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Starlink-Sperre und Hacker-Falle: Russlands digitale Front bröckelt


Lange Zeit nutzten russische Einheiten das Starlink-Satellitensystem von SpaceX intensiv, obwohl das Unternehmen von Elon Musk den Dienst für Russland offiziell blockiert hatte. Über Drittstaaten und illegale Wege gelangten die markanten weißen Empfänger in die Hände der Invasoren. Diese verwendeten sie in den besetzten Gebieten der Ukraine, um eine stabile und abhörsichere Kommunikation zu gewährleisten und so etwa Drohnenschläge durchzuführen. Die konsequente Abschaltung der illegal genutzten Terminals Anfang Februar bringt das russische Militär jetzt jedoch in Erklärungsnot und es droht ein taktisches Desaster.

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Offiziell gibt sich Moskau gewohnt unbeeindruckt. Der stellvertretende Verteidigungsminister Aleksej Kriworutschko betonte im russischen Fernsehen, die Deaktivierung habe keinerlei Einfluss auf die Einsatzfähigkeit. Die Kommunikation sei über eigene, geschützte Kanäle gesichert. Unter Experten und Beobachtern wird diese Aussage jedoch als reine Schutzbehauptung gewertet. Dass die Realität an der Front eine andere ist, belegen Berichte russischer Militär-Blogger, die oft über direkte Kontakte mit den Truppen verfügen. Dort sei von ernsthaften Problemen die Rede, da viele Einheiten ihre taktische Koordinierung fast vollständig auf die zuverlässige Starlink-Verbindung gestützt hatten.

Die Folgen dieser digitalen Funkstille zeigten sich schnell auf der Landkarte. Analysten des US-amerikanischen Institute for the Study of War (ISW) sehen einen direkten Zusammenhang zwischen den Kommunikationsschwierigkeiten und jüngsten ukrainischen Erfolgen. In der Region Saporischschja gelang es demnach der ukrainischen Armee, durch gezielte Gegenstöße rund 300 Quadratkilometer Territorium zurückzuerobern. Ohne die gewohnte Echtzeitvernetzung durch Starlink scheint die russische Verteidigung an entscheidenden Stellen zu langsam und unkoordiniert zu reagieren.

Die regulären ukrainischen Truppen können ihre Geräte über eine „Whitelist“ des Verteidigungsministeriums und eine Einzelfreischaltung durch SpaceX weiterhin problemlos gebrauchen. Cyber-Aktivisten, die sich für Kiew starkmachen, haben die Verzweiflung auf der Gegenseite nun für ein Husarenstück genutzt. Hacker der „256. Cyber-Sturmdivision“, einer seit der Krim-Annexion 2014 aktiven Privatinitiative, stellten den russischen Einheiten laut der Tagesschau eine Falle.

Über den Messenger Telegram gaben sich Vertreter der Online-Bürgerwehr als korrupte Helfer oder Insider aus, die gegen Bezahlung gesperrte Starlink-Terminals wieder aktivieren könnten. Russische Soldaten, die händeringend auf der Suche nach einer stabilen Leitung sind, sind angeblich in Scharen in die Falle getappt. Um die vermeintliche Freischaltung vorzubereiten, fragten die Hacker demnach sensible Daten ab – darunter die exakten Standorte der Geräte. Trotz anfänglicher Skepsis einiger Soldaten lieferten dem Bericht zufolge fast 1500 Einheiten ihre Geodaten an die vermeintlichen Dienstleister.

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Das Ergebnis war für die Aktivisten selbst überraschend umfangreich: Binnen einer Woche verfügten sie über ein präzises Zielverzeichnis russischer Stellungen, schreibt die Tagesschau. Dieses hätten sie umgehend an die ukrainische Artillerie weitergeleitet. Neben dem militärischen Schaden habe die Aktion einen massiven psychologischen Effekt erzielt. In abgehörten Funksprüchen sollen russische Soldaten panische Angst davor geäußert haben, ihre Starlink-Geräte überhaupt noch einzuschalten. Sie seien besorgt gewesen, damit ihr eigenes Todesurteil zu unterschreiben.

Als zusätzlichen Erfolg verbuchten die Hacker rund 6000 US-Dollar in Kryptowährungen, heißt es. Diese hätten sie den russischen Offizieren für die „Dienstleistung“ abgeknöpft und das Geld anschließend an die ukrainische Armee gespendet.

Zwar wird die russische Armee versuchen, auf alternative Kommunikationswege auszuweichen, doch Experten sind sich einig, dass diese weder die Stabilität noch die Abhörsicherheit des Satellitensystems von SpaceX erreichen. Für Moskau bedeutet der Verlust des Starlink-Zugangs nicht nur eine technische Schwächung. Dazu kommt das indirekte Eingeständnis, dass die eigene militärische Infrastruktur den Anforderungen eines hochmodernen vernetzten Krieges ohne westliche Technologie kaum gewachsen ist.

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(nie)



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„007 First Light“: James-Bond-Spiel verzögert sich auf der Switch 2


Das James-Bond-Spiel „007 First Light“ verzögert sich auf der Switch 2: Die Fassung für Nintendos Konsole soll erst im Verlauf des Sommers erscheinen, teilten die Entwickler von IO Interactive in einem X-Beitrag mit. Die Fassungen für PC, Xbox Series X/S und PS5 erscheinen dagegen am 27. Mai. Ursprünglich sollten alle Versionen des Spiels gemeinsam im März erscheinen.

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Auf dem Papier liegen zwischen dem Switch-2-Release und den anderen Versionen also maximal ein paar Monate – solange IO Interactive den Zeitrahmen einhalten kann. Selbst im besten Fall wäre es aber bemerkenswert, dass die Switch-2-Version länger benötigt. Es ist ein Hinweis darauf, dass bei der Portierung Probleme aufgetreten sein könnten.

Auf die Gründe für den späteren Switch-2-Release von „007 First Light“ geht IO Interactive in dem X-Beitrag nicht näher ein. Ein Switch-2-Port ist für Entwicklerstudios eine technische Herausforderung, aber potenziell lukrativ: Die Nintendo Switch 2 legte im Juni 2025 zunächst einen rekordverdächtigen Start mit 3,5 Millionen verkauften Einheiten in den ersten vier Tagen hin. Zuletzt hat Nintendo die Produktion laut einem Bloomberg-Bericht angesichts schwacher US-Verkaufszahlen aber gedrosselt.

Die Switch 2 ist zwar deutlich mächtiger als die erste Switch-Konsole, hinkt den aktuellen Konsolen von Microsoft und Sony aber immer noch stark hinterher. IO Interactive wäre nicht das erste Entwicklerstudio, das mit den technischen Einschränkungen der Switch 2 nicht zurechtkommt: Auch die Switch-2-Version von „Borderlands 4“ des Entwicklerstudios Gearbox wurde erst verzögert und schließlich auf Eis gelegt. Der Switch-2-Port von „Elden Ring“ wurde ebenfalls verschoben.

„007 First Light“ ist ein Action-Spiel der „Hitman“-Entwickler, das sich um einen jungen James Bond dreht: Es soll einen der früheren Einsätze des Kult-Agenten näher beleuchten. Bisher gezeigte Gameplay-Szenen lassen einen Mix aus „Hitman“ und „Uncharted“ vermuten.


(dahe)



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Nutanix: Partnerschaften mit NetApp und Cisco senken VMware-Migrationshürde


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Auf seiner Hausmesse .NEXT in Chicago positioniert Nutanix seine Cloud-Plattform als Alternative für VMware-Kunden, die nach Broadcoms Lizenzumstellung ihre Virtualisierungsstrategie überdenken. Die wichtigsten Hebel dafür sind nicht die eigenen Produkte allein, sondern strategische Partnerschaften mit NetApp und Cisco. Beide Allianzen zielen darauf, Unternehmen den Plattformwechsel zu ermöglichen, ohne bestehende Storage- und Hardware-Infrastruktur aufgeben zu müssen.

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Die Konferenz findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem der Virtualisierungsmarkt in Bewegung ist wie seit der Einführung von x86-Virtualisierung nicht mehr. Broadcoms Integration von VMware – mit neuem Bundling-Modell, veränderten Supportstrukturen und teils deutlichen Preiserhöhungen – hat bei vielen Unternehmen nicht nur Unzufriedenheit ausgelöst, sondern strategische Beschaffungsüberprüfungen auf Geschäftsführungsebene.

Nutanix profitiert davon direkt: Der eigene Hypervisor AHV ist in der Plattformlizenz enthalten und verursacht keine zusätzlichen Kosten, anders als die bislang sehr gängige Kombination der Nutanix HCI-Speicherplattform mit der Hypervisorplattform von VMware.

Konkret adressiert Nutanix das Migrationsthema mit einer neuen Zero-Copy-Migrationsfunktion, die ab sofort verfügbar ist: Bei VMs, die auf VMware vSphere Virtual Volumes (vVols) liegen, lassen sich die virtuellen Festplatten direkt in AHV-vDisks konvertieren – in-place, ohne Datenduplizierung. In der Praxis dürfte diese Option allerdings nur eine Minderheit der Installationen betreffen, da vVols nie breite Marktdurchdringung erreicht haben und von Broadcom inzwischen abgekündigt sind.

Für die deutlich verbreiteteren VMFS- und NFS-basierten Umgebungen bleibt Nutanix Move mit Datenreplikation der primäre Migrationspfad. Dieses Werkzeug bietet automatisierte VM-Konvertierung mit Netzwerk-Mapping und Validierung nach der Migration. Ergänzend kündigt Nutanix eine neue Partnerschaft mit Veeam an, die künftig ESXi-Backups direkt auf AHV rehydrieren kann – damit entfällt für migrierende Kunden potenziell auch die VMware-Lizenz für ältere Backup-Bestände.

Für VMware-Kunden ergibt sich daraus ein konkretes Entscheidungsszenario: Wer ohnehin Lizenzverlängerungen oder Hardware-Refreshes plant, kann den Plattformwechsel mit vergleichsweise geringem zusätzlichen Aufwand evaluieren. Auch für Anforderungen an Netzwerk- und Desktopvirtualisierung hat der Hersteller Antworten. Nutanix betont dabei, dass Flow Networking als Pendant zu VMware NSX die Mikrosegmentierung abdeckt, räumt aber ein, dass eine automatische Policy-Migration von NSX nicht unterstützt wird.

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Im VDI-Bereich hat sich die Lage seit der Abspaltung von VMware Horizon an Omnissa verändert: Omnissa Horizon 8 unterstützt inzwischen nativ den Nutanix-Hypervisor AHV – inklusive automatisierter Provisionierung über Prism Central, Instant-Clone-Provisioning und vGPU-Unterstützung. Für Horizon-Bestandskunden entfällt damit ein wesentliches Migrationshindernis. Wie konkret der Migrationsdruck bereits bei Herstellern ankommt, zeigt ein Beispiel aus dem Cisco-Ökosystem: Cisco hat angekündigt, seinen Unified Communications Manager (UCM), der bisher ausschließlich ESXi als Hypervisor unterstützte, künftig auch für AHV zu validieren.

Eine der gewichtigsten Ankündigungen auf der .NEXT ist die strategische Partnerschaft mit NetApp. Die Integration von NetApps Intelligent Data Infrastructure – aufgebaut auf ONTAP-Speichersystemen – mit der Nutanix Cloud Platform und dem AHV-Hypervisor befindet sich bereits im Early Access; die allgemeine Verfügbarkeit (GA) ist für Q3 2026 geplant.

Technisch basiert die Anbindung auf NFS: NetApp-ONTAP-Speicher wird als externer Datastore für AHV-VMs eingebunden. Das ermöglicht eine Disaggregierung von Compute und Storage – ein architektonischer Bruch mit dem klassischen Hyperconverged-Modell von Nutanix, bei dem Rechen- und Speicherressourcen stets auf denselben Knoten liegen. Kunden können Compute und Speicher künftig unabhängig voneinander skalieren und vorhandene NetApp-Infrastruktur weiterverwenden.

Für VMware-Bestandskunden, die bereits auf NetApp-Speicher setzen, senkt diese Integration die Migrationshürde erheblich: Statt den gesamten Storage-Stack auszutauschen, können sie ihre bestehenden ONTAP-Systeme behalten und lediglich die Virtualisierungsschicht wechseln. NetApp bringt dafür das Shift Toolkit mit, das VM-Konvertierungen in Kombination mit Nutanix Move laut Hersteller in Minuten statt Stunden ermöglichen soll.

ONTAP liefert dabei Ransomware-Erkennung, Snap-basierte Datenresilienz und granulare VM-Operationen auf Storage-Ebene – Funktionen, die bisher primär im VMware-Ökosystem verfügbar waren. Die Partnerschaft ist damit auch ein Signal an NetApp-Bestandskunden: Der Wechsel von vSphere zu AHV muss keinen Bruch mit der bestehenden Speicherinfrastruktur bedeuten.

Bemerkenswert ist, dass die NetApp-Allianz auch in das Cisco-Ökosystem hineinwirkt: Cisco kündigt an, das Nutanix-Modell auf FlexPod – die langjährige gemeinsame Plattform von Cisco und NetApp – auszuweiten. Damit entsteht eine durchgängige Architektur von Cisco-Compute über NetApp-Storage bis zur Nutanix-Virtualisierung, die alle drei Anbieter als Alternative zum bisherigen VMware-zentrierten Stack positionieren.

Die Vertiefung der Cisco-Partnerschaft ist die zweite strategische Säule der .NEXT-Ankündigungen. Cisco und Nutanix erweitern ihre Zusammenarbeit in mehreren Dimensionen gleichzeitig: bei KI-Infrastruktur, am Edge und im Beschaffungsmodell.

Im KI-Bereich integriert Cisco die Nutanix Agentic AI – bestehend aus Nutanix Enterprise AI (NAI), der Kubernetes-Plattform NKP und Unified Storage (NUS) – in seine AI PODs. Ein Cisco Validated Design und eine Nutanix-Referenzarchitektur sollen künftig einen wiederholbaren Blueprint für KI-Deployments liefern, der Compute, Netzwerk und Storage-Virtualisierung in einem Betriebsmodell zusammenfasst.

Am Edge bringt Cisco die Nutanix Cloud Platform auf seine Unified-Edge-Infrastruktur. Kunden können damit dasselbe AHV-Betriebsmodell, das sie im Rechenzentrum nutzen, auch an verteilten Standorten einsetzen – von Einzelhandelsflächen über Produktionslinien bis zu Logistikknoten. Der Early Access hat im April begonnen, die allgemeine Verfügbarkeit ist für Juni geplant. Cisco Intersight und Nutanix Prism übernehmen dabei gemeinsam das Lifecycle-Management über Core- und Edge-Umgebungen hinweg.

Kommerziell bemerkenswert ist, dass Cisco als erster OEM Nutanix in sein Enterprise Agreement (EA) aufgenommen hat. Kunden können Nutanix-Software damit über einen gemeinsamen Rahmenvertrag mit Cisco beziehen – mit Preisbindung, True-Forward-Flexibilität und der Möglichkeit, während der Laufzeit weitere Nutanix-Kapazitäten zuzubuchen. Für Unternehmen, die bereits Cisco-Infrastruktur betreiben, vereinfacht das den Einstieg in die Nutanix-Plattform erheblich, da kein separater Beschaffungsprozess notwendig wird.

Bereits seit Januar allgemein verfügbar ist FlashStack with Nutanix – eine konvergente Architektur aus Cisco UCS, Pure Storage FlashArray und Nutanix Cloud Platform. Die Lösung ermöglicht die unabhängige Skalierung von Compute und Storage und unterstützt auch ältere UCS-Generationen bis zurück zur B200 M5. Für Bestandskunden, die ihre Cisco-Hardware behalten wollen, ist das ein konkreter Migrationspfad: Sie können AHV und die Nutanix-Plattform auf vorhandener Hardware in Betrieb nehmen, ohne neue Systeme anschaffen zu müssen.

Die Partnerökosystem-Strategie ist mindestens so bedeutsam wie die Produktankündigungen auf der .NEXT. Mit NetApp öffnet Nutanix den Zugang zu disaggregiertem Enterprise-Storage und senkt die Migrationshürde für ONTAP-Bestandskunden. Mit Cisco entsteht ein durchgängiger Stack von Rechenzentrum bis Edge, einschließlich eines vereinfachten Beschaffungswegs über das Enterprise Agreement. Beide Partnerschaften zielen auf dieselbe Grundannahme: Unternehmen wechseln leichter die Virtualisierungsschicht, wenn sie ihre bestehende Hardware und Storage-Infrastruktur behalten können.

Gleichzeitig bewirbt sich Nutanix damit um eine Plattformposition, die über den reinen Hypervisor-Ersatz hinausgeht. Die Konkurrenz ist allerdings breit aufgestellt: Red Hat mit OpenShift Virtualization, Microsoft mit Azure Stack HCI, der chinesische Anbieter Sangfor und Open-Source-Alternativen wie Proxmox werben um dieselben migrationswilligen VMware-Kunden. Die Plattformentscheidungen, die Unternehmen in diesem Jahr treffen, dürften ihre Infrastrukturökonomie für die nächsten fünf bis sieben Jahre prägen.


(axk)



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Donnerstag: Milliardenverluste durch Cybercrime, Metas brandneues KI-Modell


In den USA haben dem FBI gemeldete Cybercrime-Fälle und -Schäden 2025 neue Rekordhöhen erreicht. Dabei handelte es sich vorwiegend um Phishing-Angriffe, Erpressung und Anlagebetrug. Die größten Verluste erlitten Krypto-Investoren und US-Amerikaner über 60 Jahre. Die Schäden dieser Altersgruppe machten mehr als ein Drittel aller Verluste aus. Derweil versucht der Meta-Konzern, nach Milliardeninvestitionen in seine Superintelligence Labs mit seinem neuen KI-Modell den Rückstand zur Konkurrenz aufzuholen. „Muse Spark“ ist mit einer multimodalen Wahrnehmung ausgestattet, um auch sehen zu können, was Nutzer betrachten. In Europa zelebriert die europäische Top-Level-Domain ihr 20. Jubiläum. Nach Ansicht der EU hat sich .eu vom Goldrausch zum stabilen Anker für eine digitale Identität entwickelt. Sie muss sich im harten Wettbewerb der Netz-Giganten behaupten. Immerhin verzeichnete die TLD in 20 Jahren auch in der aktuellen Ära von Cyberangriffen keine Ausfälle – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Das FBI zählte im vergangenen Jahr einen erneuten Anstieg von Cybercrime-Fällen in den USA, wobei der Schaden für US-Amerikaner auf eine neue Rekordhöhe von zusammen genommen 20,877 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Das sind knapp 26 Prozent mehr als 2024, als die US-Polizeibehörde 16,6 Milliarden Dollar Verlust durch Online-Kriminalität errechnet hatte. Gleichzeitig stieg die Zahl der 2025 dem FBI gemeldeten Fälle gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent und übersprang erstmals die Millionenmarke. Die Höhe der Verluste steigt mit dem Alter der Opfer. US-Amerikaner über 60 beklagten 2025 Schäden von insgesamt 7,75 Milliarden Dollar, mehr als doppelt so viel wie Menschen zwischen 50 und 60 Jahren (3,68 Milliarden Dollar): US-Amerikaner verlieren 2025 fast 21 Milliarden US-Dollar durch Cybercrime.

Der US-Konzern Meta Platforms hat am Mittwoch sein neues Flaggschiff-KI-Modell Muse Spark präsentiert. Es ist das erste Modell der neu aufgebauten KI-Abteilung Meta Superintelligence Labs und gleichzeitig das erste Modell von Metas neuer Muse-Serie. Aktuell treibt das neue KI-Modell bereits die Meta-KI-App und -Website an, die zugleich ein Upgrade und ein neues Design erhalten. In den kommenden Wochen wird Muse Spark zudem für WhatsApp, Instagram, Facebook, Messenger und KI-Brillen eingeführt. Dieses erste KI-Modell sei, so Meta, bewusst klein und schnell, aber dennoch leistungsfähig genug, um komplexe Fragestellungen in Wissenschaft, Mathematik und Gesundheit zu lösen. Doch „die nächste Generation ist bereits in Entwicklung“: Meta präsentiert neues KI-Modell Muse Spark.

Es war ein historischer Moment für das europäische Internet, als am 7. April 2006 der offizielle Startschuss für die Endung .eu fiel. Der Andrang glich einem digitalen Goldrausch: Innerhalb von nur 24 Stunden wurden über eine Million Adressen registriert. Das Versprechen war groß: Eine gemeinsame Identität für einen digitalen Binnenmarkt und ein Ende des nationalen Flickenteppichs für Unternehmen, die über Grenzen hinweg agieren wollen. Heute, genau zwanzig Jahre später, blickt die Registerstelle EURid auf eine Geschichte zurück, die von technischer Stabilität und dem Bemühen um europäische Werte geprägt ist. Denn laut der EU-Kommission weisen die Systeme seit zwei Jahrzehnten keine Millisekunde Ausfallzeit auf, bemerkenswert in einer Ära von Cyberangriffen. Nun feiert Europa 20 Jahre digitale Identität: Happy Birthday .eu!

Auf älteren Kindle-Geräten von Amazon kann man bald keine E-Books mehr herunterladen. Darüber informiert Amazon seine Kunden per E-Mail. Auf einigen der betroffenen Geräte wurde der Zugang zum Kindle Store bereits vor mehreren Jahren gekappt. Seitdem kann man damit zwar keine neuen Inhalte mehr kaufen, der Download bereits gekaufter E-Books war aber weiterhin möglich. Das ändert sich zum Stichtag am 20. Mai: Dann könne man keine neuen Inhalte mehr kaufen, ausleihen oder herunterladen, bestätigte ein Amazon-Sprecher. Zudem ist die Liste der betroffenen Kindles gewachsen. Betroffen sind neben Kindle-Readern auch Kindle-Tablets, die 2012 oder früher erschienen sind. Immerhin können bereits gespeicherte E-Books weiterhin gelesen werden: Ältere Kindles von Amazon dürfen keine E-Books mehr herunterladen.

In der heutigen Ausgabe der #heiseshow besprechen wir unter anderem die zentrale „Deutschland-App“, die SAP und Deutsche Telekom im Auftrag der Bundesregierung bauen. Kann so ein ambitioniertes E-Government-Projekt in Deutschland tatsächlich gelingen? Zudem diskutieren wir Anthropics Mythos und einen Claude-Code-Fehler. Während Mythos ausschließlich IT-Sicherheitsunternehmen zur Verfügung stehen wird, sorgte ein Fehler rund um das KI-Coding-Tool Claude Code für Aufsehen. Wie gravierend war der Vorfall? In Deutschland sollte die neue 12-Uhr-Tankregel Spritpreise im Zaum halten, doch Diesel hat an Ostern erstmals die Marke von 2,50 Euro geknackt, auch E10 nähert sich dem Allzeithoch. Welche Maßnahmen könnten kurzfristig tatsächlich helfen? Darum geht es heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: Schland-App, Anthropic Mythos, Spritpreise.

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(fds)



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