Apps & Mobile Entwicklung
Bei Amazon Prime winkt Rückzahlung
Amazon hat einen Dämpfer kassiert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat entschieden, dass eine Klausel in den AGB von Amazon Prime nicht rechtens ist – und genau diese Klausel war die Grundlage dafür, dass Amazon die Prime-Preise 2022 einfach mal so angezogen hat. Das könnte Folgen haben.
Rückblick: 2022 hat Amazon die Preise für Prime-Abos deutlich erhöht. Statt 7,99 Euro im Monat waren plötzlich 8,99 Euro fällig, und wer jährlich zahlt, musste 89,90 Euro statt bisher 69 Euro berappen – also fast 30 Prozent mehr! Als Begründung hieß es damals, man müsse auf „generelle und wesentliche Kostenänderungen aufgrund von Inflation“ reagieren. Klingt nachvollziehbar – aber rechtlich war das Ganze wohl nicht so sauber, wie Amazon dachte.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sich die Sache genauer angeschaut und gegen diese Preiserhöhung geklagt. Schon vor dem Landgericht Düsseldorf bekamen sie Recht (Az. 12 O 293/22). Und jetzt, in zweiter Instanz, hat das OLG Düsseldorf (Az. I-20 U 19/25, Urteil vom 30. Oktober 2025) die Entscheidung bestätigt: Die sogenannte Preisanpassungsklausel in den AGB ist unwirksam.
Warum das Amazon-Prime-Urteil so wichtig ist
Im Kern ging es um eine Formulierung in den AGB von Amazon Prime. Darin behielt sich Amazon das Recht vor, die Preise „nach billigem Ermessen und sachlich gerechtfertigten sowie objektiven Kriterien“ anzupassen – etwa wegen Inflation, steigender Kosten oder höherer Lizenzgebühren. Klingt erst mal harmlos.
Das Problem: Diese Klausel gibt Amazon einseitig das Recht, die Gebühren zu erhöhen. Ihr als Kunden habt nur eine Option – kündigen. Laut dem OLG Düsseldorf ist das aber keine echte Vertragsänderung im Sinne des Verbraucherschutzes. Eine Preiserhöhung ohne Eure ausdrückliche Zustimmung sei schlicht nicht zulässig.
Was das für Euch bedeutet
Wenn Ihr also ein Amazon-Prime-Abo habt und Euch über die gestiegenen Preise geärgert habt: Dieses Urteil könnte Euch bares Geld bringen! Denn laut der Verbraucherzentrale NRW könnten Rückforderungen möglich sein – also zu viel gezahlte Beiträge, die Amazon unter Umständen zurückzahlen muss.
Allerdings: Das Urteil ist bis jetzt nicht rechtskräftig. Amazon hat bereits angekündigt, es „gründlich prüfen“ zu wollen. Eine Revision wurde zugelassen, also kann der Fall noch weitergehen. Trotzdem: Die Chancen für Verbraucher stehen momentan richtig gut.
Rückzahlung bei Amazon Prime – was Ihr jetzt tun könnt
Die Verbraucherzentrale NRW prüft aktuell, ob eine Sammelklage vorbereitet wird. Das würde bedeuten, dass Ihr Euch anschließen könnt, um gemeinsam eine Rückzahlung durchzusetzen. Wenn Ihr also Prime-Mitglieder seid und seit 2022 höhere Beiträge zahlt, solltet Ihr das Thema auf dem Schirm haben.
Das Urteil des OLG Düsseldorf ist aber nicht nur ein Schlag für Amazon, sondern auch ein Signal an die gesamte Branche. Streamingdienste, Online-Shops oder Plattformen mit Abo-Modellen müssen jetzt genau hinschauen. Preisänderungen dürfen nicht einseitig durchgedrückt werden, sondern müssen transparent und fair gestaltet sein – mit klarer Zustimmung der Kunden.
Bleibt also aufmerksam, verfolgt die nächsten Schritte der Verbraucherzentrale NRW – und checkt Eure Prime-Abos. Vielleicht klingelt bald nicht nur der Paketbote, sondern auch die Bank mit einer schönen Rückzahlung von Amazon.
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Apple: MacBook Pro mit M5 Pro/Max steht in Lagerhäusern bereit

Auf das seit Oktober letzten Jahres verfügbare MacBook Pro mit M5 (Test) sollen alsbald die Varianten mit den leistungsfähigeren Chips M5 Pro und M5 Max folgen, wie Bloomberg berichtet. Entsprechend ausgestattete Apple-Notebooks in 14 und 16 Zoll stehen angeblich bereits in den Lagerhäusern für die Auslieferung bereit.
Der M5 zeigte letzten Herbst eindrucksvoll, dass die höchste CPU-Single-Core-Leistung weiterhin an Apple geht. Selbst nach dem Start von Intel Panther Lake (Test) hält Apple noch einen Vorsprung von 50 Prozent. M5 Pro und M5 Max sollen daran anknüpfen und die Leistung in die Breite bringen. Es werden unter anderem mehr CPU-Kerne, eine aufgebohrte Grafikeinheit und eine höhere Speicherbandbreite erwartet. Die Fertigung dürfte – wie beim M5 – in 3 nm bei TSMC erfolgen.
Neue Modelle bereits in Lagerhäusern
Die zugehörigen MacBook Pro in 14 und 16 Zoll laufen bei Apple intern unter den Bezeichnungen „J714“ und „J716“. Wie Bloomberg berichtet, seien die neuen Modelle zeitlich auf den Release von macOS 26.3 abgestimmt, dessen Zyklus von Februar bis März angesetzt sei. Apple habe die neuen Notebooks bereits global an Lagerhäuser ausgeliefert, um nach der Ankündigung mit dem Versand beginnen zu können.
Längere Lieferzeiten für M4-Modelle
Auf den baldigen Marktstart neuer Modelle soll auch die schwindende Verfügbarkeit der noch aktuellen Modelle mit M4 Pro (Test) und M4 Max hinweisen. Schaut man im deutschen Apple Store, ist das Basismodell des MacBook Pro 14″ sofort lieferbar, beim 16-Zoll-Modell muss man aber rund zwei Wochen warten. Längere Lieferzeiten haben vom Basismodell abweichende Konfigurationen: Mit M4 Max und Nanotextur-Bildschirm ist das Notebook erst Anfang bis Mitte März lieferbar.
Neues Studio Display in Vorbereitung
Schlecht lieferbar sei derzeit auch das Studio Display (Test), wobei dies aktuell (noch) nicht auf den deutschen Apple Store zutrifft. Auch hier soll demnächst eine neue Generation auf den Markt kommen; Bloomberg gibt die erste Jahreshälfte 2026 an.
Mehr M5-Modelle folgen
Dieses Jahr starten sollen außerdem das MacBook Air mit M5, der Mac mini mit M5 sowie der Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra. Ende 2026 bis Anfang 2027 soll dann das vollständig neue MacBook Pro mit OLED-Bildschirm und M6 folgen.
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Klapphandy: Apple soll an einem „iPhone Flip“ arbeiten

Nach Samsung und Motorola soll nun auch Apple überlegen, ein faltbares Smartphone im Stil eines Klapphandys auf den Markt zu bringen. Die Entwicklung eines „iPhone Flip“ soll gerade erst gestartet sein und damit deutlich nach der Veröffentlichung eines „iPhone Fold“ in den kommenden Jahren folgen.
Apple experimentiert mit einem Flip-iPhone
Wie Mark Gurman von Bloomberg aus internen Kreisen des Konzerns erfahren haben will, soll Apple mit dem Gedanken spielen, ein faltbares Klapp-Smartphone auf den Markt zu bringen. Das Modell soll bekannten Android-Smartphones wie dem Samsung Galaxy Z Flip 7 (Test) oder Motorola Razr 60 Ultra (Test) ähneln.
I’ve written about plans for a giant, foldable iPad, but that project has hit development snags. Now there’s another foldable device under consideration inside Apple labs (and it won’t come as a shock given what Motorola and Samsung Electronics Co. have already done): a square, clamshell-style foldable phone.
Mark Gurman
Zugeklappt soll das Smartphone wie bei der Android-Konkurrenz quadratisch („square“) sein, während es aufgefaltet einen deutlich längeren Formfaktor bieten dürfte. Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro besitzt zurzeit ein Seitenverhältnis von 19,5:9, Samsung verbaut im Galaxy Z Flip 7 jedoch ein Display mit einem Verhältnis von 21:9.
Entwicklung hat erst begonnen
Gurman stellt jedoch auch direkt klar, dass sich die Entwicklung noch in einem frühen Stadium befinde und ein „iPhone Flip“ auch gar nicht den Markt erreichen könnte. Intern hoffe der Konzern, dass das erste eigene „iPhone Fold“, das diesen Spätsommer auf den Markt kommen soll, genügend Marktsentiment oder auch Hype erzeugt, um später weitere Modelle an die neue Käuferschicht zu bringen.
The product is far from guaranteed to reach the market. Still, Apple is betting that its first foldable iPhone will be successful enough to generate real demand for the category and that customers will want additional shapes and sizes, much as they have with traditional slab-style iPhones.
Mark Gurman
Erstes Foldable im Herbst erwartet
Ob Apple mit dem „iPhone Fold“ die faltbaren Smartphones in den Mainstream bringen kann, bleibt nämlich noch abzuwarten. Die Vorstellung dürfte erst im September mit der Vorstellung des neuen iPhone 18 Pro erfolgen – vorausgesetzt, der Konzern hält sich an seinen traditionellen Rhythmus. Das normale iPhone 18 soll sogar erst im Frühjahr 2027 vorgestellt werden, um Platz für das Fold zu machen.
Ob das reicht, um Foldables aus der Nische zu holen, bleibt genauso offen wie der Preis, der Gerüchten zufolge bei um die 2.000 US-Dollar liegen soll. Das wäre eine deutliche Steigerung zum iPhone 17 Pro Max, welches ab 1.336 Euro erhältlich ist. Ob die breite Masse bereit ist, noch einmal deutlich mehr für ein faltbares Endgerät auszugeben, ist selbst bei Apple nicht garantiert. Die Konkurrenz hatte damit bisher nur wenig Erfolg.
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Apple AirTag 2: Schlüsselfinder mit nützlichen Verbesserungen
Apple hat nach rund fünf Jahren eine neue Version der AirTags vorgestellt. Die Veränderungen liegen vor allem im Inneren der kleinen Plastikchips. Wir verraten euch, welche Verbesserungen die neuen Schlüsselfinder konkret bieten.
Mit dem AirTag hat Apple seit der Vorstellung im April 2021 nicht nur bei iPhone-Nutzern eine Welle von kleinen Trackern losgetreten. Egal ob Gepäck, Fahrrad, Schlüsselbund oder TV-Fernbedienung – sie sollen euch dabei helfen, die verlorenen Gegenstände wiederzufinden. Für die Suche nach Hund oder Katze sind sie laut Apple explizit nicht gedacht. Nun hat der iPhone-Hersteller die zweite Generation der eigenen Tracker vorgestellt. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine Modellpflege mit kleineren Verbesserungen im Inneren.
AirTag 2: Vieles beim Alten – am Äußeren
Während es mit dem bloßen Auge schwer ist, einen AirTag der ersten und zweiten Generation zu unterscheiden, werden die Unterschiede bei der Nutzung deutlicher. Die Abmessungen beider Versionen sind gleich geblieben. Die silberne Rückseite lässt sich ebenfalls weiterhin mit einer kleinen Rotation öffnen, um die CR2032-Batterie bei Bedarf auszutauschen.
Die Einrichtung ist auch weiterhin kinderleicht. Beim Entfernen der Verpackung schaltet sich der AirTag ein. Wenige Sekunden später erscheint auf dem in der Nähe befindlichen iPhone ein Assistent, der euch bei der Einrichtung begleitet. Hier könnt ihr dem Tracker unter anderem einen Namen und ein Emoji geben.
Nach der Einrichtung findet ihr den AirTag in der „Wo ist?“-App im Reiter „Objekte“. Mithilfe des gleichnamigen „Wo ist?“-Netzwerks, an dem etwa iPhones, iPads und Macs teilnehmen, übermittelt er euch den aktuellen Standort. In der App seht ihr eine Karte mit genau diesem Standort und habt auch Zugriff auf die Funktionen des Schlüsselfinders.

AirTag 2: Mehr Reichweite, anderer Sound
Das wichtigste Feature des AirTag ist das Finden eurer Gegenstände, an denen ihr den kleinen Plastikchip befestigt habt. Hier hat Apple auch die Verbesserungen in der zweiten Generation vorgenommen. So hat Apple sowohl die Reichweite im Bluetooth- als auch im Ultrabreitband-Betrieb verbessert.
Der Ultrabreitband-Chip (UWB) ist dabei einer der Vorteile des AirTag im Vergleich zu alternativen Trackern für iPhone-Nutzer. Er erlaubt euch das sogenannte „Genaue Suchen“. Statt einer groben Entfernung seht ihr eine genaue Distanz mit einem Pfeil, der euch die Richtung angibt, in der sich der Tag befindet. Das hilft bei der Suche ungemein.
Im Vergleich zur ersten Generation hat Apple diese Distanz deutlich verbessert. Bei unseren Tests aktivierte sich die genaue Suche erst bei drei bis vier Metern. Die Distanz und Richtung zu einem AirTag 2 konnte hingegen schon bei rund zehn Metern präzise festgestellt werden. Das Ziel ist also deutlich einfacher zu finden.
Wenn die Distanz oder Richtung nicht genug sind, bieten der AirTag einen integrierten Lautsprecher. Auch hier hat Apple nachgebessert. Durch die Veränderung der Tonlage ist es etwas leichter, die zweite Generation zu orten. Der Unterschied war dabei in unseren Tests jedoch minimal. Möglicherweise gibt es Situationen, in denen der neue Ton auffälliger ist, zum Beispiel in lauten Umgebungen am Flughafen am Schalter der Gepäcksuche.
Genaue Suche auf der Apple Watch: Komplizierter als erhofft
Eine der Neuheiten des AirTag 2 ist die Unterstützung der genauen Suche auf der Apple Watch. Voraussetzung dafür ist mindestens eine Apple Watch Series 9 oder Ultra 2 und neuer. Diese Suchfunktion ist nicht in der App „Objekte suchen“ zu finden, sondern muss separat im Kontrollzentrum der Watch eingerichtet werden:
- Aktiviert das Kontrollzentrum durch Drücken der Seitentaste
- Scrollt im Kontrollzentrum nach unten und tippt auf „Bearbeiten“
- Tippt oben links auf das Plus-Symbol und wählt aus der Kategorie „Objekte suchen“ den AirTag aus
- Tippt auf „Auswählen“ und dann den entsprechenden AirTag
- Tippt oben rechts auf das grüne Häkchen
- Der AirTag erscheint nun im Kontrollzentrum, tippt unten auf „Fertig“

Habt ihr mehrere AirTags 2, die ihr über die genaue Suche der Apple Watch finden wollt, müsst ihr diese Schritte wiederholen. Einmal eingerichtet, startest du die genaue Suche mit einem Druck auf den jeweiligen Tag. Selbst wenn er in der Nähe ist, kann es ein paar Sekunden dauern, bis die Verbindung aufgebaut wurde.
Wie auf dem iPhone gibt euch die Apple Watch während der Suche haptisches Feedback, wenn ihr in unmittelbarer Nähe zum gesuchten AirTag seid. Je näher ihr seid, desto stärker sind die Vibrationen.

AirTags (2. Generation) setzen mindestens iOS 26.2.1, iPadOS 26.2.1 auf iPhone oder iPad voraus. Auf der Apple Watch ist mindestens watchOS 26.2.1 erforderlich.
Ist ein Upgrade sinnvoll?
Wenn ihr bereits AirTags der ersten Generation besitzt, ist ein Upgrade für die meisten Nutzer nicht nötig. Die Unterschiede sind sehr gering. In einigen Fällen könnte die verbesserte Reichweite der genauen Suche einen Austausch rechtfertigen. Ein Tracker im eingecheckten Gepäck ist zum Beispiel ein nützlicher Trick, der dabei hilft, zu wissen, wann der Koffer auf dem Gepäckband landet. Den alten Tracker könnt ihr in so einem Fall auch anderswo weiterverwenden.
Apple verkauft den AirTag im Einzel- und Viererpack zu 35 beziehungsweise 119 Euro. Ihr könnt außerdem kostenlos eine Gravur hinzufügen, um einen oder alle vier zu personalisieren. Häufig sind die Tags aber auch bei Amazon zu deutlich günstigeren Preisen erhältlich.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
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