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AI Storage Core: Lexar erklärt Designansatz für Speicherprodukte der Zukunft


Ziemlich geheimnisvoll gab sich Lexar bisher zu seinem Konzept des AI Storage Core. Daher hatte ComputerBase um Datenblätter gebeten. Doch diese gibt es nicht, denn wie der Hersteller erklärt, handelt es sich nicht um ein einzelnes Produkt, sondern vielmehr um einen Designansatz für kommende Produkte.

Der AI Storage Core ist ein Designansatz

Den ersten Bericht über den AI Storage Core betitelte die Redaktion mit den Worten „Lexars KI-Speicherkern ist eine Micro-SSD mit Gehäuse“. Das ist einerseits nicht ganz falsch, denn dieses Format ist durchaus vorgesehen, andererseits aber auch nicht ganz richtig, geht das Konzept doch weit darüber hinaus.

AI Storage Core ist kein einzelnes Produkt. Es handelt sich um einen Designansatz, der definiert, wie Speicher für den Betrieb unter KI-Workloads ausgelegt ist“, erklärte Lexar auf Nachfrage von ComputerBase. Diese kontinuierlichen und datenintensiven KI-Workloads werden zunehmend lokal statt in der Cloud verarbeitet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Speichern, die „für kurze Bursts optimiert sind“, konzentriere sich AI Storage Core „auf nachhaltigen Durchsatz, vorhersehbare Latenz, Effizienz bei lang laufenden Workloads und Flexibilität über verschiedene KI-fähige Geräte hinweg“.

AI Storage Core
AI Storage Core (Bild: Lexar)

Der KI-Speicherkern, wenn man den Namen direkt übersetzt, diene dabei „als Grundlage für mehrere Formfaktoren, und die Spezifikationen variieren je nach Produkttyp, Anwendungsfall und Veröffentlichungszeitpunkt“. Daher gebe es auch kein Datenblatt.

Im Rahmen der CES 2026 wird der Ansatz nun deutlicher als noch im Dezember, denn Lexar beschreibt nun die ersten konkreten Produktrichtungen, die auf AI Storage Core basieren. Darunter ist nicht nur das bereits gezeigte kompakte M.2-2230-Modul mit Gehäuse, sondern auch eine längere Version für den M.2-2280-Slot als „AI-Grade SSD“. Zudem wird jetzt ein „AI-Grade Stick“ beschrieben, der an eine SIM-Karten-Schublade erinnert. Außerdem sei auch eine Speicherkarte, die „AI-Grade Card“ angedacht.

AI Storage Core
AI Storage Core (Bild: Lexar)
AI-Grade SSD
AI-Grade SSD (Bild: Lexar)

AI-Grade Storage Stick

Laut Lexar werden schon heute „viele PCs aufgrund steigender NAND-Kosten mit reduziertem internem Speicher ausgeliefert“. Gleichzeitig würden neue Anforderungen wie lokale KI-Modelle und On-Device-Inferenz „deutlich mehr Hochgeschwindigkeitskapazität erfordern“. Mit dem AI-Grade Storage Stick wolle man einen standardisierten und leistungsstarken externen Erweiterungspfad speziell für KI-Workloads anbieten. Die externe Speichererweiterung, in der Abbildung von Lexar für ein Notebook symbolisiert, sei hot-plug-fähig und könne das System entsprechend einfach aufrüsten, wenn die Anforderungen durch KI-Workloads dies erforderlich machen. Lexar will damit „eine neue Erweiterungsoption“ ermöglichen, „die es heute noch nicht gibt“.

AI Grade stick
AI Grade stick (Bild: Lexar)

AI-Grade Card

Noch nicht grafisch gezeigt, aber beschrieben wird derweil die sogenannte AI-Grade Card. Hier untersuche Lexar derzeit „wie dieselbe Grundlage auf Kartenformate der nächsten Generation ausgeweitet werden kann“. Dabei würden Durchsatzraten angestrebt, die „weit über die heutigen CFexpress-Karten hinaus“ gehen sollen, „um 8K-Videoaufnahmen und Echtzeit-KI-Bildgebungs-Pipelines zu unterstützen“. CDexpress 4.0 Typ B erreicht immerhin schon 3.700 MB/s beim Lesen und bis zu 3.500 MB/s beim Schreiben. Allerdings nicht dauerhaft. Eine garantierte Dauerschreibrate von 800 MB/s ist da schon viel.

Noch ist viel zu tun

Alle genannten Produkte oder vielmehr Konzepte befinden sich aber laut Lexar noch in der Entwicklung. Daher sollen die endgültigen Spezifikationen und die Verfügbarkeit erst kurz vor der Markteinführung bekannt gegeben werden. Wann das soweit ist, bleibt aber zunächst offen. Der Zeitpunkt könne „je nach Formfaktor und Region variieren“, wird abschließend noch angemerkt.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Lexar unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Extreme Pro & Portable V3: Sandisk beschleunigt seine tragbaren SSDs teils deutlich


Extreme Pro & Portable V3: Sandisk beschleunigt seine tragbaren SSDs teils deutlich

Bild: Sandisk

Sandisk erneuert sein Portfolio an externen SSDs der Serie Extreme Portable, Extreme Pro und Portable. Zum Teil werden die V3-Versionen doppelt so schnell wie ihre Vorgänger (V2). Am äußeren Erscheinungsbild und auch bei den Produktnamen bleibt fast alles beim Gleichen.

Sandisk Extreme beschleunigt auf 2.000 MB/s

Bisher setzte die Sandisk Extreme Portable (V2) auf USB 3.2 Gen 2 mit 10 Gbit/s für rund 1.000 MB/s Spitzenleistung. Bei der Neuauflage (V3) wird der Durchsatz dank USB 3.2 Gen 2×2 auf 2.000 MB/s verdoppelt. Laut Hersteller ist die neue Serie ab sofort zu folgenden Preisen erhältlich:

  • Sandisk Extreme Portable SSD V3 500 GB: erst im zweiten Halbjahr 2026
  • Sandisk Extreme Portable SSD V3 1 TB: 259,99 USD
  • Sandisk Extreme Portable SSD V3 2 TB: 459,99 USD
  • Sandisk Extreme Portable SSD V3 4 TB: 919,99 USD

Die 500-GB-Version soll aber erst im zweiten Halbjahr den Markt erreichen.
Es bleibt beim grundlegenden Design, allerdings nun mit roten statt orangenen Akzent und dem neuen Sandisk-Logo.

Sandisk Extreme Portable SSD (Bild: Sandisk)

Ein gewisser Schutz vor Staub und Wasser wird mit einer IP65-Zertifizierung bescheinigt. Zudem soll die SSD Stürze aus 3 Metern Höhe überstehen. Daten lassen sich via 256-Bit-AES verschlüsseln. All dies gab es aber auch schon beim Vorgänger, sodass die verdoppelte Geschwindigkeit die wesentliche Neuerung darstellt. Eine Option auf 8 TB gibt es aber beim Nachfolger vorerst nicht.

Sandisk Extreme Pro mit USB4

Ebenfalls im angepassten Look erscheint die Sandisk Extreme Pro V3 nahezu unverändert. Statt zuvor maximal 3.800 MB/s stehen jetzt aber bis zu 4.000 MB/s im Datenblatt. Sandisk könnte also noch etwas mehr Leistung am Limit von USB4 mit 40 Gbit/s herausgekitzelt haben. Gab es den Vorgänger mit maximal 4 TB, gibt es hier die neue Option auf 8 TB. Damit umfasst die Reihe Modelle mit 2 TB, 4 TB und 8 TB.

Preise liegen allerdings noch nicht vor, denn der Marktstart soll erst im zweiten Halbjahr 2026 erfolgen. AES 256 Bit und IP65 bietet auch diese Serie.

Neue Produkte im alten Gewand mit neuem Logo
Neue Produkte im alten Gewand mit neuem Logo (Bild: Sandisk)

Sandisk Portable SSD

Unterhalb der „Extreme“-Serien bildet die Sandisk Portable SSD wie gewohnt den Einstieg. Auch hier gibt es mit der neuen Version V3 ein Geschwindigkeitsupdate: Statt zuvor maximal 520 MB/s werden mit der Neuauflage bis zu 1.000 MB/s versprochen. Eine Zertifizierung nach Schutzklasse IP65 gibt es hier allerdings nicht. Und die „Drop Protection“ wird mit nur 2 Metern Fallhöhe angegeben.

Die Sandisk Portable SSD V3 wird in der zweiten Jahreshälfte mit Speicherkapazitäten von 500 GB, 1 TB und 2 TB erscheinen. Preise liegen für diese Serie ebenfalls noch nicht vor.

Hoffentlich mit besserer Qualitätskontrolle

Der Ruf der externen Sandisk-SSDs ist angeschlagen, denn bei den älteren Modellen gab es schwerwiegende Probleme, durch die sogar ein kompletter Datenverlust drohte. Sandisk hatte auf ein Firmware-Problem verwiesen, doch eine Datenrettungsfirma nannte ein Hardware-Problem als Ursache.



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Dieser Star ist in der 3. Staffel der Horror-Serie dabei


Die Gerüchteküche in der Nevermore Academy brodelt heftiger als jeder Hexenkessel. Für die dritte Staffel von „Wednesday“ hat Tim Burton ein Ass im Ärmel, das die Herzen aller Gothic-Fans höherschlagen lässt. Macht euch bereit für eine nostalgische Reunion.

„Wednesday“ hat sich längst von der einfachen Serie zum globalen Popkultur-Phänomen entwickelt, das die Ästhetik einer ganzen Generation prägt. Seit dem Debüt im Jahr 2022 thronte die Geschichte rund um die eigenwillige Addams-Tochter wiederholt wochenlang an der Spitze der Netflix-Charts und brach sämtliche Rekorde für englischsprachige Produktionen. Während die zweite Staffel im August 2025 diesen Erfolg eindrucksvoll zementierte, blicken wir nun gespannt auf die im Februar 2026 angekündigte Fortsetzung, die mit einem sensationellen Cast-Update aufwartet. Wie Netflix berichtet, wird die düstere Welt von Nevermore noch einmal massiv erweitert. Was damit gemeint ist, seht Ihr in diesem ersten Trailer, der Euch die Besetzung verrät:

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Die Rückkehr zu Tim Burton

Ja, richtig gesehen: Netflix hat offiziell bestätigt, dass Winona Ryder dem Ensemble für die dritte Season beitritt. Die Ikone, die ihr aus Burton-Meilensteinen wie „Edward mit den Scherenhänden“ oder als Joyce Byers aus „Stranger Things“ kennt, wird laut aktuellen Berichten in die Rolle eines Charakters namens Tabitha schlüpfen. Besonders reizvoll ist dabei die Meta-Ebene für euch Fans: Nachdem Ryder und Jenna Ortega in Burtons letztem Kino-Hit „Beetlejuice Beetlejuice“ noch als Mutter und Tochter glänzten, dürfen wir nun gespannt sein, wie sich ihre Chemie unter den Vorzeichen des neuen Mysteriums entfaltet. Ryder ist jedoch nicht das einzige Highlight der Besetzungsliste. Neben Eva Green, die als Morticias geheimnisvolle Schwester Ophelia besetzt wurde, kehrt mit Chris Sarandon eine wahre Legende ins Burton-Verse zurück. Für die Nerds unter Euch ist er unvergessen als die markante Sprechstimme von Jack Skellington aus „The Nightmare Before Christmas“ – ein Casting-Geniestreich, der die atmosphärische Tiefe der Serie perfekt unterstreicht.

Wer ist Tabitha?

Für die Showrunner Al Gough und Miles Millar ist Ryders Verpflichtung die logische Konsequenz einer Serie, die das „Anderssein“ zelebriert. Sie bezeichnen Winona Ryder als die „GOAT“ (Greatest of All Time) unter den Außenseiter-Rollen, deren legendäre Partnerschaft mit Burton das moderne Fantasy-Kino definiert hat. Auch der Regisseur selbst sparte nicht mit Emotionen und betonte in einem Statement, dass Winona eine „liebe Freundin“ sei, die schlichtweg „perfekt in diese Welt passt“. Diese strategische Erweiterung verknüpft die nostalgische Kraft alter Kult-Klassiker mit der Energie der neuen Schauspieler:innen-Generation.

Ein offizieller Release-Termin für die neuen Folgen steht zwar noch aus, und wir wissen auch noch nicht, was es mit dieser mysteriösen Tabitha auf sich hat. Alles, was wir wissen: Winona ist dabei und die Produktion der dritten Staffel hat begonnen. Die Chancen stehen also gut, dass wir dieses Mal nicht wieder drei Jahre auf eine neue Staffel warten müssen!

Was sagt Ihr: Glaubt Ihr, dass Winona Ryders Charakter Tabitha eher eine Verbündete oder doch eine Gefahr für Wednesday sein wird?



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Wen interessiert das?: King of Meat ist nächster Amazon-Games-Flop


Wen interessiert das?: King of Meat ist nächster Amazon-Games-Flop

Bild: Amazon Game Studios

Wen interessiert King of Meat? Die Antwort lautet: Absolut niemanden. Amazon stellt das Spiel deshalb sang- und klanglos ein. Der Vorstoß des Konzerns in den Gaming-Markt ist damit um einen weiteren Fehlschlag reicher. King of Meat scheitert sogar härter als Sonys Concord.

Kaum mehr als vier Monate hat King of Meat am Markt Bestand gehabt. Das Prinzip des Dungeon Crawlers klang eigentlich solide. Als Teilnehmer einer verrückten TV-Show werden Spieler maximal zu viert in unterschiedliche Dungeons geschickt. Der rund 30 Euro teure Titel mit Ingame-Shop mischte Hack’n’Slay, Plattforming und Party-Spiel, dessen Entwickler mit 100.000 gleichzeitigen Spielern rechneten.

Geworden sind es nur ein Bruchteil davon: Laut SteamDB waren kurz nach Veröffentlichung am meisten Spieler gleichzeitig online – und zwar ganze 320. Selbst Sonys Concord hatte doppelt so viele Nutzer. In den letzten Monaten waren es nur noch mittlere zweistellige Zahlen, in den vergangenen Wochen zogen kaum über 30 Spieler zugleich durch die Welten von King of Meat. Ein Metacritic-Durchschnitt von 70 Punkten spricht von keinem besonders spannenden Spiel, es fehle an Tiefgang. Noch düsterer sieht es auf Steam aus. Dort sind die Bewertungen „größtenteils positiv“, es sind aber nur 357 Stück. Interesse sieht anders aus.

Es ist damit ein weiteres Spiel der Amazon Games Studios, das so richtig niemand wollte. Zuletzt hatte die Spielesparte des Unternehmens das zeitweilig solide laufende MMO New World beerdigt, seinen bislang größten „Erfolg“. Denn von echtem Erfolg kann bei nur soliden Spielerzahlen, riesigen Investitionssummen und hohen Ansprüchen kaum eine Rede sein. Die Ambition war, ein „Big Player“ zu werden.

Noch zwei Monate spielbar

Der Kauf von King of Meat oder der Ingame-Währung ist bereits jetzt nicht mehr möglich, die Server werden am 9. April endgültig abgeschaltet – was nur eine Handvoll Menschen überhaupt bemerken dürfte. In Anbetracht der geringen Nachfrage ist die Entscheidung nachvollziehbar.

Weitere Summen in die Entwicklung und den Betrieb zu stecken, ergibt mangels Spielern offenkundig keinen Sinn. Das steht nun auch knapp in der Produktbeschreibung. Alle Käufer werden in den nächsten Wochen den gesamten Kaufpreis erstattet bekommen, wobei unklar ist, ob auch Ingame-Käufe erstattet werden.



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