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Besuch des TSMC Museums inmitten gigantischer Chipfabriken


Was macht man als technikbegeisterter Mensch an einem freien Tag im Nachgang der Computex? Richtig, man besucht das „TSMC Museum of Innovation“, um mehr über den Konzern zu erfahren, der für 70 Prozent der weltweiten Auftragsfertigung zuständig ist. Beeindruckt hat vor Ort die schier gigantische, stadtähnliche Präsenz von TSMC.

TSMC flog für lange Zeit unter dem Radar und war eher wenigen Menschen bekannt, die in der Halbleiterindustrie arbeiten, darüber berichten oder anderweitig damit in Berührung kommen. Dabei ist die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company eines der weltweit wichtigsten Unternehmen und für 70 Prozent der globalen Auftragsfertigung verantwortlich – von Chips in Haushaltsgeräten bis hin zu High-End-KI-Servern. Das ist die Besonderheit: TSMC bedient ausschließlich externe Kunden.

TSMC wurde 1987 gegründet

Ein kurzer Einblick in die Firmengeschichte: TSMC wurde 1987 in Taiwan von Morris Chang gegründet. Chang, geboren in China und später in den USA ausgebildet, studierte Maschinenbau und Elektrotechnik und verbrachte mehr als 25 Jahre bei Texas Instruments, wo er bis in die oberste Führungsebene aufstieg. Nach seiner Tätigkeit in der US-Halbleiterindustrie wechselte er nach Taiwan, um die Entwicklung des dortigen Technologiesektors voranzutreiben. In Taiwan soll er erkannt haben, dass viele junge Chipunternehmen innovative Designs hatten, aber nicht die finanziellen Mittel für eigene Fertigungsanlagen besaßen.

Das Firmenprofil von TSMC
Das Firmenprofil von TSMC

Ein damals ungewöhnliches Geschäftsmodell

Mit Unterstützung der taiwanischen Regierung und des „Industrial Technology Research Institute“ (ITRI) gründete Chang TSMC als weltweit erste reine Halbleiter-Foundry. Statt eigene Chips zu entwerfen, konzentrierte sich das Unternehmen ausschließlich auf die Fertigung für externe Kunden – und das ist noch heute so, etwa für Apple, Nvidia oder Qualcomm. Dieses damals ungewöhnliche Geschäftsmodell erwies sich als äußerst erfolgreich: In den 1990er Jahren gewann TSMC zahlreiche internationale Kunden, investierte kontinuierlich in modernste Fertigungstechnologien und entwickelte sich zu einem zentralen Pfeiler der globalen Halbleiterindustrie. Das TSMC-Museum erzählt primär diese Geschichte rund um die Entstehung von TSMC und den Werdegang von Morris Chang.

Zertifikat der Listung an der New Yorker Börse

Ein Termin wird zwingend vorausgesetzt

Das Museum befindet sich in Hsinchu im Norden Taiwans und in direkter Nachbarschaft zum Morris Chang Building, der Unternehmenszentrale von TSMC, sowie zur Fab 12A und 12B. Eine Reservierung ist für den Museumsbesuch zwingend erforderlich, wobei Termine oftmals mehrere Monate im Voraus ausgebucht sind. Das Museum führt keine Warteliste und lässt keine spontanen Besuche zu. Von Taipeh aus ist Hsinchu am einfachsten mit der Taiwan High Speed Rail (HSR) zu erreichen. Die rund 35 Minuten lange Fahrt kostet im „Standard Car“ umgerechnet 8 Euro pro Strecke (inklusive Sitzplatzreservierung). Die letzten Kilometer vom Bahnhof bis zum Museum lassen sich günstig mit dem Bus fahren, komfortabler und vor allem deutlich schneller geht es aber mit Uber.

Abfahrender Schnellzug am Bahnhof Hsinchu

Bekannte Größen in direkter Umgebung

Im Hsinchu Science Park, in dem auch TSMC angesiedelt ist, befindet man sich in direkter Nähe zu weiteren Größen der IT- und Halbleiterindustrie. Die Liste wäre zu lang, um sie hier alle zu nennen, aber UMC, Cadence und Synopsys befinden sich zum Beispiel in unmittelbarer Nähe, auch MediaTek ist nicht weit entfernt. Das Museum gibt sich von außen unscheinbar, ein TSMC-Logo, das zu Selfies und Gruppenfotos einlädt, und ein Schriftzug am Vordach weisen auf den kleinen öffentlichen Teil von TSMC hin.

Ankunft am TSMC Museum of Innovation
Ankunft am TSMC Museum of Innovation

Eine permanent überwachte Hochsicherheitszone

Denn was vor Ort auch schnell klar wird: Man befindet sich in einer permanent überwachten Hochsicherheitszone. Die Kameradichte (auch mit Wärmebild) ist enorm, außerdem werden Grundstücke, wenn sie nicht meterhoch eingezäunt sind, zusätzlich mit Infrarotschranken abgesichert. Betreten Unbefugte ein Gelände, wird sofort Alarm ausgelöst. Das Wachpersonal zeigte sich auch nicht sonderlich begeistert davon, als abseits des Museumseingangs Fotos für die Berichterstattung geschossen wurden.

TSMC ist das wichtigste Unternehmen Taiwans

Für Taiwan hat TSMC eine außergewöhnliche strategische Bedeutung, weil das Unternehmen der weltweit wichtigste Hersteller modernster Halbleiter ist. Ein großer Teil der globalen High-End-Chips – insbesondere für KI, Smartphones und Rechenzentren – wird dort produziert. Diese Rolle macht TSMC zu einem zentralen Baustein der Weltwirtschaft und gibt Taiwan eine enorme wirtschaftliche und technologische Hebelwirkung. Weil Länder wie die USA, Europa und große Tech-Konzerne stark auf TSMC angewiesen sind, entsteht ein internationales Interesse an der Stabilität Taiwans. Gleichzeitig erhöht diese Abhängigkeit auch die sicherheitspolitische Spannung im Verhältnis zu China, das Taiwan als Teil seines Territoriums betrachtet. Ein Störfall in der Produktion von TSMC hätte sofort globale Auswirkungen auf Lieferketten, von der „einfachen“ Konsumelektronik bis hin zu Verteidigungssystemen. Das erklärt die massive Absicherung der Gelände.

Im Museum gibt es keine Wafer

Das Museum selbst darf erst wenige Minuten vor der Führung betreten werden. Nach kurzer Erläuterung des englischen Audioguides und einem Einführungsfilmchen lässt sich die eingangs in Kurzform erzählte Geschichte von TSMC und Gründer Morris Chang erkunden. Der Audioguide liefert dabei für jede Station im Museum eine kurze Erläuterung. Wer – wie der Redakteur – auf ausgestellte Wafer gehofft hat, wird jedoch enttäuscht. Eine Wafer Scale Engine der 1. Generation von Cerebras kommt diesem Wunsch noch am nächsten. Hintergrund des Ganzen dürfte auch hier sein, dass TSMC nicht einfach Kundenprodukte ausstellen kann, schließlich ist auch dort vieles streng geheim.

Allgemein lässt sich der Standort als übersichtlich beschreiben, denn nach wenigen Räumen mit interaktiven Exponaten hat man im Rundlauf ziemlich schnell auch schon wieder den Ausgang erreicht. Im Zentrum stehen historische Stationen zur Entwicklung von TSMC und der Halbleiterindustrie in Taiwan. Außerdem gibt es einen starken Fokus auf den Gründer Morris Chang und darauf, wie seine Foundry-Idee die globale Elektronikindustrie geprägt hat. Chang kündigte im Juni 2018 seinen Ruhestand an.

Das „Geheimnis“ der Fab 1 gelüftet

Interessant war vor Ort vor allem eine Informationstafel, die den globalen Fußabdruck von TSMC zeigte. TSMC betreibt respektive errichtet derzeit 22 Standorte weltweit, davon allein sechs 12-Zoll-Wafer-Fabs, fünf 6- und 8-Zoll-Wafer-Fabs und fünf Advanced-Backend-Fabs in Taiwan. Zwei Fabs stehen in den USA, eine entsteht mit ESMC in Deutschland, zwei weitere befinden sich in China und eine in Japan. In Taiwan sind die Fabs über den gesamten Westen des Landes verteilt, Hsinchu ist lediglich einer von vielen Standorten. Vor Ort ließ sich das „Geheimnis“ lüften, warum es in der Zählweise von TSMC mit der „Fab 2“ losgeht. Die frühere Fab 1 hatte TSMC noch vom taiwanischen „Ministry of Economic Affairs“ (MOEA) und „Industrial Technology Research Institute“ (ITRI) gemietet und später wieder zurückgegeben. In der Fab 1 wurde ab 1987 in 3,0 µm (nicht Nanometer!) gefertigt.

Standorte von TSMC in Taiwan
Standorte von TSMC in Taiwan
In Deutschland entsteht mit ESMC die Fab 24
In Deutschland entsteht mit ESMC die Fab 24
Die Fab 1 hatte TSMC 1987 noch vom MOEA und ITRI gemietet
Die Fab 1 hatte TSMC 1987 noch vom MOEA und ITRI gemietet

Zu Fuß unterwegs in der TSMC-Stadt

Highlight des Tages war allerdings weniger das Museum, sondern die Möglichkeit, einmal auf eigene Faust das umliegende Gebiet und die Anlagen von TSMC zu Fuß zu erkunden – soweit es unter den strengen Sicherheitsrichtlinien möglich war.

In der Fab 20 wird in 2 Nanometer gefertigt

Vom Museum aus ist fußläufig nämlich auch die neue Fab 20 zu erreichen. Die Fab 20 ist eine der modernsten Chipfabriken des Unternehmens und auf die Produktion von Halbleitern mit dem neuesten 2-Nanometer-Fertigungsprozess ausgelegt. Dort werden hochkomplexe Logikchips für Anwendungen wie Künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Smartphones und Hochleistungsrechner gefertigt. Die Fabrik nutzt modernste Fertigungstechnologien, darunter EUV-Lithografie und neue Transistorarchitekturen, um leistungsfähigere und energieeffizientere Chips in großen Stückzahlen herzustellen.

TSMC Fab 20
TSMC Fab 20
TSMC Fab 20
TSMC Fab 20
Expansion der TSMC Fab 20
Expansion der TSMC Fab 20

Wenn plötzlich der Gehweg aufhört

Um diese modernste Fab aus „nächster Nähe“ zu betrachten, läuft man im konkreten Fall auch gerne mal über sechsspurige Schnellstraßen, wo plötzlich der Gehweg aufhört und gleichzeitig ein Fahrstreifen der Brücke, über die man gerade spaziert, abgerissen und erneuert wird – was ein Abenteuer! Auch an der Fab 20 wurde die Redaktion von Sicherheitspersonal begrüßt, das dem Fotografieren wenig abgewinnen konnte. Öffentliche Straßen und Google Street View scheint man bei TSMC nicht zu kennen.

TSMC Fab 12 P8
TSMC Fab 12 P8
TSMC Fab 12 P8 (l.) und R&D Center (r.)
TSMC Fab 12 P8 (l.) und R&D Center (r.)

Das neue R&D Center von TSMC

Direkt schräg gegenüber befindet sich das erst im Juli 2023 eröffnete neue R&D Center von TSMC. Dort arbeiten Tausende Ingenieure und Wissenschaftler an den nächsten Generationen der Halbleitertechnologie. Dort werden neue Fertigungsverfahren, Transistorarchitekturen, Materialien und Produktionsprozesse erforscht und entwickelt, bevor sie in die Massenproduktion überführt werden. Das Zentrum spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung fortschrittlicher Technologien wie 2-nm-, 1,4-nm- und zukünftiger Fertigungsprozesse und soll den technologischen Vorsprung von TSMC in der globalen Halbleiterindustrie sichern.

TSMC R&D Center

Die Dimensionen sind gigantisch

Auf dem Weg vom Museum zur Fab 20 kommt man auch an der gigantischen Fab 12 vorbei. Sie besteht aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden, die unterschiedliche Schritte der Chipfertigung und -entwicklung abdecken. Dort werden Siliziumwafer in hochautomatisierten Reinräumen durch Hunderte von Prozessschritten verarbeitet – darunter Lithografie, Ätzen, Beschichten, Dotieren, Messen und Qualitätskontrolle. Neben den eigentlichen Produktionsbereichen befinden sich in den Gebäuden auch Anlagen für Prozessentwicklung, Testläufe neuer Fertigungstechnologien, Materialversorgung sowie technische Infrastruktur, die den kontinuierlichen Betrieb und die Chipfertigung rund um die Uhr ermöglichen.

Wer bei TSMC zu Fuß unterwegs ist, den Blick über die gigantischen Gebäude sowie die dafür benötigte Infrastruktur unter anderem in Bereichen wie Energie oder Kühlung schweifen lässt, realisiert schnell, dass hier etwas sehr Wichtiges passiert, das sich zugleich im permanenten Wandel hin zu immer moderneren Verfahren befindet. Dieser Anblick machte mehrfach sprachlos oder ließ oftmals nicht mehr zu als ein „Wow“.

TSMC Fab 12 P6 und Fab 12 P8
Kühlanlagen hinter der TSMC Fab 12 P6
Kühlanlagen hinter der TSMC Fab 12 P6
Kühlanlagen hinter der TSMC Fab 12 P6
TSMC Fab 12 P4
TSMC Fab 12 P4
TSMC Fab 12 P4
TSMC Fab 12 P4

Wer Taiwan besucht und einen Tag abseits der vielen weiteren Highlights des Landes übrig hat und sich zugleich von Technik begeistern lassen kann, sollte – mit vorheriger Anmeldung – auch TSMC einen Besuch abstatten – es lohnt sich in mehrfacher Hinsicht!

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Gradmesser für KI-Branche: OpenAI reicht vertraulichen Antrag für Börsengang ein


Mit der vertraulichen Einreichung der benötigten Unterlagen hat OpenAI den nächsten Schritt Richtung Börsengang vollzogen, der zu den größten der Technologiegeschichte zählen könnte. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob sich die enormen Investitionen in KI langfristig durch profitable Geschäftsmodelle rechtfertigen lassen.

Eingereichte Daten zunächst nicht öffentlich

OpenAI hat am Montag bestätigt, vertraulich Unterlagen für einen Börsengang bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht zu haben, auch wenn ein konkreter Zeitplan für das Vorhaben derzeit noch aussteht. Darüber berichtet CNET unter Berufung auf die New York Times (Paywall). Während bei einem klassischen Börsengang Finanzkennzahlen und geschäftskritische Informationen wie Umsatz, Gewinn, Verluste oder die angestrebte Bewertung unmittelbar öffentlich werden, erfolgt die Prüfung bei einem sogenannten Confidential IPO zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Erst im weiteren Verlauf des IPO-Prozesses werden die entsprechenden Angaben veröffentlicht.

OpenAI betont, weiterhin Vorteile darin zu sehen, zunächst privat zu bleiben, sich mit der Einreichung aber die Möglichkeit offenzuhalten, einen Börsengang bei strategischem Bedarf schneller umzusetzen. „Wir haben kürzlich einen vertraulichen S-1-Antrag eingereicht. Wir rechnen damit, dass dies bekannt wird, daher geben wir es einfach bekannt“, erklärte OpenAI in einer auf X veröffentlichten Stellungnahme.

Mehrere KI-Unternehmen wollen an die Börse

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem auch Anthropic und SpaceX den Kapitalmarkt ansteuern. Insbesondere der erwartete Börsengang von SpaceX dürfte erheblichen Einfluss darauf haben, wie Investoren die Perspektiven der KI-Branche künftig bewerten werden. Gleichzeitig rückt die wirtschaftliche Realität hinter dem KI-Boom stärker in den Mittelpunkt: Die Entwicklung moderner KI-Modelle erfordert gewaltige Investitionen in Rechenzentren, Grafikprozessoren, Energieversorgung und Infrastruktur. Zwar sind die Bewertungen vieler KI-Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, diese basieren bislang jedoch vor allem auf Erwartungen an künftiges Wachstum und weniger auf bereits erzielten Gewinnen.

Kosten ein großes Thema – auch bei Investoren

Vor allem die hohen Betriebskosten der Branche geraten dabei zunehmend in den Fokus der Investoren. Für den Ausbau der KI-Infrastruktur sollen bereits enorme Kapitalzusagen erfolgt und weitreichende finanzielle Verpflichtungen eingegangen worden sein. OpenAI verzeichnet zwar stark steigende Umsätze, hat jedoch weiterhin mit erheblichen laufenden Kosten zu kämpfen. Gleichzeitig sollen Partner und Investoren Berichten zufolge Schulden in Höhe von rund 96 Milliarden US-Dollar aufgenommen haben, um den Ausbau der KI zu finanzieren.

Börsengang auch mit Risiko verbunden

Neben einer potenziell enormen Kapitalspritze wäre ein Börsengang für OpenAI jedoch auch mit erheblichen Risiken verbunden. Als börsennotiertes Unternehmen müsste der Konzern deutlich umfangreichere Finanzdaten offenlegen und sich einer intensiveren Kontrolle durch Investoren, Analysten und Regulierungsbehörden unterziehen. Darüber hinaus würden bestehende rechtliche Risiken – etwa in den Bereichen Urheberrecht, Datenschutz und Regulierung – stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.



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Tragbarer Retro-Lautsprecher: Marshall Stockwell III läuft mit deutlich mehr Leistung bis zu 40 h


Tragbarer Retro-Lautsprecher: Marshall Stockwell III läuft mit deutlich mehr Leistung bis zu 40 h

Bild: Marshall

Heute kündigt Marshall den Stockwell III an, die dritte Generation des tragbaren Bluetooth-Lautsprechers, der ein Upgrade bei den Verstärkern und bei der Akkulaufzeit erhalten hat, die sich mit 40 Stunden im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt.

Stärkere Technik

Im Stockwell IIII kommen ein 65-Watt-Class-D-Verstärker für den 3 Zoll großen Tieftöner und zwei 31-Watt-Class-D-Verstärker für die beiden 1,75 Zoll großen Breitbandtreiber zum Einsatz. Der Stockwell II setzte hingegen noch auf einen 10-Watt-Class-D-Verstärker für den Subwoofer und zwei 5-Watt-Verstärker für die Hochtöner. Der Frequenzbereich des Stockwell III liegt bei 54 bis 20.000 Hz, beim Vorgänger waren es 60 bis 20.000 Hz.

Der Stockwell III wiegt 1,3 kg und misst 181 × 150 × 72 mm. Der Vorgänger aus dem Jahr 2019 kommt bei 180 × 161 × 70 mm auf 1,38 kg.

Marshall Stockwell III (Bild: Marshall)

Neben der höheren Leistung der Verstärker und den angepassten Treibern bewirbt Marshall den Stockwell III mit „True Stereophonic 360°-Sound“, was dafür sorgen soll, dass der Stockwell III überall im Raum platziert werden kann und aus jedem Winkel dieselbe Qualität und Klangfülle bieten soll. Zudem soll Dynamic Loudness dafür sorgen, dass Bässe, Mitten und Höhen bei jeder Lautstärke ausgewogen bleiben. Bei geringerer Lautstärke werden Bass und Höhen angehoben, um die Details und die Klarheit der Songs zu erhalten, bei lauterer Wiedergabe wird ihr Anteil hingegen etwas reduziert.

Marshall Stockwell III (Bild: Marshall)

PU-Leder-Design mit austauschbaren Teilen

Auch der Stockwell III setzt auf das bekannte Retro-Design der Marke Marshall, bei dem der Tragegriff aus PU-Leder mit Samtbesatz beispielsweise an den Tragegurt von Gitarren erinnern soll. Der Lautsprecher ist von einer strukturierten Silikonhülle umgeben, die an der Vorder- und Rückseite von einem Metallgitter durchbrochen wird, auf dem das Marshall-Logo prangt. Auch das Bedienfeld aus Messing, über das mit der M-Taste Presets ausgewählt oder mit der Mediensteuerung zum gewünschten Track gesprungen werden kann, hat Marshall mit der dritten Generation etwas angepasst. Durch den modularen Aufbau und die austauschbaren Teile wie Akku, vorderes und hinteres Gitter, Silikonhülle sowie Tragegurt soll auch die Reparierbarkeit des Stockwell III gewährleistet werden.

Marshall Stockwell III (Bild: Marshall)

Vertraute der Vorgänger noch auf IPX4 als Schutz gegen Spritzwasser, so ist der Stockwell III nun nach IP55 gegen Staub und Wasser geschützt. Der USB-C-Anschluss zum Laden kann seinerseits auch zum Aufladen von Smartphones unterwegs genutzt werden, so dass aus dem Lautsprecher eine Powerbank wird.

Preis und Verfügbarkeit

Der Stockwell III ist ab dem 18. August auf marshall.com für 229 Euro erhältlich und ab dem 25. August bei ausgewählten Händlern verfügbar.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Marshall unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 & macOS 27: Diese iPhones, iPads, Apple Watches & Macs erhalten Updates


iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 & macOS 27: Diese iPhones, iPads, Apple Watches & Macs erhalten Updates

Bild: Apple

Apple hat am Montagabend einen Ausblick auf iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate mit dem neuen Apple Intelligence und der neuen Siri AI gegeben. Welches iPhone, iPad, Mac, MacBook oder Apple Watch das Update noch erhält, zeigt die nachfolgende Übersicht. Bei den Smartwatches sind die Einschnitte am größten.

  • zu den Meldungen zur WWDC 2026

Diese Geräte erhalten ein Update

Die nachfolgende Tabelle liefert einen schnellen Überblick über die Kompatibilität von iPhone, iPad, Apple Watch und Mac(Book) zu iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate.

Dabei gilt es zu bedenken, dass Apple Intelligence aus iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate nur auf ausgewählten kompatiblen Endgeräten verfügbar ist. Details gibt es im Anschluss an die Tabelle.

Diese iPhones erhalten iOS 27

Schnell geklärt ist die Frage, welche iPhones noch iOS 27 erhalten: Der Support bleibt bei iOS 27 gegenüber iOS 26 unverändert. Apple Intelligence wird allerdings nur auf folgenden Produkten verfügbar sein:

Apple Intelligence erhalten
  • iPhone 17 (alle)
  • iPhone 16 (alle)
  • iPhone Air
  • iPhone 15 Pro (Max)

Diese iPads erhalten iPadOS 27

Beim iPad fallen einige Modelle aus dem Support. Beim iPad Pro sind es die Varianten mit Apple A12X Bionic, erst der Apple A12Z Bionic mit acht statt sieben aktiven GPU-Clustern erhält iPadOS 27. Auch das iPad Air 3. Gen, das iPad 8. Gen und das iPad mini 5. Gen mit Apple A12 Bionic fallen raus. Apple Intelligence gibt es für folgende Modelle:

Apple Intelligence erhalten
  • iPad mit Apple Chip (M1 und neuer)
  • iPad mini mit A17 Pro

Diese Apple Watches erhalten watchOS 27

Bei der Apple Watch ist die Liste der Streichungen am längsten, dafür erhalten alle noch zu watchOS 27 kompatiblen Produkte auch Zugriff auf Apple Intelligence – vermutlich auch, weil sie die Funktion im Wesentlichen über ein gekoppeltes iPhone, sofern es Apple Intelligence unterstützt, bereitgestellt bekommen.

Apple Intelligence erhalten
  • Alle Apple Watch mit watchOS 27 (via iPhone)

Diese Macs und MacBooks erhalten macOS 27 Golden Gate

Beim Mac und MacBook schneidet Apple mit macOS 27 Golden Gate endgültig die Intel-Zöpfe ab: Nur noch Systeme mit Apple-SoC erhalten das Update. Apple Intelligence ist dafür auf allen Systemen, die das Update erhalten, verfügbar.

Apple Intelligence erhalten
  • Alle Mac und MacBook mit macOS 27



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