Apps & Mobile Entwicklung
Anker eufy S2 Max: Mähroboter für bis zu 15.000 m² ist erste Eigenentwicklung

Der Anker eufy Mähroboter S2 Max ist der erste vollständig im eigenen Haus entwickelte Mähroboter von Anker. Er soll fortschrittliche Robotik und KI in die Rasenpflege integrieren und arbeitet wie Ankers bisherige Mähroboter autonom ohne Begrenzungskabel oder RTK. Der ausfahrbare Mäharm soll nahtloses Mähen am Rand bieten.
15.000 m² ab Frühling 2027
Der zur IFA 2026 zunächst nur angekündigte S2 Max verfügt über einen Allradantrieb, zwei Mähteller, bewältigt laut Anker Steigungen von bis zu 38 Grad und kann Flächen von bis zu 15.000 Quadratmetern kartieren und mähen. Ob sich auch die Mähteller unter dem eufy S2 Max wie etwa beim Mova Lidax Ultra 1000 AWD (Test) zusätzlich zur ausfahrbaren Klinge noch einmal verschieben können, ist derzeit noch nicht bekannt. Die ersten Bilder des eufy S2 Max lassen aber darauf schließen, dass auch Anker künftig die Mähteller so aufgehängt haben wird, dass sie per App und nicht mehr über ein Drehrad in der Schnitthöhe angepasst werden. Das hierfür bekannte Drehrad fehlt dem S2 Max nämlich. Für die Kartierung und Hinderniserkennung bietet der Mähroboter laut Anker eine Rechenleistung von 48 TOPS.
Der Marktstart des S2 Max ist allerdings erst für den Frühling im kommenden Jahr geplant. Weitere Informationen zu dem neuen Mähroboter wird Anker deshalb erst später bekannt geben. Auch der Preis oder der Preisrahmen für den ersten vollständig im eigenen Hause entwickelten Mähroboter verrät Anker noch nicht.
Interessant zu sehen sein wird deshalb auch, inwiefern Anker auch mit dem eufy S2 Max eventuell Synergien mit anderen Produkten aus dem eigenen Haus schaffen kann oder weitere Produkte, die den S2 Max ergänzen, veröffentlichen wird. Denn Anker schreibt sich zur IFA 2026 auch die Rückkehr zu einer Marke, nämlich Anker, und einem sich ergänzenden Portfolio auf die Fahne, anstatt wie zuletzt Produkte unter den Marken eufy, Soundcore und Anker getrennt zu platzieren.
Sofern sich im Rahmen der IFA vor Ort weitere Details in Erfahrung bringen lassen, wird diese Meldung entsprechend aktualisiert.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Nvidia DLSS 5: Erstes Update verspricht deutlich mehr Leistung

Letzten Monat startete mit DLSS 5 die neue Generation der KI-gestützten Bildverbesserer und Spielbeschleuniger von Nvidia. Mit dem Oktober-Update, das am kommenden Freitag erscheint, soll das KI-Modell für 3D-Guided Neural Rendering von DLSS 5 nochmals doppelt so schnell werden, verspricht Nvidia jetzt.
Mehr Leistung und weniger VRAM-Bedarf mit DLSS 5
Nach den Worten von Nvidia soll sich die Leistung des KI-Modells, das für das 3D-Guided Neural Rendering von DLSS 5 zuständig ist, mit dem am 16. Oktober erscheinenden Update verdoppeln. Gegenüber der ersten Vorstellung von DLSS 5 im vergangenen März würde sich die Leistung damit inzwischen sogar verzehnfacht haben, heißt es weiter.
Diesen Fortschritt will Nvidia durch „systematische Pipeline-Optimierungen und Verfeinerungen des neuronalen Modells“ erzielt haben.
20 Prozent weniger VRAM in 4K benötigt
Mit dem Oktober-Update für DLSS 5 werde die Zahl der Parameter um 24 Prozent auf „nur“ noch 118 Millionen reduziert. Dabei sinke auch der Bedarf an Grafikspeicher (VRAM) um etwa 20 Prozent. In Kombination soll der GPU-Overhead gegenüber der Fassung aus dem September halbiert werden. Größere Einbußen bei der Grafikqualität soll es dabei nicht geben, zumindest ist von „vergleichbarer Bildqualität“ die Rede.
40 Prozent mehr FPS in NBA 2K27
Sein offizielles Debüt gab DLSS 5 (Test) Anfang September im Basketballspiel NBA 2K27. Der Titel wird auch zuerst mit dem ersten Update für DLSS 5 bedacht, das am 16. Oktober erscheinen soll. Profitieren können davon allerdings nur Grafikkarten der aktuellen Serie RTX 50 sowie die ebenso am Freitag startenden RTX-Spark-Notebooks. Auch über den Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now soll es das optimierte KI-Modell geben.
In NBA 2K27 sollen sich die FPS zwar nicht direkt verdoppeln, doch nennt Nvidia einen Leistungszuwachs von „bis zu 40 Prozent“.
DLSS 5 für Hogwarts Legacy und Where Winds Meet
Bei kommenden Spielen mit DLSS-5-Support sollen die Verbesserungen von Anfang an greifen. Dazu zählt das bereits erschienene Open-World-RPG Hogwarts Legacy, das am 5. November DLSS 5 inklusive 3D-Guided Neural Rendering per Patch erhalten soll. Vergleichsgrafiken hat Nvidia heute schon im Gepäck.
Auch für das Action-Adventure Where Winds Meet soll es ein Update mit DLSS 5 geben. Das soll aber erst im November erscheinen.
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Schon Anfang 2027: GTA 6 für PC könnte früher erscheinen als erwartet

Einem neuen Gerücht zufolge soll GTA 6 schon Anfang 2027 für den PC erscheinen. Der Termin wäre ein Novum und würde die Dauer für einen PC-Release gegenüber GTA V und Red Dead Redemption 2 deutlich verkürzen. Eine Veröffentlichung ist im November erst einmal für Konsolen vorgesehen.
Veröffentlichung binnen der nächsten sechs Monate?
Wie GamesBeat erfahren haben will, soll die PC-Version von GTA 6 schon im ersten Quartal 2027 folgen. Quelle sollen gleich vier branchennahe Insider sein, denen Anonymität zugesichert wurde, um die Beziehung zu Rockstar nicht zu gefährden. Eine Veröffentlichung innerhalb der nächsten sechs Monate und nur wenige Monate nach der Veröffentlichung auf den Konsolen wirft jedoch Fragen auf.
Veröffentlichung später wahrscheinlicher
Denn Rockstar selbst hat sich bisher mit keinem Wort zu einer Veröffentlichung für den PC geäußert. Theoretisch ist damit sogar noch unklar, ob jemals eine PC-Version erscheinen wird. Die in der Branche weitverbreitete Annahme beruht auf dem bisherigen Vorgehen des Entwicklers: Die letzten beiden großen Titel, Grand Theft Auto V und Red Dead Redemption 2, sind zum Start ebenfalls nur für Konsolen angekündigt worden, erschienen dann jedoch verzögert mit verbesserter Optik auch für den Windows-PC.
Das von GamesBeat genannte Zeitfenster für einen PC-Release wäre ein Novum: Bei den beiden bisherigen Titeln hat sich Rockstar im Schnitt zehn Monate Zeit gelassen, bevor eine Veröffentlichung für den PC überhaupt angekündigt wurde. Bei GTA V (Test) dauerte es von der Veröffentlichung der Konsolen-Version insgesamt knapp 19 Monate und bei Red Dead Redemption 2 (Test) gut zwölf Monate bis auch PC-Spieler Zugriff auf den Titel erlangen konnten.
Übertragen auf GTA 6 würde eine Ankündigung damit erst im Sommer oder Herbst 2027 erwartbar sein, eine Veröffentlichung gar erst im Herbst 2027, Frühjahr 2028 oder später anstehen. Bei GTA V verzögerte sich der PC-Port zudem, weil Rockstar ihn nach der Ankündigung mehrmals verschob.
GTA 6 startet schon in einem Monat
Ausgeschlossen ist eine baldige Veröffentlichung damit aber auch nicht. Es bleibt abzuwarten, wie Rockstar und der Mutterkonzern Take-Two in der Sache vorgehen. Am 19. November steht erst einmal der Release auf der PlayStation 5 (Pro) und Xbox Series X/S an. Der Preload beginnt am 12. November.
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Umbau des Arbeitsmarktes finanzieren: Digitalminister will Steuer für KI-Umsätze

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger spricht sich für eine Steuer auf die Umsätze von KI-Unternehmen aus. Er will die Gelder nutzen, um den Umbau des Arbeitsmarktes zu finanzieren. KI sieht er aber weiterhin als Chance.
Im Interview mit dem Tagesspiegel sagt Wildberger, er gehe davon aus, dass die KI-Entwicklung zu mehr Wachstum führe, sich aber die Berufe verändern. Langfristig geht er von mehr Beschäftigung aus.
Mit veränderten Tätigkeiten wären aber Maßnahmen wie Umschulungen nötig. Um diese zu finanzieren, sieht er auch die Unternehmen in der Pflicht, die von der KI-Entwicklung profitieren. „Den extrem hohen Umsatz mit dieser Technologie müssen wir besteuern, und mit dem Geld können wir den Umbau finanzieren“, so Wildberger im Tagesspiegel.
Er nimmt damit Bezug auf Bill Gates. Der Microsoft-Gründer warnt seit Längerem vor Jobverlusten und wachsender Ungleichheit durch zunehmende Automatisierung. Gates fordert daher eine Steuer für Robotik und KI, um den Anreiz zu senken, dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden.
Bundesregierung diskutiert über Steuer-Konzepte für KI-Branche
Wildberger ist nicht der erste Vertreter aus den Reihen der Bundesregierung, der öffentlich über eine KI-Steuer nachdenkt. Anfang September diskutierte die SPD-Bundestagsfraktion auf einer Klausurtagung über eine Übergewinnsteuer für KI‑Konzerne. Im finalen Beschlusspapier bleiben die Aussagen eher allgemein. Die Fraktion spricht in zwei von elf Punkten von einer fairen Steuer, die man erreichen will.
Konkret wird es lediglich bei der Gewerbesteuer, die Betreiber von Rechenzentren zahlen müssen. Diese soll so gestaltet werden, dass die jeweiligen Standorte fair beteiligt werden.
- KI-Infrastruktur in Deutschland: Mehr Gewerbesteuer soll Akzeptanz für Rechenzentren erkaufen
Bislang ist das nicht der Fall, weil sich der Anteil der Gewerbesteuer an den vor Ort gezahlten Arbeitslöhnen orientiert. Trotz hoher Investitionen vor Ort kann es daher sein, dass eine Kommune durch Rechenzentren nur wenige Gewerbesteuereinnahmen erhält, weil in den jeweiligen Anlagen nur vergleichsweise wenig Personen arbeiten.
Technische Abhängigkeit als Risiko
In dem Interview warnt Bundesdigitalminister Wildberger noch, dass Europa und Deutschland selbst bei der KI-Entwicklung vorankommen müssen. „Das größte Risiko, das wir hierzulande haben, ist, dass wir in eine Abhängigkeit bei Deep-Tech geraten“, so Wildberger im Tagesspiegel.
Mit Unternehmen wie Black Forest Lab, dem mit dem kanadischen KI-Startup fusionierten Aleph Alpha und Mistral aus Paris gebe es aber leistungsfähige Anbieter. Zudem passiere viel im Markt. „Wir haben in diesem Jahr so viele Start-up-Gründungen wie nie, insbesondere im Bereich KI“, sagt Wildberger.
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