Künstliche Intelligenz

Apple erhöht Recycling-Anteil in Produkten – aber immer noch nur bei 30 Prozent


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple will die Quote an recycelten Rohstoffen und Herstellungsmaterialien, die für seine Produkte verwendet werden, weiter erhöhen. Der Konzern teilte im Rahmen seines neuen „Umweltfortschrittsberichts“ mit, den bislang „höchsten Anteil an recycelten Materialien aller Zeiten in seinen Produkten” erreicht zu haben. Das Problem: Über die gesamte Modellpalette sind dies bislang nur 30 Prozent. Allerdings gibt es bei einzelnen Gerätebestandteilen eine deutlich höhere Quote.

Weiterlesen nach der Anzeige

In Verpackungen will Apple schon seit längerem keinen Kunststoff mehr verwenden, dies wurde nun auch bei den letzten noch verbliebenen Geräten umgesetzt. Die Verpackungen auf Faserbasis könnten problemlos recycelt werden, zum Anteil an Altpapier machte Apple keine Angaben, Frischpapier werde aber „verantwortungsvoll“ beschafft. In Akkus sollen „ab sofort“ 100 Prozent recyceltes Kobalt stecken. Die seltenen Erden für Magneten sind ebenfalls zu 100 Prozent wiedergewonnen – das ist angesichts weltweiter Verknappungen auch wirtschaftlich sinnvoll.

Bei Leiterplatten verwendet Apple nun zu 100 Prozent recycelte Vergoldungen samt Lötzinn. Apple gab an, durch Verpackungsumstellungen „mehr als 15.000 Tonnen Plastik“ eingespart zu haben. Besonders große Kartons lassen sich für das Recycling zusammenfalten. Displayschutzfolien wurden durch papierbasierte Materialien ersetzt oder ganz weggelassen.

Apple berichtet im Umweltfortschrittsbericht, der hier nachgelesen werden kann, auch über neuartige Recyclinganlagen. Im sogenannten Advanced Recovery Center in Kalifornien steht demnach „Cora“, die dank fortschrittlicher Sensorik eine „Präzisionszerkleinerung” mit höheren Raten der Materialrückgewinnung erlaubt.

„Apple hat zusätzlich A.R.I.S.entwickelt, ein neues, auf maschinellem Lernen basierendes Erkennungssystem, das Recyclingunternehmen dabei unterstützt, Elektronikschrott effizient zu klassifizieren und zu sortieren“, so das Unternehmen. Ein technisches Paper zu dem System wurde frei veröffentlicht. A.R.I.S. läuft auf einem Mac mini, das System wird gerade mit verschiedenen Partnern aus der Müllbranche getestet, um möglichst auch bei anderen Unternehmen zum Einsatz zu kommen. Apple gibt seine Umwelttechnologie traditionell auch an Konkurrenten weiter, falls diese sie wünschen.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen