Künstliche Intelligenz
Acers MacBook-Neo-Antwort heißt Swift Air 14
Kompakte und dennoch wertige Mittelklassenotebooks sind en vogue, seitdem Apple im Frühjahr sein MacBook Neo vom Stapel gelassen hat. Acer nutzt als Antwort seine leichte Baureihe Swift Air. Diese debütierte im vergangenen Jahr als 16-Zöller mit Ryzen-Innenleben; nun folgt eine 14-Zoll-Variante mit Intels Einsteigerprozessor Core 300 alias Wildcat Lake.
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Während das Swift 16 dank eines Vollmetallgehäuses aus einer Magnesiumlegierung ein Kampfgewicht von nur einem Kilogramm auf die Waage bringt, setzt Acer beim neuen Swift Air 14 auf Aluminium. Trotz der geringeren Abmessungen ist es deshalb schwerer, auch wenn 1,2 Kilogramm immer noch alltagstauglich wenig Gewicht sind. Das Gehäuse gibt es in den vier Farben Grün, Pink, Lila und Blau, aber nicht alle Märkte bekommen alle Farben.
Acer kann das Swift Air 14 in Blau (hinten links), Lila (hinten rechts), Pink (vorne links) und Grün (vorne rechts) fertigen, doch nicht alle Farben werden in allen Ländern verfügbar sein.
(Bild: Florian Müssig / heise medien)
Der matte IPS-Bildschirm deckt den sRGB-Farbraum ab und zeigt seine 1920 × 1200 Pixel (16:10) mit 120 Hertz. Die maximale Helligkeit gibt Acer mit 350 cd/m2 an. Acer sieht neben einem analogen Audioausgang und einer USB-A-Buchse auch zwei USB-C-Ports vor, die beide rasantes Thunderbolt 4 sprechen. Der WLAN-Adapter funkt gemäß Wi-Fi 6E, der Akku soll beim Internetsurfen bis zu 16 Stunden durchhalten. Biometrisches Einloggen ist per Windows-Hello-Webcam möglich.
In den USA beginnen die Preise – typisch Neo-Konter – bei 700 US-Dollar mit Core 5, 8 GByte aufgelötetem LPDDR5-Arbeitsspeicher und 512-GByte-SSD; hierzulande werden daraus 800 Euro. Technisch wären zwar auch 16 GByte RAM vorgesehen, doch diese Bestückung wird man bei uns nicht antreffen. Um den niedrigen Preispunkt zu treffen, helfen nur hohe Stückzahlen – und das nicht erst im Verkauf, sondern bereits bei der Produktion: Die Hauptplatine wird vorerst nur in dieser einen Konfiguration gefertigt und für Deutschland auch nur in ein grünes, pinkes oder lilafarbenes Gehäuse gesteckt.
Für die Deckelaußenseite hat Acer zwei Designs entworfen; hierzulande wird es die schlichtere Variante rechts sein.
(Bild: Florian Müssig / heise medien)
Der Verkaufsstart ist hierzulande bereits für Juli angedacht. Damit das klappt, greift Acer zu einem technischen Kniff: Um das seit Februar wegen einer Patentverletzung rund um den Videocodec H.265 bestehende Verkaufsverbot zu umgehen, wird der in der Grafikeinheit enthaltene Hardware-Decoder stumpf abgeschaltet. Käufer können entsprechende Videos dann nur noch mit einem Software-Decoder über die CPU-Kerne abspielen, was mehr Energie benötigt als der Hardware-Decoder – aber eben sämtlichen rechtlichen Umständen gerecht wird.
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Edler Geschäftsmann
In der Riege der besonders leichten 14-Zöller tummelt sich das Business-Notebook TravelMate P6 in der 2026er-Neuauflage mit Core Ultra 300 (Panther Lake): Es wiegt gerade mal knapp ein Kilogramm. Auf Wunsch gibt es bis zu 64 GByte aufgelöteten LPDDR5X-Arbeitsspeicher und einen OLED-Touchscreen. Letzterer hat eine matte Oberfläche, welche mittels Gorilla Glas Matte Pro realisiert wird. Dieses Deckglas hat Acer bereits in der 2025er-Generation des Swift Edge eingesetzt; das aktuelle Modell spiegelt hingegen wieder.
Acers Business-Notebook TravelMate P6 wiegt knapp unter einem Kilogramm und kommt im Jahrgang 2026 erstmals mit einem matten OLED-Touchscreen.
(Bild: Florian Müssig / heise medien)
Das TravelMate P6 mit Core Ultra 300 soll im dritten Quartal erscheinen; Preise nennt Acer bislang nicht.
(mue)