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LibreOffice 26.2: Freie Büro-Software lernt Markdown und wird schneller


LibreOffice 26.2: Freie Büro-Software lernt Markdown und wird schneller

Bild: The Document Foundation

Die freie Büro-Software-Suite LibreOffice ist in Version 26.2 erschienen. Neu ist die Unterstützung von Markdown-Dateien als Import und Export. Dokumente können so leichter bearbeitet und geteilt werden. Generell soll die Reaktionsfähigkeit im Umgang mit großen Dokumenten verbessert worden sein.

Diese Version zeichnet sich durch Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und die volle Nutzer-Kontrolle über ihre Dokumente aus“, wird Florian Effenberger, der Geschäftsführer der für LibreOffice zuständigen Document Foundation, bei der Vorstellung der neuen Funktionen von LibreOffice 26.2 zitiert. „Mit dieser Version können Nutzer Dokumente einfacher denn je erstellen, bearbeiten und teilen“, heißt es in der Beschreibung.

Markdown-Support an erster Stelle

Als erstes wird auf die neuen Import- und Exportfunktionen im Markdown-Format hingewiesen. Mit der vereinfachten Auszeichnungssprache können Texte mit einfachen Zeichenbefehlen formatiert werden, ohne dass auf sonst nötige Werkzeug-Buttons einer Schreibsoftware zurückgegriffen werden muss. Das Format lässt sich nun sowohl direkt importieren als auch als solches exportieren.

Wesentliche Neuerungen in LibreOffice 26.2
  • Markdown-Import- und Exportfunktionen.
  • Verbesserte Leistung und Reaktionsfähigkeit der gesamten Suite, wodurch große Dokumente reibungsloser geöffnet, bearbeitet und gespeichert werden können.
  • Verbesserte Kompatibilität mit Dokumenten, die mit proprietärer und Open-Core-Office-Software erstellt wurden, wodurch Formatierungsprobleme und Überraschungen reduziert werden.
  • Optimiertes Benutzerverhalten für ein reibungsloseres und einheitlicheres Benutzererlebnis.
  • Erweiterte Unterstützung für offene Standards, wodurch der langfristige Zugriff auf Dokumente gestärkt wird.
  • Hunderte von Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen, die von der globalen LibreOffice-Community beigetragen wurden.

Mehr Leistung, bessere Kompatibilität und weniger Fehler

Vor allem das Öffnen wie auch Speichern großer Dokumente soll in LibreOffice 26.2 nun zügiger geschehen. Allgemein wird von Verbesserungen der Leistung und Reaktionsfähigkeit gesprochen. Flüssigeres Arbeiten soll zudem ein überarbeitetes, „saubereres“ User-Interface unterstützen.

Als weitere Neuerungen werden eine verbesserte Kompatibilität zu bestimmten proprietären Dokumentformaten sowie eine Erweiterung der Unterstützung offener Standards angeführt. Letztlich gibt es eine ganze Reihe („hunderte“) von Fehlerbehebungen, die unterstreichen, dass es sich um ein größeres Update handelt.

LibreOffice ist für Linux, macOS und Windows erhältlich und unterstützt mittlerweile rund 120 Sprachen. Als freie Software sind Download und Nutzung völlig kostenlos. Die Entwicklung wird von einer globalen Community getragen.

Wer es ganz genau wissen möchte, was sich mit dem Update im Detail ändert, der kann einen Blick in die ausführlichen Release Notes werfen.

Downloads

  • LibreOffice

    4,6 Sterne

    LibreOffice ist ein freies Office-Paket für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen und mehr.

    • Version 26.2.0 Community Deutsch
    • Version 25.8.5 Community RC1 Deutsch
    • +2 weitere



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NVMeDisk.sys: Microsoft blockiert Registry-Hack für nativen NVMe-Support


NVMeDisk.sys: Microsoft blockiert Registry-Hack für nativen NVMe-Support

Der von Microsoft eingeführte native NVMe-Support bringt messbar mehr SSD-Leistung. Nur per Registry Hack konnte das Feature auch unter Windows 11 ausprobiert werden. Doch dem schob Microsoft jetzt einen Riegel vor. Dieser lässt sich aber leicht wieder umgehen. Die Nutzung bleibt riskant.

Der neue Microsoft-Treiber NVMeDisk.sys ersetzt Disk.sys und sorgt so erstmals für nativen NVMe-Support, ohne dass vom betagten SCSI-Protokoll auf NVM Express (NVMe) der modernen PCIe-SSDs übersetzt werden muss. Tests unter Windows Server 2025 waren vielversprechend, zumindest bei den Benchmarks in Serverumgebung mit vielen SSDs und vielen CPU-Kernen. Dort wurden vor allem beim wahlfreien Lesen (4K Random Read) große Vorteile bei Durchsatz und Latenz verzeichnet. Schreibend blieb die Leistung zwar nahezu unverändert, doch wurde die CPU messbar entlastet.

Registry-Hack unter Win 11 funktioniert nicht mehr

Es gab aber auch die Möglichkeit, den nativen NVMe-Support unter Windows 11 zu aktivieren. Dies erfolgte durch einen Eingriff in die Registrierungsdatenbank (Registry). Entsprechende Anleitungen kursierten im Netz und wurden erfolgreich ausprobiert. Berichte über Leistungsverbesserungen, aber auch über Probleme, gaben sich die Klinke in die Hand. Zu empfehlen war diese Lösung nur erfahrenen und risikofreudigen Anwendern.

Dieser Registry-Hack funktioniert nun aber nicht mehr, wie Nutzer des Forums My Digital Life festgestellt haben, berichtet Neowin.

Es gibt immer einen anderen Weg

Doch wie so oft zeigt sich die Windows-Community trickreich. Und so liefert sie eine neue Option zur Aktivierung der nativen NVMe-Unterstützung unter Windows. Dafür wird das sogenannte ViVeTool benötigt, das mit Administratorrechten auszuführen ist und die Funktion via „ Feature ID“ hinzufügen kann.

Erneut liefert Deskmodder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und verrät in einem Update, dass die vorherige Methode via Registry ebenfalls noch funktioniert, sofern lediglich eine Nummer ausgetauscht wird.

Wann wird das Feature zum Standard?

Nach wie vor unklar ist, ob oder wann Microsoft den neuen NVMe-Treiber zum Windows-Standard erhebt. Bisher ist die Implementierung als experimentell einzustufen und dessen Nutzung über Umwege durchaus riskant, weshalb die Redaktion die Anleitungen an dieser Stelle nicht direkt veröffentlicht.



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Hohe Gefährdung: Google schließt acht kritische Schwachstellen in Chrome


Hohe Gefährdung: Google schließt acht kritische Schwachstellen in Chrome

Google hat mit der Verteilung eines neuen Updates für Chrome begonnen, mit dem im Browser acht Sicherheitslücken mit einem hohen Gefahrenpotenzial geschlossen werden. Nutzern wird dringenst angeraten, die korrigierten Versionen schnellstmöglich einzuspielen, um eine weitere Gefährdung auszuschließen.

Gefahren an verschiedenen Stellen

Die Schwachstellen werden von den Sicherheitsexperten bei Google an verschiedenen Stellen verortet, so sind unter anderem die Komponenten WebAudio (CVE-2026-4673, CVE-2026-4677), WebGPU (CVE-2026-4678), WebGL (CVE-2026-4675), FedCM (CVE-2026-4680), Fonts (CVE-2026-4679), Dawn (CVE-2026-4676) sowie CSS (CVE-2026-4674) betroffen. Über Puffer- und Integer-Überläufe, Lesezugriffe außerhalb zulässiger Bereiche sowie Use-after-free-Probleme können Angreifer unter Ausnutzung verschiedener Angriffsvektoren dabei über den Browser nicht nur sensible Daten abgreifen, sondern im schlimmsten Fall Zugriff auf das gesamte System erlangen – mit allen dazugehörigen Konsequenzen. Die gefundenen Lücken bergen laut den Experten daher ein hohes Gefahrenpotenzial, weswegen Anwender die korrigierte Version schnellstmöglich einspielen sollten.

Über weitere Details verliert Google auch dieses Mal kein Wort – zum einen, um Nutzern eine ausreichende Zeit für das Update der Anwendung zu verschaffen, aber auch, um Angreifern keine zusätzlichen Informationen an die Hand zu geben, die diese für ihre Attacken ausnutzen könnten.

Korrigierte Versionen stehen bereit

Für Windows und macOS stehen ab sofort die korrigierten Versionen 146.0.7680.164/165 bereit, Linux-Nutzer greifen hingegen zur aktualisierten Version 146.0.7680.164. Für Android hat Google mit 146.0.7680.164 ebenfalls ein Update zur Verfügung gestellt, die Variante für iOS sowie die für auf Chromium basierende Browser sollten erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen folgen.

Ab sofort verfügbar

Die Aktualisierung von Chrome lässt sich auf Wunsch über die interne Update-Funktion anstoßen, zahlreiche Nutzer sollten darüber hinaus bereits eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben. Alternativ kann das Update erneut wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden. Android-Nutzer greifen hingegen zum Play Store von Google, Besitzer eines iOS-Gerätes werden im App Store von Apple fündig.

Downloads

  • Google Chrome

    2,9 Sterne

    Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.

    • Version 146.0.7680.164/165 Deutsch
    • Version 147.0.7727.15 Beta Deutsch
    • Version 109.0.5414.120 Deutsch



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Retro-Handheld: Verkauf des RG Vita (Pro) von Anbernic gestartet


Bereits vor rund zwei Monaten hat Anbernic erste Informationen über seine neuen Handhelds RG Vita und RG Vita Pro veröffentlicht. Jetzt hat der Verkaufsstart der im Mittelklasse- beziehungsweise Premium-Segment angesiedelten Konsolen begonnen, die zu Preisen ab 110 US-Dollar respektive 150 US-Dollar erhältlich sind.

Unterschiedliche Geschwister

Bei ihrer Ausstattung unterscheiden sich die beiden Handhelds teilweise deutlich. So kommt bei der normalen Variante als Prozessor ein T618 aus dem Hause Unisoc zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein im 12-nm-Verfahren gefertigtes SoC der unteren Mittelklasse, das bereits über sechs Jahre auf dem Buckel hat. Der Chip ist mit zwei Cortex-A75-Kernen, die mit bis zu 2 GHz takten, sowie sechs stromsparenden Cortex-A55-Kernen mit ebenfalls bis zu 2 GHz Maximaltakt ausgestattet. Diesen stehen 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite.

Die Pro-Variante wird hingegen von einem Rockchip RK3576 angetrieben, bei dem sich die insgesamt acht Kerne auf zwei Cortex-A72 und sechs Cortex-A53 aufteilen. Diese takten mit maximal 2,2 GHz beziehungsweise 1,8 GHz, wobei das Handheld 4 GB RAM bietet. Beide Konsolen verfügen zudem über 64 GB Speicher für eigene Inhalte, der mittels SD-Speicherkarten um bis zu 2 TB erweitert werden kann. Als Grafikeinheiten kommen eine Mali-G52 MP2 mit 850 MHz beziehungsweise eine Mali-G52 MC3 mit 1 GHz Takt zum Einsatz.

Als Schnittstellen stehen bei der kleineren Version Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.0 zur Verfügung, das RG Vita Pro ist mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 moderner ausgestattet. Der verbaute Akku besitzt bei beiden Geräten eine Kapazität von 5.000 mAh und soll Laufzeiten von bis zu acht Stunden ermöglichen, wobei dieser lediglich beim RG Vita Pro mit maximal 18 W geladen werden kann.

Das RG Vita (oben) und das RG Vita Pro unterscheiden sich äußerlich nur geringfügig
Das RG Vita (oben) und das RG Vita Pro unterscheiden sich äußerlich nur geringfügig (Bild: Anbernic)

Displaygröße identisch, aber unterschiedliche Auflösungen

Auch bei den verbauten Displays gibt es Unterschiede: So verbaut Anbernic beim RG Vita ein Panel mit einer Größe von 5,46 Zoll und einer Auflösung von 1.280 × 720 Bildpunkten. Der Bildschirm fällt beim RG Vita Pro mit 5,5 Zoll zwar nur unwesentlich größer aus, löst mit Full HD aber deutlich höher auf. Über die Bildwiederholungsfrequenz macht Anbernic hingegen keine Angaben, sodass davon ausgegangen werden muss, dass beide Panels nur die gewöhnlichen 60 Hz bieten.

Veraltetes Android vs. weniger altes Android und Linux

Als Betriebssystem soll beim RG Vita Android 12 zum Einsatz kommen, was mit dem Alter des verwendeten SoC und der daraus resultierenden Treiberunterstützung zusammenhängen dürfte. Bei der Pro-Variante setzt Anbernic hingegen auf eine Dual-Boot-Lösung, bei der sich Besitzer zwischen Android 14 und Linux entscheiden können.

Erste Resonanz fällt kritisch aus

Erste Geräte sollen bereits vor geraumer Zeit an Tester versendet worden sein, von denen sich einige allerdings weniger positiv über das neue Handheld äußern. So sollen diverse Probleme vorhanden sein, von denen das geringste darin besteht, dass es unmöglich sein soll, Spiele der PS Vita auf dem Handheld zu emulieren – auch wenn dieses so gestaltet ist, dass es wie eine PS Vita aussieht.

Ab sofort erhältlich

Anbernic ruft für das RG Vita in seinem Online-Shop in der Grundversion einen Startpreis von 109,99 US-Dollar auf, mit einer beigefügten SD-Karte mit 128 GB zur Speichererweiterung steigt dieser auf 139,99 US-Dollar an. Ähnliches gilt für die Pro-Variante, die bei 149,99 US-Dollar beginnt und bei der für eine SD-Karte ebenfalls ein Aufpreis von 20 US-Dollar fällig wird. Frühbucher können das Handheld allerdings noch für kurze Zeit mit einem Rabatt von 10 US-Dollar erstehen.



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