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Resonance: A Plague Tale Legacy: Action-Prequel lässt im Herbst den Minotaurus frei


A Plague Tale erzählt vom Schleichen, das Prequel Resonance: A Plague Tale Legacy macht daraus ein Actionspiel mit mythischen Kreaturen. In der Hauptrolle: Sophia, die Piratin aus A Plague Tale: Requiem (Test). Der Titel drängt sich ebenfalls in den Herbst.

Der Genrewechsel begründet sich in der Hauptfigur. Sophia ist eine Kämpferin, die seit ihrer Jugend Teil von Verbrecherbanden war. Gewalt ist quasi Teil ihres Alltags und geht ihr leicht von der Hand. Das unterscheidet sich vom Geschwisterpaar der Hauptteile. Für die Entwickler galt es deshalb, ihre Kampfsysteme einmal neu zu denken. Nun tritt nicht nur eine agile, kampferprobte Heldin auf den Plan, sondern auch mehrere Gegner zugleich.

Auch das Setting verlagert sich. In Resonance verschlägt es Sophia auf die Insel des Minotaurus, wo sie einen Schatz jagt, während sie gleichzeitig auf der Flucht vor Feinden und einer mysteriösen Präsenz ist. Versprochen wird die Möglichkeit, zwischen Mittelalter und Antike zu wechseln. Schicksale zweier Helden seien durch den Macula-Fluch verbunden, lautet die Erklärung für den Epochenwechsel und die Visionen, die Sophia plagen. Verbunden sind sie auch mit der Insel und ihrem Geheimnis.

Erscheinungstermin und Ersteindrücke

Der Startschuss für Resonance: A Plague Tale Legacy fällt am 27. August auf dem PC, der Xbox Series X|S und der PlayStation 5. Damit fällt das Spiel in den Beginn eines dicht gedrängten Zeitraums, in dem jeder Publisher versucht, auf Abstand zu GTA 6 im November zu gehen – und in dem es an potentiell hochkarätigen Spielen nicht mangelt.

Erste Eindrücke aus Anspiel-Veranstaltungen fallen positiv aus. Das Kampfsystem funktioniert, die Rätsel versprechen Abwechslung. Gamers Global beschreibt das Spiel als Mischung aus Tomb Raider und Uncharted, die Schwertduelle als Mischung von Assassin’s Creed und Dark Souls. Qualitativ scheint, das betont IGN, Resonance in diesen Bereichen mithalten zu können. Highlight ist für Eurogamer die Atmosphäre. Offen bleibt, ob das gesamte Spiel streng linear aufgebaut wird. Zumindest das anspielbare Kapitel war es, die Entwickler selbst hielten sich bedeckt.



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Apple Foundation Modelle: Stärkste KI-Modelle laufen lokal erst ab iPhone 17 Pro


Auf der WWDC 2026 hat Apple neue KI-Funktionen in Apps und der Sprachassistentin Siri vorgestellt. Fundament der neuen Funktionen ist die nächste Generation an „hauseigenen“ Foundation-Modellen. Was diese können, wie Googles Gemini eine tragende Rolle spielt und welche iPhones unterstützt werden.

Direkt vorab: Apple setzt zwar sehr intensiv auf Googles Gemini, doch wie das Unternehmen auch in den vergangenen Monaten, etwa bei Bekanntmachung des Deals, immer wieder verkündet hatte, entwickelt Apple weiterhin eigene KI-Modelle – nur eben verwebt mit Googles Gemini-Modellen. Hierfür nutzt der Konzern auch keine öffentlichen Versionen von Gemini, sondern eigene, zusammen mit Google entwickelte Modelle. Was diese besonders macht und wie sie im Vergleich zu den öffentlichen Modellen abschneiden, bleibt noch unklar.

Apple Foundational Models gibt es in der Cloud und auf dem iPhone (lokal)
Apple Foundational Models gibt es in der Cloud und auf dem iPhone (lokal) (Bild: Apple)

Multi-Modale KI-Modelle

Die neue Architektur ermöglicht es erstmals, dass Apple Intelligence multimodal auf Anfragen reagieren und auch das Internet durchsuchen kann. Die neuen Modelle werden im Zuge dessen auch erstmals Reasoning beherrschen, erklärt der Konzern. Ab sofort können Apples KI-Modelle selbst Bilder, Text und Sound verstehen.

Beide Modelle zusammen sollen es dem iPhone-Konzern ermöglicht haben, die nächste Generation von „hauseigenen“ KI-Modellen zu entwickeln, die einerseits in der neuen Siri vorhanden sind, aber auch in Safari, Fotos und Co. stecken werden. Dabei gibt es Modelle in unterschiedlichen Größen, die je nach Umfang dann sogar wie gehabt in der Cloud laufen (müssen). Lokale Modelle wird es jedoch weiterhin geben.

Diese neuen Funktionen basieren auf der nächsten Generation der Apple Foundation Modelle, die in Zusammenarbeit mit Google und deren Gemini Modellen speziell für tief integrierte Apple Intelligence Erlebnisse entwickelt worden sind. Diese neuesten Modelle laufen direkt auf den Geräten sowie auf Servern mit Private Cloud Compute.

Apple

Funktionen im Detail

Im Detail gibt es vier Funktionen, die Apple besonders hervorhebt und die auch speziell bei der neuen Siri zum Einsatz kommen. Die Funktionen werden aber auch an anderen Stellen (wie etwa Apps) verbaut, Siri ist nur die Sprachassistentin, die sie immer zur Hand hat.

Broad World Knowledge und Personal Context

Neue Funktionen von Apple Intelligence (Bild: Apple)

Bei „Broad World Knowledge“ handelt es sich um ein Modell, das „Allgemeinwissen“, wie es Apple nennt, aus dem Internet extrahieren kann, um es im System ausgeben zu können. Mit „Personal Context“ ziehen Modelle hingegen persönliche Informationen aus Chats, Mails und sonstigen Daten des Nutzers. So können in iMessage Erinnerungseintragungen vorgeschlagen oder während eines Anrufs weitere passende Informationen zum Grund des Anrufs angezeigt werden.

On-Screen-Awareness und App-Actions

Neue Funktionen von Apple Intelligence (Bild: Apple)

Mit „On-Screen-Awareness“ kann das KI-Modell die Inhalte auf dem Bildschirm erkennen und erstellt dafür einen Screenshot. Anfragen des Nutzers können so im Kontext der aktuellen Verwendung des Endgeräts beantwortet werden. Über „App-Actions“ erhalten die Modelle zudem die Fähigkeit, Aktionen auf dem Endgerät auszuführen. Damit ist insbesondere die Steuerung von Apps gemeint. Was bisher nur über Shortcuts funktioniert, soll nun vollautomatisiert durch KI-Modelle möglich sein. Siri soll so auch eine E-Mail direkt im Mail-Client vortippen und der Passwort-Manager unsichere Passwörter updaten können.

Weitere Verbesserungen und Funktionen

Zudem gibt es jetzt ein automatisches, KI-gestütztes systemweites Korrekturlesen. Die Bild-Modelle wurden stark verbessert und befeuern zahlreiche KI-Bild-Funktionen für Genmojis oder in der Fotos-App.

Datenschutz und Cloud-Aufteilung

Für Apple soll Datenschutz weiterhin „nicht verhandelbar“ sein. Der Konzern will für die neue Siri weiterhin auf lokale sowie Cloud-Modelle setzen. Letztere sollen jedoch keine Daten speichern und die Daten auch nur für die jeweiligen Anfragen verarbeiten. „Externe Experten“ sollen diese Datenstruktur überprüfen können. Details dazu teilt Apple auf der Keynote nicht.

Neue Funktionen von Apple Intelligence
Neue Funktionen von Apple Intelligence (Bild: Apple)

Limits und beste Leistung nur auf iPhone 17 Pro

Apple führt mit den neuen Modellen erstmals Nutzungslimits für die eigenen KI-Funktionen ein. Besonders aufwendige Funktionen, die leistungsstarke Modelle in der Cloud benötigen, sollen tägliche Limits erhalten. Hier nennt der Konzern unter anderem das Generieren von Bildern. Nutzer, die über ein iCloud+-Abo verfügen, sollen höhere Limits erhalten. Genaue Details zu Token-Budget und Verbrauch nennt Apple noch nicht.

Die beste Leistung soll es zudem nur auf den aktuellsten Geräten geben: Nur das iPhone 17 Pro und das iPhone Air sollen lokal Spitzenleistung liefern. Auf dem Mac wird mindestens ein M3 und auf dem iPad ein M4 benötigt. In allen Fällen sind 12 Gigabyte an RAM Pflicht, um die neuen größeren lokalen Modelle ausführen zu können. Apple geht nicht ins Detail, welche Vorteile genau für diese Geräte und die größeren Modelle erwachsen. Es wird also vermutlich auch kleinere Modelle geben, die dann aber möglicherweise langsamer Ergebnisse generieren.

Verfügbarkeit

Die neuen Apple Foundational Modelle und damit die nächste Generation von Apple Intelligence stehen ab heute in einer ersten Entwickler-Beta von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 zur Verfügung. Die neue Siri AI, die auch auf die neuen Modelle setzt, wird unterdessen vorerst nicht in der EU angeboten.



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Wie gut ist das Remake von Gothic?: Ein guter Vertreter des 2001er-Jahrgangs


Wie gut ist das Remake von Gothic?: Ein guter Vertreter des 2001er-Jahrgangs

Bild: THQ Nordic

Kann ein Spiel von 2001 immer noch überzeugen? Genau das ist es, was die Spieler mit dem originalgetreuen Remake von Gothic bekommen, und genau daran scheiden sich in Testberichten die Geister. Um die Qualität des Remakes an sich geht es dabei nur bedingt.

An sich bekommt man ein gelungenes Remake, das sehr genau weiß, was das Original ausmacht, lautet die Bilanz der Presse. Nur: Es ändert erstaunlich wenig daran. Gothic bleibt im Remake ein sperriges, schweres Spiel mit vielen Eigenheiten, auf die sich Spieler einlassen müssen. Eurogamer stört kumuliert der Komfort: Lange und häufige Laufwege, die Karte bietet wenig Orientierung, es müsse viel mitgeschrieben werden und zwar auf Papier, sagt die GamePro, Kämpfe seien „stocksteif“. „Die Action ist einfach von Vorvorgestern“, notiert der Test dort, weil das Genre 2001 noch in den Kinderschuhen gesteckt habe.

Das lässt Gothic extra schwer werden. PC Gamer empfiehlt das Remake daher Spielern, die Kingdom Come: Deliverance für zu einsteigerfreundlich hielten. Schließlich müsse man sich beispielsweise selbst die Karte der Spielwelt kaufen und könne für lange Zeit nichts von dem, was verlangt wird, bekommen, nichts erklärt bekommen und sterbe durch alles und jeden. So wie damals. Als schwacher Schwächling zu starten, gehört bei Gothic jedoch seit jeher zum Spielprinzip. Genau wie scheinbar eine ganze Reihe Bugs, die alle Bereiche des Spiels betreffen und die in jedem Test Erwähnung finden.

Originalität um jeden Preis bewahren – bei Gothic eine gute Idee?

Und trotzdem findet sich Spaß in der Schwere. Teils liegt das an Detailverbesserungen, etwa der Steuerung. IGN lobt Quest-Log und Glossar als Hilfen, das neue Schlösserknacken nervt hingegen jeden. Im Meistern der Spielwelt liegt jedoch auch Unterhaltung. Lange habe ein Spiel nicht mehr so viel Spaß gemacht, jubelt der Test. Das liegt in erster Linie an den Vorerwartungen in Form einer Zauberzutat: Wer von einem „wahrgewordenem Fan-Traum“ spricht, ist ein solcher, wer die Welt bereits kennt, stolpert über viel weniger Dinge, denn sie ist eben wie damals. Dann kommen, neben Erinnerungen, andere Dinge zum Tragen, etwa die dreckige Atmosphäre, die Reaktionen der Bewohner auf eigene Taten – das „Gothic-Feeling“, das PC Games erfreut.

Fazit

Das lässt sich am Ende so deuten: Die neu aufgelegte Gothic bleibt im Kern ein 25 Jahre altes Spiel und entspricht in weiten Teilen dem Stand des Genres Anno 2001. Es sei ein Spiel „für Menschen die denken, dass Daggerfall das letzte gute Spiel von Bethesda war“, bilanziert PC Gamer mit Augenzwinkern. Bei Eurogamer wird das Urteil konkreter. Zielgruppe sind diejenigen, die genau das Spiel von damals nur in schön wollen. Alle anderen könnten sich mit einer riesigen Liste viel besserer Rollenspiele vergnügen. Diese Sicht wird eigentlich überall geteilt. Das Remake richtet sich an Fans – und nur an Fans, die die Mühe mit sehr positiven Wertungen auf Steam honorieren. Kaufen sollten die aufgrund der Bugs aber erst nach ein paar Updates.

Wertungsüberblick für Gothic (2026)



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20.000 Konten kompromittiert: Meta bestätigt Angriff auf Instagram-Accounts


20.000 Konten kompromittiert: Meta bestätigt Angriff auf Instagram-Accounts

Bild: Meta

Meta hat weitere Details zu dem in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Angriff auf Instagram veröffentlicht. Demnach sollen mehr als 20.000 Nutzerkonten kompromittiert worden sein. Die Angreifer konnten über das Kontowiederherstellungssystem „High Touch Support“ (HTS) neue Passwörter für die betroffenen Accounts erlangen.

Dadurch erhielten die Angreifer nicht nur Zugriff auf sensible Daten der Kontoinhaber, sondern konnten diese durch die Änderung von E-Mail-Adresse und Passwort auch vollständig aus ihren Konten aussperren. Nach Bekanntwerden des Vorfalls deaktivierte Meta das betroffene System und leitete Sicherheitsmaßnahmen für die betroffenen Accounts ein.

Helfer wurde zum Komplizen

Der Vorfall geht auf eine Schwachstelle in Metas KI-gestütztem Supportsystem HTS zurück, das Nutzern eigentlich dabei helfen soll, den Zugang zu gesperrten Instagram-Konten wiederherzustellen. Die Angreifer machten sich zunutze, dass das System offenbar nicht ausreichend überprüfte, ob die bei einer Kontowiederherstellung angegebene E-Mail-Adresse tatsächlich mit dem betroffenen Instagram-Konto verknüpft war. Dadurch konnten Passwort-Reset-Links erzeugt werden, die den Zugriff auf fremde Konten ermöglichten. Besonders gefährdet waren Nutzer, die keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hatten.

Sicherheitslücke blieb mehrere Wochen unentdeckt

Laut einer am 5. Juni 2026 bei der Generalstaatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Maine eingereichten Datenschutzmeldung, über die Bleeping Computer berichtet, wurde die Sicherheitslücke bereits am 31. Mai 2026 entdeckt. Als Datum des eigentlichen Sicherheitsvorfalls wird dort der 17. April 2026 genannt. Das deutet darauf hin, dass die Angriffe bereits mehrere Wochen vor ihrer Entdeckung begonnen haben könnten. Meta zufolge sollen dabei mehr als 20.000 Instagram-Konten betroffen sein. Unklar ist bislang jedoch, welche Daten tatsächlich abgegriffen wurden. Theoretisch hätten die Angreifer Zugriff auf eine Vielzahl sensibler Informationen erhalten können, darunter E-Mail-Adressen und Telefonnummern, Geburtsdaten, Profilinformationen, Fotos, Videos, Direktnachrichten sowie Aktivitäten und Interaktionsverläufe innerhalb der Plattform. Auch mit Instagram verknüpfte Konten oder externe Dienste könnten betroffen gewesen sein.

Als erste Reaktion auf den Vorfall schaltete Meta das HTS-System vollständig ab und erklärte sämtliche darüber erzeugten Passwort-Reset-Links für ungültig. Gleichzeitig wurden potenziell kompromittierte Konten in einen verpflichtenden Sicherheitsprozess überführt. Betroffene Nutzer müssen dabei ihre Passwörter erneut ändern und ihre Identität verifizieren, um die Kontrolle über ihre Konten zurückzuerlangen.

System soll erst nach Korrekturen wieder ans Netz

Meta will zudem künftig sicherstellen, dass E-Mail-Adressen zuverlässig mit den jeweiligen Kontoinformationen abgeglichen werden. Erst nach diesen und weiteren Anpassungen soll das System wieder in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus überprüft das Unternehmen nach eigenen Angaben vergleichbare Wiederherstellungsprozesse auf anderen Plattformen des Konzerns.

Es bleibt zudem abzuwarten, welche datenschutzrechtlichen Konsequenzen der Vorfall noch für Meta nach sich ziehen wird. Auch Strafzahlungen können derzeit nicht ausgeschlossen werden.



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