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AMD Ryzen 7 9850X3D enthüllt: 2,5 Prozent mehr Spieleleistung sind eine neue CPU wert


AMD Ryzen 7 9850X3D enthüllt: 2,5 Prozent mehr Spieleleistung sind eine neue CPU wert

Bild: AMD

Zur CES 2026 hat AMD den Ryzen 7 9850X3D offiziell preisgegeben und die zuvor schon quasi bekannten Spezifikationen bestätigt. Der Erscheinungstermin des nun mit bis zu 5,6 GHz taktenden Acht-Kern-X3D-Prozessors wird allerdings vorerst nur mit „erstes Quartal“ umrissen, einen Preis gibt es ebenfalls noch nicht.

Der Ryzen 7 9850X3D ist keine Überraschung mehr

Schlechter hat AMD das Geheimnis um eine CPU zuletzt selten gehütet, schließlich listete das Unternehmen den schnelleren Ryzen 7 9800X3D bereits im November auf der eigenen Homepage. Es folgten unzählige weitere Sichtungen in Benchmark-Datenbanken, die die Daten bestätigten.

+400 MHz Turbo-Takt

Die Spezifikationen des AMD Ryzen 7 9850X3D sind schnell benannt. Man nehme den AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) und spendiere ihm 400 MHz zusätzlichen Boost-Takt. Alle anderen Parameter inklusive TDP von 120 Watt, Basistakt und Speicherunterstützung bleiben gleich.

Den Finger in die Arrow-Lake-Wunde

Als Gegenspieler hat sich AMD einmal mehr den dafür dankbaren Intel Core Ultra 9 285K (Test) ausgesucht. Dieser kann seit Anbeginn im Gaming nur bedingt überzeugen und verlor auch schon gegen den AMD Ryzen 7 9800X3D. Dass AMDs Neuling diesen im Mittel heute um 27 Prozent schlägt, ist deshalb alles andere als eine Überraschung.

AMDs Dominanz im Spieleumfeld wird absehbar auch Anfang 2026 nicht herausgefordert werden, den Job kann erst Intel Core Ultra 400 alias Nova Lake ab Ende 2026 übernehmen, so zumindest die Hoffnung in Gerüchten. Core Ultra 200 Plus wird hingegen ein seichter Refresh.

2 bis 3 Prozent vor dem 9800X3D

Und der Unterschied zwischen 9800X3D und 9850X3D? AMD nennt bei knapp acht Prozent Turbo-Takt-Unterschied im Schnitt 2 bis 3 Prozent Vorsprung in Spielen. Natürlich hängt das wie üblich vom Spiel ab und wird ohnehin nur im CPU-Limit zum Tragen kommen. In Anwendungen können dank höherem Turbo-Takt in Single-Core-Szenarien auch mal bis zu acht oder gar neun Prozent mehr Leistung herausspringen.

AMD Ryzen 7 9850X3D (Bild: AMD)

Der Preis ist noch unbekannt

Am Ende wird der neue AMD Ryzen 7 9850X3D ohnehin mit dem Preis stehen oder fallen. Zuletzt hatte AMD beim Ryzen 5 7500X3D (Test) kein glückliches Händchen bewiesen, im Gegenteil sogar. Auch Wochen nach dem offiziellen Start ist das Modell zu Preisen ab 234 Euro weiterhin teurer als der AMD Ryzen 5 7600X3D ab 255 Euro, der so schlichtweg mehr für weniger Geld bietet.

Hier bleibt abzuwarten, ob AMD aus dieser Misere etwas gelernt hat. Die letzten Leaks deuten zumindest darauf hin, dass der Neuling preislich ziemlich nah am Original rangieren könnte. Und gemäß großem AMD-Partner und Getuschel zur CES 2026 geht es im Februar wohl auch bereits los. Ein erster Online-Shop nannte die Tage Ende Februar.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von AMD vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Auto-Notrufsystem: NG eCall mit LTE-Unterstützung geht bei Netzbetreibern online


Auto-Notrufsystem: NG eCall mit LTE-Unterstützung geht bei Netzbetreibern online

Bild: ChatGPU

Das Auto-Notrufsystem der nächsten Generation geht heute bei den drei großen Netzbetreibern in Deutschland parallel zur alten Lösung online. NG eCall (Next Generation Emergency Call) setzt nicht mehr auf das alte 2G-Netz, dessen Abschaltung bevorsteht, sondern kommt mit LTE-Unterstützung und mehreren Verbesserungen.

Der seit dem 31. März 2018 für alle neuen Pkw-Modelle und leichte Nutzfahrzeuge verpflichtende eCall kann bei einem Unfall automatisch einen Notruf auslösen und überträgt dabei eine Reihe essenzieller Informationen wie unter anderem Unfallzeitpunkt, Standort und Fahrtrichtung. Parallel dazu wird eine Sprachverbindung aufgebaut, falls Insassen im Fahrzeug noch ansprechbar sind. Der eCall lässt sich über eine entsprechend markierte Taste im Auto auch (von Dritten) manuell auslösen.

2G-Abschaltung ab Sommer 2028

Der aktuelle eCall basiert noch auf dem bald 40 Jahre alten 2G-Netz, das über die kommenden Jahre bei allen Netzbetreibern abgeschaltet werden soll. Bei der Deutschen Telekom ist dies für Juni 2028 geplant, während Vodafone im September 2028 damit anfangen will, bevor bis Ende 2030 auch die Abschaltung bei kritischen IoT-Systemen wie dem eCall geplant ist. Telefónica hat noch keinen Termin für die 2G-Abschaltung genannt.

NG eCall setzt auf LTE

Nach rückt deshalb der NG eCall, der auf das neuere LTE-Netz setzt und perspektivisch auch 5G unterstützen soll. Bei der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica ist dafür heute der Startschuss erfolgt. Im Mobilfunknetz von 1&1 besteht derzeit kein Bedarf für diese Funktion, da aktuell noch keine Verträge für Flotten-SIM-Karten mit Fahrzeug­herstellern bestehen. Sobald sich entsprechende Partnerschaften ergeben, will auch 1&1 den neueren NG eCall implementieren.

Der NG eCall ist seit Januar dieses Jahres für Autohersteller verpflichtend. Zunächst gilt die Regelung für neue Fahrzeugmodelle, die nur damit eine Zulassung erhalten können. Im kommenden Jahr soll der NG eCall auf alle Neufahrzeuge ausgeweitet werden.

Breiterer Datenkanal für mehr Informationen

Mit der nächsten Generation des Auto-Notrufsystems soll der Rufaufbau deutlich schneller erfolgen. Aufgrund des moderneren Netzes bestehen auch keine Einschränkungen mehr bei der Datenübertragung, sodass den Netzbetreibern zufolge auch neue Anwendungen möglich seien. Zum Beispiel ließen sich medizinische Daten der Insassen oder Live-Bilder aus dem Fahrzeug übertragen. Ziel sei es, Rettern schon vor dem Eintreffen am Unfallort einen Überblick zu verschaffen, damit diese sich schon während der Fahrt auf den Einsatz vorbereiten können.

Parallelbetrieb geplant

Die heutige Aktivierung von NG eCall bedeutet nicht das sofortige Aus des alten eCall. Vorgesehen ist ein Parallelbetrieb beider Generationen. Der Nachfolger kommt zum Einsatz, wenn sowohl die Fahrzeuge als auch die Leitstellen das neue System unterstützen. Trifft dies nicht zu, wird der Notruf über das alte System abgewickelt.



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Amazon: E-Books künftig auch als DRM-freies Epub und PDF


Amazon: E-Books künftig auch als DRM-freies Epub und PDF

Bild: Amazon

Amazon steht offenbar vor einer Kehrtwende und will künftig im eigenen Online-Shop angebotene E-Books auch im Epub- und PDF-Format bereitstellen – allerdings nur ohne DRM, dafür aber sogar herunterladbar. Einen offiziellen Grund für das Umdenken hat das Unternehmen bisher nicht genannt.

Plötzlicher Sinneswandel?

Die Abkehr von der bisherigen Praxis, vor allem auf eigene Formate zu setzen, geht aus einem Bericht von Good E Reader hervor. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres soll Amazon Verlage und Selfpublishing-Autoren, die Bücher über Kindle Direct Publishing im Kindle Bookstore einreichen, über diesen Schritt informiert haben. Dem Artikel zufolge bleibt es den Verlagen und Autoren zudem freigestellt, ob sie ihre Bücher künftig mit oder ohne digitales Rechtemanagement veröffentlichen möchten.

Nur ungeschützte Bücher erhalten Option

Ungeschützte Bücher sollen dabei künftig über „Meine Inhalte und Geräte verwalten“ heruntergeladen werden können – eine überraschende Entscheidung, da Amazon diese Funktion zur Sicherung eigener Bücher erst vor rund einem Jahr eingestellt hatte. Der Zugriff auf die angebotenen EPUB- oder PDF-Dateien ist jedoch nur für verifizierte Käufer eines digitalen Buches möglich. Für über Kindle Unlimited angebotene Inhalte gilt die Download-Funktion weiterhin nicht, auch wenn diese kein DRM besitzen sollten. An der Ausrichtung der Kindle-Reader ändert sich dadurch allerdings nichts, das Epub-Format wird weiterhin nicht nativ unterstützt, eine Umwandlung bleibt somit erforderlich.

Verlage können wählen

Verlage und Autoren können ihre Werke künftig kennzeichnen, um Käufer über die Unterstützung der zusätzlichen Formate zu informieren. In der Vergangenheit hatte Amazon auch von Verlagen oder Autoren ohne Schutz versehene Bücher mit dem eigenen DRM versehen, wodurch sich diese nicht auf Lesegeräte außerhalb des Amazon-Ökosystems übertragen ließen. Auf Tablets bestand immerhin die Möglichkeit, entsprechende Inhalte über die Kindle-App zu lesen.

Für bereits im Shop verfügbare Bücher bietet der Online-Händler Urhebern nun die Option an, diese in die beiden neu unterstützten Formate zu konvertieren. Für Bücher, die ab dem 9. Dezember 2025 veröffentlicht wurden, erfolgt die Konvertierung automatisch. Autoren und Verlage müssen dabei jedoch explizit angeben, dass eine DRM-freie Version erstellt und angeboten werden soll. Bei vor diesem Datum veröffentlichten Büchern muss die Umwandlung manuell angestoßen werden.

Kritik endlich gehört?

Lange Jahre wurde Amazon dafür kritisiert, digitale Bücher nur im eigenen Format für das eigene Öko-System anzubieten und damit Käufer an die eigenen Kindle-Reader zu binden. Mit der nun angekündigten Änderung können auch Nutzer anderer E-Book-Reader wie PocketBook oder Tolino auf Amazon-Titel zugreifen. Damit werden auch viele Selfpublisher-Bücher, die bislang ausschließlich im Amazon-Katalog verfügbar waren, auf weiteren Geräten lesbar. Warum das Unternehmen seine Haltung zu offenen Formaten geändert hat, bleibt bislang unklar.



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Neue KI-Siri im Frühjahr: Apple soll fast alle versprochenen Funktionen nachliefern


Neue KI-Siri im Frühjahr: Apple soll fast alle versprochenen Funktionen nachliefern

Auch zu Beginn des Jahres 2026 ist Siri bislang keine KI-Sprachassistentin. Erwartet vor einem Jahr, soll das große KI-Update nun im Frühjahr an den Start gehen und fast alle versprochenen Funktionen von zwei Jahren Versprechen nachliefern. Nur die App-Steuerung soll weiter auf sich warten lassen.

Neue Siri schon dieses Frühjahr

Noch bevor der Konzern einen neuen Siri-Chatbot vorstellen könnte, soll Bloomberg zufolge die lange erwartete KI-Siri veröffentlicht werden. Hier haben Google und Apple erst kürzlich eine Partnerschaft angekündigt, das Update der neuen KI-Siri wird mit iOS 26.4 in den kommenden Wochen erwartet. Aktuell testet der Konzern noch iOS 26.3.

Versprochene Funktionen werden nun nachgeliefert

Die Funktionen der neuen KI-Siri sollen die Versprechen des Konzerns aus Juni 2024 erfüllen: Dort hatte Apple vollmundig eine neue Siri angekündigt, die den Bildschirm begreifen, Apps steuern und auf Dateien/Termine des Nutzers zurückgreifen kann. Erschienen sind bisher jedoch nur ein neues Design und ein etwas verbessertes Sprachverständnis. Wirklich einlösen konnte der Konzern seine KI-Versprechen bisher nur bei anderen Teilen von Apple Intelligence, der KI-Suite für Schreibtools, Bildgenerierung und Zusammenfassungen in Apps.

Apple begann Arbeit von vorne

Der Konzern hat Fehler im Laufe der vergangenen Monate mehr oder weniger eingestanden, ist zurück ans Reißbrett und hat laut Gerüchten von vorn angefangen, um eine neue KI-Siri mit den zuvor versprochenen Funktionen zu entwerfen: Ursprünglich wollte der iPhone-Entwickler die bis heute existierende Nicht-KI-Siri nur um ein KI-Standbein erweitern, das für die neuen Aufgaben zuständig ist. Doch dieser Ansatz ging nicht auf, die Umsetzung blieb intern deutlich hinter den Erwartungen zurück und war zu unzuverlässig.

Apple verschob die Veröffentlichung auf dieses Jahr, ohne einen konkreten Zeitpunkt zu nennen. Schlussendlich wurde sogar der KI-Chef entmachtet und ersetzt. Mittlerweile liegt Siri in der Zuständigkeit der Softwareabteilung, die auch an iOS, iPadOS und macOS arbeitet.

Fast alle Funktionen dann ausgeliefert

All diese Ereignisse könnten bald Früchte tragen: Diesen Frühjahr soll Siri laut Bloomberg den Bildschirm verstehen, auf persönliche Daten zugreifen können und das Internet selbst durchsuchen dürfen, um Informationen zu zitieren. Diese Funktionen werden, wie bereits erwähnt, auch in der Chatbot-Siri verfügbar bleiben. Demnach holt Apple damit in Kürze eine Großzahl seiner Versprechen von vor zwei Jahren nach. Bis Siri dann auch wie versprochen das iPhone steuern darf, wird es jedoch wohl noch bis iOS 27 dauern – dann soll Siri auch gleichzeitig zum Chatbot werden. Damit könnte Apple seine Versprechen aus dem Juni 2024 eventuell sogar übertreffen – aber hier gilt es abzuwarten. Denn Ankündigungen gab es schließlich schon sehr viele.



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