Apps & Mobile Entwicklung
Bis zu 50 Mrd. US-Dollar: Meta kauft massenhaft Blackwell, Rubin und mehr bei Nvidia
Nvidia und Meta verkünden eine mehrjährige Partnerschaft. Für den Aufbau neuer KI-Rechenzentren kauft der Facebook-Mutterkonzern Millionen von Chips ein. Zu denen zählen sowohl die aktuelle Blackwell- als auch die kommende Rubin-Generation.
Neben den GPUs will Meta auch Nvidias Spectrum-X-Ethernet-Switches in das Facebook Open Switching System (FBOSS) integrieren. Bei FBOSS handelt es sich um die zentrale Netzwerk-Infrastruktur, die Meta in den letzten Jahren für seine Rechenzentren entwickelt hat.
Meta wird auch weiterhin auf die Grace-CPUs von Nvidia setzen. Mit Optimierungen des Software-Ökosystems soll auch die Effizienz der Arm-Chips weiter gesteigert werden. Die neuen Vera-CPUs stehen ebenfalls auf der Agenda, der massenhafte Einbau ist für 2027 geplant. Ebenso umfasst der Deal die kommende Vera-Rubin-Plattform.
Partnerschaft soll Wert von bis zu 50 Mrd. US-Dollar haben
Die Hyperscaler-Rechenzentren, die Meta mit den Nvidia-Chips aufbauen will, sind sowohl für das Training neuer KI-Modelle als auch die Inferenz-Berechnungen – also den alltäglichen Betrieb der KI-Dienste – ausgelegt.
Für Systeme mit Nvidias GB300, die Meta ebenfalls einsetzen will, plant man die Entwicklung einer einheitlichen Architektur. Diese will man sowohl für die eigenen KI-Rechenzentren als auch die Cloud-Dienste über Nvidias Cloud-Partnerprogramm nutzen.
Welchen Umfang die Partnerschaft hat, teilen Meta und Nvidia offiziell nicht mit. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters schätzen Analysten, dass das Abkommen einen Wert von bis zu 50 Milliarden US-Dollar hat.
Metas KI-Ambitionen
Meta unterstreicht mit dem Abkommen die KI-Ambitionen. Bereits bei der Verkündung der letzten Quartalszahlen erklärte der Konzern, in diesem Jahr die Investitionsausgaben auf bis zu 135 Milliarden US-Dollar erhöhen zu wollen. Im letzten Jahr hatte der Konzern zudem eine neue KI-Abteilung aufgebaut, Forscher und Entwickler wurden mit astronomischen Gehältern gelockt.
Erste Modelle, die Metas neue Superintelligenz-Abteilung entwickelt, werden in diesem Frühjahr erwartet. Die Veröffentlichung wird mit Spannung erwartet. Mit den Llama-4-Modellen hatte der Konzern im letzten Jahr den Anschluss an die Spitze verloren.
- Big Tech setzt auf „Winner takes all“: 650 Mrd. Dollar an Investitionen für KI-Wettrüsten in 2026
- Metas KI-Ambitionen: 115 bis 135 Milliarden US-Dollar Investitionen im Jahr 2026
Sowohl die massiven Investitionen als auch große Chip-Abkommen mit Nvidia sind nichts Ungewöhnliches. Laut Berechnungen von Bloomberg wollen allein die vier Big-Tech-Konzerne Amazon, Google, Meta und Microsoft in diesem Jahr mehr als 650 Milliarden US-Dollar investieren. Davon fließt ein Großteil in das KI-Wettrüsten.
Analysten der Bank of America gehen davon aus, dass die Investitionen für KI-Rechenzentren in 2026 bei insgesamt 748 Milliarden US-Dollar liegen. Im Jahr 2027 sollen es sogar 869 Milliarden US-Dollar sein.
Apps & Mobile Entwicklung
Vorgehen gegen Adblocker: YouTube soll Kommentare und Beschreibungen ausblenden

Mehrere Kommentare auf Reddit nähren die Vermutung, dass YouTube im Vorgehen gegen die Unterdrückung von Werbung eine neue Gangart einschlägt. Beschreibungen zufolge blendet die Video-Plattform sowohl Kommentare als auch Clip-Beschreibungen aus, sobald eine entsprechende Maßnahme erkannt wird.
Gewolltes Verhalten oder nur Zufall?
Ob beide Aspekte tatsächlich in einem Zusammenhang stehen, lässt sich derzeit nicht abschließend klären. Die Häufung entsprechender Berichte, unter anderem auf der Diskussionsplattform Reddit, in denen das Verhalten in Verbindung mit Mitteln zur Unterdrückung von Werbung geschildert wird, legt einen solchen Zusammenhang jedoch nahe. Hinzu kommt, dass YouTube zuletzt nicht nur zunehmend energisch, sondern auch einfallsreicher gegen entsprechende Methoden vorgeht.
Aktuell scheint es so zu sein, dass der Video-Dienst beim Erkennen einer entsprechenden Vorrichtung, etwa in Form eines Addons, die Kommentarfunktion deaktiviert und zudem die Video-Beschreibung ausblendet. Mehrere Medienberichte bestätigen das Verhalten, das vor wenigen Tagen erstmals beobachtet wurde. Dabei zeichnen sich offenbar Unterschiede je nach verwendetem Browser ab: Zahlreiche Nutzer nennen die Kombination aus Firefox und aktiviertem Werbeblocker als betroffen, während Anwender bei dem auf Chromium basierenden und auf Privatsphäre sowie Werbefreiheit ausgelegten Browsers Brave in dieser Hinsicht keine Veränderungen feststellen konnten.
Adblocker-Deaktivierung behebt Problem in den meisten Fällen
In einigen Fällen soll bereits ein Neuladen der Seite ausgereicht haben, um die Kommentarfunktion wiederherzustellen, in anderen blieb das Verhalten bestehen. Dass bei deutlich mehr Nutzern die Deaktivierung des Adblockers das Problem beheben konnte, nährt allerdings den Verdacht, dass YouTube hier neue Wege sucht, entsprechende Nutzer von seiner Plattform auszuschließen.
Von Windmühlen, Katzen und Mäusen
Sollten sich die Vermutungen bestätigen, würde YouTube damit eine weitere Eskalationsstufe im Katz-und-Maus-Spiel mit Werbeblockern zünden. Ob das jetzige Vorgehen von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt offen. Für die Video-Plattform haben sich ähnliche Bemühungen in der Vergangenheit jedoch bereits ausgezahlt: Das Vorgehen gegen entsprechende Maßnahmen sowie gegen mittels VPN in anderen Ländern abgeschlossene günstigere Premium-Accounts führte bereits Anfang 2024 zu einem deutlichen Anstieg der Bezahl-Abonnenten. Erst im vergangenen September passte YouTube seine AGB erneut an, um energischer gegen ausländische Premium-Abos vorgehen zu können. Einige Monate zuvor hatte der Dienst zudem sein Angebot Premium Lite mit weniger Werbeunterbrechungen auch in Deutschland eingeführt. YouTube hat sich bislang nicht zu den Vorkommnissen geäußert.
Apps & Mobile Entwicklung
NZXT H2 Flow: Kleiner Turm-Tower wächst und wird luftiger

NZXT präsentiert das H2 Flow als „Mini-ITX-Airflow-Case“ im Turm-Design. Der Hersteller versucht dabei, Ästhetik und gute Belüftung sowie Platz für große Komponenten auf möglichst geringem Volumen zu kombinieren.
Das NZXT H2 folgt namenslogisch auf das NZXT H1 (Test). Das gibt es bei NZXT lustigerweise allerdings schon: Das H2 ist ein schallgedämmter Midi-Tower aus dem Jahr 2011. Deshalb trägt das neue, völlig gegensätzlich gedachte H2 den Zusatz „Flow“. Er weist zugleich auf die wichtigste Eigenschaft gegenüber dem direkten SFF-Vorgänger hin, dem Zuwachs an Mesh-Flächen.
Ein Seitenfenster sitzt nun nur noch direkt über dem CPU-Kühler. Das erscheint kontraproduktiv, hat aber Methode, denn NZXT sieht eigentlich die Nutzung einer AiO-Wasserkühlung vor, idealerweise mit Bildschirm. An der Front können daher Radiatoren maximal im 280-mm-Format verbaut werden, die inklusive Lüfter 60 Millimeter tief sein dürfen. Ergänzt wird das Belüftungskonzept durch zwei 120-mm-Lüfter im Deckel, die Abluft aus dem Gehäuse befördern. Die Modelle des Typs F120Q CV Case Edition verfügen nur über einen 3-Pin-Anschluss und drehen mit 1.350 U/Min. Laut Testbericht von TechPowerUp haben sie wenig mit der Retail-Version gemein, was insbesondere den fehlenden PWM-Anschluss zur Drehzahlsteuerung meint.
Insgesamt wächst das H2 um gut fünf Liter. Dadurch schafft NZXT mehr Raum für die zuletzt gewachsenen GPUs im High-End-Segment. Sie werden nun über ein PCIe-Riserkabel der Generation 5 angeschlossen, das die Erweiterungskarte hinter das Mainboard legt, und dürfen maximal 331 Millimeter lang sein. Drei Erweiterungsslots erlauben es, 65 Millimeter tiefe Modelle zu nutzen, die Breite beträgt maximal 150 Millimeter. Darüber hinaus können SFX-L-Netzteile montiert werden.
Preis und Testeindrücke
Im Handel wird das H2 Flow bereits für rund 150 Euro geführt und ist damit erheblich günstiger als der Vorgänger. Das ist allerdings keine Kunst, denn der kam zum fast dreifachen Preis bereits mit Netzteil und AiO-Kühlung. Das H2 Flow wird hingegen als reines Gehäuse ohne vorinstallierte Komponenten verkauft.
In Tests schneidet das Gehäuse vielversprechend ab. Es sei ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem H1, bilanziert Overclock3D und ein „solides“ Gehäuse. Igors Lab bescheinigt gute Kühlleistung für die Gehäusegröße und ein funktionierendes Konzept, besonders leise sei das Modell jedoch nicht. Gewünscht wird sich vor allem ein wenig mehr Breite für die Grafikkarten sowie bei TechPowerUp PWM-Lüfter.
Apps & Mobile Entwicklung
Entwicklerkonferenz: Die Google I/O 2026 findet vom 19. bis 20. Mai statt

Die Google I/O 2026 findet vom 19. bis 20. Mai statt, wie Google in der Nacht angekündigt hat. Die Entwicklerkonferenz wird sich unter anderem um Themen wie Gemini, Android, Chrome, Cloud und mehr drehen. Zum Auftakt ist eine Keynote plant, gefolgt von zahlreichen Sessions für Entwickler. Die Registrierung ist bereits möglich.
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 1 WocheCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Datenschutz & Sicherheitvor 2 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu

