Künstliche Intelligenz
Android-Apps mit erhöhten Rechten ausführen und Bloatware kicken dank Shizuku
Nutzer eines iPhones schielen mitunter neidisch zu Android herüber. Googles Betriebssystem ist im Vergleich zu iOS freizügiger bei den Funktionen, die das Betriebssystem installierten Apps erlaubt. Der Nutzen ist vielfältig: So darf beispielsweise jede Anwendung auf die NFC-Schnittstelle zugreifen, sodass man selbst beschriebene Tags für Heimautomation nutzen kann. Wer mag, schaltet so das Telefon stumm, den Wecker ein und das Licht im Schlafzimmer aus – einfach, indem man das Smartphone auf ein NFC-Tag auf dem Nachttisch legt. Falls dem Telefon der Speicher ausgeht, findet eine Systembereinigungs-App auf Knopfdruck große Dateien, Dubletten oder löscht auf Wunsch den Cache und temporäre Dateien aller Apps. Auch die Bedienoberfläche kann stark angepasst werden, beispielsweise mit Apps, die den Google-Feed durch eigene Inhalte ersetzen oder durch individuelle Widgets auf dem Sperrbildschirm.
Android bewegt sich mit seiner Offenheit stets in einem Spannungsfeld zwischen Komfort und Sicherheit. Nicht jede App darf auf dem Telefon schalten und walten, wie sie mag: Will eine App beispielsweise auf den Standort, das Mikrofon oder die Bilder im Kameraordner zugreifen, dann muss sie den Zugriff vorab erfragen und die Nutzer entscheiden, ob sie das Recht einmalig oder dauerhaft gewähren.
In den vergangenen Jahren hat Google die Leitplanken des Rechtemanagements enger gezogen. Das führt zunehmend zu lästigeren Einschränkungen: Konnte eine Automatisierungs-App wie Tasker früher etwa noch den Mobilfunk ausschalten, wenn das Handy im heimischen WLAN eingebucht war und konnten Systemreiniger den Cache aller installierten Apps löschen, scheitern heute solche Anweisungen. Doch für erfahrene Nutzer gibt es einen Weg, der solche Dinge wieder ermöglicht.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Android-Apps mit erhöhten Rechten ausführen und Bloatware kicken dank Shizuku“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.