Der ACE lässt seine Mitglieder nicht im Regen stehen – egal was kommt
Wenn es einen Markt gibt, in dem ein Platzhirsch das Sagen hat, dann ist es der für Automobilclubs. Mit 22,7 Millionen Mitgliedern ist der ADAC klarer Marktführer. Der ACE kommt gerade mal auf 600.000 Mitglieder – und will das jetzt ändern. Dabei helfen soll ein runderneuerter Marken- und Werbeauftritt. Und eine neue Agentur.
Der Auto Club Europa (ACE) will seine Bekanntheit ausbauen und neue Kunden gewinnen. Gelingen soll das über eine stärkere werbliche Präsenz in reichweitenstarken Medien. Um dem Werbeauftritt mehr Schlagkraft zu verleihen, hat sich der Automobilclub nun sogar externe Verstärkung geholt. Neben Nayoki Performance, der langjährigen Lead-Agentur für Performance und Media, hat der ACE jetzt auch Serviceplan Berlin als Lead-Kreativagentur an Bord geholt. Ein Blick in die TV-Werbeblöcke zeigt: Die Werber aus der Hauptstadt haben abgeliefert. Die Werbefilme dürften für Gesprächsstoff sorgen.
Wem schon mal eine Raumkapsel aufs Auto gefallen ist und auf dem Parkplatz statt der schicken Familienkutsche nur noch einen Haufen Schrott vorfand, kann ein Lied davon singen. Manchmal geht aber auch einfach alles schief. In solchen Situationen ist es gut, einen zuverlässigen Partner an seiner Seite zu wissen. Der Auto Club Europa (ACE) will für Autofahrende genau das sein – und zwar in jeder Krisen-Situation, ganz egal, wie unwahrscheinlich sie auch erscheinen mag. Dazu passt auch der neue Markenclaim. Mit „Kann passieren. Regeln wir.“ will sich der ACE als nahbarer, pragmatischer und souveräner Begleiter im Alltag positionieren – und dem ADAC Kunden abjagen.
Kommuniziert wird die Werbebotschaft freilich nicht nur mit einem singulären Werbefilm. Gemeinsam mit der Filmproduktion Le Berg, Regisseur Taso Alexander, Kameramann Moritz Matlik sowie Orange Films (Serviceproduktion), Jakob Reinhardt (Fotografie) und Serviceplan Make (FFF Producing) sind weitere TV-Spots entstanden, die zeigen, dass selbst aus Situationen, die anfangs ausweglos erscheinen, keine große Sache werden muss. Als weitere Kanäle sind im Mediaplan Radio, Online Video, Display und Social Media vermerkt.
Dass der ACE in seiner Kampagne auf schräge Geschichten setzt, ist kein Zufall. „Die bewusst absurden Szenarien sind zentraler Bestandteil der kreativen Idee. Statt klassische Pannensituationen zu zeigen, wollten wir unerwartete Momente erzählen, die jeden treffen können“, sagt Jeannette Bohné. „‚Kann passieren. Regeln wir.‘ schafft eine klare Haltung mit langfristigem Potenzial und gibt dem ACE als Marke einen klaren, nahbaren Charakter mit einer Prise Humor und einer großen Portion Hands-On-Mentalität“, so die Managing Director von Serviceplan Berlin weiter.
Mit der TV-Kampagne wird auch das neue Sonic Branding eingeführt, das De Falcon x Why Do Birds für den ACE entwickelt hat. Das Soundlogo, das im ersten Schritt in TV- und Radiospots eingesetzt wird, soll künftig an weiteren Touchpoints der Marke zu hören sein. Der Sound ist nicht das einzige CI-Element, das überarbeitet wurde. So hat Serviceplan Berlin auch das ACE-Logo für digitale Anwendungen optimiert.
Die Messlatte liegt hoch. Mit der neuen, langfristig angelegten Markenkommunikationsplattform will der ACE seine Bekanntheit deutlich ausbauen und sich als starke Marke im Mobilitätsmarkt positionieren. „Unseren Mitgliedern zur Seite zu stehen, wenn im Alltag etwas schiefgeht, ist seit über 60 Jahren unser Versprechen. ‚Kann passieren. Regeln wir.‘ bringt genau dieses Selbstverständnis auf den Punkt“, sagt Sven-Peter Rudolph, Vorsitzender des ACE Auto Club Europa.