UX/UI & Webdesign

Aral – alles super, alles flat – Design Tagebuch


Vor 20 Jahren wurde bei Aral, bis 2002 eine zur Veba Oel AG gehörende Marke, im Zuge der Umstellung auf einen neuen Markenauftritt ein mit Farbverläufen und Licht- und Glanzeffekten ausgestattetes Logo eingeführt. Nach zwei Jahrzehnten verabschiedet sich die Marke von Pseudo-Dreidimensionalität und Pseudo-Materialität – obschon die damit einhergehende Ästhetik seit geraumer Zeit eine Renaissance feiert.

Im Hinblick auf die aktuellen Designsprachen von Microsoft (Fluent Design), Google (Material Design) und Apple (Liquid Glass) kann man leicht den Eindruck gewinnen, puristisches Design habe ausgedient. In den Designabteilungen einflussreicher Tech-Konzerne wird seit einiger Zeit offenbar nach dem Motto „flat is dead“ verfahren. Zumindest lässt sich im Kontext UI/UX ein Trend hin zu einer üppigeren, (wieder) verspielten Bildsprache und detailreichen Oberflächengestaltung beobachten, siehe dt-Beitrag The Return of Glossy Look.

Pseudo-Dreidimensionalität, Glossy-Look und skeuomorphe Designelemente prägten Anfang der 2000er-Jahre das Internet und die digitalen Medien. Das dreidimensionale Aussehen von Bedienelementen und Schaltflächen half uns dabei das damals noch neue Medium zu entdecken. Zudem entsprach die Ästhetik dem damaligen Zeitgeschmack. Da sich …

Vor 20 Jahren wurde bei Aral, bis 2002 eine zur Veba Oel AG gehörende Marke, im Zuge der Umstellung auf einen neuen Markenauftritt ein mit Farbverläufen und Licht- und Glanzeffekten ausgestattetes Logo eingeführt. Nach zwei Jahrzehnten verabschiedet sich die Marke von Pseudo-Dreidimensionalität und Pseudo-Materialität – obschon die damit einhergehende Ästhetik seit geraumer Zeit eine Renaissance feiert.

Im Hinblick auf die aktuellen Designsprachen von Microsoft (Fluent Design), Google (Material Design) und Apple (Liquid Glass) kann man leicht den Eindruck gewinnen, puristisches Design habe ausgedient. In den Designabteilungen einflussreicher Tech-Konzerne wird seit einiger Zeit offenbar nach dem Motto „flat is dead“ verfahren. Zumindest lässt sich im Kontext UI/UX ein Trend hin zu einer üppigeren, (wieder) verspielten Bildsprache und detailreichen Oberflächengestaltung beobachten, siehe dt-Beitrag The Return of Glossy Look.

Pseudo-Dreidimensionalität, Glossy-Look und skeuomorphe Designelemente prägten Anfang der 2000er-Jahre das Internet und die digitalen Medien. Das dreidimensionale Aussehen von Bedienelementen und Schaltflächen half uns dabei das damals noch neue Medium zu entdecken. Zudem entsprach die Ästhetik dem damaligen Zeitgeschmack. Da sich …

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.



Source link

Beliebt

Die mobile Version verlassen