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Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon im Test


Die Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon ist eine schwere Metalltastatur mit Drachen-Tattoo und analoger Einstellung. Die Tastatur schöpft zum Preis von 240 Euro im Test aus dem Vollen. Sie positioniert sich grundsätzlich vorteilhaft, ist aber dennoch etwas für den ganz besonderen Geschmack.

Die Drachen-Tastatur Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon* entpuppt sich im Test als besonderer Fall. Sie ist hochwertig, auffällig und für das, was sie bietet, angemessen bepreist (zum Testzeitpunkt 240 Euro abzgl. 10 Prozent Rabatt). Für Jedermann ist sie dennoch ungeeignet, selbst wenn die Geldbörse gut bestückt wird. Man muss das, was sie liefert, wirklich wollen. Alle Details liefert der Test.

  • Hochwertige Taster
  • Klarer, „ploppiger“ Sound
  • Frei programmierbar
  • Komplettes Analog-Featureset
  • Software nur Englisch, kein Web-Treiber
  • Hörbares Klangprofil
  • Drehregler könnte besser greifbar sein
  • Griffmulden am Gehäuse zu klein

Akko Mod 007 V3 HE im Überblick

Für gut 240 Euro schöpft Akko nach Möglichkeit aus den Vollen, ungeachtet der Rationalität. Das gefällt nach wie vor, zumal ein 2 Kilogramm schweres Gehäuse nicht nur angenehm massiv wirkt, sondern auch klanglich Vorteile bietet. Äußerlich ändert sich am 75%-Layout nichts, selbst der Drehregler behält seine nicht ganz optimale Größe. Die Sonderedition fällt allerdings durch das dreifarbig eloxierte Drachenmotiv auf.

Einige Tastenkappen beschriftet Akko mit Symbolen
Einige Tastenkappen beschriftet Akko mit Symbolen
Lieferumfang: FR4-Plate, Kurzanleitung, Ersatzschrauben, Werkzeug, Tastenkappen für Mac & andere Sprachen, Kabel (nicht abgebildet)
Lieferumfang: FR4-Plate, Kurzanleitung, Ersatzschrauben, Werkzeug, Tastenkappen für Mac & andere Sprachen, Kabel (nicht abgebildet)
Fester Winkel: Stellfüße gibt es bei Akko weiterhin nicht
Fester Winkel: Stellfüße gibt es bei Akko weiterhin nicht
Ein Gewicht mit Drachen-Symbol beschwert die Tastatur
Ein Gewicht mit Drachen-Symbol beschwert die Tastatur

Verbesserungen finden sich erst im Inneren der Tastatur. Eine höhere Scanning Rate, d.h. eine größere Abfragefrequenz der Taster und die auf 8.000 Hz erhöhte Polling Rate versprechen Vorteile, die aber praktisch dem Papier vorbehalten bleiben. Die Switch Plate aus Aluminium, neue Taster und ein anderer Aufbau wirken im Datenblatt hingegen unscheinbar, machen aber gravierende Unterschiede aus. Gegenüber der normalen Mod 007B HE (Test) entfällt zudem die Option auf einen kabellosen Betrieb.

Taster: Mechanische Auswahl

Neben die erhöhte Polling Rate treten neue Taster als Baustein für maximierte Eingabegeschwindigkeit, die die Yellow-Cream-Modelle ablösen. Astrolink-Switches sind linear abgestimmt und besitzen einen Gesamthub von 3,4 Millimetern. Mit einem anfänglichen Widerstand von 36 Gramm und einem Endwiderstand von 46 Gramm sind sie leichtgängig ausgelegt. Stärkere Magnete ermöglichen es, den Auslösepunkt in Schritten von 0,01 Millimeter einzustellen. Das sieht nett aus, ist nicht zwingend nützlich, aber für die Preisklasse in der Tat geboten.

Abstimmung und Qualität im Detail

Qualitativ sind die Taster ein Fortschritt. Einzelne Taster kratzen je nach Betätigungsart minimal an den Führungen, etwas, das Wooting bisland femd war. Ansonsten gleiten sie homogen und sanft ein. Hier wurde die Qualitätskontrolle zwar schon verbessert, sie muss aber noch strenger werden.

Der kürzere Hub und die leichtgängige Abstimmung sorgen für gefühlte Agilität und Reaktionsschnelligkeit. Positiv fällt die höhere Rückprallkraft sowie die größere und der Preisklasse angemessenereGeschmeidigkeit gegenüber den etwas undifferenzierten Creamy-Switches auf. Zusammen mit dem geringen Anstieg der Federkraft verstärkt das den agilen Eindruck über den gesamten Hub hinweg. Erkauft wird diese Eigenheit mit etwas schwerer Dosierbarkeit. Die um 20 Gramm ansteigende Kraft beispielsweise bei Wooting-Switches erlauben eine klarere Regelung.

Akko lässt die Taster deshalb in der Voreinstellung mit Bedacht bei 2 Millimeter auslösen. Aufgrund des im Vergleich zur gängigen Universalabstimmung gesenkten Wiederstandes werden die Taster bei sehr frühem Auslösepunkt anfälliger für Fehlauslösungen. Dabei sind nicht nur versehentliches Antippen, sondern auch das Streifen benachbarter Taster oder Doppelauslösungen ein Problem. Hier ist der Astrolink nicht ganz so souverän über sein gesamtes Spektrum nutzbar wie ein Lekker-60-Taster. Dabei handelt es sich allerdings um eine Geschmacksfrage, zum Gaming-Fokus passt die Abstimmung durchaus.

Taster können auch gegen Modelle anderer Hersteller getauscht werden
Taster können auch gegen Modelle anderer Hersteller getauscht werden
Noch neu für analoge Taster: Der geschlossene Boden
Noch neu für analoge Taster: Der geschlossene Boden

Wichtig ist außerdem der Materialmix. Polycarbonat wird immer verwendet, POM für das Gehäuse-Oberteil lässt Taster tiefer klingen, das für die Unterseite verwendete Nylon produziert einen „Thocky“-Sound und zugleich einen etwas weicheren Anschlag. Im Premium-Segment ist der Mix deshalb häufig anzutreffen. Noch relativ neu für Hall-Effekt-Taster ist der geschlossene Boden, der Klangunterschiede zu mechanischen Modellen reduziert, indem er dumpfere Anschläge generiert.

Passend dazu hat Akko die Stabilisatoren überarbeitet. Sie produzieren nun kaum noch Nebengeräusche und gehen im Klangbild erfolgreich unter. Dass das mehr als nur Voodoo-Magie ist, zeigt der Direktvergleich mit Creamy-Tastern. Astrolink klingen voller und satter, sie haben weniger klackigen Nachhall und sind akustisch klar angenehmer.

Analoge Optionen unter der Lupe

Softwareseitig setzt Akko alle gängigen Features inklusive Rapid Trigger und der umstrittenen Shooter-Hilfen um. Mit Ausnahme von echten Analog-Outputs um Thumbsticks und Co zu emulieren besitzen die Taster ein komplettes Feature-Set, darunter die Option, zwischen Antippen und Durchdrücken eines Tasters im Sinne einer Doppelbelegung zu unterscheiden.

Damit auch für Rapid Trigger bei allen Tastern minimale Auslösepunkte genutzt werden können, hat Akko die Software um einen „RT Stabilizer Modus“ ergänzt, der unbeabsichtigte Eingaben bei einer Empfindlichkeit von 0,01 Millimeter durch eine auf Tastern aufliegende Hand, Signalschwankungen oder unbeabsichtigte Tastendrücke mit vier Filterstufen eliminieren soll. Dieser sei nicht für alle Taster nötig, schreibt Akko. Die mittlere Stufe eine „ideale Balance zwischen Schnelligkeit und Stabilität“ – was das gesamte Prinzip von Rapid Trigger mit minimalen Wegstrecken ad absurdum führt beziehungsweise sich über dort größere Toleranzen erreichen ließe.

Kompatibel ist die Tastatur nicht nur mit Astrolink-, Glare- und Windy-Tastern von Akko, sondern auch mit ausgewählten HE-Tastern anderer Hersteller. Die Kompatibilitätsliste umfasst aktuell Gateron Jade, Jade Pro und Jade Gaming sowie die TTC Uranus und King. Werden Taster gewechselt, muss das entsprechende Modell in der Software ausgewählt und die Tastatur dann einmal kalibriert werden. Für andere Taster gibt Akko keine Garantie auf Funktion und die versprochene Eingabe-Genauigkeit von 0,01 Millimetern. Die Fähigkeit, auch klassische mechanische Taster zu verbauen, verliert die Dragon-Ausgabe der Tastatur zudem.

Bei normaler Helligkeit ist die Tastenfeld-Beleuchtung kaum wahrnehmbar
Bei normaler Helligkeit ist die Tastenfeld-Beleuchtung kaum wahrnehmbar
Licht leuchtet nur zwischen den Tastenkappen hindurch
Licht leuchtet nur zwischen den Tastenkappen hindurch

Aufgrund der mehrfarbigen Gestaltung greift Akko für die Tastenkappen auf ein Dye-Sublimation-Verfahren zurück, bei dem Farbe in den PBT-Kunststoff eingearbeitet wird. Die Hintergrundbeleuchtung muss deshalb um die Tasten herumleuchten und dient mehr dem Ambiente als allem anderen.

Alltag & Akustik

Das bewährte Layout und zumindest nutzbare, wenn auch nicht mit letzter Konsequenz gemachte Software machen die Mod 007 weiterhin zu einer angenehmen Alltagsbegleitung. Und die zeigt Präsenz: Konzipiert ist sie für knackige Anschläge.

Akustik: Der Sportauspuff

Das auffällige Design der Dragon-Edition geht einher mit auffälligem Klang. Es geht der Tastatur nicht um leise, es geht um „Ploppen“: Anschläge „knallen“ ein wenig, klingen knackiger als gewöhnlich, vergleichbar vielleicht mit einem Sportauspuff am Auto. Dafür sorgt ein geänderter Aufbau mit PET-Folie und VHB-Tape, aber auch Poron als Dämmmaterial, das Anschläge nicht ganz so tief und satt macht wie Silikon. Dezent ist das nicht, wohl aber überraschend schön anzuhören, zumindest für eine Weile. Denn ihre akustische Präsenz kann die Tastatur nicht abschalten. Sie bleibt, auch bei langsame Tippen noch als Rest, was eigentlich einen frühen Signalpunkt und das bloße Antippen der Taster nahelegt.

Aufbau der Mod 007 V3 – zwei Folienschichten formen die Akustik
Aufbau der Mod 007 V3 – zwei Folienschichten formen die Akustik (Bild: Akko)

Das ist immer noch weit besser als eine steckende, klackernde Celeris 1800, aber weniger dezent als eine Corsair Makr 75, die Anschläge nur ein wenig betont und besser ausgeblendet werden kann. Akko lehnt sich in präsenten Klang, selbst beim vorsichtigen Tippen bleibt die Tastatur deshalb gut hörbar, bei forcierten Angaben mit normaler Alltagskraft ist der „poppige“ Klangteppich zwar gerade noch auf der hinnehmbaren Seite, allerdings wenn, dann für den Nutzer, nicht für Personen, die sich im Raum aufhalten. Dazu kommt die ungedämmte Leertaste, die akustisch ein wenig zu sehr heraussticht – im Premium-Segment ein Faux Pas.

Wer dieses Klangbild etwas abdämpfen möchte, kann außerdem die mitglieferte FR4-Switch-Plate montieren. Für den Umbau muss etwa eine Stunde eingeplant werden, er erfordert das Abziehen aller Kappen, Taster und das Lösen der Schrauben, die PCB und Plate sowie beide Gehäuseteile miteinander verbinden. Die alternative Switch Plate nimmt den Anschläge ihre Spitze, sie werden eine Spur dumpfer und tiefer. An der grundlegenden Klangcharakteristik und Präsenz der Tastatur ändert sich nichts. Der knackige, klare Rückhall der Standardkonfiguration erschien im Test als der gelungenere.

Dezenten Klang weißt die zuvor getestete Mod007 auf. Ihr Anschlag ist heller, aber auch klarer und präziser. Sie tippt am Ende viel dezenter, trotz eines leisen Rest-Klackerns, das den Tastern geschuldet ist. Noch einmal besser ist in diesem Punkt die Keychron Q-Serie: relativ dezent, präzise und klar, aber ohne das ploppende Klackern. Diese akustisch „begrenzte“ Präsenz kann gut ausgeblendet werden. Eine Wooting 80 HE mit Metallgehäuse bleibt hingegen tiefer und deutlich leiser. Das ist einer Mischung aus Tastern, Gehäuse und Aufbau geschuldet: Astrolink-Taster in der Wooting machen Anschläge deutlicher und knackig, aber ohne die ploppende Lautheit. Wooting-Taster in der Akko lassen das Klangprofil hingegen dumpfer werden; hörbar bleibt es aber auch dann.

Die FR4-Switch-Plate lässt die Tastatur etwas dumpfer werden
Die FR4-Switch-Plate lässt die Tastatur etwas dumpfer werden
Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon (Akko Astrolink)

Akko Mod 007 V3 HE Year of Dragon (FR4-Plate + Akko Astrolink)

Alltag: Funktioniert

Das Layout hat sich unzählige Male beweisen, das Chassis schon in der ersten Mod 007 – es bleibt unverändert. Etwas größere Griffmulden würden das Umsetzen erleichtern, Stellfüße spart sich der Hersteller.

Fluch und Segen sind die Tastenkappen. Ihr einzigartiges Design schafft hohen Wiedererkennungswert und einen Hingucker, der sich als visuelles Herzstück des Peripherie-Setups in Szene setzt. Hingucken muss man dafür genau, denn die Ablesbarkeit einiger Ziffern wie „G“ erfordert Übung, bei Pfeil- und Funktionstasten bleiben gar nur Bilder. Auf hellblauen Tasten fällt der Kontrast der Beschriftung fast zu gering aus. Man kann das verschmerzen, weil sich die Funktion schnell einprägt und Vielnutzer, die Zielgruppe teurer Tastaturen sind, in der Regel blind tippen können.

Einige Tastenkappen beschriftet Akko mit Symbolen
Einige Tastenkappen beschriftet Akko mit Symbolen
Die Ablesbarkeit wird zweitrangig; die Zielgruppe der Tastatur sind ohnehin Vielnutzer
Die Ablesbarkeit wird zweitrangig; die Zielgruppe der Tastatur sind ohnehin Vielnutzer
Wäre der Drehregler noch höher, schmaler oder weiter außen, ließe er sich besser greifen
Wäre der Drehregler noch höher, schmaler oder weiter außen, ließe er sich besser greifen

Software: Feinschliff nötig

Programmiert wird die Mod 007 über den „Akko Cloud Driver“, der zwischenzeitlich ein Redesign erhalten hat. Es gibt ihn allerdings nur auf Chinesisch oder Englisch. Feature-seitig wird das volle Programm inklusive einer praktischen Option zum Teilen von (LED-)Profilen geboten. Der Aufbau gerät an sich zufriedenstellend, bei Akko geht, was Mainstream-Anbieter nicht wollen oder können, etwa das Neubelegen der FN-Taste. An anderen Stellen gehen Dinge jedoch nicht, etwa das direkte Ausweisen neuer Tastenfunktionen. Im Allgemeinen lässt sich der Cloud Driver jedoch gut nutzen, Funktionen zügig finden.

Fazit: Für den besonderen Geschmack

Die Drachen-Tastatur entpuppt sich als besonderer Fall. Sie ist hochwertig, auffällig und für das, was sie bietet, angemessen bepreist. Für Jedermann ist sie dennoch ungeeignet, selbst wenn die Geldbörse gut bestückt wird. Man muss das, was sie liefert, wirklich wollen.

Vollmetall, Gaming-Features, gute Software und leichtgängige, „agile“ Analogtaster bilden hier nur die angemessene Grundlage für ein rund 240 Euro teures Konzept, das in jeder Hinsicht auffallen will. Auf dem Datenblatt mit hohen Zahlen wie der Polling Rate und winzigen Erfassungsabständen, beim Hinschauen mit einem besonderen Design auf Gehäuse und Tastenkappen, das sich nicht in alle Umgebungen bruchfrei einfügt, beim Anheben mit einem Gewicht von über zwei Kilogramm. Und beim Tippen mit einem ploppenden, präsenten Klangbild. Darauf zielt der Aufbau ab, darauf sind Tastatur und Taster ausgelegt.

Gut, aber speziell: Die Year of Dragon bedient besonderen Geschmack
Gut, aber speziell: Die Year of Dragon bedient besonderen Geschmack

Dafür gibt es eine Zielgruppe, die gut bedient wird. „Laut“ und „hörbar“ bedeutet schließlich nicht, dass der Klang schlecht wäre, nur, dass er tendenziell am Massengeschmack vorbeigeht, der an sich überzeugend rund ist, aber leicht anstrengend werden kann. Die Year of Dragon ist gewissermaßen eine Tastatur mit Widersprüchen. Wer das sucht, bekommt passenden Gegenwert. Natürlich kann man, das zeigt der Tastertausch, das Klangprofil noch modifizieren, dann aber auch gleich ein anderes Produkt in Erwägung ziehen. Alternativen gibt es reichlich: Wootings 80 HE, mit Metallgehäuse teurer, aber deutlich leiser und in der Software ungeschlagen gut, eine Monsgeek M1 V5 als günstigere, nicht-analoge Alternative, oder Keychrons Q1 HE.

  • Hochwertige Taster
  • Klarer, „ploppiger“ Sound
  • Frei programmierbar
  • Komplettes Analog-Featureset
  • Software nur Englisch, kein Web-Treiber
  • Hörbares Klangprofil
  • Drehregler könnte besser greifbar sein
  • Griffmulden am Gehäuse zu klein

ComputerBase hat die Mod 007 V3 HE Year of Dragon von Akko leihweise zum Testen erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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So günstig kommt Ihr an Handy + Tarif


Es muss nicht immer nur Samsung, Google oder Apple sein. Auch andere Hersteller liefern interessante Smartphones, die teilweise nicht nur deutlich günstiger sind, sondern auch technisch einige Vorzüge haben können. Genau das trifft auf das Honor 400 zu, welches es bei MediaMarkt jetzt in einem starken Tarif-Deal gibt.

Ein großes Datenpaket im 5G-Netz, geringe Monatskosten und ein ordentliches Smartphone für nur 1 Euro dazu – dieser Tarif-Deal hat alles, was Schnäppchen-Jäger brauchen. Mehr noch: Durchgerechnet kostet hier die Kombi aus Tarif und Handy sogar weniger, als das Honor 400 einzeln! Was das MediaMarkt-Angebot sonst noch bietet, erfahrt Ihr im Deal-Check.

30 GB Tarif mit Honor 400: Das steckt alles drin

Nehmen wir den Tarif zum Honor 400 mal etwas genauer unter die Lupe. Allen voran gibt’s hier 30 GB 5G-Datenvolumen für nur 12,99 Euro im Monat*. Als SIM-only-Tarif wäre das nichts Besonderes, für ein Smartphone-Bundle ist dieser Preis aber mehr als ordentlich. Vor allem, da für das Honor 400 nur einmalig 1 Euro (plus 5,95 Euro Versandkosten) hinzukommen. Als einmaliger Anschlusspreis fallen theoretisch auch noch 29,99 Euro an – über den Wechselbonus in Höhe von 30 Euro gleicht Ihr diese Kosten aber umgehend wieder aus.

Die 30 GB versurft Ihr dabei übrigens im 5G-Netz von Telefónica mit einer maximalen Geschwindigkeit von 50 MBit/s. Falls Euch das nichts sagt: Damit seid Ihr für den Alltag mit WhatsApp, YouTube, Social Media und Surfen im Netz mehr als ausreichend ausgestattet. Ebenfalls Teil des Pakets: eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze sowie kostenloses EU-Roaming. 

Tarif + Handy günstiger als einzeln? So rechnet sich der Deal

Insgesamt ergibt das Gesamtkosten von 372,25 Euro über die Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Viele zahlen bereits für ein einzelnes Handy von Herstellern wie Samsung oder Google deutlich mehr! Ihr sichert Euch hier für diesen Preis jedoch einen 5G-Tarif mit ordentlich Datenvolumen, Allnet-Flat und zusätzlich ein Smartphone mit einem UVP von fast 500 Euro. Zur Wahrheit gehört aber auch: Selbst wenn das Honor 400 einst mit einem UVP von knapp unter 500 Euro auf den Markt gekommen ist, kommt Ihr im Netz aktuell schon für knapp 400 Euro an das Gerät.

Aber dennoch: Die Kombi aus Tarif und Smartphone ist bei MediaMarkt derzeit tatsächlich deutlich günstiger als das Honor 400 einzeln! Wer also Interesse an dem Smartphone hat, findet hier den besten Deal. Und on top gibt’s noch einen Mobilfunkvertrag, den man beispielsweise auch problemlos als Zweit-Tarif nutzen kann.


Das Wichtigste zum Angebot:

  • 5G-Tarif im Telefónica-Netz
  • 30 GB Datenvolumen
  • max. 50 Mbit/s Download-Bandbreite
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  • Effektive monatliche Ersparnis: ca. 0,74 Euro
  • Direkt zum Honor-Tarif-Deal bei MediaMarkt*

Honor 400: Eine gute Alternative zu Samsung und Co.?

Mit dem Honor 400 erhaltet Ihr zwar ein Smartphone eines in Deutschland eher unbekannten Herstellers zum Tarif dazu – das bedeutet aber nicht, dass das Gerät nicht überzeugt. Blickt man auf die technischen Daten, kann das Honor-Smartphone die große Konkurrenz von Samsung und Co. in manchen Punkten sogar übertreffen. So bietet der Akku mit 6.000 mAh eine größere Kapazität als die meisten modernen Smartphones, und dank 100-Watt-Ladegeschwindigkeit ist das Handy in kürzester Zeit wieder einsatzbereit.

Das AMOLED-Display misst 6,55 Zoll und bietet damit eine angenehme Größe, die sowohl für Multimedia als auch für den Alltag passt. Zudem überzeugt es mit einer flüssigen Bildwiederholrate von 120 Hz und einer starken Auflösung von 1.264 × 2.736 Pixeln. Softwareseitig setzt Honor auf Android und verspricht wohl sieben Jahre lang Update-Support – das Smartphone bleibt also lange nutzbar. Außerdem stehen Euch ab Werk 256 GB Speicherplatz zur Verfügung. Und die braucht Ihr auch, denn Hobbyfotografen können sich über eine 200-MP-Hauptkamera freuen.

Übrigens: Zusätzlich zum Honor 400 und dem Tarif bekommt Ihr von MediaMarkt hierbei ebenfalls noch ein kostenloses 1-Jahres-Abo vom McAfee-Virenschutz dazu. Diesen könnt Ihr – falls kein Interesse besteht – aber selbstverständlich auch einfach ignorieren und gar nicht erst aktivieren bzw. herunterladen.

Was haltet Ihr von dem Deal? Ist das Honor 400 eine interessante Alternative zu Samsung & Co.? Lasst es uns wissen! 



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Claude: Anthropic nutzt Chats ab September fürs KI-Training


Claude: Anthropic nutzt Chats ab September fürs KI-Training

Bild: Anthropic

Anthropic hat neue Nutzungsbedingungen für den KI-Chatbot Claude vorgestellt. Chats sollen demnach nun für bis zu fünf Jahre gespeichert und ohne Widerspruch des Nutzers auch für das Trainieren neuer Modelle genutzt werden. Die Änderungen betreffen mit Claude Free, Pro, Max und Code alle privaten Nutzer.

Opt-Out wird zum Standard

Im Gegensatz zu ChatGPT nutzte Anthropic bisher keine Chats für das Training seiner KI-Modelle, das übliche freiwillige Häkchen in den Einstellungen existierte schlicht nicht. Ab dem 28. September ändert Anthropic jedoch seinen Ansatz: Beim Bestätigen der neuen Nutzungsbedingungen wird der Haken eingeführt und automatisch gesetzt. Das Unternehmen kommuniziert diesen Schritt über ein neues Pop-Up bis Ende September nach eigenen Angaben transparent. Nutzer müssen sich nun jedoch selbst aktiv darum kümmern, dass ihre Chats nicht für das KI-Training genutzt werden, wenn sie dies nicht wünschen.

Aktualisierung der Nutzungsbedingungen
Aktualisierung der Nutzungsbedingungen (Bild: Anthropic)

Daten werden länger gespeichert

Die Zustimmung kommt jedoch mit einer weiteren Veränderung: Chats, die mit Anthropic für das Trainieren neuer Modelle geteilt werden, werden nun nicht mehr nur für 30 Tage, sondern für fünf Jahre gespeichert. Nutzer können diese verlängerte Speicherung ihrer Daten nur verhindern, wenn sie beim Bestätigen der Nutzungsbedingungen den neuen Haken deaktivieren. Dann werden die Chats weiterhin nur für 30 Tage gespeichert. Weiterhin soll es jedoch möglich sein, Chats zu löschen und so zu verhindern, dass diese für zukünftige Trainingsläufe neuer KI-Modelle genutzt werden.

If you change your setting on providing your data for training or delete your account, we’ll exclude your data from future model training. If you delete individual chats, they won’t be included in future training either.

Anthropic

Nur private Nutzer betroffen

Ausgenommen von beiden Änderungen sind laut dem Unternehmen jedoch Nutzer, die Claude über kommerzielle Verträge nutzen. Damit werden Chats über Claude for Work (Team und Enterprise), API-Zugriffe, Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex API und Claude Gov sowie Claude for Education nicht zum KI-Training verwendet.

Konsistente Datensätze für das KI-Training als Ziel

Anthropic begründet den Schritt damit, dass die Entwicklung neuer KI-Modelle sich über mehrere Jahre erstrecke. Mit der neuen Speicherrichtlinie könne das Unternehmen sicherstellen, dass Datensätze zum Training sich nicht fortlaufend stark verändern und damit über den gesamten Entwicklungszeitraum konsistenter bleiben – was schlussendlich auch zu Modellen führen soll, die selbst konsistenter mit vorigen Versionen sind. Plötzliche Veränderungen in der „Denkweise“ zwischen zwei KI-Modellen sollen so vermindert werden.

AI development cycles span years—models released today began development 18 to 24 months ago. Keeping data consistent across the training process helps make the models more consistent, too: models trained on similar data will respond, reason, and produce outputs in similar ways, making the changes between model upgrades much smoother for users.

Anthropic

Opt-Out auch nachträglich möglich

Zudem versichert das Unternehmen, dass es weiterhin möglich sei, auch nachträglich den Opt-Out vorzunehmen und alle zukünftigen Chats ab diesem Zeitpunkt wieder vom Training auszunehmen.



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Mit dieser Wende hat niemand gerechnet



Opel macht einen Rückzieher von seiner ursprünglichen Elektro-Offensive. Ursprünglich war ja der Plan, ab 2028 in Europa nur noch vollelektrische Modelle zu verkaufen. Doch jetzt setzt die Marke auf mehr Flexibilität – und das bedeutet für Euch: Multi-Antriebsvielfalt statt Elektro-Zwang. Heißt im Klartext: Auch nach 2028 bekommt Ihr bei Opel weiterhin nicht nur E-Autos, sondern auch Verbrenner, Mild-Hybride und Plug-in-Hybride. Das Ganze läuft bei Opel unter dem Namen „Multi Energy“-Strategie – und die passt perfekt in eine Zeit, in der viele Autofahrer noch unsicher sind, ob sie den Schritt zum reinen E-Auto schon gehen wollen oder lieber noch auf eine andere Lösung setzen.

Opel setzt auf den Multi-Mix

Erinnert Ihr Euch an die Brüsseler Motor Show Anfang 2025? Dort hatte Opel groß seine „Electric All In“-Kampagne präsentiert. Damals wurde das Ganze so verkauft: Wer sich ein vollelektrisches Modell holt, bekommt nicht nur ein Auto, sondern gleich ein komplettes Rundum-Sorglos-Paket. Dazu gehören eine Wallbox für Zuhause, das digitale „Opel Connect Plus“-Paket, bis zu acht Jahre Ladehilfe für den Notfall, ein Pannenservice und natürlich eine Batteriegarantie. Die Botschaft war klar: Opel wollte den Umstieg auf E-Mobilität so einfach wie möglich machen. Und ja, dieser Ansatz bleibt auch bestehen. Aber – und hier kommt das große Aber – Opel öffnet die Türen wieder stärker für klassische Antriebe. Das bedeutet für Euch: Ihr habt die Wahl: Ob Batterie, Hybrid oder klassischer Verbrenner – Opel überlässt Euch die Entscheidung.

Die offizielle Begründung von Opel klingt so: Die Nachfrage nach E-Autos ist aktuell einfach noch zu schwach. Klar, viele sind interessiert, aber nicht jeder will sich schon komplett auf die Elektromobilität einlassen. Doch das ist wohl nur die halbe Wahrheit. Hinter den Kulissen steckt nämlich auch der Mutterkonzern Stellantis in einer ziemlichen Krise. Das Unternehmen musste zuletzt Milliardenverluste verkraften – und da ist es logisch, dass man sich nicht ausschließlich auf einen Markt konzentrieren kann, der gerade schwächelt. Beispiele:

  • Das geplante Batteriezellenwerk in Kaiserslautern? Auf Eis gelegt.
  • Die Entwicklung eines eigenen Wasserstoffantriebs? Ebenfalls gestoppt.

Opel muss also pragmatisch bleiben – und das bedeutet: mehr Antriebsoptionen, mehr Flexibilität, mehr Auswahl für Euch.

Was bedeutet das für Euch konkret?

Wenn Ihr Euch fragt, was dieser Strategiewechsel in der Praxis bedeutet, hier die Antwort:

  • E-Autos bleiben wichtig – Opel hält am Ziel fest, langfristig komplett auf E-Antriebe zu setzen.
  • Verbrenner bleiben verfügbar – auch nach 2028 könnt Ihr Euch noch für klassische Motoren entscheiden.
  • Hybride als Brücke – Mild-Hybride und Plug-in-Hybride bleiben fester Bestandteil des Angebots.

Das ist primär spannend für alle, die gerade überlegen: Soll ich schon auf ein E-Auto umsteigen oder lieber noch warten? Opel erlaubt Euch, beides parallel zu bedenken. Gerade in Zeiten, in denen viele Autofahrer noch Fragen haben – etwa zur Ladeinfrastruktur, Reichweite oder zu Kosten – ist das ein smarter Schritt. Ihr müsst Euch nicht sofort auf 100 % Elektro festlegen, sondern könnt den Übergang entspannt mitmachen. Opel zeigt damit: Die Zukunft ist elektrisch, aber der Weg dahin darf auch flexibel sein. Und am Ende zählt doch für Euch nur eins: Das Auto, das am besten zu Eurem Alltag passt.



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