Apps & Mobile Entwicklung
Tragbarer Retro-Lautsprecher: Marshall Stockwell III läuft mit deutlich mehr Leistung bis zu 40 h

Heute kündigt Marshall den Stockwell III an, die dritte Generation des tragbaren Bluetooth-Lautsprechers, der ein Upgrade bei den Verstärkern und bei der Akkulaufzeit erhalten hat, die sich mit 40 Stunden im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt.
Stärkere Technik
Im Stockwell IIII kommen ein 65-Watt-Class-D-Verstärker für den 3 Zoll großen Tieftöner und zwei 31-Watt-Class-D-Verstärker für die beiden 1,75 Zoll großen Breitbandtreiber zum Einsatz. Der Stockwell II setzte hingegen noch auf einen 10-Watt-Class-D-Verstärker für den Subwoofer und zwei 5-Watt-Verstärker für die Hochtöner. Der Frequenzbereich des Stockwell III liegt bei 54 bis 20.000 Hz, beim Vorgänger waren es 60 bis 20.000 Hz.
Der Stockwell III wiegt 1,3 kg und misst 181 × 150 × 72 mm. Der Vorgänger aus dem Jahr 2019 kommt bei 180 × 161 × 70 mm auf 1,38 kg.
Neben der höheren Leistung der Verstärker und den angepassten Treibern bewirbt Marshall den Stockwell III mit „True Stereophonic 360°-Sound“, was dafür sorgen soll, dass der Stockwell III überall im Raum platziert werden kann und aus jedem Winkel dieselbe Qualität und Klangfülle bieten soll. Zudem soll Dynamic Loudness dafür sorgen, dass Bässe, Mitten und Höhen bei jeder Lautstärke ausgewogen bleiben. Bei geringerer Lautstärke werden Bass und Höhen angehoben, um die Details und die Klarheit der Songs zu erhalten, bei lauterer Wiedergabe wird ihr Anteil hingegen etwas reduziert.
PU-Leder-Design mit austauschbaren Teilen
Auch der Stockwell III setzt auf das bekannte Retro-Design der Marke Marshall, bei dem der Tragegriff aus PU-Leder mit Samtbesatz beispielsweise an den Tragegurt von Gitarren erinnern soll. Der Lautsprecher ist von einer strukturierten Silikonhülle umgeben, die an der Vorder- und Rückseite von einem Metallgitter durchbrochen wird, auf dem das Marshall-Logo prangt. Auch das Bedienfeld aus Messing, über das mit der M-Taste Presets ausgewählt oder mit der Mediensteuerung zum gewünschten Track gesprungen werden kann, hat Marshall mit der dritten Generation etwas angepasst. Durch den modularen Aufbau und die austauschbaren Teile wie Akku, vorderes und hinteres Gitter, Silikonhülle sowie Tragegurt soll auch die Reparierbarkeit des Stockwell III gewährleistet werden.
Vertraute der Vorgänger noch auf IPX4 als Schutz gegen Spritzwasser, so ist der Stockwell III nun nach IP55 gegen Staub und Wasser geschützt. Der USB-C-Anschluss zum Laden kann seinerseits auch zum Aufladen von Smartphones unterwegs genutzt werden, so dass aus dem Lautsprecher eine Powerbank wird.
Preis und Verfügbarkeit
Der Stockwell III ist ab dem 18. August auf marshall.com für 229 Euro erhältlich und ab dem 25. August bei ausgewählten Händlern verfügbar.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Marshall unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Microsoft 356 Alternative: Euro-Office in Version 1.0 erschienen, Standard-Dokumentformat erntet Kritik

Die Web-Version von Euro-Office ist in Version 1.0 erschienen und soll eine europäische Alternative zu Microsoft 365 darstellen. Doch die quelloffene Web-Office-Suite erntet Kritik, weil standardmäßig ein von Microsoft entwickeltes Dateiformat für das Speichern verwendet wird.
Die erste Version von Euro-Office ist heute als Web-Version erschienen, während Desktop- und Mobile-Apps erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen sollen. Ein europäisches IT-Konsortium, zu dem unter anderem Nextcloud, Ionos und Tuta gehören, treibt die Entwicklung der europäischen und quelloffenen Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace voran. Doch die Wahl des OOXML-Formates und eine irreführende Marketing-Behauptung sorgen derzeit für Kritik.
Euro-Office basiert auf OnlyOffice
Euro-Office bringt die für eine Office-Suite typischen Programmbestandteile für Textverarbeitung, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Die Version 1.0 von Euro-Office ist in den neuen Nextcloud Hub 26 Spring integriert, wobei Anwender dadurch nun die Wahl zwischen Euro-Office und Collabora haben. Während es sich bei Euro-Office um einen OnlyOffice-Fork handelt, baut Collabora hingegen auf LibreOffice Online auf.
Allerdings übte die Gruppierung hinter LibreOffice, „The Document Foundation“, unmittelbar vor der Veröffentlichung von Euro-Office 1.0 deutliche Kritik an der neuen Office-Suite von Nextcloud und Ionos. Demnach werde Euro-Office als „die erste in Europa entwickelte Office-Suite vermarktet“, was gemäß einem offenen Brief der Document Foundation schlicht falsch ist. Dabei ist OpenOffice, das erstmals 2001 erschienen ist, die erste europäische Office-Suite auf Open-Source-Basis, worauf 2010 LibreOffice folgte.
Kritik am OOXML-Dokumentformat
Zudem kritisiert die Document Foundation die Nutzung des OOXML-Dateiformates als Standard in Euro-Office, statt hier das offene ODF-Format zu nutzen. Somit werden Dokumente in Euro-Office standardmäßig mit den für MS-Office typischen Endungen „.docx“, „.pptx“ und „.xlsx“ gespeichert, da das OOXML-Format eine „quasi-offene“ Entwicklung von Microsoft ist.
Dadurch fürchtet die Document Foundation eine Gefährdung der digitalen Souveränität Europas, weil so ein „Content-Lock-In“ entstehe und die Euro-Office-Entwickler durch die Nutzung des OOXML-Formates zu „de-facto-Verbündeten von Microsoft“ werden. Nur die Nutzung eines komplett offenen Dokumentformates wie ODF kann der Document Foundation zufolge eine digitale Souveränität sichern, während die Verwendung des OOXML-Formates durch Euro-Office die „Microsofts Strategie gegen die europäische digitale Souveränität weiter stärkt“.
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Gradmesser für KI-Branche: OpenAI reicht vertraulichen Antrag für Börsengang ein
Mit der vertraulichen Einreichung der benötigten Unterlagen hat OpenAI den nächsten Schritt Richtung Börsengang vollzogen, der zu den größten der Technologiegeschichte zählen könnte. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob sich die enormen Investitionen in KI langfristig durch profitable Geschäftsmodelle rechtfertigen lassen.
Eingereichte Daten zunächst nicht öffentlich
OpenAI hat am Montag bestätigt, vertraulich Unterlagen für einen Börsengang bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht zu haben, auch wenn ein konkreter Zeitplan für das Vorhaben derzeit noch aussteht. Darüber berichtet CNET unter Berufung auf die New York Times (Paywall). Während bei einem klassischen Börsengang Finanzkennzahlen und geschäftskritische Informationen wie Umsatz, Gewinn, Verluste oder die angestrebte Bewertung unmittelbar öffentlich werden, erfolgt die Prüfung bei einem sogenannten Confidential IPO zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Erst im weiteren Verlauf des IPO-Prozesses werden die entsprechenden Angaben veröffentlicht.
OpenAI betont, weiterhin Vorteile darin zu sehen, zunächst privat zu bleiben, sich mit der Einreichung aber die Möglichkeit offenzuhalten, einen Börsengang bei strategischem Bedarf schneller umzusetzen. „Wir haben kürzlich einen vertraulichen S-1-Antrag eingereicht. Wir rechnen damit, dass dies bekannt wird, daher geben wir es einfach bekannt“, erklärte OpenAI in einer auf X veröffentlichten Stellungnahme.
Mehrere KI-Unternehmen wollen an die Börse
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem auch Anthropic und SpaceX den Kapitalmarkt ansteuern. Insbesondere der erwartete Börsengang von SpaceX dürfte erheblichen Einfluss darauf haben, wie Investoren die Perspektiven der KI-Branche künftig bewerten werden. Gleichzeitig rückt die wirtschaftliche Realität hinter dem KI-Boom stärker in den Mittelpunkt: Die Entwicklung moderner KI-Modelle erfordert gewaltige Investitionen in Rechenzentren, Grafikprozessoren, Energieversorgung und Infrastruktur. Zwar sind die Bewertungen vieler KI-Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, diese basieren bislang jedoch vor allem auf Erwartungen an künftiges Wachstum und weniger auf bereits erzielten Gewinnen.
Kosten ein großes Thema – auch bei Investoren
Vor allem die hohen Betriebskosten der Branche geraten dabei zunehmend in den Fokus der Investoren. Für den Ausbau der KI-Infrastruktur sollen bereits enorme Kapitalzusagen erfolgt und weitreichende finanzielle Verpflichtungen eingegangen worden sein. OpenAI verzeichnet zwar stark steigende Umsätze, hat jedoch weiterhin mit erheblichen laufenden Kosten zu kämpfen. Gleichzeitig sollen Partner und Investoren Berichten zufolge Schulden in Höhe von rund 96 Milliarden US-Dollar aufgenommen haben, um den Ausbau der KI zu finanzieren.
Börsengang auch mit Risiko verbunden
Neben einer potenziell enormen Kapitalspritze wäre ein Börsengang für OpenAI jedoch auch mit erheblichen Risiken verbunden. Als börsennotiertes Unternehmen müsste der Konzern deutlich umfangreichere Finanzdaten offenlegen und sich einer intensiveren Kontrolle durch Investoren, Analysten und Regulierungsbehörden unterziehen. Darüber hinaus würden bestehende rechtliche Risiken – etwa in den Bereichen Urheberrecht, Datenschutz und Regulierung – stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.
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iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 & macOS 27: Diese iPhones, iPads, Apple Watches & Macs erhalten Updates

Apple hat am Montagabend einen Ausblick auf iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate mit dem neuen Apple Intelligence und der neuen Siri AI gegeben. Welches iPhone, iPad, Mac, MacBook oder Apple Watch das Update noch erhält, zeigt die nachfolgende Übersicht. Bei den Smartwatches sind die Einschnitte am größten.
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Diese Geräte erhalten ein Update
Die nachfolgende Tabelle liefert einen schnellen Überblick über die Kompatibilität von iPhone, iPad, Apple Watch und Mac(Book) zu iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate.
Dabei gilt es zu bedenken, dass Apple Intelligence aus iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate nur auf ausgewählten kompatiblen Endgeräten verfügbar ist. Details gibt es im Anschluss an die Tabelle.
Diese iPhones erhalten iOS 27
Schnell geklärt ist die Frage, welche iPhones noch iOS 27 erhalten: Der Support bleibt bei iOS 27 gegenüber iOS 26 unverändert. Apple Intelligence wird allerdings nur auf folgenden Produkten verfügbar sein:
- iPhone 17 (alle)
- iPhone 16 (alle)
- iPhone Air
- iPhone 15 Pro (Max)
Diese iPads erhalten iPadOS 27
Beim iPad fallen einige Modelle aus dem Support. Beim iPad Pro sind es die Varianten mit Apple A12X Bionic, erst der Apple A12Z Bionic mit acht statt sieben aktiven GPU-Clustern erhält iPadOS 27. Auch das iPad Air 3. Gen, das iPad 8. Gen und das iPad mini 5. Gen mit Apple A12 Bionic fallen raus. Apple Intelligence gibt es für folgende Modelle:
- iPad mit Apple Chip (M1 und neuer)
- iPad mini mit A17 Pro
Diese Apple Watches erhalten watchOS 27
Bei der Apple Watch ist die Liste der Streichungen am längsten, dafür erhalten alle noch zu watchOS 27 kompatiblen Produkte auch Zugriff auf Apple Intelligence – vermutlich auch, weil sie die Funktion im Wesentlichen über ein gekoppeltes iPhone, sofern es Apple Intelligence unterstützt, bereitgestellt bekommen.
- Alle Apple Watch mit watchOS 27 (via iPhone)
Diese Macs und MacBooks erhalten macOS 27 Golden Gate
Beim Mac und MacBook schneidet Apple mit macOS 27 Golden Gate endgültig die Intel-Zöpfe ab: Nur noch Systeme mit Apple-SoC erhalten das Update. Apple Intelligence ist dafür auf allen Systemen, die das Update erhalten, verfügbar.
- Alle Mac und MacBook mit macOS 27
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