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Ayaneo Pocket Micro 2 vorgestellt: Snapdragon 865 sorgt für doppelte Leis­tung


Wie bereits vor einigen Tagen vermutet, hat Ayaneo heute den Pocket Micro 2 vorgestellt. Der Live-Stream bestätigt zugleich, dass es sich nicht um eine komplett neue Konsole, sondern um eine überarbeitete und deutlich leistungsstärkere Version des Vorgängers handelt. Dieser kann ab sofort in drei Varianten vorbestellt werden.

Neuer SoC und Besinnung auf Bewährtes

Zahlreiche von Besitzern des Vorgängers geschätzte Merkmale hat der chinesische Retro-Spezialist unverändert übernommen und nach eigenen Angaben bewusst auf Änderungen verzichtet. Dazu zählen unter anderem der Mittelrahmen aus Metall sowie das Display. Dieses misst weiterhin 3,5 Zoll, löst mit 960 × 640 Pixeln im 3:2-Format auf und galt bereits beim Vorgänger als große Stärke. Insbesondere Game-Boy-Advance-Spiele profitieren davon, da sie auf diesem in vierfacher nativer Auflösung dargestellt werden können.

Der neue Pocket Micro 2 von Ayaneo (Bild: Ayaneo)

Im Inneren ersetzt Ayaneo den bisherigen Helio G99 durch den im 7-nm-Verfahren gefertigten Snapdragon 865 von Qualcomm. Dessen acht Kryo-585-Kerne verteilen sich auf drei Cluster: einen Cortex-A77 mit bis zu 2,84 GHz, drei weitere Cortex-A77 mit bis zu 2,42 GHz sowie vier Cortex-A55-Kerne mit 1,80 GHz. Gemeinsam mit der Adreno-650-Grafikeinheit soll der SoC laut Hersteller für bis zu 220 Prozent mehr Leistung sorgen. Dadurch eignet sich der Handheld neben klassischen Retro-Systemen auch für anspruchsvollere Emulatoren wie GameCube, Dreamcast oder Nintendo 64 sowie für leistungsintensivere Android-Spiele.

Deutlich vergrößert hat Ayaneo außerdem den verbauten Akku. Statt bislang 2.600 mAh bietet dieser nun eine Kapazität von 3.950 mAh, was einer Steigerung um rund 52 Prozent entspricht und für viele Stunden Spielspaß sorgen sollte. Trotz des größeren Energiespeichers steigt das Gewicht lediglich von 233 auf 248 Gramm.

Der Pocket Micro 2 von Der neue Pocket Micro 2 von Ayaneo zeichnet sich auch durch seine Handlichkeit aus (Bild: Ayaneo)

Neue Steuerung

Zu den auffälligsten Neuerungen zählen versenkte TMR-Analogsticks mit LED-Beleuchtung sowie neu gestaltete Schultertasten, die nun um die Gehäuseecken verlaufen und dadurch angenehmer erreichbar sein sollen. Neben dem USB-C-Anschluss verfügt der Pocket Micro 2 erstmals auch über einen nativen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss – ein Ausstattungsmerkmal, das sich viele Nutzer des Vorgängers seit Langem gewünscht haben. Für die weitere akustische Untermalung sorgen zudem zwei integrierte Lautsprecher.

Der neue Pocket Micro 2 von Ayaneo (Bild: Ayaneo)

Zur weiteren Ausstattung gehören Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1. Der interne Speicher lässt sich weiterhin per MicroSD-Karte erweitern. Als Software-Basis setzt der chinesische Hersteller auf das inzwischen nicht mehr ganz taufrische Android 13 samt der hauseigenen Retro-Management-Software AYASpace, dem Launcher AYAHome sowie dem Einstellungswerkzeug AYASetting.

Vorbesteller können erneut sparen

Ayaneo wird den Pocket Micro 2 in drei verschiedenen Varianten anbieten. Den Einstieg bildet eine Version mit 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internem Speicher, die in den Farben Midnight Black und Frosty White für 265 US-Dollar erhältlich sein soll. Darüber rangiert eine Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher, die in Midnight Black und Frosty White für 309 US-Dollar sowie in Stardust Purple für 339 US-Dollar angeboten wird.

Der neue Pocket Micro von Ayaneo ist in drei Farben erhältlich (Bild: Ayaneo)

Wie gewohnt gewährt der Hersteller auch zum jetzigen Vorverkaufsstart einen Frühbestellerrabatt, wodurch die Preise auf 239 US-Dollar, 279 US-Dollar beziehungsweise 309 US-Dollar sinken. Vorbestellungen sind ab sofort über den eigenen Onlineshop möglich, ein Termin für die Auslieferung wurde bislang jedoch nicht genannt.

Auch für passendes Zubehör ist gesorgt. So hat der Hersteller bereits eine Transporttasche, einen Standfuß aus Papier, Displayschutzfolien, ein Mikrofasertuch, neue Joystick-Kappen sowie weiteres Zubehör angekündigt. Preise dafür wurden bislang allerdings noch nicht genannt.



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