Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Brillant, aber ich werde (noch) nicht umsteigen


„Alle guten Dinge sind drei?“ Die Apple Watch Ultra 3 hat ein etwas größeres Display, eine längere Akkulaufzeit, eine schnellere Verbindung mit 5G und eine neue Satelliten-SOS-Funktion. Das sind keine radikalen Änderungen, aber zusammengenommen wirkt die Ultra 3 ausgefeilter und leistungsfähiger als ihre Vorgängerinnen. Die Frage ist, ob diese Verbesserungen ausreichen, um sie zu der ultimativen benutzerfreundlichen Abenteueruhr zu machen, die Apple verspricht, oder ob es sich immer noch eher um einen kleinen Schritt handelt, als um ein unverzichtbares Upgrade.

Sowohl die Ultra 3 als auch die Ultra 2 haben viele Gemeinsamkeiten, vom robusten Titandesign bis hin zu den umfangreichen Sensoren und dem watchOS-Erlebnis. Wenn Ihr wissen wollt, was die vorherige Generation so großartig gemacht hat, lest unseren Test der Apple Watch Ultra 2. Ich werde ihn in diesem Beitrag verlinken, damit wir uns nicht wiederholen und uns auf das konzentrieren können, was dieses Jahr neu ist und worauf es ankommt.

Pro

  • Superhelles Display
  • Unterstützung für Sensoren von Drittanbietern
  • SOS-Notruf und Zwei-Wege-Satellitennachrichten
  • Nahtlose Integration des Apple Ökosystems
  • Schnelles Aufladen

Contra

  • Nur eine große Größe
  • Etwa zwei Tage Akkulaufzeit
  • Teuer, wenn es dir vor allem um das Design geht

Apple Watch Ultra 3

Apple Watch Ultra 3


Apple Watch Ultra 3: Alle Angebote

Vertrautes Design, intelligentes Display

Die Apple Watch Ultra 3 sieht immer noch unverkennbar wie eine Ultra aus. Das 49-Millimeter-Titangehäuse, das in Natur oder Schwarz erhältlich ist, hat die gleiche robuste, outdoor-taugliche Ausstrahlung. Die erhöhte Lippe um den Bildschirm, das flache Saphirglas und die Keramikrückseite sind wieder da, ebenso wie die hohen Beständigkeitsbewertungen für Staub, Wasser und Stöße. Diese Uhr ist nach wie vor für Menschen gemacht, die etwas haben wollen, das robust genug ist, um zu tauchen, zu wandern oder einfach nur einen harten Arbeitsweg zu überstehen.

Apple hat den Action Button nicht verändert, und da ich die Ultra-Variante zum ersten Mal teste, finde ich diese Funktion wirklich nützlich. Ich schätze es, wie einfach es ist, ein Training zu starten, einen Wegpunkt zu setzen oder die 86-Dezibel-Sirene in einem Notfall auszulösen. Auch die Übersetzungsfunktion am Handgelenk ist sehr sinnvoll. Wenn Ihr den Action Button etwas länger gedrückt haltet, könnt Ihr die Übersetzungs-App schnell starten. Die Möglichkeit, all das direkt auf der Uhr einzustellen, macht sie für mich zu einem echten Schweizer Taschenmesser.

Die Dual-Lautsprecher und das Dreifach-Mikrofon-Setup sind ebenfalls unverändert und sorgen dafür, dass Anrufe, Siri-Antworten und sogar das Hören von Musik oder Podcasts klar und deutlich zu verstehen sind.

Der Unterschied wird deutlich, wenn Ihr es einschaltet. Apple hat die Ränder verkleinert, so dass die Uhr etwa fünf Prozent mehr Bildschirmfläche hat, ohne dass das Gehäuse größer geworden ist. Es ist nur eine kleine Änderung, aber sie lässt die Ultra 3 moderner und besser lesbar aussehen. Das neue OLED-Panel ist außerdem intelligenter: Es wird mit 1 Hertz aktualisiert, sodass die Komplikationen und Timer auch dann reibungslos aktualisiert werden, wenn Euer Handgelenk ruhig liegt. Das ist eines dieser kleinen Upgrades, die der Uhr das Gefühl geben, dass sie für den ernsthaften Gebrauch gebaut wurde und nicht nur für Benachrichtigungen.

Die Helligkeit liegt immer noch bei 3000 nits, so dass Ihr die Uhr auch bei vollem Sonnenlicht sehen könnt, und sie lässt sich für die Nutzung in der Nacht niedrig genug dimmen. Apple hat auch die Betrachtungswinkel verbessert, was Ihr sehen könnt, wenn Ihr beim Laufen oder Radfahren einfach zur Seite schaut. Wie ich bereits in meinem Test der Huawei Watch GT 6 Pro erwähnt habe, neigt das Saphir-Display jedoch dazu, ziemlich zu spiegeln, so dass Ihr manchmal euer Handgelenk neigen müsst, um klar zu sehen, was auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Aber ich muss ehrlich sein: Das ist immer noch eine riesige Uhr. An meinen kleineren Handgelenken fühlt sie sich überdimensioniert an, und die Krone drückt oft gegen den Handgelenksknochen. Das kann sich sogar darauf auswirken, wie gut sie die Herzfrequenz oder den Schlaf aufzeichnet, wenn die Passform nicht perfekt ist. Auch wenn die Ultra 3 attraktiv und funktional ist, ist sie nicht für jeden geeignet, vor allem, wenn Ihr eine leichtere, diskretere Smartwatch wie die Series 11 bevorzugt.

Leistung und Konnektivität der Apple Watch Ultra 3

Die Apple Watch Ultra 3 tauscht den S9-Chip vom letzten Jahr gegen das neue S10-Paket aus. Im täglichen Gebrauch fühlt sie sich nicht dramatisch schneller an. Apps öffnen sich immer noch schnell, Animationen laufen flüssig und Siri reagiert dank der geräteeigenen Verarbeitung genauso schnell. Der wahre Unterschied liegt in der Effizienz.

Apple sagt, dass die Kombination aus dem S10-Paket, dem neuen LTPO3-Display und anderen Systemoptimierungen dazu beiträgt, dass die Uhr etwas länger mit einer Ladung durchhält, ohne dass sich die Größe des Gehäuses ändert. Das S10 ermöglicht außerdem, dass das Always-on-Display einmal pro Sekunde aktualisiert wird, so dass Komplikationen und Timer in Echtzeit angezeigt werden, ohne dass die Batterie so schnell entladen wird.

Die Konnektivität ist eine der größten Neuerungen des Ultra 3. Es unterstützt jetzt 5G mit der RedCap-Technologie, wodurch Downloads von Musik, Podcasts und Apps schneller werden. Der Haken an der Sache ist, dass die 5G-Unterstützung noch auf einige wenige Anbieter beschränkt ist. In Deutschland zum Beispiel unterstützt derzeit nur die Deutsche Telekom 5G auf den neuen Apple-Watch-Modellen.

Außerdem braucht Ihr einen kompatiblen eSIM-Tarif für die Uhr und Euer Anbieter muss den Mobilfunkdienst der Apple Watch unterstützen. Ich konnte 5G nicht selbst testen, weil mein Anbieter dort, wo ich wohne, noch keine eSIM-Unterstützung für die Apple Watch anbietet.

Die aufregendste Änderung ist, was passiert, wenn Ihr überhaupt keinen Dienst habt. Die Apple Watch Ultra 3 unterstützt jetzt Notfall-SOS über Satellit und führt Euch durch die Verbindung mit einem Satelliten, damit Ihr Euren Standort mitteilen und eine kurze Notfallnachricht senden könnt. Wichtig ist, dass Ihr kein iPhone in der Nähe braucht, um die Funktion zu nutzen, da sie direkt in die Uhr integriert ist.

Allerdings ist die volle Zwei-Wege-Satellitennachrichtenfunktion (Senden und Empfangen von regulären Texten, Emoji und Tapbacks) immer noch regional begrenzt und derzeit nur in den USA, Kanada und Mexiko verfügbar. Apple bietet den Satellitendienst zwei Jahre lang ohne zusätzliche Kosten an.

Damit nähert sich Apple dem Ansatz von Garmin mit der Fenix 8 Pro an, die ebenfalls Zwei-Wege-Satellitennachrichten unterstützt, und macht die Ultra 3 zu einer noch ernsthafteren Option für Abenteurer, die nicht im Netz unterwegs sind.

Apple Watch Ultra 3 Software und Kompatibilität

Die Software ist der Punkt, an dem die Ultra 3 ihren Titel „Werkzeuguhr“ wirklich verdient. Die neue Waypoint-Oberfläche macht deutlich, auf wen Apple hier abzielt. Es verfügt über einen Live-Kompass, einen Nachtmodus und einen schnellen Zugang zu Backtrack. Es gesellt sich zu Wayfinder und Modular Ultra, zwei Gesichtern, die das größere Display mit zusätzlichen Komplikationen und detaillierten Datenfeldern bereits voll ausnutzen.

Ich kann mir vorstellen, dass Waypoints vor allem bei Wanderungen hilfreich sind und euch zurück zu Eurem Ausgangspunkt oder sogar zu Wasserquellen führen. Dieses Gesicht ist eindeutig für den Outdoor-Einsatz konzipiert, aber wenn Ihr es den ganzen Tag in der Stadt anlasst, werdet Ihr wahrscheinlich merken, dass sich der Akku schneller entleert.

Drei Ansichten der Apple Watch Ultra 3, die verschiedene Zifferblätter und Daten anzeigen, mit einem orangefarbenen Armband.
Watch Faces von links nach rechts: Waypoint, Modular Ultra und Wayfinder. Alle sind individuell anpassbar. / © nextpit

Aber abgesehen von dieser exklusiven Ultra 3-Funktion enthält watchOS 26 fast alles, was Ihr auch im Vorgängermodell findet. Das heißt aber nicht, dass irgendetwas fehlt. Die neue Liquid Glass-Benutzeroberfläche fühlt sich weicher und flüssiger an und die Smart-Stack-Widgets sorgen dafür, dass die richtigen Informationen angezeigt werden, wenn Ihr sie braucht.

Die Gestensteuerung ist eine weitere, wirklich nützliche Ergänzung. Die neue Handgelenksgeste funktioniert zusammen mit Double Tap und ermöglicht es Euch, Benachrichtigungen zu ignorieren, Anrufe anzunehmen oder Timer zu steuern, ohne das Display zu berühren. Anfangs war ich skeptisch, aber nachdem ich watchOS 26 eine Weile benutzt habe, fühlt sich die Uhr durch diese Gesten viel intuitiver an, vor allem in den Momenten, in denen Ihr nur eine Hand frei habt, wie beim Radfahren oder Einkaufen.

Ich habe bereits meine 10 Lieblingsfunktionen von watchOS 26 ausgewählt, also empfehle ich Euch, diesen Artikel zu lesen, um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was Ihr von der Ultra-3-Software erwarten könnt. Vergesst nicht, dass die Smartwatch Hand in Hand mit der Watch-App arbeitet, in der Ihr Eure Einstellungen feinjustieren könnt, sowie mit den Apple Health- und Fitness-Apps.

Was mir besonders auffällt, ist, dass die Kompatibilität innerhalb des Apple-Ökosystems genauso funktioniert, wie Ihr es erwarten würdet. Es gibt keine Überschneidungen von Apps oder Diensten, wenn die Uhr mit einem iPhone gekoppelt ist, und die Integration ist nahtlos.

Gesundheit, Sicherheit und Fitness

Die Apple Watch Ultra 3 verfügt über die gleichen Sensoren wie die Vorgängergeneration, darunter EKG, SpO2, optische Herzfrequenz, Handgelenktemperatur, Menstruationszyklus-Tracking, Tiefenmesser, Kompass und den immer aktiven Höhenmesser. Die Sturz- und Aufprallerkennung sowie die laute Notsirene sind immer noch vorhanden, sodass niemandem, der vom Ultra 2 kommt, etwas fehlt.

Insgesamt ist die Genauigkeit des PPG-Sensors solide. Die Ultra 3 stimmte größtenteils mit den Messwerten meines Wahoo-Brustgurts überein, den ich als Referenzgerät verwende. Sogar während eines 20-minütigen Fahrradtrainings im Freien lagen die Werte dicht beieinander. Meine größte Herausforderung war die Größe des Geräts. Die Ultra 3 ist groß für mein Handgelenk, und in unwegsamem Gelände oder bei intensiver Anstrengung hatte sie manchmal Probleme, die Herzfrequenz kontinuierlich zu messen. Das liegt wahrscheinlich eher an der Passform als an der Qualität des Sensors und ist etwas, das Nutzer mit kleineren Handgelenken beachten sollten.

Außerdem fand ich den Trail Loop mit Reflektoren beim Training stabiler als das Ocean Band und er war deutlich angenehmer beim Schlafen. Eine bessere Passform bedeutet bessere Daten.

Apropos Schlaf: Sleep Score ist eine willkommene Ergänzung der Health-App. Jeden Morgen erhaltet Ihr eine einzige Zahl, die Eure Nachtruhe zusammenfasst. Apple ist einer der letzten großen Anbieter, der diese Art von Wertung anbietet, aber sie ist gut umgesetzt und leicht zu lesen. In meinem Test stimmten die Ergebnisse sowohl bei der Gesamtschlafbewertung als auch bei den Schlafphasen mit meinem Referenzgerät, dem Oura Ring 4 (zum Test), überein. Vor allem aber spiegelte das Ultra 3 stets wider, wie ich mich morgens tatsächlich fühlte.

Eine weitere sinnvolle Ergänzung sind die Hypertonie-Benachrichtigungen. Diese sammeln still und leise Daten für etwa 30 Tage und können Euch auf Muster aufmerksam machen, die auf Bluthochdruck hindeuten könnten. Ich habe einen eigenen Artikel über diese Funktion, aber die Kurzversion ist, dass sie Euch helfen kann, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, bevor sie zu einem größeren Gesundheitsproblem werden.

Wenn es um das Fitness-Tracking geht, gibt es drei wichtige Punkte zu beachten. Erstens liefert das Zweifrequenz-GPS sehr genaue Routen mit nur geringen Abweichungen, selbst auf städtischen Straßen und unter dichten Bäumen. Zweitens bietet die Uhr auch weiterhin nützliche Tools für Läufer, Radfahrer und Wanderer, darunter die Unterstützung von Sensoren anderer Hersteller, detaillierte Trainingsdaten und die Aktionstaste zum schnellen Starten von Trainingseinheiten oder zum Ablegen von Wegpunkten.

Und drittens gibt es endlich eine tiefere Integration zwischen der Fitness-App und der Apple Watch, bei der mehr Workouts auf das iPhone gespiegelt werden – nicht nur Radfahren. Noch besser: Es ist jetzt möglich, direkt in der App eigene Workouts zu erstellen. Intervallläufe sind schnell eingerichtet, aber die Erstellung einer kompletten Trainingseinheit kann trotzdem zeitaufwändig sein.

Ich habe etwa 20 Minuten gebraucht, um ein einfaches Rücken- und Bizeps-Training in der Fitness-App zu erstellen, während ich das gleiche Training auf meinem Whoop MG (Testbericht) in etwa fünf Minuten erstellen kann, mit zusätzlichen Details wie Wiederholungen und Gewicht pro Satz. Apple hat hier noch einiges zu tun, aber jetzt, wo die Funktion verfügbar ist, werden sie sicher mehr Leute ausprobieren, was Apple dazu bringen sollte, sie weiter zu verfeinern.

Batterielebensdauer und Aufladen

Die Ultra 3 ist solide, aber sie gewinnt keine Preise für ihre Akkulaufzeit. Wenn Ihr zu den Hardcore-Outdoor-Abenteurern gehört, würde ich Euch immer noch ein Garmin-, Polar- oder Amazfit-Gerät empfehlen, wenn maximale Laufzeit für Euch oberste Priorität hat. Für eine nahtlose Integration in das Apple-Ökosystem bleibt das Ultra jedoch die beste Wahl für Outdoor-Abenteurer, die wollen, dass alles zusammen funktioniert. Wichtig ist, dass Apple dieses Jahr die Akkulaufzeit verbessert hat, und das ist eine gute Nachricht.

Apple gibt eine typische Nutzungsdauer von etwa 42 Stunden an. In meinem Praxistest habe ich 42 Stunden und 35 Minuten erreicht, wobei das Display immer eingeschaltet war, Schritte und Schlaf aufgezeichnet wurden, aber keine Trainingseinheiten. Das entspricht den Angaben von Apple und lässt eine verlässliche Nutzungsdauer von etwa eineinhalb Tagen bei gemischter Nutzung erwarten.

Auch das Aufladen ist schneller. Apple gibt an, dass es in etwa 45 Minuten von null auf achtzig Prozent kommt und in etwa 75 Minuten voll aufgeladen ist, wenn Ihr einen 20-Watt-USB-C-Adapter verwendet, der das erforderliche Ladeprofil erfüllt. In meinem Test hat der 20-Watt-Puck genau das erreicht.

Als ich ihn mit einem 30-Watt-Adapter für das MacBook Air auflud, der nicht dem Profil entspricht, dauerte es 103 Minuten, bis er vollständig geladen war. Die Schlussfolgerung ist einfach: Wenn Ihr die von Apple versprochenen Geschwindigkeiten wollt, solltet Ihr einen richtigen 20-Watt-Adapter verwenden.

Die Batterielaufzeit wird immer variieren. Einige meiner Kolleginnen und Kollegen erreichten längere Laufzeiten von bis zu zweieinhalb Tagen, indem sie das immer eingeschaltete Display ausschalteten. In jedem Fall hängt die Akkulaufzeit stark von den Displayeinstellungen, dem Training und der GPS-Nutzung ab.

Apple Watch Ultra 3: Technische Daten

  2025 Modell
Gerät
Bild Apple Watch Ultra 3 mit grünem Armband, das Zeit, Navigation und Tiefeninformationen anzeigt.
Farben
  • Natürliches Titan
  • Schwarz Titan
Größe
  • 49 mm Gehäuse
  • Passt für Handgelenke von 130 mm bis 210 mm
Gewicht
  • 61,6 g (Natur)
  • 61,8 g (Schwarz)
Display
  • Immer eingeschaltetes Retina LTPO3 OLED
  • 422 × 514 Pixel
  • Flache Abdeckung aus Saphirglas
  • Bis zu 3000 nits Spitzenhelligkeit
  • Minimum 1 nit Helligkeit
  • 1 Hz Bildwiederholung im Leerlauf
Schutz
  • Wasserdicht bis 100 m
  • EN13319 zertifizierter Tauchcomputer
  • IP6X staubgeschützt
  • MIL-STD 810H getestet
Prozessor
  • Apple S10 SiP mit Neural Engine
  • 64 GB Speicher
  • U2 Ultra Wideband Chip
Sensoren
  • Elektrischer Herzsensor
  • Optischer Herzsensor der dritten Generation
  • Blutsauerstoff-Sensor
  • Temperatursensor
  • Tiefenmesser und Wassertemperatursensor
  • Kompass und ständig aktiver Höhenmesser
  • Hochg-Beschleunigungsmesser und Gyroskop
  • Präzisions-GNSS mit zwei Frequenzen (L1 und L5)
  • Umgebungslichtsensor
Sicherheit
  • Crash-Erkennung, Sturzerkennung, Sirene
  • SOS-Notruf und internationaler Notruf
  • Notfall-SOS über Satellit
  • Find My über Satellit
  • Nachrichten über Satellit (USA, Kanada, Mexiko)
Akkulaufzeit
  • Bis zu 42 Stunden bei normaler Nutzung
  • Bis zu 72 Stunden im Energiesparmodus
  • Schnellladung: ca. 45 Minuten bis 80 Prozent
  • 15 Minuten Aufladen für 12 Stunden Nutzung
  • 5 Minuten Aufladen für ca. 8 Stunden Sleep Tracking
Konnektivität
  • LTE und 5G (RedCap)
  • Wi-Fi 4 (2,4 und 5 GHz)
  • Bluetooth 5.3
  • Zweifrequenz-GPS (L1 und L5)
  • NFC für Apple Pay
  • Internationales Roaming wird unterstützt

Solltet Ihr die Apple Watch Ultra 3 kaufen?

Die Ultra 3 ist die bisher am meisten verfeinerte Version. Die wichtigsten Neuerungen, wie z. B. die Satelliten-Notruf-Funktion, die Zwei-Wege-Satellitennachrichtenübertragung und die Verbesserungen bei der Batterie- und Ladefunktion, stehen ganz im Zeichen von Sicherheit und Unabhängigkeit – und genau darum geht es bei dieser Produktlinie. Dennoch ist die Satellitenabdeckung nach wie vor begrenzt und die verbesserte Akkulaufzeit reicht nicht an die mehrtägige Ausdauer einiger Konkurrenten heran.

Apple bietet weiterhin eine hervorragende Integration in sein Ökosystem, so dass das Ultra 3 die nahtloseste Wahl für iPhone-Nutzer ist. Ich glaube immer noch, dass es teuer ist, wenn Ihr Euch nicht intensiv mit Outdoor-Sportarten beschäftigt. Viele Leute werden es nur kaufen, weil ihnen das Aussehen gefällt, und das ist in Ordnung, aber es kann sich anfühlen, als ob man einen Ferrari besitzt und ihn wie einen Volkswagen Käfer fährt.

Auch die Passform ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses. Diese Uhr ist groß und nicht ideal für kleinere Handgelenke. Bequemlichkeit ist für ein Wearable entscheidend, und das macht diese Uhr für mich zu einem schwierigen Kauf. So sehr ich auch bewundere, was Apple hier geleistet hat, ist es dennoch nicht die Ultra, die ich jeden Tag tragen würde.

Für Ultra 2-Besitzer gibt es kein einziges „Muss-Upgrade“, es sei denn, die bessere Satellitenabdeckung oder die Batterieerhöhung löst ein Problem, das Ihr bereits habt. Für alle anderen, die die leistungsfähigste iPhone-freundliche Smartwatch für das Outdoor-Leben wollen, ist die Ultra 3 die richtige Wahl… solange sie zu Eurem Handgelenk und Eurem Lebensstil passt.

Wo Ihr die Apple Watch Ultra 3 kaufen könnt

Das Ultra 3 kostet 899 Euro für das einfache 49-Millimeter-Titan-Modell mit Mobilfunkanschluss. Wer die Watch mit dem Milanaise-Band haben möchte, zahlt 999 Euro. Ihr könnt sie bei Apple und bei großen Einzelhändlern kaufen.

Wenn Ihr die Ultra 2 mit einem starken Preisnachlass findet, ist sie immer noch ein hervorragendes Angebot, denn viele der besten neuen Funktionen kommen mit watchOS 26. Die Ultra 3 ist jedoch die bessere Wahl, wenn Euch der längere Akku, das verbesserte Always-on-Verhalten, 5G und Satelliten-SOS wichtig sind.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Höchste DRAM-Preise: Auch Micron verdient in Kürze mehr mit DRAM als mit HBM


Höchste DRAM-Preise: Auch Micron verdient in Kürze mehr mit DRAM als mit HBM

Bild: Micron

Micron war stets sehr transparent und offen, was die hohen Kosten von HBM angeht. Diese führen nun dazu, dass der Hersteller mit DRAM schon bald mehr Gewinn einfährt. Zwar ist HBM pro Gigabyte immer noch deutlich teurer, beim drei- bis vierfachen Wafereinsatz geht die Rechnung am Ende zugunsten DRAMs auf.

Die zum Teil bereits vervierfachten Preise bei Speichermodulen im Einzelhandel lassen Speicherhersteller frohlocken. Die anvisierten Gewinnmargen werden noch einmal deutlich steigen und zu Beginn des neuen Jahres neue Rekordwerte zeigen. Dass diese am Ende sogar höher liegt als bei HBM, dem bisher ein rund achtfach so hoher Preis nachgesagt wurde, liegt an des ungleich komplizierterer Fertigung und dem Aufwand.

Micron war zuletzt stets sehr transparent zu technischen Gegebenheiten von HBM. Der Hersteller erklärte, dass HBM3E ungefähr die dreifache Wafermenge pro Bit gegenüber „D5“, also DDR5-Speicherchips, benötige, bei aber rund einem achtfach so hohen Preis wie DRAM war es bisher jedoch das bessere Geschäft.

HBM3E consumes three times the amount of silicon compared to D5 to produce the same number of bits. Looking ahead, we expect the trade ratio to increase with HBM4, and then again with HBM4E when we expect it to exceed 4 to 1. This sustained and significant increase in silicon intensity for the foreseeable future contributes to tightness for industry leading edge node supply and constrains capacity for non-HBM products.

Micron

Mit DRAM nun aber vier Mal so teuer wie zuvor und HBM4(E) auf dem Weg zu einem vierfach so hohen Waferverbrauch ist, kippt diese Rechnung ganz schnell in Richtung DRAM zurück. HBM4 übernimmt zur Mitte des kommenden Jahres und auch der HBM-Anteil an Microns Gesamtproduktion steigt, die Marge steigt dann laut neuesten Meldungen für Micron im DRAM-Bereich aber noch einmal an, während sie bei HBM etwas zurückgeht.

Zuletzt wurden bei den großen Herstellern vermehrt Gerüchte laut, dass sie die Produktion von DRAM wieder etwas mehr in den Fokus rücken würden. Offiziell bestätigen Hersteller so etwas nicht, Aufrüstungen bisheriger Anlagen und zusätzliche Kapazitätserweiterungen sollen jedoch nicht mehr nahezu ausschließlich HBM zur Verfügung stehen, sondern auch DRAM – der Tenor war hier vor einem halben Jahr noch ein ganz anderer. Auch SK Hynix und vor allem Samsung erwarten höhere Gewinnmargen mit DRAM, die mit HBM vermutlich nicht erreicht werden.

Micron ist kürzlich aus dem direkten Consumer-Geschäft durch die Marke Crucial ausgestiegen, der Fokus rückt klar auf professionelle Produkte. Western Digital erklärte kürzlich, dass der Anteil an Produkten für das Datacenter nun bald 90 Prozent des Umsatzes ausmachen. Für DRAM-Fertiger, die Datenzentren ausrüsten, dürften die Zahlen in ähnliche Regionen vordringen.





Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Mehr Leistung: Microsoft will Gaming-Performance von Windows 11 optimieren


Mehr Leistung: Microsoft will Gaming-Performance von Windows 11 optimieren

Bild: Microsoft

Microsoft will Windows 11 als Gaming-Plattform optimieren. Ein Punkt, der für Spieler besonders relevant ist: Generell soll die Performance steigen. Auf mehr Geräteklassen erweitern will man die Xbox Full Screen Experience (FSE), profitieren soll zudem auch noch die Arm-Plattform.

Was Microsoft für Windows 11 als Gaming-Plattform plant, kündigt der Konzern in einem Blog-Beitrag an. Speziell bei der Spiele-Leistung nennt man keine präzisen Kennziffern, die man erreichen will. Die Performance soll aber steigen, indem man den Workload von Hintergrundprozessen sowie das Power- und Energie-Management optimiert. Ansetzen will man zudem bei dem Graphics Stack, also der kompletten Grafik-Architektur in Windows, zu der etwa auch Schnittstellen wie DirectX zählen. Verbesserungen sind auch im Bereich der Treiber-Updates geplant.

Das Ziel ist also: Wenn Spiele laufen, sollen die im Hintergrund laufenden Prozesse verstärkt auf die Gaming-Leistung ausgelegt werden.

FSE für alle

Was sich scheinbar bemerkbar macht, sind die Entwicklungsfortschritte bei der Xbox-FSE-Oberfläche. Die wurde zunächst für Handhelds wie das ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X (Test) bereitgestellt. Unterstützt werden nicht nur mehr Handheld-Modelle, Microsoft will es für sämtliche Windows-11-Systeme bereitstellen. Nutzer von Desktops, Laptops oder 2-in-1-Systemen können es bereits über das Windows Insider Program testen.

Ausweiten will Microsoft den Support der auf Betriebssystemebene laufenden Upscaling-Technologie Auto Super Resolution (Auto SR). Die ist bislang als Vorschau nur auf Copilot+ PCs verfügbar, soll im nächsten Jahr aber auch auf das ROG Xbox Ally X kommen. Das Gerät verfügt ebenfalls über eine NPU, die Microsoft voraussetzt.

Mehr Spiele auf dem ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X unterstützen künftig die Shader-Preload-Technologie ASD unterstützen. Man arbeitet auch daran, das Shader-Preloading für weitere Geräte bereitzustellen.

Windows 11 Arm macht langsame Fortschritte

Schon 2025 wertet Microsoft mit Blick aufs Gaming als Plattform. Im Fokus standen die Neuerungen rund um die Handhelds ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X. Fortschritte gab es aber auch bei Windows 11 Arm. Geschraubt hat man etwa an der Kompatibilität des Prism-Emulators, damit sollen mehr x86-Spiele regulär unter Windows 11 Arm laufen – und das möglichst auch schneller.

Erhöht wurde auch die Spiele-Auswahl. Seit August ist es im Rahmen des Windows Insider Programs möglich, unter Windows 11 Arm Spiele direkt in der Xbox-PC-App herunterzuladen. Bis dato wurde zunächst nur das Cloud-Streaming unterstützt – der Abo-Dienst ist aber in der Spieleauswahl begrenzt und setzt zudem eine schnelle Internetanbindung voraus.

Weitere Details auf der GDC im März

Weitere Neuerungen will Microsoft bei der Game Developers Conference (GDC) im März ankündigen. Vieles geht aber jetzt schon in Richtung der überarbeiteten Xbox-Pläne, die sich derzeit abzeichnen.

  • Microsoft: Die nächste Xbox wird ein Windows-PC fürs Wohnzimmer



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Updater angreifbar: Notepad++ 8.8.9 sollte umgehend manuell installiert werden


Entwickler Don Ho hat Notepad++ 8.8.9 veröffentlicht. Die neue Version behebt eine schwerwiegende Sicherheitslücke und sollte daher umgehend installiert werden. Da sich die Schwachstelle in der Update-Funktion befindet, muss die Aktualisierung jedoch manuell erfolgen, um die Lücke sicher zu schließen.

Sicherheitslücke wird bereits ausgenutzt

Nach Angaben des Entwicklers liegt die Schwachstelle nicht direkt in Notepad++ begründet, sondern betrifft den von der Anwendung genutzten Updater WinGUp. Über diese Lücke können Angreifer den Aktualisierungsprozess manipulieren und über ein gefälschtes Update in Form von Malware schadhaften Code einschleusen, mit dem sensible Daten abgegriffen oder das gesamte System übernommen werden kann. Deshalb sollte Notepad++ 8.8.9 manuell und nicht über die in die Anwendung integrierte Update-Funktion installiert werden, da nur so sichergestellt werden kann, dass die Lücke tatsächlich geschlossen wird.

Datenverkehr abgegriffen

Das Vorgehen, das bereits beobachtet und bestätigt wurde, basiert laut dem Sicherheitsexperten Kevin Beaumont auf einem Man-in-the-Middle-Angriff. Die Angreifer sollen dabei zudem in der Lage sein, den Datenverkehr zwischen der Update-Infrastruktur von Notepad++ und dem Zielsystem zu manipulieren und den Download auf eine andere Quelle umzuleiten. Selbst die Verwendung von HTTPS bietet in diesem Fall keinen ausreichenden Schutz. Durch diese Umstände sind die Angreifer in der Lage, Anwendern auch manipulierte Updates unterzuschieben, die die Schwachstelle nicht beseitigen und so den Eindruck erwecken, das System sei sicher, obwohl es weiterhin verwundbar bleibt.

Neue Sicherheitsmechanismen

Eigentlich sollte die Lücke bereits mit Version 8.8.8 behoben worden sein. Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage waren jedoch weitere Anpassungen nötig, da nicht sichergestellt werden konnte, dass die Schwachstelle auf infizierten Systemen tatsächlich beseitigt wurde oder von Angreifern absichtlich offen gehalten blieb. Mit dem neuen Update ist Notepad++ aber in der Lage, Signaturen und Zertifikate künftiger Updates strenger zu prüfen und die Aktualisierung abzubrechen, falls diese Überprüfung fehlschlägt. Außerdem werden seit Version 8.8.8 alle Downloads ausschließlich über github.com abgewickelt, was Angriffe erheblich erschwert und die Sicherheit erhöht, da Manipulationen dort wesentlich schwieriger unbemerkt möglich sind. Neue Versionen sollten daher ausschließlich von dieser Plattform heruntergeladen werden.

Unternehmen, die Notepad++ zentral verwalten und aktualisieren, könnten laut Beaumont erwägen, notepad-plus-plus.org zu blockieren oder den Prozess gup.exe vom Internetzugang auszuschließen, auch wenn dies mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist.

Opfer gezielt ausgesucht

Ho erklärte, dass die Untersuchungen zu der Schwachstelle weiterhin andauern. Beaumont zufolge wurde die Lücke bereits bei drei nicht näher genannten Organisationen „mit Interessen in Ostasien“ aktiv ausgenutzt. Für die Angriffe seien beträchtliche Ressourcen erforderlich gewesen, was darauf hindeutet, dass die Ziele gezielt ausgewählt wurden. Ebenso gezielt scheinen die Aktivitäten gewesen zu sein, die dem Anschein nach zur Ausspähung der Opfer dienten und vor rund zwei Monaten begonnen haben sollen. Beaumont betonte, dass den Entwickler selbst keine Schuld treffe, da die Schwachstelle auf die Funktionsweise des verwendeten Updaters zurückzuführen sei. Auf seinem Mastodon-Kanal will der Experte weitere Informationen veröffentlichen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Weiter Bugs beseitigt

Neben der Sicherheitslücke hat der Entwickler auch zahlreiche Fehlerkorrekturen vorgenommen und neue Funktionen integriert. So wurde die Code-Editor-Komponente Scintilla auf Version 5.5.8 aktualisiert, während die für lexikalische Analysen genutzte Bibliothek Lexilla nun in Version 5.4.6 vorliegt. Darüber hinaus können Anwender in Dokumenten künftig Zeilen nach ihrer Länge sortieren. Außerdem besteht nun die Möglichkeit, die Dateien „langs.xml“ und „stylers.xml“ der Benutzer anhand der entsprechenden XML-Modelldateien zu aktualisieren.

Ein Problem, das in der Vergangenheit zu Abstürzen beim Hashing großer Dateien mit SHA-256 geführt hatte, wurde ebenfalls beseitigt. Zudem wurde ein sich mit dem Update auf eine der letzten Version von Notepad++ eingeschlichener Fehler korrigiert, durch den die Funktion „Auswählen & Weiter suchen“ nicht korrekt arbeitete. Auch das gelegentliche Einfrieren beim Wechseln zwischen Registerkarten infolge der Perl-Funktionsliste wurde behoben. Gleiches gilt für die bislang falsche Umsetzung, bei der die horizontale Scrollmenge des Mausrads die Windows-Einstellung nicht berücksichtigt hatte. Darüber hinaus wurde eine fehlerhafte Skalierung der Systemschriftart unter Windows 7 korrigiert.

Eine komplette Über sicht der Änderungen und Neuerungen in Notepad++ 8.8.9 bieten die ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Das korrigierte Notepad++ 8.8.9 steht ab sofort auf der Website des Entwicklers zum Download bereit. Alternativ kann die neue Version auch wie gewohnt über den Link am Ende der Meldung bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase geladen werden.

Downloads

  • Notepad++

    4,8 Sterne

    Notepad++ ist ein freier Editor, der äußerst viele Programmiersprachen unterstützt.



Source link

Weiterlesen

Beliebt