Künstliche Intelligenz

Android-Dunkelmodus: Open-Source-App passt Systemdesign an Umgebungslicht an


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der Dunkelmodus gehört seit Android 10 zu den Standardfunktionen von Android. In den vergangenen Jahren hat Google die Funktion ausgebaut, jedoch bleibt der Dark Mode hinsichtlich der Aktivierung und Deaktivierung eingeschränkt. Mithilfe einer App des Informatikstudenten Robin Rentmeister passt sich der Dark Mode den Lichtverhältnissen der Umgebung an.

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Standardmäßig lässt sich der Dark Mode unter Android entweder manuell oder zu bestimmten Uhrzeiten ein- oder ausschalten. Mehr ist nicht möglich, dabei wäre es durchaus praktisch, wenn sich der Dunkelmodus automatisch der Umgebung anpasst.



(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Genau hier kommt die App „Adaptive Theme“ zum Zuge, die nach einmaliger Installation und Einrichtung unauffällig im Hintergrund läuft. Die App wechselt das Design des Android-Systems zwischen dem dunklen und dem hellen Modus, je nachdem, wie viel Licht der Umgebungslichtsensor des Smartphones erfasst. Die App läuft nach Angaben des Entwicklers nicht permanent im Hintergrund, sondern springt nur dann an, wenn man das Gerät entsperrt. Die App setzt mindestens Android 14 voraus.

In den App-Einstellungen lässt sich stufenweise die Lichtempfindlichkeit einstellen, zudem ist die aktuelle Umgebungshelligkeit angegeben. Optional können Nutzer auch einen festen Luxwert eingeben. Überdies lässt sich ein Zeitraum für die Nachtzeit festlegen, in dem der Dunkelmodus aktiv bleibt – dies gibt es aber auch in den Android-Systemeinstellungen.

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Während die Open-Source-App im Play Store verfügbar ist und sich auch über GitHub herunterladen lässt, ist nach der Installation ein wenig Mehraufwand erforderlich, da sie die Berechtigung „WRITE_SECURE_SETTINGS“ erfordert. Diese Berechtigung lässt sich entweder über die zusätzliche, aber recht komplexe App Shizuku oder eine eigens eingerichtete WebADB-Website direkt im Browser vergeben. Es sind weder Root noch eine lokale ADB-Installation erforderlich. Für die lokale ADB-Variante sind ein PC und ein USB-C-Kabel erforderlich.



(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Wir haben zum Ausprobieren die vergleichsweise einfachere WebADB-Einrichtung gewählt. Um diese verwenden zu können, muss man im Smartphone die Entwickleroptionen (Anleitung) aktivieren und darin „USB Debugging“ einschalten. Der Einrichtungsprozess über die App und die Weboberfläche ist recht leicht verständlich und nachvollziehbar, ein vollkommener Android-Anfänger sollte man jedoch nicht sein.

Der Entwickler macht darauf aufmerksam, dass die GitHub-Variante frei von Trackern ist; in der Play-Store-Version sei Crashlytics integriert.


(afl)



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