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Asus Expert Book PM1 im Test: Günstiger Laptop mit Ryzen 5 & 16 GB RAM überzeugt
Das Asus Expert Book PM1 ist ein robuster Laptop mit Ryzen 5 für unter 600 Euro. Der 15-Zöller punktet mit 16 GB RAM, zwei M.2-Slots und Fingerabdrucksensor.
Mit dem Expert Book PM1 bringt Asus einen günstigen 15,6-Zoll-Laptop auf den Markt, ideal für Studierende, Schüler und Gelegenheitsnutzer. Für aktuell 589 Euro bekommt man ein robustes Arbeitsgerät mit AMD Ryzen 5 7535HS, 16 GB DDR5-RAM und 512 GB SSD. Das Besondere: Anders als bei vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse lässt sich der Arbeitsspeicher dank echter SO-DIMM-Slots erweitern. Der zweite Slot bleibt ab Werk frei und ist für Aufrüstungen vorgesehen. Auch ein zweiter M.2-Slot im kompakten 2230-Format ist vorhanden.
Mit Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, zwei USB-C-Ports mit DisplayPort und Power Delivery sowie einer MIL-STD-810H-Zertifizierung für erhöhte Robustheit bietet Asus ein durchdachtes Gesamtpaket. Ein Fingerabdrucksensor im Touchpad rundet die Ausstattung ab. Ob der Laptop im Test überzeugen kann, zeigt sich im Detail. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Design: Wie gut ist die Verarbeitung des Asus Expert Book PM1?
Das Expert Book PM1 präsentiert sich in einem schlichten grauen Kunststoffgehäuse, das Asus als „Misty Grey“ bezeichnet. Was zunächst nach Kompromiss klingt, entpuppt sich als durchdachte Konstruktion: Alle Kanten und Übergänge sind präzise gearbeitet, nichts wackelt oder knarzt. Das Material fühlt sich wertig und stabil an. Die MIL-STD-810H-Zertifizierung ist keine leere Versprechung – im Test überstand das Gerät einen unbeabsichtigten Sturz vom Tisch ohne Schäden.
Mit 1,8 Kilogramm und Abmessungen von 359,5 × 232,2 × 19,9 mm ist der Laptop weder besonders leicht noch ultradünn, aber portabel. Die Gehäuseöffnung erfolgt über nur vier Schrauben auf der Unterseite. Nach dem Lösen lässt sich die Bodenplatte mit einem Plektrum aufhebeln. Vorsicht ist geboten, da interne Komponenten nahe am Rand liegen und dabei abbrechen könnten. Nach dem Öffnen gibt das System beim nächsten Start eine Meldung aus, dass der Unterboden geöffnet wurde und fordert dazu auf zu prüfen, ob er korrekt verschlossen ist. Um wieder in Windows zu kommen, muss man den Laptop dann wieder ausschalten und erneut starten – erst dann lädt Windows.
Die Tastatur bietet eine leicht angeraute Oberfläche und fühlt sich angenehm an. Der Druckpunkt ist fest, der Tastenhub mit 1,4 mm angenehm tief. Dank der 15,6-Zoll-Bauweise findet auch ein vollwertiger Nummernblock Platz. Der Ein-/Ausschalter sitzt oben rechts auf der Tastatur und verhindert versehentliches Einschalten im Rucksack. Das Touchpad könnte größer sein, zudem geht Platz durch den integrierten Fingerabdrucksensor verloren. Dieser funktioniert nur mit einem Microsoft-Account. Positiv: Das Trackpad löst auch im oberen Drittel zuverlässig aus.
Asus Expert Book PM1 – Bilderstrecke
Die integrierte Webcam löst mit zwei Megapixeln in Full-HD auf und verfügt über eine physische Abdeckung für mehr Privatsphäre. Der Schiebeschalter sitzt allerdings zu tief im Gehäuse und lässt sich nur mit dem Fingernagel bedienen. Die Bildqualität der Webcam ist durchwachsen: Bei guten Lichtverhältnissen liefert sie ein akzeptables Bild mit leicht blassen Farben und minimalem Rotstich. In dunkleren Umgebungen wird das Bild stark verrauscht und detailarm, zudem stellt sich ein störendes Ruckeln ein.
Lieferumfang: Welches Zubehör liegt beim Asus Expert Book PM1 bei?
Der Lieferumfang des Expert Book PM1 fällt minimalistisch aus. Neben dem Laptop selbst liegt ein kompaktes 65-W-USB-C-Netzteil bei, das mit 20 V und 3,25 A lädt. Ein klassisches Netzteil mit Rundstecker gibt es nicht – das USB-C-Ladegerät ermöglicht dafür flexibles Laden über beide USB-C-Ports. Praktisch: Auch handelsübliche USB-C-Ladegeräte mit Power Delivery funktionieren. Eine gedruckte Kurzanleitung und Garantiehinweise vervollständigen den Lieferumfang.
Display: Wie hoch löst das Display des Asus Expert Book PM1 auf?
Das 15,6 Zoll große IPS-Display löst mit Full-HD (1920 × 1080 Pixel) im klassischen 16:9-Format auf. Mit 141 ppi ist die Pixeldichte für Office-Arbeiten vollkommen ausreichend, einzelne Pixel sind bei normalem Betrachtungsabstand nicht erkennbar. Die matte Oberfläche verhindert störende Spiegelungen – ein wichtiger Pluspunkt für produktives Arbeiten.
Die maximale Helligkeit liegt bei gemessenen 287 cd/m², minimal unter der Herstellerangabe von 300 cd/m². Für Innenräume reicht das aus, für die Arbeit im Freien oder bei direkter Sonneneinstrahlung sind mindestens 400 cd/m² empfehlenswert.
Die IPS-Technologie sorgt für stabile Blickwinkel und natürliche Farben. Im Test zeigt das Panel klare, wenn auch nicht übermäßig kräftige Farben. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hz, was genug für Office und Videos ist. Mit einem Screen-to-Body-Ratio von etwa 80 Prozent wirkt das Display modern, auch wenn aktuelle Premium-Laptops hier bessere Werte erreichen.
Ausstattung: Welche Hardware bietet der Asus Expert Book PM1?
Das Herzstück des Asus Expert Book PM1 ist der AMD Ryzen 5 7535HS. Der Chip taktet mit einer Basisfrequenz von 3,3 GHz und erreicht im Turbo bis zu 4,55 GHz. Technisch handelt es sich um einen aufgebohrten Ryzen 5 6600HS der Vorgängergeneration. Er basiert auf der Zen-3+-Architektur und wird im 6-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt. Die TDP liegt bei 35 Watt, kann aber auf bis zu 54 Watt konfiguriert werden. Als Grafikeinheit dient die integrierte Radeon 660M mit sechs Compute Units, die mit maximal 1900 MHz taktet und auf die RDNA-2-Architektur setzt.
Beim Arbeitsspeicher gibt es 16 GB DDR5-RAM als einzelnes SO-DIMM-Modul von Samsung mit 4800 MT/s. Der zweite RAM-Slot bleibt frei und ermöglicht Upgrades auf bis zu 64 GB. Für optimale Performance empfiehlt sich die Nachrüstung eines zweiten Moduls, da sowohl das System als auch die integrierte Grafik vom Dual-Channel-Betrieb profitieren. Die 512 GB große Micron 2500 NVMe-SSD mit PCIe 4.0 erreicht ausweislich Crystaldiskmark Lesegeschwindigkeiten von 6707 MB/s und schreibt mit 3663 MB/s, letzteres könnte schneller sein.
Ein zweiter M.2-Slot im 2230-Format ermöglicht eine zusätzliche Speichererweiterung. Die Anschlussvielfalt überzeugt: Zweimal USB-C 3.1 mit DisplayPort und Power Delivery, zweimal USB-A 3.0, HDMI 1.4 (etwas veraltet), Gigabit-LAN ohne störanfälligen Klappmechanismus und 3,5-mm-Klinke. Das Realtek RTL8852CE-Modul funkt per Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 – zukunftssicher für diese Preisklasse.
Performance: Wie schnell ist der Asus Expert Book PM1?
Der Asus Expert Book PM1 zeigt in Benchmarks solide Leistungswerte für seine Preisklasse. Im Netzbetrieb erreicht das System im PCMark 10 durchschnittlich 5398 Punkte mit Spitzen von bis zu 5523 Punkten, was für flüssige Office-Arbeiten und Multitasking mehr als ausreicht. Der 3DMark Time Spy misst insgesamt 1169 Punkte, wobei die CPU mit 5409 Punkten gut abschneidet, während die integrierte Radeon 660M erwartungsgemäß nur 1027 Grafik-Punkte erreicht. Cinebench 2024 bestätigt die ordentliche Prozessorleistung mit 473 Punkten im Multi-Core-Test und 83 Punkten für Single-Core-Performance. Im Geekbench 6 sind es 1896 Punkte (Single-Core) und 6732 Punkte (Multi-Core), während der OpenCL-Grafiktest 12.789 Punkte misst.
Im Akkubetrieb drosselt das System die Leistung zur Energieeinsparung. PCMark 10 erreicht dann 4222 Punkte, Time Spy fällt minimal auf 1171 Punkte mit 1029 Grafik-Punkten und 5470 CPU-Punkten. Cinebench 2024 misst 457 Punkte (Multi-Core) und 67 Punkte (Single-Core). Geekbench 6 zeigt 1558 Punkte im Single-Core und 5649 Punkte im Multi-Core-Test, der OpenCL-Score liegt bei 11.470. Diese Leistungsreduzierung ist bei Laptops üblich und sinnvoll für längere Akkulaufzeiten.
Bei Spielen überrascht die Radeon 660M positiv. Counter-Strike 2 läuft in mittleren Einstellungen mit flüssigen 52 bis 60 FPS, in niedrigen Optionen erreicht der Shooter sogar bis zu 75 FPS. Anno 1800 bleibt mit niedrigen Einstellungen und aktiviertem FSR im Leistungsmodus bei 28 bis 32 FPS spielbar, mit mittleren Einstellungen sinkt die Framerate auf 20 bis 22 FPS. The Witcher 3: Wild Hunt schafft in mittleren Optionen etwa 28 FPS und liegt damit an der Grenze des Spielbaren. Cities Skylines 2 ist hingegen unspielbar, mit weniger als 8 FPS auf niedrigen Einstellungen.
Lüfter: Wie laut ist der Asus Expert Book PM1 und wie hoch ist seine Leistungsaufnahme?
Im Alltag arbeitet der Lüfter meist unhörbar. Bei Office-Aufgaben und Websurfen bleibt das System angenehm leise. Erst unter Last dreht der Lüfter auf und erreicht maximal 36 dB(A), gemessen direkt am Gehäuse. Das ist deutlich hörbar, aber nicht störend laut. Die Lüftersteuerung reagiert intelligent: Nach Lastspitzen fährt die Drehzahl schnell wieder herunter.
Die Temperaturentwicklung hängt stark von der Unterlage ab. Mit ausreichender Luftzufuhr stabilisiert sich die CPU-Temperatur nach 20 Minuten Dauerlast bei akzeptablen 75 Grad Celsius. Auf weichen Unterlagen wie einem Bett springt die Temperatur binnen Sekunden auf kritische 88 Grad. Der Prozessor startet unter Last zunächst mit 4,3 GHz, fällt jedoch nach wenigen Sekunden auf etwa 3,1 GHz und pendelt sich langfristig bei stabilen 2,9 GHz ein.
Software: Mit welchem Betriebssystem arbeitet der Asus Expert Book PM1?
Auf dem Asus Expert Book PM1 ist Windows 11 Pro vorinstalliert. Leider finden wir etwas nervige Bloatware: McAfee Antivirus drängt mit regelmäßigen Popups zum kostenpflichtigen Abo, der Dirac Audio Manager und diverse Asus-Tools wie Expert Meet, AI Clear Voice Speaker und Expert Widget sind vorinstalliert. Die MyAsus-App bietet immerhin sinnvolle Funktionen wie Lüfterprofile und Audiooptimierung.
Das UEFI-BIOS präsentiert sich Asus-typisch aufgeräumt. Die vereinfachte Ansicht genügt für Basiseinstellungen, erweiterte Optionen sind einen Klick entfernt. Secure Boot lässt sich für Linux-Installationen deaktivieren. Im Test läuft Tuxedo OS (Ubuntu-basiert) problemlos, WLAN, Bluetooth und Audio funktionieren sofort. Der Laptop wacht auch unter Linux zuverlässig aus dem Standby auf. Eine Windows-lose Variante kostet nur 496 Euro – 93 Euro Ersparnis für Linux-Nutzer.
Akkulaufzeit: Wie lange arbeitet der Asus Expert Book PM1?
Der fest verbaute 50-Wh-Akku hält im PCMark-10-Battery-Test „Modern Office“ ziemlich genau sieben Stunden durch. Der Test simuliert realistische Office-Nutzung mit Browsing, Dokumentenbearbeitung und kurzen Pausen. Wir setzen zuvor die Displayhelligkeit mit unserem Messgerät bei 200 cd/m² fest und lassen das WLAN aktiv. Die ermittelte Laufzeit reicht für einen Arbeitstag ohne Steckdose, ist aber kein Spitzenwert.
Das USB-C-Laden mit 65 W füllt den Akku in etwa 1,5 Stunden komplett. Praktisch: Beide USB-C-Ports unterstützen Power Delivery, auch Smartphone-Ladegeräte funktionieren.
Preis: Was kostet der Asus Expert Book PM1?
Fazit
Das Asus Expert Book PM1 ist ein grundsolider Office-Laptop zum fairen Preis. Für 589 Euro bekommt man robuste Verarbeitung mit Militärzertifizierung, zeitgemäße Leistung durch den Ryzen 5 7535HS und sinnvolle Ausstattung mit Wi-Fi 6E und reichlich Anschlüssen. Besonders lobenswert sind die Aufrüstmöglichkeiten: Der freie RAM-Slot und zweite M.2-Steckplatz sind in dieser Preisklasse außergewöhnlich.
Die Schwächen liegen im Detail: Das Display ist mit 287 cd/m² zu dunkel für Außeneinsätze, HDMI 1.4 ist veraltet, und für Gaming reicht die Radeon 660M nur bedingt. Die Akkulaufzeit von sieben Stunden ist solide, aber nicht überragend. Störend ist die vorinstallierte Bloatware, besonders Mcafee.
Für Studierende, Schüler und Office-Anwender ist das Expert Book PM1 eine klare Empfehlung. Die Kombination aus fairer Leistung, Robustheit und Erweiterbarkeit zum Kampfpreis macht es zum Preis-Leistungs-Sieger. Wer mehr Power für Gaming oder Videobearbeitung benötigt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Linux-Nutzer sparen mit der Windows-freien Variante knapp 90 Euro zusätzlich.
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DMA: Google droht hohe EU-Geldstrafe wegen Play Store
Die Alphabet-Tochter Google steht in der EU wegen ihres Play-Stores weiter unter Druck: Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Bezugnahme auf mit der Sache vertrauten Personen berichtet, könnte dem Konzern eine saftige Geldstrafe drohen, wenn dieser nicht mehr unternehme, „die EU-Vorschriften zur Gewährleistung eines fairen Zugangs und Wettbewerbs“ in seinem hauseigenen Marktplatz für Android einzuhalten.
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Play Store seit März im Fokus der EU
Der Google-Play-Store steht seit März dieses Jahres im Fokus der Europäischen Kommission. Dabei beanstandet die Regulierungsbehörde vor allem technische Beschränkungen, die App-Entwickler daran hindern sollen, Nutzer zu anderen Kanälen mit günstigeren Angeboten zu leiten. Als weiteres Problem sehe man die Servicegebühr, die Google für die Vermittlung neuer Kunden über den Play-Store an App-Entwickler erhebe, diese aber nach Ansicht der Regulierungsbehörde über das gerechtfertigte Maß hinausgehe.
Im August hatte Google einige Änderungen an Google Play angekündigt, um die drohenden DMA-Strafen der EU abzuwenden. Unter anderem sehen diese Anpassungen vor, dass App-Entwickler Kunden leichter auf andere Kanäle leiten könnten, um Käufe über alternative Zahlungsmöglichkeiten zu tätigen. Zudem geht die Änderung mit einer neuen Gebührenstruktur einher. Konkret sinken die Transaktionsgebühren für Entwickler von 10 auf 3 Prozent, wenn sie alternative Zahlungswege nutzen.
Jedoch reichten diese Anpassungen offenbar immer noch nicht aus. Laut Reuters sieht die EU-Kartellbehörde die letzten im Juni vorgenommenen Änderungen von Apple an seinem App-Store als Maßstab. Apple sah sich wegen einer verhängten Strafzahlung in Höhe von 500 Millionen Euro dazu gezwungen, seinen App-Store erneut zu überarbeiten. Dem Konzern wurde von der EU vorgeworfen, App-Entwickler durch technische und kommerzielle Beschränkungen daran zu hindern, Kunden über günstigere Angebote außerhalb der Plattform zu informieren.
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Laut den Reuters-Quellen hat Google bis zum ersten Quartal 2026 Zeit, noch weitere Änderungen anzubieten, bevor die Regulierungsbehörden eine Geldstrafe verhängen. Jedoch könne sich der Zeitpunkt der Sanktionen noch ändern. Laut DMA können die Strafen bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen – bei Alphabet wären das mehrere Milliarden Euro.
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Ein Google-Sprecher sagte gegenüber Reuters: „Wir arbeiten weiterhin eng mit der Europäischen Kommission bei ihrer laufenden Untersuchung zusammen, haben jedoch ernsthafte Bedenken, dass weitere Änderungen Android- und Play-Nutzer dem Risiko von Malware, Betrug und Datendiebstahl aussetzen würden. Im Gegensatz zu iOS ist Android bereits von Grund auf offen gestaltet.“
Streit mit den USA könnte weiter eskalieren
Reuters spekuliert, dass eine hohe Geldstrafe gegen Google die bereits bestehenden Spannungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten verstärken könnte. Denn die USA behaupten, dass eine Reihe kürzlich verabschiedeter EU-Gesetze auf US-Technologieunternehmen abzielen. Die Kritik werde zwar von der EU zurückgewiesen, jedoch habe sie Eingang in das vor wenigen Tagen veröffentlichte nationale Strategiedokument Washingtons gefunden. Zuletzt krachte es Anfang Dezember zwischen der EU und den USA. Die EU hatte eine Millionenstrafe gegen Musks Firma X wegen Verstößen gegen den Digital Services Act (DSA) verhängt. Bislang zeigte sich die EU von den Drohungen aus den USA eher unbeeindruckt.
(afl)
Künstliche Intelligenz
Fels, Federn, Flammen: Die Bilder der Woche 50
Auch in den letzten sieben Tagen beweist die c’t Foto-Community wieder ihr beeindruckendes Können und ihre Kreativität. Die visuelle Reise führt von dramatischen Alpengipfeln über die nächtlichen Kanäle Venedigs bis hin zu intimen Momenten im Tierreich. Dabei werden flüchtige Augenblicke eingefangen, wie zankende Möwen im Abendlicht oder ein lauernder Grünreiher auf Beutezug. Experimentelle Aufnahmen wie ein Fuchs aus Feuer oder eine Welt in der Glaskugel zeugen vom besonderen Blick der Fotografen. Jede Aufnahme besticht durch technische Finesse und erzählt ihre eigene, fesselnde Geschichte. Lassen Sie sich von der Vielfalt und Qualität der ausgewählten Werke inspirieren.
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Karwendelwetter

Karwendelwetter
(Bild: Gast (75d8c32e))
Die Wolken verfingen sich im Karwendelgebirge. Ein schroffer Berggipfel dringt durch die dichte Wolkendecke, wodurch der bevorstehende Wetterwechsel deutlich wird. Kurt Seibt wanderte im Sojerngebirge, als er merkte, dass vom Wettersteingebirge eine Schlechtwetterfront heranzog.
„Es war ein schönes Schauspiel, wie sich minütlich die Situation veränderte. Da konnte man nur staunen. Mir fiel spontan der Satz von Goethe ein: Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler“, berichtet der Fotograf.
Die Schwarz-Weiß-Umsetzung reduziert die Szene auf das Wesentliche. Formen, Strukturen und die dramatische Lichtstimmung. Wolken und Fels scheinen in einem ständigen Wechselspiel zu sein, wodurch das Bild eine raue und kraftvolle Atmosphäre bekommt.
Basstölpel

Basstölpel
(Bild: Herr_Sommer)
Ein intimer Moment zwischen zwei Basstölpeln, eingefangen bei einer innigen Geste. Im Hintergrund löst sich das glitzernde Wasser in ein traumhaftes Bokeh aus Lichtkreisen auf. Die geringe Schärfentiefe lenkt den Fokus vollständig auf die Vögel und ihre Interaktion, während der unscharfe Vordergrund dem Bild Tiefe verleiht. So entsteht ein beinahe malerisches Bild der schnäbelnden Vögel von Herr_Sommer.
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Rialtobrücke mit bunten Lichtbändern

Rialtobrücke mit bunten Lichtbändern
(Bild: Freidenker_m)
Während die Rialtobrücke in der Nacht erstrahlt, tanzen Lichtspuren auf dem Canal Grande. Durch die Langzeitbelichtung werden die Bewegungen der Boote als farbige Bänder eingefangen und setzen sich in Kontrast zur statischen Architektur. So entsteht eine dynamische und zugleich zeitlose Ansicht jenes venezianischen Wahrzeichens.
„Ich wollte die Rialtobrücke in Venedig als Nachtaufnahme erfassen und dabei wenig Rauschen auf dem Bild haben, um es mir als Abzug auf einer Magnettafel an eine unserer Magnetwände zu hängen. Da das unter diesen Bedingungen nur mit Stativ und Langzeitbelichtung funktioniert, setzte ich das genauso mit ISO 100 um“, berichtet unser Galeriefotograf Freidenker_m.
Möwen im Abendlicht

Möwen im Abendlicht
(Bild: katzefudder)
Zwei Möwen zanken sich, eingefangen im perfekten Augenblick. Das warme Abendlicht modelliert ihre Federn und hebt sie vom ruhigen Wasser im Hintergrund ab. Die kurze Verschlusszeit friert die schnellen Bewegungen ein und macht so die Eleganz des Flugs sichtbar.
Zum Entstehungsprozess erzählt Florian Dehn: „Ich beobachtete eine der Möwen eine Weile in der Abendsonne. Mit dem Messsucher fokussierte ich die Möwe, machte ein paar Fotos. Ich wartete darauf, dass sie wohl wegfliegen würde. Stattdessen kam eine zweite Möwe ins Spiel, die ihr den Platz an der Sonne streitig machen wollte. Mit kurzer Verschlusszeit und möglichst weit offener Blende von f/1.4 löste ich diesen einen Schuss aus. Die Schärfe passt nicht zu 100 Prozent, aber bei einer Blende von f/1.4 ist die Schärfeebene sehr knapp. Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO waren absichtlich so gewählt. In Lightroom habe ich lediglich das Foto minimal geradegerückt.“

Glaskugel

Glaskugel
(Bild: Rontrus)
Eine kleine Welt, eingefangen in Glas. Die Kugel bündelt die Landschaft und stellt sie auf den Kopf – ein faszinierendes Spiel mit der Physik des Lichts. Der Fokus liegt eindeutig auf der Kugel und ihrer scharfen Abbildung, während der Hintergrund unscharf bleibt. Dass sich Rontrus für die Schwarz-Weiß-Darstellung entschied, lenkt den Blick auf die Formen und Strukturen und verleiht der Szene eine zeitlose Stimmung.
Feuerfuchs

Feuerfuchs
(Bild: anbeco4macro)
Für einen flüchtigen Moment formt das Feuer die Gestalt eines Fuchses. Die tanzende Flamme wirkt beinahe lebendig, als wäre sie in ihrer eleganten Bewegung eingefroren. Hier zeigt sich, wie die Fotografie den perfekten Augenblick einfangen und im Alltäglichen das Besondere entdecken kann. Vor dem tiefschwarzen Hintergrund kommt die leuchtende, organische Form der Flamme eindrucksvoll zur Geltung.
Grün

Grün
(Bild: Zika)
Geduckt und hoch konzentriert lauert dieser Grünreiher auf seine nächste Mahlzeit. Die Aufnahme auf Augenhöhe mit dem Vogel zieht uns direkt ins Geschehen hinein. Durch die geringe Schärfentiefe verschwimmt der Vordergrund zu einem sanften Grün und setzt den Reiher perfekt in Szene. Seine feine Spiegelung im stillen Wasser rundet die ruhige Komposition ab.
„Den Grünreiher in einer kleinen Bucht mit Zugang zum Wasser und mit Grünpflanzen am anderen Ufer zu sehen, war schon ein Glück. Er hatte gerade erfolglos nach einer Beute gestoßen und sich danach auf seinem Schwimmfloß neu sortiert. Das gab mir die Gelegenheit, ein Bild auf Augenhöhe zu versuchen. Ein solches mit Wasservögeln aufzunehmen ist immer eine Herausforderung, denn Equipment und Fotograf müssen, so nah es geht, ans Wasser. Sehr hilfreich ist dabei ein Klappdisplay, so liegt die Kamera fast auf dem Boden oder Wasser und man muss die Vögel nie direkt anschauen, darauf reagieren sie fast immer mit Flucht, was für ethische Tierfotografie unbedingt zu vermeiden ist“, erzählt Jan Rothe über sein Bild.
Die Bilder der Woche im Überblick:

Gast (75d8c32e)
)
(caru)
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Den optimalen PC 2026 selbst bauen | c’t uplink
Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit entwickeln wir bei c’t Bauvorschläge für den optimalen PC für verschiedene Anforderungen. Dabei achten wir nicht nur auf Performance, sondern legen auch ein Augenmerk auf Leistungsaufnahme, Teileverfügbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis – vor allem letzteres war angesichts der widrigen Umstände bei RAM- und SSD-Preisen diesmal eine gewisse Herausforderung.
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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …
Nichtsdestotrotz sind auch diesmal zwei Bauvorschläge entstanden: ein High-End-Allrounder und ein Budget-Gamer, der zumindest beim Tippen dieses Textes noch unter 1000 Euro liegt. Was können die PCs, wie lief die Entwicklung ab und wie lange dauert es eigentlich von der Konzeption bis zu den fertigen Rechnern (und Artikeln)? Darüber sprechen wir in dieser Folge des c’t uplink.
Zu Gast im Studio: Christian Hirsch, Benjamin Kraft
Moderation: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer
► Unsere Artikelreihe „Der optimale PC 2026“ lesen Sie bei heise+.
► sowie in c’t 26/2025.
In unserem WhatsApp-Kanal sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.
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► c’t auf Bluesky
► c’t auf Threads
► c’t auf Papier: überall, wo es Zeitschriften gibt!
(jss)
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