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Anthropic eröffnet Büro in München: So viel Geld kann man dort verdienen


Anthropic eröffnet Büro in München: So viel Geld kann man dort verdienen

Das KI-Startup Anthropic, bekannt für seinen Chatbot Claude, stellt ein – und verspricht extrem gute Gehälter.
picture alliance / Sipa USA | Jonathan Raa/ ZUMAPRESS.com | Andre M. Chang

„Anthropic ist eine ‘AI Safty-first‘-Company. Wir bauen sichere, verantwortungsvolle und ethische Modelle.“ Das sagte Guillaume Princen, Head of EMEA der US-Firma Anthropic, auf einem Panel im Rahmen der Viva Tech in Paris.

Was er damit vor allem ausdrückt: Anthropic sieht sich genau darin als ein Gegenmodell zum Branchen-Primus OpenAI. Was Sinn macht, wenn man bedenkt, dass die Firma hinter dem Chatbot Claude von ehemaligen OpenAI Mitarbeitern gegründet wurden, die Sam Altmans Firma wegen ethischer Concerns verlassen hatten.

Große europäische Hiring-Offensive

Was Princen damit auch sagt: Anthropic passt damit viel besser in die europäische AI-Landschaft, die ja auch geprägt ist von Maßnahmen und Debatten rund um das Thema Sicherheit und Ethik.

„Anthropic ist in erster Linie ein Unternehmen für KI-Sicherheit“, so Princen gegenüber dem britischen Startup-Magazin Sifted. „Die Art und Weise, wie Anthropic über die Entwicklung von KI denkt, hat etwas zutiefst Europäisches.“

Das alles passt sehr gut zu Anthropoic aktueller Hiring-Kampagne in Europa. Und womöglich betont der Europa-Chef auf der Bühne der Viva Tech das alles auch, um sich im Rennen um die besten europäischen Talente nach vorne abzusehen.

Denn längst stockt auch der Rivale OpenAi hier auf, hat gerade seinen Campus in München eröffnet und hat dort – zugegeben: einige wenige – Stellen ausgeschrieben.

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Bereits im April hat Anthropic angekündigt, in Europa massiv wachsen zu wollen. Im Rahmen der Expansion sollten mehr als 100 neuen Stellen entstehen. Jetzt berichtet das Handelsblatt: Das Unternehmen will sein erstes Büro in Deutschland eröffnen – in München.

Wir haben im Juni nachgefragt, was man für einen Job bei Anthropic können muss, wo die Stellen angesiedelt sind, welche Skills unverzichtbar, wie man sich bewerben kann – und natürlich: Was kann man bei Anthropic verdienen?

In welchen Bereichen gibt es Jobs und was kann man verdienen?



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4000 Bewerbungen pro Jahr – muss ich als Chef wirklich jedem antworten?


Wochenlange Funkstille nach Bewerbungsgesprächen ist kein Einzelfall mehr. Mawave-CEO Jason Modemann findet: Job-Ghosting hat nichts mit überlasteten HR-Teams zu tun – sondern mit fehlendem Respekt. Wie Recruiting besser funktionieren kann.

4000 Bewerbungen pro Jahr – muss ich als Chef wirklich jedem antworten?

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

Job-Ghosting ist respektlos und ein Armutszeugnis für Führung, findet Jason Modemann, CEO von Mawave. Er erklärt, was respektvolles Recruiting bedeutet.

Ghosting kennt man ja aus dem Dating. Auch wenn ich da – glücklicherweise – schon lange raus bin. Was ich dafür immer öfter sehe: Job-Ghosting. Und das läuft leider erschreckend ähnlich ab: Erst intensiver Austausch, dann viel Einsatz. Man öffnet sich, investiert Zeit, gibt sich Mühe. Zwischendurch nette Signale wie „Wir hören uns.“ Doch dann: Funkstille. Wochenlanges Warten, mehrfaches Nachfragen. Bis am Ende dann entweder eine lieblos kopierte Standardabsage kommt – oder gar nichts.

Das ist kein normales Recruiting-Problem mehr, das ist ein Machtspiel.

Egal, ob im Privat- oder Arbeitsleben: Das ist respektlos! Aber leider kein Einzelfall. Eine Umfrage von karriere.at aus Oktober 2025 zeigt, wie verbreitet das Problem ist: 77 Prozent der Befragten haben schon mehrfach keine Rückmeldung auf Bewerbungen erhalten. Weitere 7 Prozent zumindest einmal. Heißt: 84 Prozent aller Bewerbenden wurden schon von einem Arbeitgeber ignoriert. Das ist meiner Meinung nach kein normales Recruiting-Problem mehr, das ist ein Machtspiel.

Natürlich weiß ich, wie komplex Einstellungsprozesse sein können. Das People-Team, der Fachbereich und vielleicht sogar die Geschäftsführung – alle müssen miteinander sprechen. Team-Entscheidungen brauchen Abstimmung und Verzögerungen passieren. Aber: Schweigen ist keine Verzögerung. Schweigen ist eine Haltung.

4000 Bewerbungen pro Jahr

Wir bekommen in unserer Agentur rund 4000 Bewerbungen pro Jahr. Trotzdem lassen wir niemanden wochenlang warten. Ich will damit nicht sagen, dass wir besser sind als andere Arbeitgeber, aber wir haben uns bewusst für einen anderen Umgang entschieden.

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Folgende drei Dinge beherzigen wir beim Recruiting-Prozess:

1. Mindset: Bewerber sind keine Bittsteller

Viele Unternehmen verhalten sich noch immer so, als müssten Bewerber dankbar sein, überhaupt eingeladen zu werden. Diese Einstellung ist in meinen Augen komplett überholt: Bewerber investieren Zeit, Energie und oft auch Emotionen in den Prozess. Sie bereiten sich vor, führen Gespräche, bearbeiten Case Studies – alles ohne Garantie auf eine Einstellung.

Wenn man’s genau nimmt, ist eigentlich schon der Begriff „Bewerbungsprozess“ irreführend. Denn was dort passiert, ist keine Einbahnstraße, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen. Nicht nur der Arbeitgeber entscheidet, sondern auch der Bewerber. Er prüft Kultur, Führung, Kommunikation und Haltung. Er entscheidet, ob er diesem Umfeld seine Expertise und einen großen Teil seiner Zeit anvertrauen will. 

2. Employer Branding passiert im Prozess, nicht auf der Karriereseite

Unternehmen investieren einiges an Budget in Employer Branding und Recruiting Kampagnen. Ein schlechter Bewerbungsprozess ruiniert das Marketing-Invest. Denn wer Kandidaten wochenlang hinhält, ghostet oder mit Standardmails abspeist, zeigt sehr deutlich, wie Wertschätzung intern vermutlich gelebt wird … nämlich gar nicht.

Man muss es so sehen: Recruiting ist kein Vorraum zum Job – es ist bereits Unternehmenskultur in Aktion.

Hier sitzt ein Mensch, kein Ticket im System.

Eine klare, transparente und zügige Kommunikation ist kein Nice-to-have, sondern der Kern einer guten Candidate Experience. Ein kurzes Update wie „Wir sind noch in der Abstimmung, es dauert leider etwas länger“ kostet zwei Minuten. Aber es zeigt: Hier sitzt ein Mensch, kein Ticket im System.

3. Klare Deadlines aus Respekt

Wer Bewerbende warten lässt, sendet eine klare Botschaft: Deine Zeit ist weniger wert als meine.
Dieses Gefühl entsteht oft nicht aus böser Absicht, sondern aus fehlender Verbindlichkeit. Klare Deadlines sind deshalb enorm wichtig – für beide Seiten. Bewerbende wissen, woran sie sind, können planen, vergleichen, Entscheidungen treffen. Und Unternehmen zwingen sich selbst dazu, Prozesse sauber zu strukturieren und Entscheidungen nicht endlos vor sich herzuschieben.

Bei uns bleibt deshalb keine Bewerbung lange liegen. In der Regel melden wir uns innerhalb weniger Stunden, spätestens nach zwei bis drei Tagen. Unser interner Richtwert liegt bei maximal einer Woche – den unterschreiten wir aber fast immer deutlich. Gar nicht unbedingt, weil wir es eilig haben, sondern einfach weil Verbindlichkeit Teil unseres Mindsets im Recruiting ist.

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Den gesamten Bewerbungs-Prozess halten wir bewusst schlank und transparent: Nach der Bewerbung gibt es zeitnah entweder eine Einladung zum Kennenlernen oder eine ehrliche Absage. Passt der erste Eindruck, folgt eine Case Study mit klaren Erwartungen und einem realistischen Zeitrahmen, den der Bewerber selbst mitbestimmt. Danach ein vertiefendes Gespräch mit dem Department-Team und dann eine Entscheidung. Das alles dauert maximal drei bis vier Wochen. Keine Endlosschleifen, keine Funkstille, kein Rätselraten.

Wertschätzung ist A und O

Mein Fazit? Wertschätzung beginnt weit vor dem ersten Arbeitstag mit dem allerersten Kontakt. Was viele Führungskräfte unterschätzen: Wenn schon beim Recruiting-Prozess Respekt, Klarheit und Verlässlichkeit fehlen, wird später kein Vertrauen entstehen. Wer Talente gewinnen will, muss sie nicht beeindrucken, sondern ernst nehmen.

*Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“





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+++ cylib +++ Schweiz +++ Venture Capital +++ Nato Innovation Fund +++ CDTM +++ Einhörner +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Live im STARTUPLAND: André Jonker (Mozart Bett) +++ Auf dem Weg zum Unicorn: cylib +++ Schweiz: Investments steigen rasant +++ So geht es beim Nato Innovation Fund weiter +++ CDTM: Hier werden Unicorn-Statups gezüchtet +++

+++ cylib +++ Schweiz +++ Venture Capital +++ Nato Innovation Fund +++ CDTM +++ Einhörner +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 6. Februar).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders, VCs, and visionaries in one place

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

Live im STARTUPLAND: André Jonker (Mozart Bett)

+++ Das 2021 gegründete Nordhorner E-Commerce-Unternehmen Mozart Bett, das auf Boxspringbetten setzt, legte im allgemein schwierigen E-Commerce-Jahr 2025 auf imposante 37,5 Millionen Euro Umsatz zu. 2024 lag der Umsatz noch bei gerade einmal 25 Millionen Euro. Das Ziel des Unternehmens, das komplett gebootstrappt ist, für 2025 waren 35 Millionen. Das Team war somit deutlich besser unterwegs, als geplant – und dies in einem Krisenjahr. Sein Thema im STARTUPLAND: Bootstrapping – aber richtig!

#STARTUPTICKER

Soonicorn: cylib
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere cylib. Die Jungfirma, 2022 von Lilian Schwich, Paul Sabarny und Gideon Schwich in Aachen gegründet, hat sich dem Recycling von Lithium-Ionen-Batterien verschrieben. World Fund, Porsche Ventures, der Venture-Arm des Sportwagenherstellers Porsche, Bosch Ventures, DeepTech & Climate Fonds, NRW.Venture sowie die Altinvestoren Vsquared Ventures, Speedinvest und 10x Founders investierten zuletzt 55 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Startup bereits rund 66 Millionen ein. Mehr über cylib

Schweiz
+++ In der Schweiz geht es massiv aufwärts! Der Schweizer Venture-Capital-Markt erholte sich laut Swiss Venture Capital Report (SVCR) im vergangenen Jahr. Investoren steckten insgesamt 2,95 Milliarden Franken in Schweizer Startups – das entspricht einem Plus von 23,9 % gegenüber dem Vorjahr. „A historical comparison illustrates how much the total has risen: more than 27.1 % higher than the
pre-pandemic year of 2019 and more than three times as high as in 2016. However, it is still a long way off the record of 2022, when the total was a third more“, heißt es im lesenswerten Report. (Swiss Venture Capital Report)

Nato Innovation Fund 
+++ Neustart beim Nato Innovation Fund (NIF)! Die Bestandsaufnahme im Handelsblatt lautet: „Bisher haben ständige Personalwechsel an der Spitze, hohe Kosten und Berichte über Interessenkonflikte des früheren Aufsichtsratschefs Klaus Hommels die Arbeit des Fonds belastet.“ Erin Hallock, ehemals BP Ventures, arbeitet nun am Neustart des DefenseTech-Investors. Die beste Nachricht dabei: Der milliardenschwere Geldgeber plant einen neuen Fonds. Derzeit ist NIF an 17 Startups und 9 Fonds beteiligt. (Handelsblatt) Mehr über Nato Innovation Fund

CDTM 
+++ Lesenswert! CDTM-Alumni gründeten fast 20 % der deutschen Unicorns.  „Zahlreiche wertvolle deutsche Jungunternehmen kommen aus München. Ob Trade Republic, Tier Mobility, Egym, Forto oder Foodora – die Gründer und CEOs all dieser erfolgreichen Startups haben eines gemeinsam: sie sind Alumni der München Universitäten und besuchten das Center for Digital Technology and Management (CDTM)“, analysiert Gründerszene. Die Gründerschmiede legte mit dem CDTM Venture Fund zuletzt sogar einen Fonds auf, der ausschließlich in Startups investiert, die von ehemaligen CDTM-Abgängerinnnen und -Abgängern geründet wurden. (Gründerszene) Mehr über den CDTM Venture Fund

Sales
+++ Guter Vertrieb ist und bleibt eine Handwerkskunst! Doch ohne die passende Softwarelösung geht längst nichts mehr. 2026 steht im Vertrieb ganz im Zeichen von KI-gestützter Effizienz, besserer Buyer Experience und rechtssicherer Digitalisierung. Mehr im Gastbeitrag von Marvin Müller

Köln
+++ In der Domstadt Köln sind inzwischen rund 890 Startups aktiv. Die Gründerszene wächst damit auch am Rhein wieder deutlich. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 800 Startups. Die Zahl der Neugründungen stieg 2025 um 53 %. Gleichzeitig flossen rund 380 Millionen in Kölner Startups. Mehr in unserem Special

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Twaice bekommt 24 Millionen +++ Robotik-Startup R3 Robotics erhält 20 Millionen +++ KI-Startup Qontext sammelt 2,7 Millionen ein +++ Finanzspritze für Solarize +++ Banyan Software kauft Gini +++. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Pitchdeck: So sieht die perfekte letzte Slide für Investoren aus


Pitchdeck: So sieht die perfekte letzte Slide für Investoren aus

Arnas Bräutigam ist Co-Founder der Business-Angel-Plattform AddedVal.io und selbst Mikro-Angel-Investor. Er unterstützt Frühphasen-Startups beim Fundraising durch Pitchdeck-Optimierung, Investoren-Daten und viele Best Practices.
Arnas Bräutigam/Getty Images; Collage: Gründerszene

Der Pitch ist vorbei. Das Geschäftsmodell ist erklärt, der Markt eingeordnet, die Zahlen sind auf dem Tisch. Jetzt bleibt oft nur noch eine Slide – die letzte. Die Call-To-Action (CTA) Slide ist der Übergang vom Pitch zur Handlung. Sie ist kein formaler Abschluss, sondern der Moment, in dem klar werden muss, was als Nächstes passieren soll.

Warum Investoren eine klare Handlungsaufforderung brauchen

Investoren sind effizient. Sie sehen viele Decks, treffen viele Gründer und arbeiten unter Zeitdruck. Auch wenn dein Startup überzeugt, konkurrierst du immer mit anderen Themen im Kopf des Investors.

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Plötzlich steht der Gründer eines 75-Milliarden-Startups neben dir – und ihr redet nicht über Geld

Zwar finden Investoren in der Regel einen Weg, Kontakt mit dir aufzunehmen. Die entscheidende Frage ist aber: Warum solltest du es ihnen schwer machen, nachdem du so viel Zeit in ein gutes Pitchdeck investiert hast? Wer Gespräche führen will, muss klar sagen, was der nächste Schritt ist.

Aus den vielen erfolgreichen Decks, die wir in den letzten Jahren auf AddedVal.io gesehen haben, können wir die folgenden vier Elemente ableiten.

Element 1: Ein klarer, selbstbewusster Call to Action





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