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Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test


Der aktuelle Acer Revo RB102 ist ein kompletter Mini-PC mit Intel Lunar Lake, SSD, RAM und Windows 11 für derzeit 599 Euro (DT-BPLEG.002). Das klingt mit Blick auf die explodierenden Preise für RAM und SSDs nach einem guten Angebot. Was das System leistet, wie laut es wird und was Käufer beachten sollten, klärt der Test.

Acers Revo RB102 mit Lunar Lake

Zugegeben, ziemlich spät dran ist Acer mit dem Lunar-Lake-Mini-PC, schließlich wurde der Prozessor bereits im vergangenen Jahr 2024 vorgestellt. Doch auf der anderen Seite gibt es Mini-PCs mit dem speziellen Intel-Chip gar nicht mal so viele, nur Asus und MSI bieten noch vergleichbares in Deutschland an.

Über einen Gutschein-Code gewähren beide Händler noch bis 23.12.2025 35 Euro Rabatt (SANTA25-CU35).

Die meisten Hersteller sind hingegen von Meteor Lake alias Core Ultra 100 auf Arrow Lake-H und damit Core Ultra 200H, nicht aber auf Lunar Lake alias Core Ultra 200V gewechselt. Der aktuelle Acer Revo RB102 mit Lunar Lake ist also eher eine Ausnahme am Markt, im Test schlägt er sich an vielen Stellen sehr gut. Aber es gibt auch Anlass zur Kritik.

  • Sehr geringer Verbrauch im Alltag
  • Unhörbar im Leerlauf
  • Kompaktes Chassis
  • Umfassende Anschlüsse
  • Dual-LAN mit 2,5 Gbit/s
  • Platz für zwei NVMe-SSDs (2280)
  • Ab Werk mit PCIe-3.0-SSD
  • Viel vorinstallierte Software
  • Zwei der fünf USB-Ports mit nur 5 Gbit/s

Die Spezifikationen im Detail

Acer setzt beim aktuellen Revo RB102 auf das klassische und bekannte NUC-Format: Ein quadratisches Äußeres mit 131 mm Kantenlänge (Breite, Tiefe) und 43 mm Höhe ist mit Hardware vollgepackt. Die wichtigsten Anschlüsse liegen an der Rückseite, ein paar leicht abgreifbare sind auch in der Front zugegen. Auf dem Deckel gibt es zudem einen Fingerabdruck-Scanner.

Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test

Lunar Lake ohne Copilot

Bestückt ist das System mit Intels Lunar-Lake-CPU. Die Besonderheit bei diesem Prozessor ist die gewissermaßen strenge Vorgabe an den Chip: Es gibt stets maximal nur 4+0+4 Kerne, dazu ist der RAM als LPDDR5X direkt auf dem Package verlötet und entsprechend nicht aufrüstbar. Der Vorteil ist der extrem geringe Verbrauch, den diese Notebook-Lösung im Test auch zeigen kann.

Auch eine NPU bringt Lunar Lake mit, die eigentlich bis zu 48 TOPS bietet. Im kleinsten Modell Intel Core Ultra 5 226V, wie im Acer Revo RB102 verbaut, ist diese jedoch auf 40 TOPS gesetzt worden, was durchaus einen Unterschied machen kann: Es entfällt die Klassifizierung für Microsoft Copilot+.

Zwischenboden mit Mini-Lüfter

Wird die Bodenplatte für mögliche Upgrades entfernt, wird ein zusätzlicher kleiner Lüfter sichtbar. Dieser soll zusammen mit der Metallplatte, in der er sitzt, dafür sorgen, dass die darunter verbauten zwei M.2 nicht den Hitzetod sterben. An der Platte, an der der Lüfter befestigt ist, sind auf der Unterseite zu den M.2-SSDs auch entsprechend Wärmeleitpads installiert. Erst wenn die entfernt werden, ist das an dieser Seite sehr aufgeräumte PCB zu sehen.

Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test

NVMe-SSD mit PCIe 3.0 ab Werk

Beim Massenspeicher kann das System mit zwei M.2-SSDs bestückt werden, jeweils in voller Länge von 80 mm (Format 2280). Theoretisch sind also bis zu zweimal 8 TB möglich, praktisch wird der Ausbau durch die steigenden Preise bei SSDs aber vermutlich schnell eingegrenzt. Vorinstalliert ist lediglich eine 512 GByte fassende SSD nach dem schon älteren PCIe-3.0-Standard aus China – diese sind extrem günstig (gewesen). Ebenfalls als wechselbare M.2-Lösung zugegen ist das WiFi-Modul von Intel.

Technische Daten des Testmusters
Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test
Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test

Acer Revo RB102 – erst einmal durchblicken

Acer Revo Box „RB102“ hießen bereits unzählige Mini-PCs des Unternehmens, was das Auffinden des Neulings gar nicht mal so einfach macht. Acers deutsche Webseite ist überhaupt keine Hilfe, dort werden nur alte Modelle aufgeführt, obwohl der Handel die neuen längst verkauft* – und auch der Preisvergleich kennt die Variante neben unzähligen anderen natürlich schon. Auf der US-Webseite funktioniert das besser, hier gibt es auch die neue Generation .

Zum Start gab es zudem Probleme, dass Shops die falschen Spezifikationen listeten – unter anderem sollte der RAM wechselbar sein, was bei Lunar Lake nicht geht. Auf das Problem durch ComputerBase angesprochen, wurde Acers PR-Abteilung umgehend tätig, die fehlerhaften Angaben sollten schnell ausgetauscht werden oder schon getauscht worden sein.

Installation, Einrichtung und Alltagserfahrungen

Die Installation des Mini-PCs von Acer ist selbsterklärend einfach. Das mitgelieferte Netzteil angeschlossen, Monitor, Tastatur und Maus angebunden und schon startet das System. Da Windows 11 vorinstalliert ist, geht es direkt bis zum Abschluss der Installation. Dabei wird beim System auf eine Mischung aus Updates während und nach der Installation gesetzt, die das System bereits auf 24H2 Build 3476 hieven. Erst final in Windows und weitere Updates später wird dies auf den aktuellen Stand Build 7462 gehoben. Das dauert bekanntlich aber eine ganze Weile.

Danach ist das System aber voll einsatzbereit. Mit bekannter Hardware von der Stange sind alle Treiber vorhanden und alle Bauteile einsatzbereit.

Intel Core Ultra 5 226V im Acer Revo RB102
Intel Core Ultra 5 226V im Acer Revo RB102
Speichertest des Acer Revo RB102
Speichertest des Acer Revo RB102

Viele vorinstallierte Software/Shareware

Acers Mini-PC setzt nicht auf ein nacktes Windows 11 Home, sondern bringt diverse Anwendungen und Shareware sowie kleine Spiele mit. Ganz vorn steht McAfee, aber auch Acer-Tools, Booking.com-Direktlinks in der Taskleiste, NordVPN-Verknüpfungen sowie Dropbox-Werbung nach dem Start usw. bekommt man hier zu Gesicht.

Der unwissende Kunde wird mit angeblich „tollen Angeboten“ überhäuft, deren einziger Vorteil für den Kunden in einem Niedrigeren Kaufpreis des Systems liegen – nach Angeboten der jeweiligen Anbieter sieht man sich besser separat um. Wer das System davon befreien will, installiert am besten erst einmal Windows neu.

Acer Care Center
Acer Care Center
Vorinstallierte Software und Shareware nervt
Vorinstallierte Software und Shareware nervt

Testergebnisse und Benchmarks

Der kleinste Intel Core Ultra 200V macht am Ende genau das, wozu er gedacht ist. In leichten Anwendungen ist das System schnell zur Stelle, erledigt Alltagsaufgaben ohne Probleme. Mit lediglich vier Performance-Kernen und dazu vier LPE-Cores ist der Prozessor aber nicht die erste Wahl für große und langwierige Multi-Core-Projekte. Neben der geringen Anzahl an Kernen und Threads steht hier auch die dauerhaft geringe TDP von 30 Watt im Weg – dafür wurde Lunar Lake aber auch schlichtweg nicht gebaut, wer bei Intel mehr will, greift zu Core Ultra 200H oder gar Core Ultra 200HX – oder ab Januar zu Panther Lake alias Core Ultra 300.

Leistungsaufnahme: sehr stromsparend im Einsatz

Die bereits angesprochene TDP von 30 Watt ist auch dauerhaft im Alltag abrufbar. In Spitzen geht es hinauf bis auf 37 Watt – diese Grenze ist als PL2-Wert für bis zu 28 Sekunden im BIOS hinterlegt. Das Gesamtsystem zieht bei längerer Last im Durchschnitt rund 52 Watt aus der Steckdose (vor dem Netzteil).

Wird nur die CPU allein betrachtet, zeigt das Lunar-Lake-Design seine Vorzüge: Im Leerlauf sinkt die Package Power der CPU auf 1,7 Watt ab. Betrachtet man bei der Analyse nur die IA-Cores, also die CPU-Kerne, liegt der Wert sogar nur bei 0,09 Watt. Der System Agent und der Rest des SoC rufen in diesem Zustand die meiste Energie ab. Das komplette System steht so letztlich mit 5 Watt Leistungsaufnahme, direkt an der Steckdose gemessen und das 90-Watt-Netzteil inkludiert, sehr gut im Leerlauf da.

Im Verlaufsdiagramm ist der Acer Revo RB102 entsprechend sehr unauffällig und rangiert bei den Werten weit unten.

Lüftersteuerung und Lautstärke

Die bereits angesprochenen zwei Lüfter im System sind im Windows Leerlauf unhörbar. Unter Dauervolllast wird das System hörbar, mit 35 dB(A) aber auf vergleichsweise geringem Geräuschlevel. Je nach Position des Systems ist dies mehr oder weniger stark – je nach persönlichem Empfinden – wahrnehmbar. Der Lüfter fährt dabei bei zunehmender Last langsam hoch und geht nach Abschluss der Rechenlast schnell wieder zurück zum sehr leisen Betrieb.

Acer Revo RB102-LNL im Einsatz

Audio-Impressionen des Kühlsystems

Um die Geräuschkulisse besser zu dokumentieren, findet sich nachfolgend ein Tonaufnahmen. Die Aufnahme erfolgte mit 40 Zentimetern Abstand zur Gehäusefront aus dem Leerlauf in einen CPU-Volllast-Benchmark.

Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Alltag

Benchmarks

In Leistungstests sind die Anzahl der Kerne, aber auch die TDP-Einstufung entscheidend. Mit 30 Watt unter Dauerlast kann der Acer RB102 mit Core Ultra 5 226V beispielsweise einem Geekom IT15 mit Intel Core Ultra 9 285H (Test) gefährlich werden, wenn dieser auch mit Handbremse betrieben wird. Ansonsten ist die Leistung vor allem bei leichter Last gut, schwere Multi-Tasking-Aufgaben sind aber nicht die Stärke von Lunar Lake. Bei der Grafik rangiert die Lösung ebenfalls im Mittelfeld, wobei es auch hier auf den exakten Gegenspieler ankommt.

Fazit

Der neue Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake sowie 512-GB-SSD, 16 GB RAM und Windows 11 ab Werk (DT.BPLEG.002) ist zu Preisen ab 599 Euro (tagesaktuell mit Gutschein; Stand 19.12.2025: 599 Euro regulär) ein solides Angebot im deutschen Einzelhandel. Acer nutzt Lunar Lake als einer von wenigen Herstellern in diesem Segment. Die für ultra-mobile Notebooks erdachte Plattform ist sehr effizient, dafür darf man keine Höchstleistung erwarten. Aber das Gesamtpaket steht dem Mini-PC am Ende sehr gut.

Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test
Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test

Mit seinen Anschlüssen kann der Mini-PC von Acer viele Anforderungen abdecken: Dual-LAN ist überraschend, zwei der fünf USB-Ports nur mit 5 Gbit/s sind es aber auch. Positiv wiederum ist, dass zwei M.2-SSDs in vollem Format (2280) passen, ein kleiner Lüfter sie zudem vor dem Hitzetod bewahrt. Er fällt wiederum nicht negativ auf, die Lautstärke des Systems geht letztlich insgesamt in Ordnung.

Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test
Acer Revo RB102 mit Intel Lunar Lake im Test

Als Gegenspieler kommt schnell der zuletzt getestete Mini-PC Sapphire Edge AI in den Sinn. Die Serie ist aktuell ab 672 Euro im Handel und setzt auf den etwas stärkeren Ryzen-AI-Prozessor. Aber Vorsicht! Sapphires Edge AI steht ohne RAM und SSD als „Barebone“ im Handel und die Kosten für diese Komponenten steigen derzeit rasant.

Wer selber konfiguriert und Windows installiert, muss dafür nicht mit der ganzen Shareware und sonstiger „Bloatware“ von Acer leben, die dafür den Preis des Angebotes von Acer weiter senkt.

Über einen Gutschein-Code gewähren beide Händler noch bis 23.12.2025 35 Euro Rabatt (SANTA25-CU35).

  • Sehr geringer Verbrauch im Alltag
  • Unhörbar im Leerlauf
  • Kompaktes Chassis
  • Umfassende Anschlüsse
  • Dual-LAN mit 2,5 Gbit/s
  • Platz für zwei NVMe-SSDs (2280)
  • Ab Werk mit PCIe-3.0-SSD
  • Viel vorinstallierte Software
  • Zwei der fünf USB-Ports mit nur 5 Gbit/s

ComputerBase hat den Revo RB102(-LNL) von Acer zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.



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Amazon schmeißt Saugroboter raus – jetzt Marken-Modell sichern


Gute Saugroboter müssen längst kein Luxus mehr sein. Auch in der Mittelklasse gibt es inzwischen Modelle, die zuverlässig reinigen und Funktionen aus eigentlich höheren Preisklassen bieten. Genau so ein spannender Fall ist uns jetzt bei Amazon aufgefallen. Schauen wir uns das Angebot genauer an.

Der Roboter, um den es geht, stammt von Shark, einem Hersteller, der normalerweise eher im höheren Preissegment spielt. Doch aktuell rutscht der Preis des Saugroboters auf ein Niveau, bei dem viele Haushalte schwach werden könnten. Das Spannende daran: Amazon schreibt das Angebot gar nicht als solches aus. Zeit also, dass wir einen zweiten Blick auf den Shark-Saugroboter werfen.

Überwindet Teppiche und Kanten

Der Shark PowerDetect ist ein Saugroboter (ohne Wischfunktion) und setzt auf 3D- und Lasernavigation, um sich präzise in Eurem Zuhause zurechtzufinden. Dadurch erkennt der Roboter Objekte und kann sich sogar im Dunkeln nahtlos durchmanövrieren. In der SharkClean-App könnt Ihr die Karten von Eurem Zuhause bearbeiten und Sperrzonen oder Zielpunkte festlegen. Zusätzlich lässt sich der Roboter auch per Alexa und Google Assistant steuern. Insgesamt könnt Ihr den Saugroboter bis zu 60 Minuten am Stück putzen lassen.

Dank drei verschiedener Reinigungstechnologien kann der Roboter Schmutz, Kanten und den jeweiligen Bodentyp automatisch erkennen. Anschließend passt der Robo seine Leistung an, je nach Schmutzgrad, Bodentyp, Ecken und Kanten.

Sollte der Shark PowerDetect eine Kante passieren, so ist er mit einer Technologie ausgestattet, die den Roboter automatisch hebt und senkt. So kommt er über die Türschwelle, aber auch unter das Sofa. Und damit Ihr Euch noch weniger kümmern müsst, wird der Saugroboter nach bis zu 60 Tagen an der Absaug-Basisstation entleert. Die Anti-Allergen-Komplettversiegelung sorgt zudem dafür, dass Staub und unangenehme Gerüche sicher eingeschlossen bleiben – ideal für Allergiker oder sensible Nasen.

Shark-Saugroboter fast 50 Prozent billiger

Das Modell zeichnet Amazon als Tipp aus und es ist in der Farbe Weiß schon so gut wie ausverkauft. In Schwarz scheint der Versandriese jedoch noch einige Roboter auf Lager zu haben. Der Preis liegt bei 269 Euro, was einem Rabatt von 46 Prozent gegenüber dem UVP in Höhe von 499,99 Euro entspricht. Für ein Modell mit LiDAR‑Navigation, 3D‑Hinderniserkennung und selbstentleerender Anti‑Geruchs‑Basis ist das ein starkes Angebot, das sich defintiv lohnen kann.

Wie gefällt Euch dieses Angebot? Würdet Ihr bei diesem Preis zuschlagen? Lasst es uns wissen!





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CB-Fotowettbewerb: Im Februar geht es um Sitzgelegenheiten


CB-Fotowettbewerb: Im Februar geht es um Sitzgelegenheiten

Bild: Sony

Der monatliche Fotowettbewerb der ComputerBase-Community geht in die nächste Runde. Im Februar 2026 werden Aufnahmen zum Thema „Sitzgelegenheiten“ gesucht. Bilder können wie üblich bis zum 20. Tag des Monats eingereicht werden, dann beginnt die Abstimmung innerhalb der Community.

Zeit, sich hinzusetzen

Im vergangenen Januar konnte sich zum Thema „Uhren“ Community-Mitglied Dallas90 durchsetzen. Seine Schwarz-Weiß-Aufnahme ist im Musée d’Orsay in Paris entstanden und zeigt dessen monumentale Uhr an der Fassade von innen. Insgesamt rund 43 Prozent der Teilnehmer an der Abstimmung gaben dem Foto eine ihrer drei Stimmen.

Sieger-Aufnahme des Fotowettbewerbs im Januar 2026
Sieger-Aufnahme des Fotowettbewerbs im Januar 2026 (Bild: Community-Mitglied Dallas90)

Die Redaktion gratuliert zum gelungenen Foto und dem ersten Platz. Wie üblich gebührt Dallas90 damit einhergehend das Recht, das Thema für den nachfolgenden Monat zu setzen. Gesucht sind diesmal Bilder zum Thema „Sitzgelegenheiten“.

Sitzgelegenheiten – als Anregung sollte da vieles möglich sein, egal ob Stuhl, Barhocker, Parkbank … Lasst der Kreativität freien Lauf!

Community-Mitglied Dallas90

Damit sind alle interessierten Community-Mitglieder aufgefordert, bis zum 20. Februar 2026 um 23:59 Uhr eine Aufnahme (JPEG oder PNG) zum Thema per E-Mail mitsamt dem eigenen Benutzernamen im ComputerBase-Forum an Initiator lowrider20 einzusenden.

Teilnahmebedingungen und Abstimmung

Je registriertem Community-Mitglied ist die Teilnahme mit einem eigens aufgenommenen, beliebig alten Bild erlaubt, das in noch keinem vorherigen Fotowettbewerb eingereicht oder anderweitig im ComputerBase-Forum veröffentlicht wurde. Aufnahmen mit dem gleichen Motiv eines bereits veröffentlichten Bildes aus leicht abgeänderter Perspektive sind unerwünscht. Nicht gestattet sind überdies Zeichnungen, gemalte oder per KI generierte Bilder sowie Renderings. Einmal eingereichte Bilder können nicht mehr ausgetauscht werden.

Nach Einsendeschluss startet eine neuntägige Abstimmung zu allen, maximal aber den ersten 40 eingereichten Bildern, an der alle Leser mit Forum-Nutzerkonto teilnehmen dürfen. Um die Anonymität der Fotografen zu wahren, werden die Fotos auf maximal 3.840 Pixel in Höhe und Breite verkleinert und die EXIF-Daten entfernt. Der zum Ende des Monats feststehende Gewinner darf erneut über das Monatsthema der nächsten Runde entscheiden. Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!



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Einer der düstersten Kinostarts des Jahres steht bevor


Nebelschwaden, Schuldgefühle und eine Stadt, die mehr flüstert als schreit: In wenigen Tagen öffnet sich ein Ort, den viele nie vergessen haben. Wer glaubt, Horror müsse laut sein, wird hier eines Besseren belehrt.

Es gibt Filme, die wollen Euch erschrecken. Und es gibt Filme, die wollen Euch festhalten. Return To Silent Hill gehört eindeutig zur zweiten Sorte. In wenigen Tagen kehrt Ihr auf der großen Leinwand an einen Ort zurück, der weniger mit Jump-Scares arbeitet als mit einem stetigen Ziehen im Magen. Dabei soll die Beklemmung eines Videospiel-Klassikers in Filmform gegossen werden. Regisseur Christophe Gans ist das bereits einmal gelungen. Kann die Fortsetzung an den alten Erfolg anknüpfen?

Rückkehr an einen Ort, der nie loslässt

Fast 20 Jahre nach seiner ersten Reise nach Silent Hill kehrt Regisseur Christophe Gans erneut in die verfluchte Stadt zurück. Damals bewies er mit Silent Hill (2006), dass Videospielverfilmungen mehr sein können als Fanservice. Sein neuer Film ist keine klassische Fortsetzung, sondern ein Reboot mit klarem Fokus. Die Vorlage ist Silent Hill 2 – ein Titel, der bis heute als eines der eindringlichsten Horrorspiele überhaupt gilt. Statt Action setzt Gans erneut auf Atmosphäre, Schuld und psychologischen Horror. Wer laute Effekte erwartet, ist hier falsch. Wer sich gern langsam verliert, ist genau richtig.

Eine Geschichte über Verlust und Wahnsinn

Im Mittelpunkt steht James, gespielt von Jeremy Irvine. Er kann den Tod seiner großen Liebe Mary nicht verarbeiten. Als er eines Tages einen Brief erhält, angeblich von Mary selbst, führt ihn dieser zurück nach Silent Hill. Doch dort wartet keine Erlösung. Die Stadt wirkt wie von einer finsteren Macht durchdrungen, bevölkert von grotesken Albtraumwesen. Mit jeder Begegnung beginnt James, stärker an seinem Verstand zu zweifeln. Mary, verkörpert von Hannah Emily Anderson, bleibt dabei mehr Idee als Mensch, und genau das macht die Suche so verstörend. Hier geht es nicht darum, zu entkommen, sondern zu verstehen, was man lieber verdrängen würde. Und wie tief die Abgründe um einen Verlust in die Seele eines Menschen hineinreichen können.

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Horror ohne Hast – und ohne Gnade?

Stilistisch bleibt sich der Film treu. Nebel ersetzt Blutfontänen, Stille ist gefährlicher als Lärm. Der Horror entsteht im Kopf, nicht im Effektgewitter. Erste Eindrücke bescheinigen dem Film eine starke Atmosphäre und einen surrealen „Mindfuck“-Ansatz. Kritisch angemerkt wird allerdings, dass die Liebesgeschichte, die alles zusammenhalten soll, emotional nicht immer trägt. Hier hätte der Film wohl einiges mehr aufwarten können, damit der Zuschauer mit James mitleidet. Trotzdem: Als werkgetreue Annäherung an Silent Hill 2 funktioniert der Film besser als viele andere Game-Adaptionen. Er will nicht jedem gefallen, sondern Euch in eine Stimmung ziehen, aus der es kein schnelles Aufwachen gibt. Ob er dabei mit der Qualität des Originals mithalten kann? Das muss wohl jeder Gamer für sich selbst entscheiden.

Kinostart mit Warnhinweis

Return To Silent Hill startet am 5. Februar 2026 in den deutschen Kinos. Wenn Ihr Horror mögt, der Euch nicht anschreit, sondern langsam zermürbt, solltet Ihr Euch dieses Datum merken. Dieser Film ist kein Popcorn-Horror. Er ist ein Gang durch Nebel, Schuld und Erinnerungen. Und manchmal ist genau das die düsterste Art, Angst in Zuschauern aufzuwecken, sie langsam anzufüttern, bis sie ihre Zähne unerwartet tief in Euch schlägt.



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