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Künstliche Intelligenz

Aumovio: neue Displaykonzepte und Zentralrechner mit NXP‑Prozessor


Die aus dem Automotive-Geschäft von Continental hervorgegangene Firma Aumovio ist seit 18. September 2025 als unabhängiges Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Aumovio nutzt die CES 2026 in Las Vegas, um seine Ansätze für automatisiertes Fahren, Elektrik- und Elektronikarchitektur für softwaredefinierte Kraftfahrzeuge sowie Fahrzeugsicherheit zu zeigen.

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Im Mittelpunkt des Messeauftritts der Frankfurter Firma steht die „User Experience“ im Fahrzeuginnenraum. Unter dem Namen „Branded Personalized Cockpit“ zeigt Aumovio eine modulare Multi-Display-Landschaft, die verschiedene Anzeigetechniken kombiniert. Dazu zählen zwei OLED-Displays und ein E-Ink-Bildschirm. Je nach Designthema ändert sich Farben und Muster des Armaturenbretts.


angedeutetes Amaturenbrett; davor hängt ein sehr breiter Bildschirm, links oben steht ein nicht ganz so breiter Bildschirm drauf

angedeutetes Amaturenbrett; davor hängt ein sehr breiter Bildschirm, links oben steht ein nicht ganz so breiter Bildschirm drauf

Das E-Ink-Armaturenbrett wechselt passend zum Designthema Muster und Farben.

(Bild: heise medien / André Kramer)

Hinter dem OLED-Bildschirm auf der Fahrerseite ist eine von außen nicht sichtbare Kamera integriert. Im noch breiteren OLED-Display auf der Beifahrerseite lassen sich beispielsweise Filme abspielen. Dabei kann die Winkelabhängigkeit erhöht werden, sodass der Bildschirminhalt von der Fahrerseite aus nicht einsehbar ist.


Sehr breiter Bildschirm; die rechte Hälfte ist schwarz, links steht "Passenger Privacy ON" und die Außentemperatur von 20° C

Sehr breiter Bildschirm; die rechte Hälfte ist schwarz, links steht "Passenger Privacy ON" und die Außentemperatur von 20° C

Im Privacy-Modus ist das Entertainmentsystem auf der Beifahrerseite von der Fahrerposition nicht mehr einsehbar.

(Bild: heise medien / André Kramer)

Mit der Systemplattform Xelve adressiert Aumovio Fahrerassistenz und autonomes Fahren von Level 2 bis Level 4. Aumovio hat mehrere Ausprägungen im Programm: Xelve Park für automatisierte Parkfunktionen, Xelve Drive für assistiertes und teilautomatisiertes Fahren sowie Xelve Pilot als Fallback-Lösung für hochautomatisiertes Fahren nach Level 4.

Die neueste Ergänzung Xelve Trailer warnt mithilfe von Rundumkameras vor Kollisionen beim Rangieren mit Anhängern. Sie nutzt Bilderkennungsalgorithmen, um Hindernisse zu erkennen und somit beim Manövrieren zu unterstützen. Xelve Trailer zielt vor allem auf den US-amerikanischen Markt.

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Ein Schwerpunkt Aumovios liegt auf Elektrik- und Elektronik-Architekturen für softwaredefinierte Fahrzeuge. Zentrales Element ist ein Vehicle Control High-Performance-Computer (HPC), der sicherheitskritische und -unkritische Funktionen hardwareseitig isolieren, aber trotzdem parallel auf einem Chip abarbeiten können soll. Grundlage für den VC-HPC-Fahrzeugrechner ist der Prozessor S32N79 aus der S32N7-Serie des Niederländischen Unternehmens NXP Semiconductors.

Aumovio unterstützt Fahrzeugentwickler mit in einer virtuellen Umgebung samt Steuergeräten, Sensoren und Aktuatoren. Funktionen lassen sich damit virtuell oder hybrid implementieren und testen.

Ergänzend stellt Aumovio das Konzept des „Automotive Remote Control Network“ vor, das standardisierte Komponenten und Kommunikationsprotokolle nutzt. Verhältnismäßig einfache Komponenten sollen die Variantenvielfalt reduzieren – in komplexeren Fahrzeugen mit mehr Funktionen kommen einfach mehrere dieser Standardelemente zum Einsatz. Das soll die Architektur vereinfachen, aber auch Produktionskosten senken, weil nicht für jedes System ein eigens dafür entwickelter Controller nötig ist.


Auf einem Tisch symbolisieren Plastikklötzchen die unterschiedlichen Teile des VC-HPC; auf einem Bildschirm steht "Automotive Remote Control Network", zudem sind Bestandteile und Verbindungen innerhalb eines Autos künstlerisch angedeutet

Auf einem Tisch symbolisieren Plastikklötzchen die unterschiedlichen Teile des VC-HPC; auf einem Bildschirm steht "Automotive Remote Control Network", zudem sind Bestandteile und Verbindungen innerhalb eines Autos künstlerisch angedeutet

Den Vehicle Control High-Performance-Computer ergänzt Aumovio um möglichst flexible Standardkomponenten, um Produktions- sowie Entwicklungskosten zu senken und die Architektur zu vereinfachen.

(Bild: heise medien / André Kramer)

Software für bessere Kamerasicht bei Nacht soll mehr Sicherheit beim Fahren gewährleisten. Die Erweiterung reduziert Blendungseffekte durch die Scheinwerfer des Gegenverkehrs und unterstützt beim Erkennen von Gefahren wie Hindernissen auf der Fahrbahn bei schlechten Lichtverhältnissen.


Demonstrationsbilder: Links eine zu Hell erleuchtete Fahrbahn; rechts die selbe Fahrbahn mit etwas weniger Licht, so dass ein am Straßenrand stehendes Tier erkennbar ist

Demonstrationsbilder: Links eine zu Hell erleuchtete Fahrbahn; rechts die selbe Fahrbahn mit etwas weniger Licht, so dass ein am Straßenrand stehendes Tier erkennbar ist

Die Aumovio-Software verbessert unter anderem Nachtsicht, indem sie Blendeffekte des Gegenverkehrs reduziert.

(Bild: Aumovio)

Außerdem hat Aumovio den E-Motor-Rotor-Temperatursensor (eRTS) vorgestellt, eine Sensortechnik für E-Motoren, die direkte, drahtlose Temperaturmessung des Rotors in permanenterregten Synchronmotoren ermöglicht. Im Vergleich zur aktuell gängigen softwarebasierten Temperatursimulation soll der Toleranzbereich von 15 auf nur noch drei Grad Celsius sinken.

heise online ist Medienpartner der CES 2026.


(akr)



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Internationale Atomenergiebehörde besorgt über Zustand des AKW Saporischschja


Der Generaldirektor der International Atomic Energy Agency (IAEA) Mariano Grossi hat sich besorgt darüber geäußert, dass die Sicherheit des ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Das teilte die IAEA in einem Statement am Donnerstag mit. Grund für die Sorge ist ein Ausfall der Notstromleitung am 10. Februar, sodass das Kraftwerk nur noch über die verbliebene Hauptstromleitung an einer externen Stromversorgung angeschlossen ist. Eine solche Stromversorgung sei aber existenziell für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit. Ohne Backup-Leitung sei diese gefährdet.

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Am 10. Februar wurde die 330-kV-Notstromleitung Ferosplavna-1 des Atomkraftwerks Saporischschja abgeschaltet. Grund waren vermutlich militärische Einwirkungen in der Nähe der Schaltanlage des Wärmekraftwerks des AKW. Seitdem ist das Kernkraftwerk auf die Funktionsfähigkeit der 750-kV-Hauptstromleitung Dniprovska angewiesen. Über sie werden alle wesentlichen Sicherheitsfunktionen aufrechterhalten, wie etwa die Kühlung der Reaktoren. Sollte die noch intakte Hauptstromleitung auch ausfallen, werden Dieselgeneratoren zugeschaltet.

Das Beobachterteam der IAEA vor Ort wurde der Zugang zum Schaltwerk aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen verweigert. Das Team konnte sich so keinen Überblick über das genaue Ausmaß der Schäden und deren Auswirkungen machen.

Um die nukleare Sicherheit wieder zu gewährleisten und die nötigen Reparaturarbeiten durchzuführen, habe die IAEA der Ukraine und Russland eine temporäre Waffenruhe für das Gebiet vorgeschlagen. Die IAEA hatte bereits zuvor insgesamt vier Waffenruheabkommen vermittelt, um fünf Reparaturen an der Stromversorgung des AKW vorzunehmen, die durch militärische Einwirkungen entstanden waren. Unklar ist, ob sich die beiden Kriegsparteien auch dieses Mal auf eine temporäre Waffenruhe einlassen.

„Eine zuverlässige externe Stromversorgung ist grundlegend für die Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit, wie sie sowohl in den sieben unverzichtbaren Säulen der IAEO als auch in den fünf Prinzipien zur Vermeidung eines nuklearen Unfalls im Kernkraftwerk ZKP festgelegt ist“, sagt Grossi in dem Statement. „Die IAEO setzt sich weiterhin uneingeschränkt dafür ein, alle notwendigen Maßnahmen zu unterstützen, um den sicheren Betrieb aller nuklearen Anlagen in der Ukraine zu gewährleisten.“


(olb)



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Übersicht: Interessante Kleinigkeiten in iOS 26.4


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach der Vorlage der ersten Beta von iOS 26.4, die mittlerweile nicht nur für Entwickler, sondern auch für private Betatester zur Verfügung steht, sickern immer mehr Details aus dem Update durch. Während die lange erwartete, kontextsensitive Siri von Apple noch immer nicht implementiert wurde, gibt es an vielen Stellen An- und Umbauten, die durchaus positiv sind. Betroffen sind unter anderem die CarPlay-Integration, Apple Music, Apple Health, Kurzbefehle und mehr.

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Apple hat wie erwartet eine neue App-Art für seine iPhone-Fahrzeugintegration CarPlay ermöglicht: Es handelt sich um KI-Apps. Sprachassistenzsysteme von OpenAI (ChatGPT-App), Anthropic (Claude-App) und Google (Gemini) lassen sich künftig auch in CarPlay installieren, sofern die Entwickler einen entsprechenden Schalter samt weiterer Ergänzungen implementieren. Dies geht aus Apples Developer-Dokumentation für CarPlay hervor.

Ein neuer Sprachsteuerungsbildschirm samt visuellem Feedback soll dies einfach und ablenkungsfrei implementieren. Apple hatte intern offenbar lange mit der Umsetzung gezögert, um sicherzustellen, dass solche Apps die Fahrzeugnutzung nicht stören – wie die praktische Umsetzung ausfällt, muss sich noch zeigen. Klar ist bereits, dass man Siri nicht durch Claude & Co. nahtlos ersetzen können wird. Nicht einmal der physische Siri-Schalter, der in vielen Autos implementiert ist, wird sich zum Aufruf der KI-Apps nutzen lassen.

Die Videowiedergabe in CarPlay wurde unterdessen erstmals in einem Prototyp-Simulator-Video demonstriert. Das Problem: Apple erlaubt dies nur in bestimmten Fahrzeugmodellen, die Hersteller müssen mitarbeiten.

In Apple Health hat Apple weiter am Schlaftracking gearbeitet. Das System zeigt nun, wie gut man sich an die vorher festgelegten Schlafenszeiten hält. Apple Music kommt mit einer neuen KI-Wiedergabelistenfunktion. Zudem wurde das Interface für das Erstellen von Wiedergabelisten verbessert – man kann einen Song auch mehreren Playlists hinzufügen. Die Kurzbefehle können nun auf Wunsch ein Ladelimit für den iPhone-Akku setzen.

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(bsc)



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LLMs im Unternehmen: Noch Frühbuchertickets für die Online-Konferenz sichern


Große Sprachmodelle sind im Unternehmensalltag angekommen. Mit Agentic AI können die LLMs komplexe Aufgaben durch das Zusammenspiel mit weiteren Tools erledigen.

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In den letzten Monaten haben zudem die multimodalen Modelle an Bedeutung gewonnen, die nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Tabellen und mehr verarbeiten. Damit lassen sich Daten deutlich besser extrahieren als mit rein textbasierten Ansätzen.

Die Online-Konferenz LLMs im Unternehmen zeigt am 19. März, wie KI-Agenten Arbeitsprozesse übernehmen können, wie LLMs beim Extrahieren der Daten helfen und wie man Modelle effizient im eigenen Rechenzentrum betreibt.

Das Programm der von iX und dpunkt.verlag ausgerichteten Online-Konferenz bietet Vorträge zu folgenden Themen:

  • Große Sprachmodelle – Einführung und Trends
  • Stabile Agenten mit Large Language Models
  • Multimodale Extraktionspipelines für komplexe Dokumente
  • Deep Agents sicher einsetzen
  • Praxiserfahrung mit produktivem Self-Hosting von KI-Clustern
  • Datenschutz beim Einsatz von LLMs

Tickets für den Thementag sind bis zum 25. Februar zum vergünstigten Frühbucherpreis von 279 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Der zusätzliche Online-Workshop „Große Sprachmodelle feintunen“ am 30. Oktober kostet 579 Euro.

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Wer über die Minds Mastering Machines und die zugehörigen Thementage informiert werden möchte, kann sich für den Newsletter eintragen.


(rme)



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