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Aus Softwarefehlern lernen Teil 10: Software für eine bessere digitale Zukunft
Die Softwarebranche liebt es, von „neuen Herausforderungen“ zu sprechen. Seien es Cloud-native Architekturen, Microservices, Machine Learning oder Edge Computing: Jede Technologiewelle bringt ihre eigenen Buzzwords und vermeintlich einzigartige Probleme mit sich. Doch wer die großen Softwarekatastrophen der letzten Jahrzehnte studiert, erkennt schnell: Deren Muster sind zeitlos.
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Golo Roden ist Gründer und CTO von the native web GmbH. Er beschäftigt sich mit der Konzeption und Entwicklung von Web- und Cloud-Anwendungen sowie -APIs, mit einem Schwerpunkt auf Event-getriebenen und Service-basierten verteilten Architekturen. Sein Leitsatz lautet, dass Softwareentwicklung kein Selbstzweck ist, sondern immer einer zugrundeliegenden Fachlichkeit folgen muss.
Die Teile der Serie „Aus Softwarefehlern lernen“:
Teil 10: Von Wiederholungstätern zu lernenden Organisationen: Wie die Softwarebranche ihre Lektion lernt
Der Mars Climate Orbiter verglühte 1999, weil Einheiten verwechselt wurden. Die Ariane 5 explodierte 1996 wegen eines Überlaufs. Knight Capital verlor 2012 440 Millionen Dollar durch einen fehlerhaften Deployment-Prozess. Der Therac-25 tötete in den 1980er-Jahren Menschen durch Race Conditions. Diese Vorfälle liegen Jahrzehnte auseinander, stammen aus völlig unterschiedlichen Domänen und basieren doch auf denselben fundamentalen Fehlern.
Das wirft eine unbequeme Frage auf: Wenn wir die Ursachen kennen, die Lösungen dokumentiert sind und die Werkzeuge existieren, warum passieren diese Fehler dann immer noch? Die Antwort ist ernüchternd: Weil technisches Wissen allein nicht ausreicht. Die Wiederholung bekannter Fehler ist kein technisches, sondern ein organisatorisches und kulturelles Problem.
Die Illusion der technischen Lösung
Nach jedem spektakulären Softwarevorfall folgt dasselbe Ritual: Analysen werden geschrieben, Lessons-Learned dokumentiert, neue Tools entwickelt. Nach Heartbleed gab es bessere Fuzzing-Tools. Nach Knight Capital wurde über Deployment-Automatisierung diskutiert. Nach dem Mars Climate Orbiter sprach man über Typsysteme und Einheiten-Bibliotheken. All diese technischen Verbesserungen sind wertvoll und notwendig. Doch sie fokussieren stets nur auf die Symptome, behandeln allerdings nicht die Ursache:
- Die Ariane 5 hatte Tests, sie deckten nur nicht die relevanten Szenarien ab.
- Knight Capital hatte Deployment-Prozesse, sie wurden unter Zeitdruck nur nicht befolgt.
- Der Therac-25 galt als modernes, softwaregesteuertes System, und genau das wurde zum Problem, weil Hardware-Interlocks eingespart wurden.
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Die technische Ebene ist zweifellos die einfachste. Moderne Programmiersprachen bieten starke Typsysteme, die Einheitenfehler zur Compile-Zeit erkennen. Linter und statische Analysetools finden potenzielle Null-Pointer-Exceptions, bevor der Code läuft. Property-based-Testing deckt Grenzwertprobleme auf. Fuzzing findet Memory-Corruption-Bugs. All diese Werkzeuge sind mächtig – aber nur, wenn sie auch eingesetzt werden. Und genau hier beginnt das eigentliche Problem: die organisatorische Ebene.
Jedes Softwareteam kennt die gut gemeinten Prozesse. Code-Reviews, bei denen mindestens zwei Entwicklerinnen oder Entwickler draufschauen. Pair-Programming für kritische Codepfade. Ausführliche Testabdeckung, Blameless-Postmortems nach jedem Vorfall, Feature-Flags mit dokumentiertem Lifecycle, Deployment-Pipelines mit automatischen Rollback-Mechanismen und so weiter. All das sind bewährte Praktiken: Sie stehen in unzähligen Best-Practice-Guides, werden auf Konferenzen besprochen und in zahlreichen Stellenausschreibungen gefordert. Doch wenn der Termin näherrückt, der Kunde drängt oder der Wettbewerber schneller ist, sind genau diese Prozesse das erste Opfer.
„Wir reviewen das später“ wird zu „Wir haben es nie reviewed“. „Das testen wir noch ausführlich“ wird zu „Hat im Happy-Path funktioniert“. „Wir dokumentieren das Feature-Flag“ wird zu „Irgendwo steht bestimmt was dazu“. Dieser Mechanismus ist so vorhersagbar, dass er fast schon ein Naturgesetz der Softwareentwicklung ist: Nicht technisch erzwungene Prozesse erodieren unter Zeitdruck. Das Knight-Capital-Desaster ist dafür ein Paradebeispiel. Das Unternehmen hatte Prozesse für Deployments. Doch als es das neue Release ausrollte, blieb ein Server zurück. Ein einzelner vergessener Server mit einem alten Feature-Flag – und 45 Minuten später waren 440 Millionen Dollar vernichtet. Die Ursache war nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Disziplin in der Ausführung.
Hier zeigt sich ein grundlegendes Muster: Organisationen, die Qualitätssicherung als nice to have behandeln, weil sie vermeintlich zu teuer ist, bezahlen den Preis dennoch – nur später und dafür meist deutlich teurer. Um dem entgegenzuwirken, ist Automatisierung der Schlüssel. Was technisch erzwungen wird, kann nicht vergessen werden. Was hingegen von Hand geprüft werden muss, wird früher oder später übersehen oder vergessen. Das bedeutet zum Beispiel:
- Atomare Deployments, bei denen entweder alle Server aktualisiert werden oder keiner.
- Compiler, die Code ohne explizite Null-Behandlung ablehnen.
- CI/CD-Pipelines, die bei fehlenden Tests den Build abbrechen.
- Typsysteme, die Einheiten überprüfen.
Diese Mechanismen sind keine Schikane, sondern Lebensversicherungen für Software. Doch selbst die beste Automatisierung hilft nichts, wenn die dritte Ebene fehlt: die kulturelle – also die Art, wie eine Organisation mit Fehlern umgeht.
Die unterschätzte Dimension: Fehlerkultur und psychologische Sicherheit
Die technische und prozessuale Ebene lässt sich vergleichsweise einfach messen und verbessern. Doch die kulturelle Ebene ist subtiler und gleichzeitig entscheidender. In vielen Organisationen herrscht noch immer eine Kultur der Schuldzuweisung. Wenn etwas schiefgeht, wird nach dem Schuldigen gesucht. „Wer hat das deployed?“, „Wer hat das reviewed?“ oder „Wer hätte das sehen müssen?“. Diese Fragen sind menschlich verständlich, aber nicht zielführend, sondern kontraproduktiv.
Der Grund dafür ist einfach: Wenn Fehler mit Konsequenzen für Einzelne verbunden sind, werden sie verschleiert statt offen besprochen. Entwicklerinnen und Entwickler trauen sich nicht mehr, Bedenken zu äußern. Code-Reviews werden oberflächlicher, weil niemand als Bremser gelten will. Probleme werden vertuscht, bis sie eskalieren. Die Alternative sind Blameless Postmortems: Eine Praxis, die aus der Kultur des Site-Reliability-Engineering kommt. Die Grundidee ist, dass nach einem Vorfall nicht nach Schuldigen gesucht wird, sondern nach Systemschwächen. Also nicht „Wer hat den Fehler gemacht?“, sondern „Welche Umstände haben dazu geführt, dass dieser Fehler möglich war?“
Diese Haltung klingt weich, ist aber knallhart pragmatisch. Denn die Wahrheit ist: Fast jeder schwerwiegende Softwarefehler ist ein System- und kein individuelles Versagen. Wenn ein einzelner Developer einen Bug einbaut, ein Reviewer ihn übersehen, ein Test ihn nicht finden und ein Deployment ihn in Produktion bringen kann, dann ist das Problem das System, nicht der Mensch. Der Therac-25 ist dafür ein erschütterndes Beispiel. Die Race Condition, die Menschen tötete, war subtil und schwer zu reproduzieren. Sie trat nur auf, wenn Anwender sehr schnell Eingaben tätigten. Wäre es fair, den Entwicklern vorzuwerfen, sie hätten diesen Spezialfall testen müssen? Oder ist es nicht vielmehr ein Versagen des Designs, das sicherheitskritische Hardware-Interlocks durch Software-Checks ersetzt, ohne formale Verifikation, ohne unabhängiges Audit, ohne redundante Sicherungsebene?
Organisationen mit guter Fehlerkultur dokumentieren ihre Vorfälle detailliert, machen sie dem gesamten Team zugänglich und leiten konkrete Verbesserungen ab. Sie feiern es, wenn jemand einen potenziellen Fehler frühzeitig meldet. Sie reservieren explizit Zeit für technische Schulden und Refactoring. Sie nehmen Warnungen von Expertinnen und Experten ernst, auch wenn diese unbequem sind. In der griechischen Mythologie gab es Kassandra, die stets die Wahrheit sah, der aber niemand glaubte. Jede Organisation hat ihre Kassandras: Entwicklerinnen und Entwickler, die vor Risiken warnen, die auf technische Schulden hinweisen, die sagen „Das wird irgendwann schiefgehen“. Ob die Organisation diese Warnungen ernst nimmt, ist ein Gradmesser für ihre Reife.
Diese kulturelle Dimension wirkt sich direkt auf die Kosten aus. Die spektakulären Fälle zeigen drastisch, was es kostet, nicht aus Fehlern zu lernen. Diese Zahlen sind eindrücklich, aber sie zeigen dennoch nur die Spitze des Eisbergs. Die meisten Softwarefehler führen nicht zu spektakulären Katastrophen, sondern zu schleichendem Schaden: ständiges Feuerlöschen statt planvoller Entwicklung, frustrierte Teams mit hoher Fluktuation, Vertrauensverlust bei Kundinnen und Kunden, verpasste Marktchancen, technische Schulden, die sich exponentiell aufbauen. Zahlreiche Studien beziffern die Kosten schlechter Softwarequalität auf Hunderte Milliarden bis Billionen Dollar jährlich. Das ist keine abstrakte Zahl, sondern die Summe aus Millionen kleiner und großer Fehler, die täglich auftreten.
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EU: 3 Euro Pauschal-Zoll auf Pakete bis 150 Euro ab 2026
Die EU erhöht im Kampf gegen unerwünschte Billigimporte die Importkosten. Die Mitgliedsstaaten verständigten sich darauf, dass jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro ab Juli 2026 mit einer Abgabe in Höhe von drei Euro belegt ist.
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Die von den Finanzministern der EU bei einem Treffen in Brüssel beschlossene Vorgabe dürfte etwa Online-Händler wie Shein, Temu, AliExpress oder auch Amazon betreffen. Erhoben werden soll die Abgabe von den nationalen Zollbehörden. Bislang können Pakete mit einem Wert von bis zu 150 Euro zollfrei in die Staatengemeinschaft eingeführt werden.
Abgabe ist Zwischenlösung
Die neue Abgabe ist allerdings nur vorübergehend geplant, denn künftig sollen alle in die EU importierten Waren ab dem ersten Euro zollpflichtig sein. Ob günstige Produkte dadurch teurer werden, ist noch unklar. Theoretisch könnten auch die Produzenten oder Importeure die Mehrkosten übernehmen.
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Der Online-Handel hat in den vergangenen Jahren zu einem exponentiellen Anstieg bei Lieferungen kleiner Warenpakete mit geringem Wert in die EU geführt. Laut EU-Kommission kamen 2024 täglich rund zwölf Millionen Pakete in der EU an – deutlich mehr als in den beiden Vorjahren.
Freigrenze soll ab 2028 abgeschafft werden
Im November hatten sich die EU-Staaten darauf verständigt, die derzeit geltende 150-Euro-Freigrenze abzuschaffen. Die von der Bundesregierung unterstützte neue Regelung soll aber erst von 2028 an gelten, wenn auch eine digitale Plattform zur Abwicklung und Kontrolle an den Start gehen soll. Mit dem Abschaffen der Freigrenze soll etwa sichergestellt werden, dass alle Händler – unabhängig von ihrem Standort – die gleichen Wettbewerbsbedingungen haben.
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuletzt betont, er sei bemüht, in der Europäischen Union zu vermeiden, dass es unfaire Handelspraktiken gebe. Man sehe derzeit einen systematischen Missbrauch der Zollfreiheit von 150 Euro pro Päckchen in Deutschland, durch massenhafte Sendungen vor allem aus China. Der gewaltige Missbrauch der Freigrenzen müsse gestoppt werden.
Kampf gegen Betrug
Zudem soll mit den neuen Vorgaben Betrug angegangen werden: Der Europäischen Kommission nach wird Schätzungen zufolge bei 65 Prozent der in die EU geschickten Pakete bewusst ein zu niedriger Wert in der Zollanmeldung angegeben, um die Befreiung in Anspruch zu nehmen. Das wirkt sich der Behörde zufolge nachteilig auf EU-Unternehmen aus, die nicht mit den entsprechend niedrigeren Verkaufspreisen konkurrieren können – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.
Außerdem sei die Befreiung für Importeure ein Anreiz, größere Bestellungen beim Versand in die EU auf kleinere Pakete aufzuteilen, so die Kommission. Das trage weiter zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen bei und verursache darüber hinaus unter anderem Verpackungsmüll.
EU-Kommission erwägt weitere Abgabe
Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, nannte die Maßnahmen der EU erste Schritte, um die Paketflut einzudämmen. „Außerdem müssen Online-Marktplätze grundsätzlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie unsichere oder gefährliche Produkte vertreiben“, forderte sie weiter. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest habe kürzlich wieder gezeigt, dass besonders Produkte im Preissegment unter 150 Euro häufig nicht den EU-Regelungen entsprächen, mahnte Pop.
Neben der beschlossenen vorübergehenden Abgabe und der Zollpflicht ab 2028 auch für günstige Produkte erwägt die EU-Kommission Berichten zufolge angesichts der rasant steigenden Zahl von Paketen aus Drittstaaten eine Pauschalabgabe von bis zu zwei Euro auf entsprechende Bestellungen.
Shoppingportale bei Verbrauchern beliebt
Nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) werden täglich etwa 400.000 Pakete von Shein und Temu an deutsche Kunden verschickt. Der Umsatz der beiden Portale in Deutschland lag 2024 demnach zwischen 2,7 und 3,3 Milliarden Euro. Laut HDE kauften im vergangenen Jahr mehr als 14 Millionen Menschen hierzulande bei Temu und Shein ein.
Die beiden Shoppingportale erfreuen sich bei Verbrauchern großer Beliebtheit. Laut einem aktuellen Ranking des Handelsforschungsinstituts EHI war Shein 2024 bereits der siebtgrößte Onlineshop in Deutschland. Temu belegt bei den Marktplätzen den 4. Rang.
Temu ist ein Online-Marktplatz, auf dem zahlreiche Unternehmen verschiedene Waren verkaufen. Das chinesische Unternehmen ist seit Frühjahr 2023 in Deutschland aktiv und sorgt immer wieder mit Minipreisen und hohen Rabatten für Aufsehen. Produkte werden häufig direkt vom Hersteller zum Kunden geliefert. Der in China gegründete und heute in Singapur ansässige Modekonzern Shein ist sowohl Hersteller, Händler als auch Marktplatz.
Online-Shops umstritten
Beide Anbieter sind umstritten. Politiker, Handelsvertreter und Verbraucherschützer monieren unter anderem Produktqualität, mangelnde Kontrollen und unfaire Wettbewerbsbedingungen. Sie fordern eine strengere Regulierung und besseren Schutz beim Online-Einkauf.
In Frankreich geriet Shein zuletzt vermehrt ins Visier der Öffentlichkeit. Nachdem bekannt geworden war, dass bei dem Online-Händler Sexpuppen mit kindlichem Aussehen angeboten wurden und Waffen vertrieben werden sollen, leitete die französische Regierung ein Verfahren gegen die Plattform ein. Im Zuge dessen kündigte die Regierung an, am Pariser Flughafen 200.000 Shein-Pakete zu kontrollieren. Shein will mit den Behörden zusammenarbeiten.
(afl)
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heise+ Update voim 12. Dezember 2025: Lesetipps fürs Wochenende
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wenn Sie bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken während der Black Week noch nicht fündig geworden sind, ist das noch kein Grund zur Sorge. Vielleicht ergeben sich bei der Lektüre dieses Newsletters noch Inspirationen.
Viele nutzen die Zeit um den Jahreswechsel, um sich einen neuen PC zusammenzustellen oder einen alten Rechner aufzurüsten. Doch bei der Fülle an Hardware den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Unser Ratgeber hilft Ihnen dabei und zeigt Ihnen, wie Sie die besten Bauteile für Ihr persönliches Anwendungsprofil finden, die nicht nur leistungsstark, sondern auch preislich attraktiv sind. Wenn es statt eines stationären Rechners lieber etwas Mobiles sein soll, das zudem auf Nachhaltigkeit setzt, dann könnte ein Blick auf das neue Framework 12 lohnenswert sein. Dieses Notebook ist nicht nur kompakt, sondern folgt auch einem reparaturfreundlichen, modularen Konzept. In unserem Test erfahren Sie, was das besondere Hybridgerät von Framework auszeichnet.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „heise+ Update voim 12. Dezember 2025: Lesetipps fürs Wochenende“.
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Laser Limbo: Deutsches Mixed-Reality-Spiel für Meta Quest
„Laser Limbo“ begann als virtuelles Lasertag für VR-Spielhallen, hat sich inzwischen aber zu einer Sammlung familienfreundlicher Mixed-Reality-Partyspiele entwickelt, die man auch zuhause spielen kann.
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Was „Laser Limbo“ besonders macht, ist der lokale Multiplayer. Das heißt, dass zwei Spieler im selben Raum am gleichen Spielerlebnis teilhaben können, zwei Meta-Quest-Geräte vorausgesetzt. Nach der Einrichtung verwandelt „Laser Limbo“ Wohnungen und ganze Etagen in Multiplayer-Arenen für Mixed-Reality-Spiele, wobei Möbel und andere Einrichtungsgegenstände zu spielrelevanten Elementen werden und etwa zur Deckung genutzt werden können.
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Der offizielle Trailer
Das Spiel befand sich längere Zeit im Early Access und verlässt diesen am Freitag mit einem großen Update. Dieses führt Laserschwertkämpfe für Solo- und Koop-Modi ein. Außerdem kommen drei waffenfreie Spielmodi hinzu, in denen die Spieler durch ein sich ständig veränderndes Laserlabyrinth navigieren und Münzen sammeln, 3D-Puzzles zusammensetzen und Blasen zum Platzen bringen müssen.
Zu Hause oder in der Spielhalle erleben
Neben der Heimnutzung unterstützt „Laser Limbo“ weiterhin den Einsatz in VR-Spielhallen. Die beiden Entwickler Nico Uthe und Christoph Spinger betreiben in Berlin eine eigene Spielhalle für Laser Limbo. Diese ortsbasierte Version des Spiels unterstützt bis zu acht Spieler gleichzeitig und kann von Spielhallenbetreibern lizenziert werden. Private Nutzer können sie via Discord anfragen.
Wer „Laser Limbo“ zu Hause spielt, muss vor dem Spielstart die eigenen Räume und Möbel manuell markieren. Das ist zwar etwas aufwendiger als Metas automatisches System, bietet dafür aber mehr Kontrolle und Präzision. Für das kommende Jahr versprechen die Entwickler weitere Funktionen sowie neue MR-Spielmodi.
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Laser Limbo ist im Horizon Store für Meta Quest 2, 3 und 3S verfügbar, die Version 1.0 erscheint allerdings erst heute Abend. Mit dem Code „PRESS-C5B464“ gibt es 33 Prozent Rabatt.
(tobe)
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