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AI-Projekte on the go: Claude Code bekommt Fernbedienung
Mit der neuen Remote Control können User eine Aufgabe in Claude Code starten und dann mobil via App oder Claude Code Website weiterführen, in Meetings, beim Laufen oder auf dem Weg zur Arbeit.
Bei Anthropic scheint sich die KI-Welt gerade noch ein klein wenig schneller zu drehen als anderswo. Darauf lassen zumindest die zahlreichen Updates schließen, die das KI-Unternehmen aktuell zu bieten hat. Während man sich mit der prominent beworbenen Werbefreiheit in Claude von OpenAI und Google distanzieren möchte, sorgen die brandneuen Modelle Claude Opus 4.6 und Claude Sonnet 4.6 für eine signifikante Leistungssteigerung beim Modelleinsatz.
Gerade die agentischen Fähigkeiten wie der Zugriff auf Computer werden enorm optimiert. Das kommt auch dem umfangreichen Coding Assistant und Developer Tool Claude Code zugute. Dieses ist jüngst ein Jahr alt geworden, wurde mit dem Pendant Claude Cowork kürzlich ebenfalls für zahlreiche Alltagsaufgaben ohne strengen Programmierungskontext erweitert und erfreut die User mit diversen neuen Features. Ganz neu dabei ist eine Art Fernbedienung, die die Arbeit mit Claude Code unterwegs bequem möglich macht und zugleich eine lokale Verarbeitung ermöglicht. So können User noch mehr Zeit sparen und effizienter werden.
Im Browser, mit Ordnern, im Arbeitsalltag:
Claude Cowork übernimmt deine Aufgaben

Claude Code mit Update-Reigen: Remote Control für KI-Arbeit parallel zu anderen Beschäftigungen
Zur Feier von einem Jahr Claude Code veranstaltete Anthropic jüngst einen Hackathon und kürte den gewinnbringenden Einsatz des Tools für Prozesse wie Erlaubniskorrekturen im Baugewerbe oder die Umwandlung von medizinischen Diagnosen in Gesundheitspläne für Betroffene.
Passend zum Jubiläum versorgte das KI-Unternehmen die User dann mit einer ganzen Reihe von relevanten Updates. Zum einen wurde Claude Code Security in einer limitierten Preview eingeführt. Damit sollen Code-Elemente auf Probleme gescannt und für die menschliche Review empfohlen werden. Zum anderen können User ihre Claude Code-Entwicklungen jetzt direkt in Figma integrieren, um sich mehrere Versionen eines Prototyps anzeigen zu lassen. Dafür müssen Nutzer:innen Claude Code via MCP mit Figma verknüpfen und vorab den Figma MCP Server installieren.
Auch neu ist die Option, auf dem Desktop mit Claude Code Server Previews für die laufenden Apps im Hintergrund zu starten, um etwaige Fehler zu finden. Zudem kannst du eine Local Code Review anfordern, wobei Claude Fehler und Probleme mit Kommentaren angibt. Außerdem kannst du ein Pull Request Monitoring starten sowie deine CLI Sessions im Desktop-Bereich laufen lassen oder via Cloud für die Web- und Mobile-Anwendung bereitstellen.
Die ortsunabhängige Nutzung von Claude Code wird mit dem neuen Feature Remote Control noch ausgebaut. Denn diese Art Fernbedienung ermöglicht es Usern nach Angaben von Anthropic, eine Aufgabe im Claude Code Terminal zu starten und einfach mobil via Web oder App wieder aufzugreifen. Das kann beim Spaziergang oder in der U-Bahn sein, beim Online Meeting oder im Café. Dabei läuft Claude auf dem Basisgerät weiter, auf dem die Aufgabe gestartet wurde, aber die User können diese mobil steuern. Damit unterscheidet sich diese Option von der ebenfalls vor einiger Zeit eingeführten Möglichkeit, Claude Code direkt im Web zu nutzen. Bei letzterer Option wird die Arbeit in Anthropics Cloud-Bereich verrichtet, nicht lokal.
Remote Control kann zum Beispiel hilfreich sein, wenn User während des Business Lunch noch eine Aufgabe abschließen möchten. Laufende Sessions lassen sich ebenso verknüpfen. Allerdings ist zeitgleich nur eine Remote Session möglich. Das Terminal muss geöffnet bleiben, damit die Session weiterläuft. Wenn ein Gerät nach rund zehn Minuten keinen Zugriff zum Netzwerk hat, wird die Session geschlossen.