Künstliche Intelligenz

Bildzeichengenerator: Genmojis sollen in iOS 27 besser werden


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Zu den im Herbst 2024 eingeführten Apple-Intelligence-Funktionen zählen auch zwei Bildgeneratoren. Während Image Playground wie konkurrierende Systeme wie DALL-E oder Nano Banana arbeitet (wenn auch technisch deutlich eingeschränkter), sind die sogenannten Genmojis direkter Teil der Tastatur von iOS und iPadOS, sowie tief in macOS integriert. Die Idee dahinter: Nutzer sollen eigene Bildzeichen per Prompt erstellen können. Das klappt bislang mal besser und mal schlechter. Mit iOS 27 ist nun geplant, die Technik nach vorne zu bringen, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg: Ein größeres Genmoji-Update steht aus.

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Internen Apple-Angaben zufolge werden die KI-generierten Bildzeichen offenbar gut genutzt – im Rahmen des eingeschränkten Erfolges von Apple Intelligence zumindest. Probleme wie wenig clevere Umsetzung von Prompts, hoher Stromverbrauch insbesondere auf dem iPhone durch Verwendung lokaler Modelle sowie allgemeine Hässlichkeiten bei der Darstellungsfindung sollen laut dem Bericht künftig behoben werden. Erste Verbesserungen wie die Kombination mehrerer Emojis zu einem Genmoji ab iOS 26 sollen fortgeführt werden.

So plant Apple unter anderem, Genmojis künftig automatisch vorzuschlagen – ähnlich wie man dies schon von regulären Emojis kennt. „Vorgeschlagene Genmojis werden von Ihren Fotos und häufiger eingegebenen Sätzen geschaffen“, heißt es demnach in einem Einstellungsmenü in iOS 27 und iPadOS 27. Das Feature soll allerdings optional sein und ist womöglich aus Datenschutzgründen nicht sofort aktiv.

Ob Apple auch ein anderes Problem behebt, ist eher unwahrscheinlich: die reichlich strikten Guardrails im Rahmen der erlaubten Prompts. Nutzer bekommen diese zu spüren, sobald Begrifflichkeiten verwendet werden, die Apple Intelligence für problematisch hält. Dann wird das Generieren eines Bildzeichens einfach abgelehnt.

Im Gegensatz zu Anbietern wie OpenAI bietet Apple keine Möglichkeit, in solchen Fällen den Support zu kontaktieren – oder zumindest darauf aufmerksam zu machen, dass ein harmloser Prompt zur Zensur führte. Ein weiteres Problem führt dazu, dass die Genmoji-Generierung nur weitergeht, wenn man dem System ein Foto einer bekannten Person übergibt, was viele Nutzer vermutlich ungern tun.

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(bsc)



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