktion ermöglicht Spotify dir, ein Buch auch unterwegs nicht zu pausieren und einfach im Hörbuch nahtlos weiterzurezipieren. Page Match soll dabei unterstützen.
Ist das Hören von Hörbüchern mit dem Lesen von Büchern gleichzusetzen? Die Frage erhitzt die Gemüter in digitalen Communities wie BookTok. Klar ist: Das Rezeptionsverhalten ist anders, auch wenn der Buchinhalt der gleiche ist. Die Streaming-Plattform Spotify schafft unterdessen Abhilfe für alle, die sowohl auf Bücher, gedruckt und E-Book, als auch auf digitale Hörbücher setzen. Denn mit Page Match kommt jetzt ein Feature, das dank digitaler Scans den nahtlosen Wechsel vom einen zum anderen Medium erlaubt. Dann können User auch on the go einfach weiterhören, wenn sie einen Pageturner nicht loslassen können oder bei Heated Rivalry und Co. dranbleiben möchten.
Spotify startet Gruppen-Chats und schüttet Rekordsumme an die Musikbranche aus

So funktioniert Page Match: Spotify setzt auf Kooperation mit dem Buchmarkt
Spotify möchte Bücher an deinen Tagesablauf anpassen, damit du dich nicht so einrichten musst, dass du immer Zeit und Raum zum Lesen findest. Deshalb gibt es jetzt Page Match. Die Funktion lässt User einfach zwischen Büchern und den entsprechenden Hörbüchern auf der Streaming-Plattform hin- und herwechseln. Dabei können User in ihrem Buch oder E-Book eine Seite mit dem Smartphone scannenund via Page Match in der Spotify App genau die Stelle, an der sie zu lesen aufgehört haben, aufrufen. Von dort aus können sie quasi nahtlos im Hörbuch weiterhören, wenn sie zum Beispiel andere Pläne haben, die nicht mit dem Lesen vereinbar sind, etwa Reisen, Sport oder Kochen – und wenn das Buch so spannend ist, dass man doch weiterrezipieren möchte. Zur Nutzung des Features ist ein Scan im Buch und im Hörbuch möglich, um je von einem Medium ins andere wechseln zu können.
Die Funktion kommt bis Ende Februar zunächst für englischsprachige Inhalte in der iOS und Android App. Abonnent:innen und Audiobook+-Mitglieder können die Funktion bei ihren monatlich freien Hörbuchzeiten nutzen. Free User wiederum können es bei Hörbüchern nutzen, die sie auf Spotify gekauft haben. Zu beachten ist, dass nur vom Feature unterstützte Titel für dieses Erlebnis genutzt werden können.
Streaming soll noch wichtigerer Touchpoint für Alltagsrezeption werden
Das macht Spotify mit einem Hintergedanken: mehr User für längere Zeit auf der Plattform zu halten. 2022 führte die Plattform Hörbücher ein, um einerseits mehr User zu gewinnen und andererseits die häufigen Preiserhöhungen durch einen erweiterten Content-Katalog rechtfertigen zu können. Und hinter der engeren Verzahnung von Hörbüchern und Büchern, sowie deren jeweiliger Rezeption, steckt ebenfalls ein Geschäftsgedanke. Denn Spotify kooperiert jetzt mit Bookshop.org. Dank dieser Zusammenarbeit können User über die Spotify App physische Bücher kaufen, zum Beispiel auch jene, die ihnen als Hörbuch schon gefallen. Owen Smith, Spotifys Global Head of Audiobooks, meint:
We believe the future of reading or listening needs to be flexible and fit more seamlessly into people’s lives […].
Dabei zahlt Spotifys neue Ausrichtung auf zwei zentrale Entwicklungen ein: die Veränderung von Rezeptionsmustern der User und die langfristige Monetarisierung derselben. Auch auf Netflix, selbst für viele Adaptionen von Büchern bekannt, ist Spotify inzwischen mit Video-Podcasts vertreten.
Eine neue Ära des Hörens:
Spotify Playlists per Prompt erstellen

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Google erweitert AirDrop Support bei Android
Dateien vom Android-Handy direkt aufs iPhone schicken und umgekehrt: Google will den iOS-Android-Dateiaustausch über Quick Share schon bald für mehr User ermöglichen. EU-Vorgaben erleichtern die Öffnung, doch wie Apple langfristig reagiert, ist noch offen.
Der bislang umständliche Dateiaustausch zwischen iPhones und Google Smartphones dürfte bald der Vergangenheit angehören. Denn Google will den plattformübergreifenden Austausch über Quick Share sehr bald für noch mehr Nutzer:innen verfügbar machen.
Einige Pixel User können Dateien bereits seit Ende November vergangenen Jahres ohne Umwege mit iPhone Usern austauschen. Jetzt kündigte Google an, die AirDrop-Interoperabilität über Quick Share auf mehr Smartphones zu bringen und den Austausch zwischen Android und Apple Usern komfortabler zu machen. Das berichtete unter anderem der auf Google spezialisierte Publisher 9to5Google.
Ein kleines Tech-Wunder:
Android erhält AirDrop-Unterstützung

Nach Pixel 10 folgt der Rest: Quick Share wird breiter verfügbar
Auf einer Presseveranstaltung in Taipeh erklärte Eric Kay, Vice President of Engineering im Android Team von Google, dass die AirDrop-Kompatibilität erfolgreich getestet sei und noch 2026 auf viele weitere Android Smartphones komme. Konkrete Modelle nannte Google zwar nicht, stellte aber klar, dass man sicherlich über die Pixel-Reihe hinausgehen wolle.
Im November 2025 hatte Google mit der Pixel 10-Serie erstmals ermöglicht, Dateien direkt mit iPhones, iPads und Macs auszutauschen. Der Transfer läuft lokal, verschlüsselt und ohne zwischengeschaltete Server. Apple-Geräte müssen dafür lediglich kurzzeitig „für alle sichtbar“ sein und tauchen dann ganz normal in Quick Share auf. Auch die Android-Geräte tauchen als Gegenüber im AirDrop-Kontext bei Apple auf.
Warum das Komfort-Feature genau jetzt kommt
Die Ausweitung der AirDrop-Unterstützung kommt nicht aus dem Nichts. Die fehlende Interoperabilität zwischen Android und iOS gilt seit Jahren als Schwachstelle im Zusammenspiel der beiden dominierenden Smartphone-Ökosysteme. Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck auf geschlossene Plattformen. Mit dem Digital Markets Act (DMA) verpflichtet die EU große Tech-Unternehmen wie Apple dazu, zentrale Schnittstellen zu öffnen und den Wechsel zwischen Systemen zu erleichtern. Die EU-Kommission wertet den verbesserten Datentransfer zwischen iPhone und Android daher auch als großen Erfolg dieser Regulierung, die Nutzer:innen mehr Wahlfreiheit und Portabilität verschaffen soll. Ähnliches ist bereits verpflichtenden Vereinheitlichung von USB-C-Ladekabeln in der EU passiert. Seit Herbst 2024 lassen sich Smartphones und viele weitere Geräte mit einem einheitlichen Ladekabel aufladen. Das soll Verbraucher:innen entlasten und Elektroschrott reduzieren.
Eric Kay deutete in diesem Kontext außerdem an, dass Google über die Ausweitung von Quick Share hinaus daran arbeitet, den Gerätewechsel insgesamt einfacher zu machen. Perspektivisch sollen Nutzer:innen beim Umstieg möglichst alle Daten und Inhalte behalten können – selbst dann, wenn sie das Betriebssystem wechseln. Interoperabilität wird damit nicht mehr nur als Komfortfunktion verstanden, sondern als grundlegende Voraussetzung für digitale Souveränität. Wie entscheidend der regulatorische Hebel dabei ist, erklärt auch der Tech-Creator Andru Edwards in einem Threads Post.
Er betont, dass Google durch die regulatorischen Vorgaben der EU Interoperabilität umsetzen kann, ohne auf eine aktive Freigabe durch Apple angewiesen zu sein. Ob und wie dauerhaft Apple diese Öffnung mitträgt, bleibt allerdings offen. Derweil hat Google außerdem ein neues Discover Core Update ausgerollt, das neu justiert, welche Inhalte Nutzer:innen in der Discover-Ansicht sehen und damit die Spielräume für Reichweite und Sichtbarkeit erneut verändert.
Google rollt February 2026 Discover Core Update aus
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